[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich könnte ja mal für hwk aufzählen was die Pflege bzw. Krankenkasse noch alles bezahlt bzw. Bezahlen würde. Aber ich glaube dann wird nur noch mehr geschimpft.

Gesendet von der ISS

Ne lass mal... mit 3 Kindern, davon 2 benachteiligt hat man genug Spaß. Dabei ist es relativ egal welche Form KB oder GB beide brauchen Aufmerksamkeit und fressen Arbeit und Liebe ohne Ende...
Das Los alleine reicht im Normalfall fürs Leben dafür das es dann finanziell nicht auch noch "supereng" ist zahle ich gerne in den Sozialstaat ein.


@HWK: Das mit deiner Oma ist auch ein valider Punkt. Pflegekasse, Pflege und Sozialleistungen für ältere Menschen die Hilfe brauchen ist ein heilloses Chaos, welches die "Bundesmutti" oder genauer die große Koalition beharrlich nicht sehen will.
 
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War nur Ausdruck allgemeiner Verwunderung.
Ich weiß wohl, dass ich aktuell nur reichlich einzahle.
Besser alle oder viele zahlen reichlich ein als das man sich für einen Krankenhaus Aufenthalt hoch verschuldet.

Gesendet von der ISS
 
Vielleicht sollte man es noch etwas differenzieren.
Es ist natürlich super das jemand wie Lost Hilfe bei einer sicherlich nicht einfachen Aufgabe bekommt. Und ich glaube auch nicht das ihm hier jemand unterstellen wollte das er keinen Anspruch darauf hat.
Wo man HWK allerdings irgendwie recht geben muss ist dass das System bei der Verteilung dann doch etwas komisch funktioniert. Während Lost mit dem Geld nicht nur gut über die Runden kommst sondern sich auch noch z.B. (auch wenn es ein günstiges, praktisches Auto ist) den Luxus eines Neuwagen leisten kann, gibt es genug Leute die wirklich mit dem System kämpfen müssen um überhaupt irgendwie einen normalen Alltag führen zu können. Das soll jetzt aber bitte nicht wieder als Vorwurf gedeutet werden.
 
Es gibt auch Menschen, die können weder mit "viel" als auch mit "wenig" Geld umgehen. Eine 100% gerechte Verteilung (und Nutzung) wird man sowieso nicht herstellen können.
 
Wie ich ja oben geschrieben habe wir könnten auch jemand täglich kommen lassen für die beiden Kinder und meine Frau könnte dann Arbeiten gehen und wir hätten mehr Geld zur Verfügung. Aber sie kümmert sich lieber selber um die Kinder und daher kann man das Pflegegeld auch als ihr Gehalt ansehen.

Das das deutsche System ungerecht ist merkt man doch überall. Warum müssen wenige deutlich mehr verdienen als viele so wenig verdienen? Aber so ist das in der Gesellschaft. Wenige würden etwas von ihrem Gehalt etwas abgeben damit die die wenig haben mehr verdienen.

Wie letzte Woche im Radio gesagt wurde wenn die USA ihre Rüstungsausgaben für 3 Wochen in die armen stecken würden würde es in den USA keine Armut mehr geben. Und jeder wäre Kostenlos Staatlich Krankenversichert.

Gesendet von der ISS
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja trotz aller Ungerechtigkeit die man hier manchmal empfindet, darf man trotzdem nicht vergessen, dass es uns Deutschen trotzdem ziemlich gut geht im Vergleich zum Rest der Welt.
 
Uns geht’s nicht gut, sonst wären wir glücklicher.


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also ich bin glücklich.
 
In Deutschland ist das definitiv ein Mentalitätsproblem, hat mit Wohlstand nichts zu tun.
 
Geographie ist nicht so dein Ding, oder? :lol:
 
Eh, ich war gerade im Tapatalk, da hatte ich das nicht gesehen, aber um mal ganz frech zu werden, das ist ja Bayern, das war noch nie Deutschland :-P :-D
 
ey, wir Franken sind keine Bayern! Da fängts schon an!!! ;)
 
Das weiß ich doch, darum ja ;)

Es gibt hier im Forum wen aus der Schweiß, der nutzt auch den Wolf als Avatar, darum die Verwechselung ;)

Ansonsten, die Streitereien, dass Franken nicht Bayern ist sidn mir bekannt, mein Arbeitgeber ist aus München, hat aber ein Werk in Haßfurt, ....
 
naja ich bin jetzt auch nicht unbedingt glücklich hier. Ich war die ganze Zeit der Meinung ich verdien mit meinen 2000 Netto halbwegs gut, aber seit ich auf Immobiliensuche bin, weiß ich es besser...Man Zahlt steuern ohne ende, wird an allen Ecken ausgebeutet, geht Vollzeit Arbeiten und kann sich nicht mal ne 70qm Eigentumswohnung leisten...selbst zu Miete wird es eng...das schon echt traurig
 
Tja, wird ja sogar im Ruhrgebiet für manche kaum bezahlbar.
Unsere Wohnung jetzt ist gehobene klasse, Neubau, und deutlich über dem Mietspiegel. Hab mich erst schwer getan damit, dass wir jetzt mehr als das doppelte zahlen wie vorher, aber es ist auch 50% mehr Fläche - also relativiert sich das.

Kaufen kannste selbst hier schon nicht mehr, wenn man wenigstens ein paar Ansprüche hat. Das meiste auf dem Markt ist Schrott oder überteuert.
 
Doppelt soviel bei nur 50% mehr Fläche, Respekt :fresse:

Aber gut, kann man nix machen, und im Ruhrgebiet ist das langsam nicht mehr normal.
 
Anfang des Jahres ist ein Grundstück nebenan verkauft worden für 850€/qm. Gekauft hat es eine Firma die da jetzt 3 Miethäuser drauf baut.

Gesendet von der ISS
 
Wir schauen auch grad ein wenig nach ner Eigentumswohnung. Unter 3500€ den Quadratmeter braucht man gar nicht schauen da es nichts gibt. Möchte man doch noch Garten oder Neubau kann man nochmal ordentlich was drauflegen.
Grundstücke werden gar nicht mehr auf dem normalen Weg verkauft. Man hat quasi nur irgendwelche sehr langen Wartelisten auf die man eigentlich auch nur kommt wenn man schon ewig im Ort wohnt oder mind. 2 Kinder hat. Die qm Preise möchte ich aber gar nicht wissen.
Man fragt sich schon ein bisschen wer da das erforderliche Eigenkapital vor 40 angespart haben soll. Die Mieten sind ja auch hoch. Jeden den ich kenn der hier in den letzten 4 Jahren gekauft oder gebaut hat, hat entweder vorher was verkauft, geerbt oder einen netten Zuschuss von den Eltern bekommen.
 
hier genau das selbe spektakel...

Grundstückspreise ab 700euro pro qm
Wohnung Neubau ab 3000euro pro qm
Miete ab 10euro pro qm
 
Wir schauen auch grad ein wenig nach ner Eigentumswohnung. Unter 3500€ den Quadratmeter braucht man gar nicht schauen da es nichts gibt. Möchte man doch noch Garten oder Neubau kann man nochmal ordentlich was drauflegen.
Grundstücke werden gar nicht mehr auf dem normalen Weg verkauft. Man hat quasi nur irgendwelche sehr langen Wartelisten auf die man eigentlich auch nur kommt wenn man schon ewig im Ort wohnt oder mind. 2 Kinder hat. Die qm Preise möchte ich aber gar nicht wissen.
Man fragt sich schon ein bisschen wer da das erforderliche Eigenkapital vor 40 angespart haben soll. Die Mieten sind ja auch hoch. Jeden den ich kenn der hier in den letzten 4 Jahren gekauft oder gebaut hat, hat entweder vorher was verkauft, geerbt oder einen netten Zuschuss von den Eltern bekommen.
Vor allem muss man dann ja auch noch den Rest abbezahlen bis zu Rente, wenn man es überhaupt schafft. Gesetzt dem Fall dass man erst mit 40 das Eigenkapital hat.

Aber es ist ja wissenschaftlich bewiesen dass 90% der Leute durch Erben zu ihrem Geld gekommen sind. Mein Großonkel hat in der Nachkriegszeit mehrere Bauparzellen quasi für nichts gekauft, im Dorf 15km von der nächsten größeren Stadt entfernt. Heute würde man für den damaligen Kaufbetrag aller 5 Parzellen nichtmal die Anzahlung für eine zusammen bekommen.

So hat dann mein Onkel das Elternhaus und 5 Bauparzellen von heute fast unbezahlbarem Wert geerbt ohne einen Finger dafür krumm zu machen und finanziell ausgesorgt. Solche Fälle gibts im Laufe der letzten Jahre sehr oft, jetzt wo die Nachkriegsgeneration langsam aber sicher ausstirbt.
 
Tja aber auch damals war das halt Geld das viele nicht hatten.
Nachbarn von meinen Eltern hätten damals das Grundstück für 30k DM kaufen können. Anfang der 80er.
Das Geld war damals nicht über und Erbpacht günstiger. Jetzt ist das Grundstück 250k Euro wert. Kannste nix machen. War damals halt nicht drin.
 
Hier qm Bauland 2000€, Wohnungen der qm ab 7500 und Reihenhäuser (Mitte!) Gehen auf 900.000 zu.

Einzige Chance auf ein Eigenheim - er en durch die Schwiegereltern 90km entfernt von hier. Selbst was zu kaufen, ja selbst Erbpacht, mit 2500 netto, absolut illusorisch.

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