[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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hab halt überlegt: Ein Lehrer bekommt in reales Brutto umgerechnet 50k als Einstieg (A13, Gymnasium, BaSä, PKV reingerechnet).
hat dann 75 Urlaubstage und kann sich seinen Tag abseits des Stundenplans frei gestalten (z.B. Zeitpunkt von Korrigieren/Unterricht vorbereiten).

Klar, Aufstiegschancen sind gering und das Gehalt ist nicht extrem hoch, dafür quasi unkündbar und PKV.
Wenn man der "gebohrene Lehrer" ist und mit den Anforderungen umgehe. kann, ist das schon ein ziemlich gutes Paket...
 
Ich stehe auch vor einem "Problem".

Momentan habe ich 7km zur Arbeit, 27 Tage Urlaub, 40h woche. 37k brutto. Neuer Job wären 54k brutto, 30 Tage urlaub, 40h Woche ABER 33km zur Arbeit. Bin am verzweifeln. Klar lockt das Geld aber die fahrerei... Wieviel km habt ihr es zur Arbeit?
 
Ohne dass ich diese Strecke täglich fahren müsste (nur 1x die Woche), 33km klingt doch jetzt nicht so schlimm?
 
Hallo,
da es hier um Gehalt geht hoffe ich mit meiner Frage richtig zu sein.

Aktuell suche ich nach einer Vollzeit Stelle als System-/Netzwerkadministrator (diese Richtung). Meine Frage ist wie viel ich Wunschgehalt realistisch angeben kann in Bewerbungen?
Ich bin im Sommer mit meinem Informatik Studium fertig (Bachelorarbeit ist fertig und nur noch 1 Modul muss gemacht werden). Vor dem Studium habe ich bereits eine Ausbildung als Fachinformatiker - Systemintegration absolviert. Neben dem Studium habe ich immer im IT Bereich gearbeitet. Komme aus Darmstadt und der Arbeitsort wäre das Rhein- Main Gebiet.
Ich habe gedacht 30.000€ Jahresgehalt sind realistisch? Den Bachelor habe ich ja noch nicht und höher qualifiziert als ein Fachinformatiker bin ich ja auch. Mir geht es auch nicht drum das "große" Geld zu verdienen, sondern eher schonmal einen Start ins "richtige" Arbeitsleben zu machen und erste Erfahrungen zu sammeln.
Haltet Ihr die 30.000€ für realistisch oder zu hoch/niedrig?
Ich finde 30k sind viel zu wenig. Ich bin bauing. studienabbrecher, habe/hatte somit nur mein abi vorzuweisen und habe 2jahre nach meiner Ausbildung(also quasi Berufseinsteiger) als Faserverbundmechaniker für zivile und militärische Luft- und Raumfahrt ein Jahres Gehalt von 40k bei 35h/woche ohne Schicht. Also kurz gesagt popliger mechaniker mit spitzenarbeitszeiten als einstiegsgehalt 10.000 mehr als ein studierter der immer Branchen nah gearbeitet hat? Für was studiert man dann?
 
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Lehrer ist insgesamt ein geiles Paket, wenn man eben Spaß am Unterrichten hat.

Allerdings muss man auch bedenken, dass man keine Gleitzeit oder sonstwas hat, zumindest was den Studenplan angeht. Wenn man alle Tage um 8.05 Unterricht hat, heißts strammstehen. Und die Zeit, die Unterricht ist, ist schon etwas stressiger als ein (normaler) Schreibtischjob, in dem Sinn, dass man immer Alleinunterhalter spielt und die ganze Zeit Programm liefern muss. Kurz mal ein Käffchen oder so geht nicht, bzw. nur, wenn man mal ne Freistunde hat.

Auch bei den Urlaubstagen muss man (etwas) Abstriche machen (natürlich ist der Urlaubsanspruch immer noch stark überdurchschnittlich). Einerseits ist man halt gebunden und kann sich den Urlaub nicht nach Lust und Laune legen. Und andererseits hat man (vor allem, wenn man Karriere machen will) deutlich weniger als die 75 Tage. Schulleitung und erweiterte Schulleitung (Oberstufenkoordination, Stundenplanung etc.) verbringen auch in den Ferien schonmal ein paar Wochen in der Schule.

Und last but not least: Schulen haben (oft) kein Geld. Man muss oft mit halb kaputten Sachen oder irgendwelchen Workarouds arbeiten, weil die längst nötige Modernisierung nie getätigt wurde. Ich kenne Schulen, die heute noch keinen Farbdrucker haben (was ein echtes Problem ist, da viele Vorlagenbücher etc. mittlerweile nicht mehr drauf achten, dass die Bilder und Graphen s/w tauglich sind), dann hängen noch Röhrenfernseher an den Decken (beste Story die ich hier kenne: Halterungen werden langsam morsch, alle paar Monate fällt mal einer runter - ist gefährlich. Schule sieht es aber nicht als nötig an, die Dinger abzuschrauben. Ersatz für die runtergefallenen gibts natürlich auch nicht.).
Dann kenne ich noch einen Fall, wo die IT von der Stadt verwaltet wird: 1 Typ für über 20 Schulen, und der hat keinen Plan. Da sind dann die Anmeldeseite von JugendForscht(!!!), Wikipedia und Youtube gesperrt, will man den Schülern ein Video zeigen, muss mans erst runterladen. Office gibts nicht auf allen PC's, in den Klassenräumen müssen Viewer reichen. Viele PC's noch mit XP und Office 2000, weil kein Geld da ist (und mit 256MB Ram läuft halt echt kein W7) - Schule muss um Spenden von PC's werben, z.B. von Firmen, die aufrüsten.

Das muss natürlich nicht überall so sein, aber grundsätzlich sind die Schulen eher schlecht ausgestattet.

Auf der anderen Seite stehen natürlich die Vorteile der Lehrer: Überdurchschnittlich viel Urlaub, Job auf Lebenszeit (den Vorteil finde ich in Geld kaum aufzuwiegen), gute Bezahlung, automatischer Gehaltsanstieg mit Dienstjahren (ÖD halt), je nach Fächerwahl gechiltes Leben außerhalb der Schule (sowas wie Erdkunde Sport, halt möglichst keine Korrekturfächer - Deutsch Englisch ist stressig), sobald man einmal alle Materialien zusammen hat, reicht jedes Mal eine leichte Überarbeitung -> Vorbereitungszeit geht runter.
 
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33km sagt ja nichts über die zu fahrende Zeit aus und wieviel Verkehr dort herrscht
Stimmt, von pfungstadt aus hatte ich knapp 30km, konnte aber direkt auf die autobahn und war in 15 bis 20min auf der arbeit. Von messel aus habe ich knapp 15km und brauche an guten tagen genauso lange. Manchmal aber auch knapp 40 Minuten.
 
und das Gehalt ist nicht extrem hoch,

kommt immer drauf an wie man extrem definiert? 5k netto oder mehr? das hat wohl kaum einer.

aber guck mal was bei einem verheiratetem lehrer in a13 mit 2 kindern und steuerklasse 3 hängen bleibt netto (beispielt halt mal für bayern)

Gehaltsrechner Öffentlicher Dienst

selbst mit steuerklasse 1 ist das gehalt in den späteren stufen mehr als ansehnlich

Gehaltsrechner Öffentlicher Dienst

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Ich stehe auch vor einem "Problem".

Momentan habe ich 7km zur Arbeit, 27 Tage Urlaub, 40h woche. 37k brutto. Neuer Job wären 54k brutto, 30 Tage urlaub, 40h Woche ABER 33km zur Arbeit. Bin am verzweifeln. Klar lockt das Geld aber die fahrerei... Wieviel km habt ihr es zur Arbeit?

ich hab 30 km einfach. fahre bin innerhalb von 30 minuten mit der bahn dort hin. auto braucht genauso lange, ist aber auch alles bundesstraße und kein kaff gegurke.

du kriegst knapp 20k mehr brutto und hat auch mehr urlaub. wenn dir das die etwas längere fahrtzeit nicht wert ist und du bisher zufrieden bist mit der kohle, dann lass es.

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33km sagt ja nichts über die zu fahrende Zeit aus und wieviel Verkehr dort herrscht

eben
 
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Ich fahre jeden Tag 38km einfache Strecke. Ich finde das ist nicht zu viel.
 
gibt leute die machen 100 km einfach. von daher ist das wirklich noch sehr human.
 
kommt immer drauf an wie man extrem definiert? 5k netto oder mehr? das hat wohl kaum einer.

aber guck mal was bei einem verheiratetem lehrer in a13 mit 2 kindern und steuerklasse 3 hängen bleibt netto (beispielt halt mal für bayern)

Gehaltsrechner Öffentlicher Dienst

Jo, aber da geht ja noch die PKV weg. Angenommen die Frau ist auch noch Beamtin und betreut die Kinder daheim, muss nochmal PKV gezahlt werden, dann bleibt netto entsprechend weniger übrig
 
natürlich...aber selbst abzüglich der pkv bleibt da mehr als genug.

eine schöne pension gibt ja auch noch.
 
natürlich...aber selbst abzüglich der pkv bleibt da mehr als genug.

eine schöne pension gibt ja auch noch.

stimmt, Pensionen sind ein Argument. Aber knapp 3000 netto in Bayern/BaWü reichen wahrscheinlich grad so zum Überleben für nen 4-Personen-Haushalt ?!
 
Ah OK danke für eure antworten. Mehr Urlaub und mehr Geld ist natürlich immer gut :) wollte halt mal hören was ihr so an km habt
 
Für meine alte Arbeit bin ich 65km eine Tour gefahren ;)
 
Beim Lehrer kommt es doch auch immer drauf an ob beamtet oder nicht. Ich weiß nicht wie es gerade aussieht aber werden neue Lehrer nicht ganz normal als Angestellte eingestellt? Meine Deutsch-Lehrerin auf dem Gymnasium war z.B. auch freiwillig nicht beamtet. Fragt mich nicht mehr warum aber es hatte sicherlich seine Gründe.

stimmt, Pensionen sind ein Argument. Aber knapp 3000 netto in Bayern/BaWü reichen wahrscheinlich grad so zum Überleben für nen 4-Personen-Haushalt ?!
Die Diskussion gibt's hier öfters. Es gibt genug Familien die im Süden mit 3000€ Haushaltseinkommen leben. Meine Eltern hatten/haben sicherlich auch nicht viel mehr und meinem Bruder und mir ging's immer gut. Ist halt ne Frage des Anspruches. Es gab halt normalerweise maximal einmal Urlaub im Jahr und für den Führerschein oder so mussten wir halt selbst mit sparen. En Auto gab's au ned Geschenkt. Wenn du deinen Kids das alles ermöglichen willst sind 3000 Netto vielleicht zu wenig. Wenn nicht werden sie trotzdem normal erwachsen und es reicht sicherlich ;)
Außerdem -und das wurde auch schon genügend Diskutiert- ist Süden nicht gleich Süden. In München sind 3000€ auch anderes als irgendwo auf der Alb. Mein Schwager wohnt an der Grenze BaWü zu Bayern. Der qm Baugrund kostet da glaub 60€ und das ist auch im Süden.
 
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Und Aufstiegschancen als Lehrer sind nicht mal so schlecht wie man denkt, außerdem bekommt man automatisch beim älter werden immer mehr Geld, wofür wir in der IG Metall jedes Jahr kämpfen müssen :fresse:
Meine Frau kriegt z.B. nur weil wir jetzt verheiratet sind, ~100€ netto mehr im Monat.
Sowieso kriegt sie fast jedes Jahr eine Erhöhung und weiß nicht mal warum :fresse: Wird natürlich am Alter und der Zugehörigkeit liegen.

Aber bei den Urlaubstagen (75) lege ich ein starkes Veto ein :haha:
Das mögen vielleicht Urlaubstage sein, wenn du Mathe und Sport machst und kein Klassenlehrer bist und kein Fachleiter etc.
Sobald du Sprachen unterrichtest, Klassenlehrer bist, Fachleiter (und somit Fachkonferenzen leiten musst) bist und am besten noch Sachen wie Theater-AGs leitest, dann sind die einzigen Ferien, wo du wirklich mal Urlaub hast, die Sommerferien und davon auch nur die 3-4 Wochen in der Mitte. Die erste Woche und die letzte Woche kannst du zuhause auch getrost durcharbeiten....
Auch wenn es gerne so hingestellt wird, so viel Urlaub/Ferien haben Lehrer nicht.
 
Meine Frau ist eine verbeamtete Leherin an der Mittelschule (A12/4). Einen Lehrer der nicht verbeamtet werden will haben wir in den letzten 5-6 Jahren noch nicht getroffen. Bei uns im Freundes- und Verwandtenkreis gibt es einige die nicht verbeamtet wurden und die sind alles andere als happy. Gerade die Frauen werden bis ultimo mit Zeit- und Jahresverträgen hingehalten um mögliche Schwangerschaften abzufangen.

google98, Kind ist bei meiner Frau mitversichert und kostet ~42€. Günstigster möglicher Tarif waren um die 28€, die Kosten sind glaube zu vernachlässigen.

Roach, meine Frau ist die letzten Jahr immer Klassenleitung einer Quali Klasse gewesen und hat trotzdem mehr als genug Urlaub. Zusätzlich ist sie Fachberater Sport für den Landkreis, Betreut die Computerräume und ist im Stundenplan Team.
 
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hmm, ich arbeite ca 40-44st die woche an 4 tagen ab, habe 22tage bezahlten urlaub, keine schicht.
Meine arbeit ist echt schön, ich verkaufe biolebensmittel auf dem wochenmarkt.
Mein arbeitsweg sind 5min mit dem fahrrad, habe kein auto weil ich keines brauch und wenn habe ich eine gute Freundin die mir jedes jahr ihres für den urlaub leiht.
Ich muß quasi nie lebensmittel einkaufen gehen, habe gute qualität und konditionen und muß jeden arbeitstag mein angebot probieren, weil ich ja sonst nicht weiß was gut ist. Sprich ich kann schon ordentlich was knabbern auf kosten des hauses
Da ich definitiv im niederiglohnsektor bin bekomme ich auch eine ordentliche steuererstattung
Momentan hänge ich bei 21k reines netto ohne steuererstattung
tja, ich bin gut auf den pflaster und werde es wohl die nächsten jahre auf 25k ausbauen ohne deswegen dramatisch höhere stunden fahren zu müssen, das wird aber auch die obergrenze sein.
Für deutsche verhältnisse, und als mann, ist das nicht wirklich viel.
ABER was macht glücklich :fresse:
Mich die vielen Menschen (Frauen ;) ) welche ich tag für tag sehe, die show welche meine arbeit bedeuted, die anerkennung als person des öffentlichen raumes, die abwechslungsreiche arbeit über einen tag (kommissionieren, aufbau, anleitung, VERKAUF, abau, kommissionieren, einkauf) der arbeitstag ist schneller rum, als die zeit, welche ich zum aufstehen brauche

Trotzallem hadere ich immer damit, das es für süddeutschland einfach wenig geld zum leben ist, andererseits gibt es ja auch pfleger und bauern.
Im Moment bin ich am überlegen ob ich für ca 50% mehr geld in die telefonberatung eines schweizer telecom unternehmen wechseln soll und glaubt mir die entscheidung fällt mir wirklich nicht leicht, ob ich am ende wirklich besser dastehe...
Aber meine philosophie funktioniert ganz gut: Erst den chef süchtig nach dir machen und dann verhandeln...

p.s. bitte entschuldigt die fehlende groß-klein-schreibung... mein tribut an den rosenmontag
 
Roach, meine Frau ist die letzten Jahr immer Klassenleitung einer Quali Klasse gewesen und hat trotzdem mehr als genug Urlaub. Zusätzlich ist sie Fachberater Sport für den Landkreis, Betreut die Computerräume und ist im Stundenplan Team.

du meinst wohl inso, ich hab ja zu der urlaubsgeschichte bisher nix gesagt ;)

meine mutter war auch lehrerin als beamtin. die konnte sich über mangelnde freizeit auch ned beschweren, sicher gab es auch oft genug in den ferien was zu tun, aber deutlich mehr urlaub als ein "normal" arbeitender hatte sie allemal.
 
Meine arbeit ist echt schön, ich verkaufe biolebensmittel auf dem wochenmarkt.

Im Moment bin ich am überlegen ob ich für ca 50% mehr geld in die telefonberatung eines schweizer telecom unternehmen wechseln soll und glaubt mir die entscheidung fällt mir wirklich nicht leicht

Echt jetzt? Brauchst du das Geld unbedingt? Ich für mich bräuchte da nicht überlegen, Telefonberatung statt Wochenmarkt mit Bio Lebensmittel... Auf keinen!
 
oh sry, bin verrutscht :)
 
du meinst wohl inso, ich hab ja zu der urlaubsgeschichte bisher nix gesagt ;)

meine mutter war auch lehrerin als beamtin. die konnte sich über mangelnde freizeit auch ned beschweren, sicher gab es auch oft genug in den ferien was zu tun, aber deutlich mehr urlaub als ein "normal" arbeitender hatte sie allemal.

Bei meiner Frau wird es jetzt auch von Jahr zu Jahr weniger Arbeit, weil sie sich langsam auf dem bereits erarbeiteten Unterrichtsmaterialien ausruhen kann :)
Langsam wirds :p
 
Das ist ja im Bereich Lehre immer so.
Bis der Grundstock steht, aus dem man schöpfen kann, ist es halt Arbeit.
Wenn das aber bei recht statischen Stoffbereichen steht, dann ist das quasi fast ein Patentrezept...

Wenn man dann noch ab und zu mal Schnittmengen zu "aktuellen Ereignissen" Einbauen kann, hat man zwar noch mal ein bisschen Arbeit, aber es kommt dann meist sogar gut an und alles ist tutti ;)

Dumm ist das immer, wenn der Bereich in einem sich ständig ändernden Wissensbereich stattfindet. Dann muss man auch stetig die Neuerungen einpflegen, evtl. überholtes raus nehmen, ...
 
@elchupacabre

brauchen, genau das ist die Frage.
Aber zur Zeit lass ich die Bewerbung eh schleifen.
Lebensqualität ist halt ein subjektives Luxusgut.
 
Klar, Aufstiegschancen sind gering und das Gehalt ist nicht extrem hoch, dafür quasi unkündbar und PKV.
Wenn man der "gebohrene Lehrer" ist und mit den Anforderungen umgehe. kann, ist das schon ein ziemlich gutes Paket...
Ich denke nicht das PKV ein wirklicher Vorteil ist, auch da die Beträge später steigen.

Kurz mal ein Käffchen oder so geht nicht, bzw. nur, wenn man mal ne Freistunde hat.
Kunstlehrer machen das durchaus mal während der Stunde.:fresse2:
Auch bei den Urlaubstagen muss man (etwas) Abstriche machen (natürlich ist der Urlaubsanspruch immer noch stark überdurchschnittlich). Einerseits ist man halt gebunden und kann sich den Urlaub nicht nach Lust und Laune legen.
Wenn man Kinder hat kann man sich seinen Urlaub auch nicht frei nehmen, sofern man zusammen wegfahren will.

@elchupacabre

brauchen, genau das ist die Frage.
Aber zur Zeit lass ich die Bewerbung eh schleifen.
Lebensqualität ist halt ein subjektives Luxusgut.
Es geht nicht nur um jetzt, auch wenn es noch lange Zeit bis zur Rente ist, würde ich schauen ob die Bezüge ausreichen.
Man sollte bei der Lebensqualität nicht nur an das jetzt denken.
 
Momentan hänge ich bei 21k reines netto ohne steuererstattung

endweder du verwechselt netto mit brutto oder du bist nicht so arm wie du behauptest. 21000netto im jahr sind über 1600€ netto im monat (+1x komplettes weihnachtsgeld). wo dann ne steuerrückerstattung stattfinden soll ist mir schleierhaft, weil arbeitswegkosten haste ja keine. mit 1600euro OHNE auto biste doch schon ne "reiche sau". bei 25000 netto im jahr biste ja schon fast 2000€ im monat. ne menge holz dafür das du kein auto brauchst. und komm mir nun nicht mit teurer wohnung, 500euro mehr wird sie nicht kosten (soviel kostet ein auto...) gegenüber den ländlicheren preisen.
wahrscheinlich redest du von brutto was ich mir bei arbeiten am stand auch eher vorstellen kann.
 
Ich bekomme außer die 22 bezahlten Urlaubstage keine Zuwendungen vom Betrieb.
Zur Zeit bin ich bei 1600+ im Schnitt. Sieht wohl so aus als würde ich keine Steuererstattung mehr bekommen. Mist, dann hat sich die Lohnerhöhung ja garnicht wirklich gelohnt :heul:
Ich liebe die Schweiz, seit der Euro nichts mehr wert ist kaufen die bei uns ein wie die Verrückten.
Stellt Euch vor, vor 3 Jahren war unser Chef nicht in der Lage Gehälter pünklich zu zahlen, geschweige denn ein anständiges Gehalt zu zahlen. Seitdem haben wir eine Umsatzsteigerung von gut 125%
Da wir durch die Grenznähe auch ziemlich hohe Preise haben ist auch die Marge ganz ansehlich. Bei uns kostet das Kilo sizilianische Demeter Orangen, so ziemlich das beste was wir einkaufen können, 4.90€ nur mal als Beispiel.
Nun gut, mir ist schon klar das es mir so ganz gut geht, aber eben halt auch weil ich bewußt verzichte.
Immerhin habe ich ja auch Hörgeräte, Zähne und Laster etc.pp
Auch ohne Auto bleibt fast nix übrig.
Apropo Mieten, wir haben die zweithöchsten in allen Deutschen Städten :fresse: trotzdem hast du recht, ich zahle für 36qm nur 420€ warm.

Immerhin, das schöne ist, das ich an unseren betrieblichen Erfolg maßgeblich beteiligt bin. So etwas zu erleben ist toll für das Ego.

Trotzdem 2000€ netto im Monat sollte man schon haben! Jeder!!!

OBERLOHNGRENZE anstatt MINDESTLOHN

F**K
 
Zuletzt bearbeitet:
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