Dass unser System nicht das beste ist wissen wir doch alle. Aber was genau anders machen. Irgendwie ist immer ein Kompromiss nötig.
Darüber müsste man sich in der Tat den Kopf zerbrechen. Das sollte man zumindest und früher oder später wird man das auch müssen. Dass Deutschland eine führende Bildungsnation mit grandiosen Wissenschaftlern wie Einstein war, ist schon 100 Jahre her. Seitdem hat sich vieles auf der Welt geändert, aber eines blieb gleich: Das Klassenzimmer.
Ich habe da keine konkreten Vorschläge und entschuldige mich mal damit, dass es "nicht mein Job" ist.

Es gibt z.B. den Schulverbund "Blick über den Zaun", der immerhin aktiv nach Veränderungen und Verbesserungen sucht. Vor allem die individuelle Förderung von Schülern halte ich für wichtig.
Lehrer bewerten sowieso nur nach Sympathie.
Ich kann das insofern konkret bestätigen, dass ich zwei Lehrer hatte, die Abiturpunkte nach oben "korrigiert" haben, wenn man ihnen in den Ferien zuvor beim Sortieren einiger Dokumente geholfen hat. Das wurde auch ganz offen ausgesprochen, als Lehrer haben die nämlich nichts getaugt und niemandem etwas beibringen können.
Der Rest schwankt irgendwo zwischen Menschlichkeit und Unprofessionalität. Erstaunlich angenehm waren die "frischen" und jungen Lehrer: Neue Lernmethoden, gute Konzepte mit intensiver Kommunikation und Aufopferung der eigenen Freizeit zugunsten der Lernerfahrung. Welcher Lehrer trifft sich schon mit den Schülern am Wochenende um den Lernstoff ausreichend zu bearbeiten? Sicherlich nur jemand, der diesen Job auch wirklich aus Überzeugung ausübt.
Ich hatte in der Uni damals Leute sitzen - meine lieber Herr, da waren wohl Schuhe mit Klettverschluss die beste Schuhwahl! ;>
Verstehst was ich meine?
Um ehrlich zu sein klingt das oberflächlich, hehe! Klär mich bitte auf, was du damit genau meinst - ich hab ein Brett vor dem Kopf.