[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich bin auch noch in der Zeit aufgewachsen wo Handy etc. keine große Sache war in der (Grund-)Schulzeit. Das wurde erst zum Ende hin interessant. Meine Mutter war aber auch eine Zeit lang H4 und dann Geringverdiener und mir ging es zwar gut aber spätestens als es dann zu den Klassenfahrten ging musste sie mir halt sagen "Sorry das kann ich mir nicht leisten". Ich hab die Situation verstanden und alles war gut aber sowas ist halt trotzdem eine blöde Situation. Alle fahren weg und du bleibst zu Hause und musst in eine andere Klasse normalen Unterricht machen. So läuft das sicher auch in vielen anderen Familien ab.

Heute ist das ganze natürlich noch viel schlimmer mit den ganzen Smartphones, Tablets etc. . Aber hier gibt es auch einen Unterschied zwischen Stadt und Land. Ländliche Schulen sind meiner Erfahrung nach noch etwas entspannter im Vergleich zu städtischen Schulen und Gegenden.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Heute wird sich halt über Besitz definiert und der Mensch selber ist scheiß egal.

Beispiel: Der Filialleiter einer Bank die ich betreue, hat vor seinen Angestellten richtig geprotzt "Ja, ich habe eine zweite Eigentumswohnung neben dem Haus und ein Landgut in der Toscana" wo ich mir nur dachte "Was bringt die Besitz und Geld, wenn du keinerlei Freunde hast du idiot".

Es heißt ja immer, Geld macht nicht Glücklich, aber es beruhigt ungemein.
Nur kann man mit wenig Geld meist mehr Spaß haben, als jemand der nur so mit Kohle um sich schmeißt.
 
Ich bin auch noch in der Zeit aufgewachsen wo Handy etc. keine große Sache war in der (Grund-)Schulzeit. Das wurde erst zum Ende hin interessant. Meine Mutter war aber auch eine Zeit lang H4 und dann Geringverdiener und mir ging es zwar gut aber spätestens als es dann zu den Klassenfahrten ging musste sie mir halt sagen "Sorry das kann ich mir nicht leisten". Ich hab die Situation verstanden und alles war gut aber sowas ist halt trotzdem eine blöde Situation. Alle fahren weg und du bleibst zu Hause und musst in eine andere Klasse normalen Unterricht machen. So läuft das sicher auch in vielen anderen Familien ab.

In der Situation bin ich auch mal gewesen. Es gibt zwar Fördervereine, aber die springen auch nicht immer ein. Manchmal waren die 40€ Büchergeld einfach nicht machbar. Selsbt wenn du mit der Sache an sich klar kommst, gibt immer welche, die meinen einem einen blöden Spruch drücken zu müssen. Da hat man dann doch schon ganz schnell ein Problem und keine Lust in die Schule zu gehen, wo man wieder beim klassischen Mobbing landet.

@Schneeleo: Sehe ich anders. Ich muss keine 20.000 € im Monat verdienen, um Spaß zu haben. Aber ein gutes Verdienst macht mir vieles in meiner Hobby- und Freizeitgestaltung erst möglich. Da kann man dann im Urlaub auch mal spontan zu drei Mann einen Roadtrip nach Soltau/Hamburg machen. Da macht man sich dann auch keine Gedanken um die Eintritte. Man leistet sich das und hat Spaß. Mit 600€ Ausbildungsvergütung wäre das damals bei mir nicht drin gewesen.
Ich muss aber auch nicht im Ritz oder Hilton residieren, wir haben uns zu dritt ne Ferienpension gemietet zur Übernachtung, was unterm Strich jeden grad mal 20€ gekostet hat. Und Spaß hatten wir allemal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kinder brauchen ein iPhone sonst lernen sie doch nicht früh genug was cool ist. Oder zumindestens denken sich dass einige Eltern in der 5ten Klasse... :wall:

leider wahr :(

- - - Updated - - -

Genau. War in den letzten zwei Wochen Urlaub mal in der Region unterwegs. Heide Park, Hamburg Dungeon, Panzer Museum Munster, Externsteine, Hermannsdenkmal, Sommerrodelbahn Bottrop.... was da an Eintrittsgeldern zusammenkommt. Da bist du als Familienvater von 2 Kindern an einem Wochenende im Freizeitpark mal 1/3 Monatsgehalt los.

legoland günzburg hier bei uns in der nähe...eine abzocke das es nicht schlimmer geht. zwei erwachsene, zwei kinder, mit eintritt essen, parkplatz u.u. noch anfahrt paar 100 km (je nachdem wo man her kommt), da sind 250 - 300 euro weg so schnell kann man gar nicht guckn und das für vielleicht 6 stunden zeitvertreib.
 
@Roach: 42€ Phantasialand pP. Ich kenne noch die 35 DM Zeit. Parkplatz Heidepark, wirste schon zu Beginn mit 6€ abkassiert. Also wenn man den kiddies was bieten will, muss man schon was haben.

Deswegen finde ich es im Kern der Sache auch immer kritisch, wenn junge Leute dann Kinder bekommen, grad mal die Lehre abgeschlossen haben, schlimmer noch mitten drin stecken oder worst case mal nach der 10 außer schwanger werden gar nix für die Zukunft getan haben.

Und dass eine Familie, die von der Stütze lebt (leben muss) den Kindern das gleiche bieten kann wie eine Familie mit einem oder gar zwei Verdienern ist schlichtweg nicht möglich.
 
Die Frage ist, was du bei deiner Ausführung mit "wenig Geld" meinst. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich dir zustimme, dass dein Bänker ein Idiot ist, aber widerlegen, dass ich mit wenig Geld mehr Spaß hab, als der Bänker.
 
Das hab ich absichtlich nicht ausgeführt, da jeder eine andere Bemessungsgrenze hat.
Sicher ist aber das ich keine 5 Stelligen Beträge meinte ;)
 
Einigen wir uns darauf, dass man definitiv wenig bis keinen Spaß am Leben hat, wenn man nahe der "Grundsicherung" leben muss, deren Höhe der Staat diktiert. Es seie denn, man definiert Spaß so, dass man mit der Flasche Fusel ausm Discounter genügend lustige Gesellschaft hat. Und das dürften die Wenigsten sein.
 
Absurd wird es dann, wenn die Kinder an Klassenfahrten nicht teilnehmen können weil das Geld fehlt, Mutter und Vater aber bei Saturn drei Ratenverträge am Laufen haben über das neueste Handy, ne Konsole und nen dicken Flatscreen.
Bin mir zwar nicht sicher ob da wirklich aussagekräftige Statistiken existieren, aber würde drauf wetten, dass das garnicht mal selten vorkommt.
 
Bin jetzt endlich fertig gelernte Agrarbetriebswirt und bekomme Angebote für brutto 2800€
Das ist schon nett als Anfang, geht zwar neh Menge an den Fuskus da Steuerklasse 1 aber bisschen über bleiben tut was.

Suche aber noch weiter vll findet man ja einen noch besseren :)
 
Bin jetzt endlich fertig gelernte Agrarbetriebswirt und bekomme Angebote für brutto 2800€
Das ist schon nett als Anfang, geht zwar neh Menge an den Fuskus da Steuerklasse 1 aber bisschen über bleiben tut was.

Suche aber noch weiter vll findet man ja einen noch besseren :)


Schon traurig, dass man von so nem Gehalt keine Familie ernähren kann in der heutigen Zeit.
Jetzt werden viele denken "Euro ist Teuro.." aber wenn man es mal umrechnet, 2800€ wären früher fast 5600 DM gewesen.
Allein, dass man nen 1000er locker für Fiskus und SV-Beiträge abziehen kann (SK 1) lässt mich jeden Monat die Zähne knirschen, wenn ich auf meine Gehaltsabrechnung schaue.
Da ist dann noch keine Miete zzgl. NK, private Altersvorsorge u.s.w. drin....ja uns zieht man hierzulande schon das Geld ordentlich aus der Tasche, aber wir Deutschen lassen es ja mit uns machen und halten alle brav die Schnauze.
 
also Familie zu ernähren wird damit echt schwer ist aber machbar, hängt halt vom Anspruch ab.

Hier in Münster ist dies aber eher nicht machbar, aufrgund der doch recht hohen Mietpreise, dafür muss zumindest die Mutter auch noch Halbtags was machen.
Dabei muss man aber auch bedenken, dass die 2800€ doch schon echt hoch sind auch für landwirtschaft und das ich dafür nicht 160h im Monat arbeite sondern Üstunden erst ab 50 entlohnt werden.
Bislang habe ich so durchschnittlich mit Wochenenddiensten ( ich habe alle 14 Tage Dienst) knapp 65h im Schnitt gearbeitet. Rechne tue ich es auf 6 Tage die Woche 10-11h Schichtzeit.(incl Pause versteht sich). Bedingt dadurch hat man gar nicht die Möglichkeit das Geld auszugeben sondern kann echt gut sparen. Ab 50h bekommt man in der Regel überstunden bezahlt ein Ausgleich in urlaub ist Arbeitsbedingt quasi nicht möglich.
Ich bekomme für eine Üstunde ganz nach Tarif 150%.

Somit lässt sich auch mit dieser Stelle eine Familie aufbauen auch wenn das Leben dann quasi nur fürs malochen ist und man nicht wirklich viel davon hat
 
Somit lässt sich auch mit dieser Stelle eine Familie aufbauen auch wenn das Leben dann quasi nur fürs malochen ist und man nicht wirklich viel davon hat

dann lieber erstmal keine familie, da hast du dann echt noch mehr vom leben.
 
Schon traurig, dass man von so nem Gehalt keine Familie ernähren kann in der heutigen Zeit.
Jetzt werden viele denken "Euro ist Teuro.." aber wenn man es mal umrechnet, 2800€ wären früher fast 5600 DM gewesen...

solche Rechnungen sind natürlich weit entfernt von der Realität. Wären / Hätten / Täten...
1) € zu DM Umrechnung hinkt hinterher!
2) Wen interessiert schon, was er brutto verdient? Brutto könnten Millionen da stehen. Nettoeinkommen ist das ausschlaggebende!

Ich hoffe, du verstehst, wie ichs meine ;)
 
Was ist denn das für ein Maßstab? Wenn ich mir keinen Besuch im Freizeitpark leisten kann, kann ich meinen Kindern nichts bieten?
Echt krass, was hier bei einigen für eine Einstellung herrscht. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll...
Es würde ja bedeuten, dass alle Kinder von Verkäufern, Handwerkern usw, die nicht so viel verdienen wie einige hier, alle eine schlechte Kindheit haben würden. Außer mit dem Kopf zu schütteln fällt mir echt nix ein. Alleine die Arroganz, die da hinter steckt...
 
Wieso muss man für ein Kind immer viel Geld ausgeben? Ich hab mich als Kind auch gefreut, wenn ich mit meinen Eltern nur mal nen einfachen Spieleabend (Siedler, Monopoly oder sowas) gemacht habe! Ich finde, Kinder werdne heute generell viel zu materialistisch gesehen. Ja, auch meine Eltern haben mir viel geboten (weite Reisen etc.) aber auch ohne diese Sachen hätte ich ne glückliche Kindheit gehabt! Wenn ich was außer der Reihe haben wollte, musste ich halt dafür arbeiten!
Sicherlich, auch ich will irgendwann meinen Kinder mal was bieten können, aber Kindern ist sehr sehr viel wichtiger, das man Zeit mit ihnen verbringt, egal ob man da tausende Euro aus gibt oder nicht! Liegt vielleicht daran, das der Gehaltsschnitt (wenn er denn wirklich stimmt), wenn man hier so ließt, für D alles andere als Realistisch ist ;)

Zur Fahrschule weiter vorne: meine Eltern haben damals mit mir und meinem Bruder nen finde ich guten Deal gemacht: wir bekamen jeweils 50% der Fahrschule bezahlt für den ersten Anlauf, jede Prüfungswiederholung mussten wir selbst bezahlen. Zusätzlich konnten wir unseren Restanteil verringern, wenn wir fleißig in der Schule waren, also es gab für eine 1 (bzw. 13-15 Pkt.) x€ zuschuss, für ne 2 (bzw. 10-12 Pkt.) die Hälfte und für ne 3 und folgende dann nix mehr. War auch ein super Ansporn und hat fleißig sein noch belohnt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn das für ein Maßstab? Wenn ich mir keinen Besuch im Freizeitpark leisten kann, kann ich meinen Kindern nichts bieten?
Echt krass, was hier bei einigen für eine Einstellung herrscht. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll...
Es würde ja bedeuten, dass alle Kinder von Verkäufern, Handwerkern usw, die nicht so viel verdienen wie einige hier, alle eine schlechte Kindheit haben würden. Außer mit dem Kopf zu schütteln fällt mir echt nix ein. Alleine die Arroganz, die da hinter steckt...
Das dachte ich mir auch gerade. Die einzigen Male, die ich in Freizeitparks war, waren Schulausflüge. Ansonsten sind meine Eltern da (obwohl sie es sich hätten leisten können) nie mit uns hin - sie sind der Ansicht, das der Kram das Geld nicht wert ist. Das würde ich auch nie unter "Was bieten können" verstehen - das ist absoluter Luxus mMn, wenn man so viel Geld hat, das man diese Summen ohne schlechtes Gewissen für so wenig Zeit hinlegt.
 
32€ (Beispiel: Heidepark) fürn Freizeitparkticket ist Luxus? Jetzt kann man "Luxus" natürlich wieder auf zehntausend verschiedene Weisen definieren, die Diskussion will ich nicht vom Zaun brechen. Aber so niedrig wie du die Messlatte ansetzt, das finde ich schon sehr befremdlich. Wenn man mit seinen Kindern im Sommer mal in einen Freizeitpark oder Tierpark (kostet teilweise mehr!) oder sonstwohin fährt, hat das für mich nichts mit Luxus zu tun. Was ist deiner Ansicht nach dann erst ein Urlaub, du meine Güte das kostet hunderte von Euros, nur was für Scheichs oder was? Wenn man sich nicht mal dann und wann eine Geld kostende spaßige Aktivität leisten kann, dann ist das von allein Seiten betrachtet schon verdammt bitter. Das heißt nicht, dass man seinen Kindern keine schöne Kindheit bieten kann. Aber es ist was ist: Verdammt bitter. Und das hat null mit Arroganz oder Materialismus zu tun.
 
Freizeitpark ist für mich kein Kulturgüter und deshalb kann man es klar in Luxusgüter einordnen.
 
Das driftet hier sowieso ab. Die Moralfloskeln nehmen zu. Die meisten hier haben noch keine Kinder. Somit hat jeder andere Ansichten.

free
 
Urlaub ist ja auch Zeitlich deutlich länger.

Bei den Freizeitparks ist es ja zum einen nicht nur der Eintritt, auch drinnen ist ja alles vergoldet. Das heißt man ist an dem Tag p.P. nicht 32€ sondern eher 50+ los. Dazu ist das ganze halt echt kurzfristig - wenn man ein paar KM An- und Abfahrt etc. hat, ist man dann ~6h in dem Park, davon verbringt man dann nochmal 2-3 in irgendwelchen Warteschlangen. Und für "effektiv" 4h Spaß finde ich 50€ oder mehr sehr teuer.

Wenn ich da für 2k€ mit 4 Leuten 2 Wochen in Urlaub fahre hab ich deutlich mehr schöne Zeit fürs Geld.

Und ich fands jetzt nicht unbedingt bitter, nicht öfter in diese Parks zu fahren. So der Knaller sind die (Achtung, persönliche Meinung) jetzt auch nicht unbedingt, zumindest die, die ich kennen gelernt habe.
 
Geld macht sehr wohl glücklich und mehr Spaß im leben hat man damit auch.
Aber hier gibts eh keine Geringverdiener die das verstehen würden.
Mit Anfang 20 schon 3000 Brutto verdienen, und von Papi das Studium gezahlt kriegen.
Dann noch ne WOhnung oder ein Haus geerbt. Dann noch ein Auto von den Eltern geschenkt gekriegt, fertig ist der Durschnittsuser der hier abhängt.
Und dann noch rumposaunen das Geld nicht alles ist, ich lach mich schlapp.

Ich hatte nie die Sorgen wie ich Geld am Wochenende ausgeben konnte, sonderen eher wi ich mein Leben angenehm gestalten konnte ohne viel auszugeben und das es für den nächsten Einkauf noch reicht.
Jetzt könnte ich es vielleicht schafften 100 Euro im Monat zu sparen. Wow hab ich nach 10 Jahren 12000 Euro, das reicht um eine Wohnung zu kaufen...
Das Leben ist einfach ein abfuck wenn man nicht genug Geld hat.
Gut leben in der Stadt kann man in Deutschland vielleicht ab 2500 Netto, und mit Kindern ab 4000 Netto. Kein wunder will keiner mehr Kindern kosten ja auch noch ohne ende.
 
Wer fleißig ist wird auch genug Geld verdienen. Man muss nur früh genug die Kurve kriegen.

Mit 18 ist es vll cool sich nur über Freitag-Sonntag Gedanken zu machen und in der Woche 8 Euro die Stunde zu verdienen in einem Job der keine hohen Ansprüche hat. Wenn dann mit 25 die Erkenntnis kommt dass das ja doch irgendwie nicht reicht steht man da..
 
Zuletzt bearbeitet:
Dies ist korrekt, kommt halt aber die Frage dazu was will man ?

Wenn es Ernte ist und ich wirklich "maloche"
D.h. 5 Uhr auf der matte stehen zum Tiere verladen,
7 Uhr frühstück
12 Uhr Mittag
16 Uhr Kaffee
19 Uhr Abendessen
23 Uhr Feierabend

Am nächsten Tag geht so weiter
Dann bin ich bei 90h die Woche
(Ernte dauert so 5 Wochen)
Klar habe ich damit viel Geld im Seckel, aber habe quasi die schönste Zeit des Jahres durchgearbeitet, denn wer meint er kann nach so einen Programm noch was unternehmen, da läuft nicht mehr viel :)

Und um auch noch meinen Senf dazu beizutragen
Als kleiner Bengel war es für uns was tolles wenn wir 1-2 mal im Jahr in einen Park fuhren + einen Familieurlaub. Und das kann ich mir gut vorstellen, dass das auch jemand Schaft der nicht so viel verdient.

Ich sehe nicht so die Gefahr darin einem Kind nicht genug biegen zu können, denn dafür braucht man kein Geld sondern eher dass man es ausgrenzt, weil es eben an keiner Tour mitmachen kann.
In meiner Grundschule wird gesammelt für solche Kinder, sodass auch diese an Klassenfahrten etc mitmachen können.
Wo es dann kritisch wird sind Hobbys also ganz jährig Fußball/schwimmen etc ist teuer und kann nicht jeder leisten, aber einem Kind einem Fußball zu kaufen und es auf einem Spielplatz oder auch Bolzplatz spielen zu lassen kostet nicht so viel. Also hat auch ein Kind was sich zum Beispiel die vereinsgebühr nicht leisten kann immer noch die Chance alles zu Unternehmen nur eben nicht im Verein sondern in eigener orga.
Das geht natürlich nicht, wenn ich das Kind den ganzen Tag vorm TV hängen lasse, denn dann wird es erst recht ausgegrenzt
 
Was ist denn das für ein Maßstab? Wenn ich mir keinen Besuch im Freizeitpark leisten kann, kann ich meinen Kindern nichts bieten?
Echt krass, was hier bei einigen für eine Einstellung herrscht. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll...
Es würde ja bedeuten, dass alle Kinder von Verkäufern, Handwerkern usw, die nicht so viel verdienen wie einige hier, alle eine schlechte Kindheit haben würden. Außer mit dem Kopf zu schütteln fällt mir echt nix ein. Alleine die Arroganz, die da hinter steckt...

Und wo genau soll das gestanden haben? Wieso versteifst du dich auf Freizeitparks? Das war lediglich ein Beispiel von vielen möglichen Freizeitaktivitäten, die man mit Kindern unternehmen kann, welche mittlerweile aber ganz schön teuer geworden sind. Dazu gehören nicht nur Freizeitparks für die seichte Unterhaltung sondern auch Eintritte in Ausstellungen und Museen und Zoos. Schau z.B. mal auf der HP vom Erlebnismuseum Odysseum in Köln, was die für Tagespreise haben. Und kulturelle Bildung finde ich schon wichtig.

Dass eine "glückliche" Kindheit nicht nur allein an dem Maßstab Einkommen und Freizeitparks gemessen werden kann, versteht sich ja wohl von selbst, wie ich aber einige Posts zuvor schon angemerkt hatte, würde das den Rahmen dieses Threads hier bei weitem sprengen und sollte lieber in einem "Kindererziehungsthread" ausdiskutiert werden, wenn überhaupt.

Ich bin eben der Meinung, dass man schon ein gewisses Einkommen braucht um Kindern mehr zu bieten als eine Rumpelkammer mit abgeknabberten Tapeten, einen Röhrenfernseher mit antiker Konsole und Spielzeugen aus dem second hand-Laden ganz im Stile von RTL2 und dem Niveau der Sendung Teenie-Mütter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer fleißig ist wird auch genug Geld verdienen. Man muss nur früh genug die Kurve kriegen.

Mit 18 ist es vll cool sich nur über Freitag-Sonntag Gedanken zu machen und in der Woche 8 Euro die Stunde zu verdienen in einem Job der keine hohen Ansprüche hat. Wenn dann mit 25 die Erkenntnis kommt dass das ja doch irgendwie nicht reicht steht man da..

+1
Was man auch immer wieder liest, ist dass die Leute, die mit 16 ihre Ausbildung angefangen haben (und entsprechend früh Geld verdient haben) sich dann 10 Jahre später beschweren, dass ein Student bzw. ein aus der Uni gefallenere Akademiker mehr verdient als man selbst. Dabei wird immer wieder vergessen, dass der Student a) mind 6 Jahre weniger Geld verdient hat(3 Jahre mehr fürs Abi und 3 Jahre mind. Studium) und b) finanziell natürlich auch schon etwas investiert hat(Bafög, Kredite für Studiengebühren etc.).

Wenn man den Weg des einfachsten Widerstandes geht, dann sollte jedem bewusst sein, dass da eben nicht mehr als etwas "solides" (wenn überhaupt) drinnen sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mal wieder auf was anderes zurückzukommen. Ich werde wohl zum Jahresende den Kredit fürs Auto vorzeitig auslösen und spare dann ab Januar 15 die monatliche Rate, statt noch bis 2017 weiter abzustottern.

Es würde ein Betrag von rund 120€ im Monat frei werden. Ich hatte mir überlegt, dass dringend was in Form einer privaten Altersvorsorge passieren muss. Die gesetzliche Rente ist ein Witz und auch die betriebliche Pensionskasse kann das nicht allein abfangen. Aktuell hab ich mich damit noch gar nicht beschäftigt und somit noch keinen Überblick, was da sinnvoll zu tun wäre. Aktuell noch ledig in Zweipersonenhaushalt, noch ohne Kinder, beschäftigt in Vollzeit als Angestellter mit rund 1850€ netto.

Was habt Ihr für die private Altersvorsorge getan?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mach seit fast 10 Jahren Riester - auch wenn's mir nichts bringen wird, wie böse Zungen behaupten.
Ob wohl man dort auch höllisch aufpassen muss - leider ist Riester nicht (mehr) gleich Riester. Jeder Anbieter hat unterschiedliche Sätze mittlerweile. Ich werde wohl nächsten Monat wechseln.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh