[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Und dann kommt die Komponente Team hinzu, wenn der jeweilige Mitarbeiter sich nicht gut ins entsprechende Team der anderen Stadt ein fügt, ist das auch murks.

Zumal ich gerade im Ruhrgebiet mit der hohen Dichte an ÖPNV das Thema weniger sehe, da müsste man nur auf dieses Pferd setzen.

Blöd ist das eher zwischen Braunschweig und Lüneburg in der Heide, da musst du ggf. richtig fahren, udn das über Straßen, wo man eben auch nicht fahren kann, wie man gern möchte, ...

Allerdings gibts da eigentlich auch keine Jobs dieser Art ;)
 
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Genau das. Und auch dann wird kein Arbeitgeber jemanden haben wollen, der zB leistungstechnisch eher weiter unten angesiedelt ist und jemand guten abgeben. Da sind einfach so viele Faktoren vorhanden, dass es m.E. in 99% der Fälle nichts außer Wunschdenken ist.

Davon ab, auf wie vielen Stellen warst du schon bzw bei wie vielen kommunalen Arbeitgebern? Scheinbar nicht sonderlich viele, wenn du denkst die Stellen wären ähnlich.... Oder du definierst ähnlich sehr weitläufig....
 
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Wenn man das lokale arbeiten fördern wollen würde, läsdt man schlicht die Pendlerpauschale bei der Steuer entfallen, dann ist es im Interesse der Arbeitnehmer :)
 
@shadow
Lüneburg und Braunschweig sind am Ende auch Kreise die in der Verwaltung jeweils die gleichen Stellen vorhalten.

@Dave
Ich rede von Stellen in Form der Beschreibung. Die Bauordnungsbehörde zb hat innerhalb eines Landes in jedem Kreis die gleichen gesetzlichen Vorgaben nach denen gearbeitet wird. Die Zuständigkeiten sind im Land klar geregelt.

Bei Neueinstellungen sollte man das berücksichtigen. Klar, es bringt wenig etablierte Teams auseinanderzureissen - alleine schon aus sozialer Sicht (wenn sich da Kollegen sehr gut verstehen). Bei der Neueinstellung ist der Faktor Teamintegration aber erstmal auf Null. Da sollte dann jemand aus der gleichen Stadt einen Vorteil bekommen, oder man verbindet die Tätigkeit mit einem Zuzug.

So ähnlich wurde es damals gemacht als mein Vater das Angebot in den 70ern von einer Behörde bekam - da wurden für den Kauf des Grundstücks und Bau eines Hauses inkl Umzug entsprechende finanzielle Anreize gegeben, damit er auch in die Stadt zieht.
 
HWK, ich meinte dazwischen, da ist „Niemandsland“, da geht keiner freiwillig hin.
 
Heutzutage könnte man pendeln und arbeiten zumindest bei Schreibtischjobs durchaus verbinden.
Andere Möglichkeiten wären mehr Homeoffice oder eine grundsätzliche Überarbeitung des Stellenmarktes.

Beispiel: in Dortmund wohnt ein Mitarbeiter der Stadt Essen, in Essen einer der Stadt Dortmund. Beide machen den gleichen Job, müsse aber jeweils in die andere Stadt.
Ich denke die Konstellation gibt es in der oder in ähnlichen Zusammenstellungen häufig. Gab es im Ruhrgebiet meine ich sogar schon ausführliche Statistiken, wieviele Essener nach Bochum pendeln und umgekehrt, wieviele nach Dortmund usw.
Da müsste man bei der Stellenbesetzung anpacken : Bewerber mit Wohnsitz in der Stadt. Fertig.
Problem ist, die Kommunen finden so schon super schwer Mitarbeiter, gerade hier in München sind die auf Mitarbeiter von außerhalb angewiesen, da man als normaler Sachbearbeiter sich hier in der Stadt ohne Förderung oder altem Mietvertrag, keine Wohnung leisten kann.

Kurz gesagt: muss der Bewerber aus der Stadt kommen, findet man nur sehr schwer MA, davon abgesehen sieht das deutsche Gesetz das sicher als Diskriminierung an...

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@HWK, das mag vielleicht für dein Bauamt gelten, aber in vielen Behörden gibt es zig interne Anweisungen/Durchführungsanweisungen und dergleichen. Nur weil das Gesetz gleich ist, wird es noch lange nicht überall gleich benutzt noch ist es stativ.... Und schon funktioniert das eben nicht mehr.

Bzgl jemand aus dem Ort hat Vorteile: das bekommst du niemals durch, da dies dem Gleichbehandlungsgrundsatz untergräbt...

Und um bei deinem Beispiel öD zu bleiben, wo sollen denn heute diese "Vergünstigungen" her kommen? Das mag früher gegangen sein, aber heute?
 
Erstens bin ich nicht beim Bauamt, zweitens kommen solche Anweisungen in der Regel über Erlasse vom Ministerium. Kommunen machen eigentlich keine Alleingänge. Am Ende ist die Anweisung für alle gleich.

Natürlich ist sowas sehr schwer umzusetzen. Aber da steckt zumindest für den Berufsverkehr viel Potential drin.
Mir ist es bald wurscht. Wenn der leasingvertrag rum ist, fahre ich wieder Bahn.
 
Erstens bin ich nicht beim Bauamt, zweitens kommen solche Anweisungen in der Regel über Erlasse vom Ministerium. Kommunen machen eigentlich keine Alleingänge. Am Ende ist die Anweisung für alle gleich.

Natürlich ist sowas sehr schwer umzusetzen. Aber da steckt zumindest für den Berufsverkehr viel Potential drin.
Mir ist es bald wurscht. Wenn der leasingvertrag rum ist, fahre ich wieder Bahn.

Super, halten wir also fest, dass das in deinem Amt/Fachrichtung möglich ist und somit automatisch für alle Bereiche gilt... :fresse2:

Es gibt so vieles wo in der Theorie viel Potenzial steckt, in der Praxis dies aber an so vielen punkten krankt...
 
Weiß ja nicht ob du außer Sachbearbeiterebene noch was anderes gesehen hast.

Was hat das damit zu tun? Abgesehen davon, bin ich Teamleiter. Genauso habe/hatte ich bereits einige Kollegen (dank der tollen Befristungen im öd) die ebenfalls schon in anderen Ämtern bzw anderen Landkreisen unterwegs waren. Ich denke schon, dass die das ganze nicht von "ich kenne da jemanden der da jemanden kennt" beurteilen können... Wie gesagt, die Idee mag gut sein, in der Praxis aber wohl sehr selten machbar
 
Macht euch nicht lächerlich hier mit eurem Battle.
Laut meiner Abrechnung von Ende Juni wurden mir dieses Jahr schon 38k € überweisen, ich frage mich wo das Geld nur alles hin ist hmm. :fresse:
So, ihr könnt weitermachen.:o
 
Was denn für ein "Battle"? Es ging einzig darum, dass es eben nicht so leicht ist Mitarbeiter 1 aus Ort X mit Mitarbeiter 2 aus Ort Y zu tauschen...

Ich denke auch nicht aus Spaß pendeln so viele Leute, wenn das doch so einfach wäre.

Wenn du aber über 6k ausgegeben hast und nicht weißt wohin, würde ich mir ernsthaft Gedanken machen... ;)
 
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Na ja, sind ja trotzdem monatlich über 4000 die ihr ausgeben habt. Und da du dich ja fragst wo es hin ist, scheint da keine außergewöhnliche/große Neuanschaffung drin zu sein. Und das finde ich schon nicht ohne...
 
Mit einer Immobilienfinanzierung halte ich es nicht für ungewöhnlich, 4000€ Haushaltsnetto auszugeben.
Frees Frau verdient doch mehr symbolisch dazu, oder täusche ich mich da?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit einer Immobilienfinanzierung halte ich es nicht für ungewöhnlich, 4000€ Haushaltsnetto auszugeben.
Frees Frau verdient doch mehr symbolisch dazu, oder täusche ich mich da?


Das ist richtig. Es gibt immer irgendwelche ungeplanten Ausgaben oder Versicherungsbeiträge. Man (und Frau:)) geht halt deutlich lockerer mit dem Geld um wenn genug da ist. Wir werden aber in den nächsten Jahren dann deutlich weniger zu Verfügung haben, aber das bekommen wir dann auch schon hin.
 
In der Theorie vielleicht ganz easy, in der Praxis aber quasi nicht erfüllbar....
Alle beiden MA müssten die gleiche Qualifikation haben, das gleiche Gehalt, alle anderen Vereinbarungen gleich, ungefähr gleich gut sein und das ganze auch noch beide wollen... Und das alles zu erfüllen ist m.E. schwer bis unmöglich...

Und pendeln mit arbeiten verbinden ist auch nicht so ohne weiteres möglich... Stichwort: Verarbeitung von sensiblen Daten. Kommt sicher nicht toll, wenn du in der Bahn mit 3 Leuten neben/um dir irgendwelche Kundendaten bearbeitest...

auch wenn deine bedenken natürlich richtig sind, müssen nicht alle bedingungen erfüllt werden. gerade die sache mit den geld nicht. wenn ich statt 50km mit den auto in 10min mit den fahrrad zur arbeit komme, kann ich ohne verluste auf 500€ im monat verzichten...

diese gependel geht mir auch auf den sack. im grunde hat hwk da schon recht. umsetzen lässt sich sowas aber leider nicht.


die insolvenzgeschichte ist wohl nun durch. am 1.8 gibts sehr wahrscheinlich die kündigung für alle. schon krass, wie eine firma mit einen vollen auftragsbuch trotzdem einfach so pleite geht. die besten chancen stehen derzeit über die vitamine der firma. ansonsten erstmal etwas urlaub machen. alg1 ist auch nicht schlecht. jobs gibts im netz im grunde keine. komisch, wo doch angeblich jeder maschinenbauer sucht...
 
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ich weiß noch wie du dir gedanken gemacht hast wer im oktober deinen lohn zahlt
 
jetzt wird es auf jeden fall das arbeitsamt sein, oder ein neuer AG.
gedanken habe ich mir gemacht, ob der jetzige AG das schafft oder nicht. denn das ist ja der witz. solange die sache da weiterläuft, ist ja nicht klar, ob man geld bekommt für seine arbeit. im schlechtesten fall arbeitet man für nix. dann doch lieber zuhause alg1. da weis man was man bekommt und hat frei und kann sich nach was neuen umsehen. wenn die mich am 1.8 kündigen, habe ich als kündigungsfrist von "1monat" bis ende september im lebenslauf noch die firma stehen (und bekomme übergangsgeld oder wie das heisst. ist die gleiche menge wie alg1, wird aber an das 1jahr mit angehängt - habe also interesse an einer möglichst späten kündigung und habe auch mehr zeit, einen lückenlosen übergang im lebenslauf hinzubekommen. wenn sie am 31.07 kündigen, dann halt bis ende august. bin ende juli natürlich nicht erreichbar, so das die kündigung so oder so erst im august eingeht.
 
@ PayDay

wenn du bock hast, wir suchen noch MaschinenbauKonstrukteure...TOP Arbeitgeber, Zahlt super, Traumhafte Arbeitszeit :lol:

Ne ernsthaft, ich finde hier im FFM Raum auch nicht wirklich was passendes...wo wohnst du?

@ Nubert

in München sicher auch...aber so weit weg ziehen von allen die ich Kenne und Familie ist halt nicht mein ding...auch wenn BMW/Audi ein Traum Arbeitgeber wäre oder eben Porsche in Stuttgart
 
Um Frankfurt gibt's doch eigentlich 'ne Menge potentielle Arbeitgeber für Maschinenbau, auch im Bereich Automotive.
 
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