[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wahrscheinlich in der Automobilindustrie in/um Stuttgart oder? Ist ja bekannt, dass die Automobilbranche in Deutschland außergewöhnlich gut zahlt. Als guter IT-ler verdient man bei Google und co auch gutes Geld
Die Lebenserhaltungskosten in der Region Stuttgart sind dafür auch in gehobenen Regionen

Stuttgart ist eine große Region :)

Ja, ich arbeite bei einem großen Getriebehersteller und wohne mit meiner Freundin auf 80m² (Balkon/Garage etc.) für 700€ warm bei 9km zur Arbeit. Besser gehts grad eigentlich kaum und von den Lebenserhaltungskosten ist das auch mehr als gut.

Edith:

Ja, nach Tarif, derzeit EG8 (ja, man glaubt es kaum). Mit Mehrarbeit von 35 auf 38,5h und Leistungszulage geht da was...
In 3 Monaten werd ich EG11 eingestellt sein, Vertrag ist schon unterzeichnet.
Meine Firma lebt nach dem Prinzip, dass wir nach Leistung und nicht nach Bildungsstand bezahlt werden.
 
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3 Stufen auf einmal? Unglaublich eigentlich

Mit der Firma hat es eigentlich nix zu tun, geht um den Tarifvertrag. Die Stufen haben alle klare Anforderungen... Deshalb bin ich so verwundert.
 
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Stuttgart ist eine große Region :)
Meine Firma lebt nach dem Prinzip, dass wir nach Leistung und nicht nach Bildungsstand bezahlt werden.

Bemerkenswerte Einstellung aber die haben wohl nur 1-2% der Unternehmen in Deutschland
 
3 Stufen auf einmal? Unglaublich eigentlich

Mit der Firma hat es eigentlich nix zu tun, geht um den Tarifvertrag. Die Stufen haben alle klare Anforderungen... Deshalb bin ich so verwundert.

Meines Wissens ist ERA an die Arbeitsaufgaben gekoppelt, zum Teil auch an Ausbildung. Die Punkte sind nach Broschüre:

Wissen und Können
Denken
Handlungsspielraum
Verantwortung
Kommunikation
Mitarbeiterführung

Die Gemeinsamkeit aller Punkte ergeben dann das Entgeld bzw. die Gruppe, die Ausbildung ist davon nur ein Bruchteil.

PS: Mein Chef ist eigentlich Hauptschüler und verdient als Manager ein Schweinegeld :)
 
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Ja warum auch nicht. Ein Student hat im Zweifel 3 Jahre lang an der Uni/FH theoretisch gelernt wie was funktioniert. Das bedeutet aber lange nicht, dass er das dadurch besser kann als jemand der eine Ausbildung zu dem Beruf gemacht hat. Viele der heutigen "älteren" Führungskräfte haben kein Diplom, Bachelor oder gar Master. Diese Einstellung " Wir stellen nur noch Akademiker ein" hat sich erst in den letzten Jahren / Jahrzehnt entwickelt.
 
und bringt nix, wenn der Akademiker eigentlich ein fachidiot ist, der teils nicht mal sozialkompetenz aufweißt ;)

bin zwar dipl.-ing. möchte abe rmal behaupten, n bissel mehr als nur mein fachgebiet zu können ;)
ist in meinem job aber auch unumgänglich, denn als projektmanager muss ich schon a bisserl mehr als nur meinstudienthema kennen udn können ;)

außerdme lern ich noch täglich dazu, was ich aber mit nicht mal 3 jahren berufserfahrung auch nicht als verwunderlich empfinde ;)
 
Ja so sieht es aus. Mein alter Chef bei Siemens hatte auch keine akademische Ausbildung.. Heutzutage siehtes aaber anders aus...
Eg11 ohne Studium ist bei, ich sage mal 95% der Unternehmen in Deutschland, nicht ohne weiteres möglich.
 
Egal was ihr macht / machen wollt - lasst die Finger von rein schulischen Ausbildungen.

Warum? Ich habe eine gemacht, welchen Nachteil habe ich dadurch?

Bin in meinem Bereich geblieben bzw. konnte dann mit einem guten praktischen Vorwissen ins sehr theorielastige Studium einsteigen.
 
Naya, aber einen Nachteil gegenüber "nur Abitur" hast du doch auch nicht, im Gegenteil.
Verstehe nicht wo nun das Problem ist :confused:
 
Ich muss dazu schreiben das ich hier von dualen Studenten ausgehe - weiß nicht wie es als "nur" Student aussieht ist da denke ich teilweise noch ein Unterschied... Ich mein als dualer kann man effektiv mehr oder minder schon drei Jahre "Berufserfahrung" nachweisen - im Idealfall übernimmt dann noch der Betrieb der das Studium gemacht hat, dann ist meist schon gut Gehalt drinnen.

Und an die Fraktion aufm Land ist weniger Gehalt: Ich komm auch vom Land, aber nach Bonn ist hier nicht weit ;)

naja, ich merks gerade bei mir - man muss dann erst Berufserfahrung sammeln, die einem aber keine Sau geben will (und wenn dann zu Konditionen die an moderne Sklaverei grenzen)

Mag sein, ich hab vorher den Informationstechnischen Assistenten + Fachhochschulreife gemacht - jetzt fürs Studium ist es auf Grund des Vorwissens jedoch ideal.
 
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@Master
Seine Aussage war darauf bezogen eine gute duale Ausbildung zu absolvieren und so direkt im Ausbildungsbetrieb das "Handwerk" auch praktisch zu lernen und nicht nur 3 Jahre die Berufsschule zu besuchen. Eine Ausbildung, egal in welcher Form, ist natürlich immer besser als nur irgendeine Form des Schulabschluss zu haben.


@Shadow
Das würde ich so nicht sagen. Tarifverträge können einen behindern, wie z.B. in den Fall wie oben beschrieben. Jedoch sichern sie auch gewisse Rahmenbedingungen und die Gehaltsmodelle sind ab einem bestimmten Punkt eh hinfällig

@Hex
Ein duales Studium im Richtiugen Fachgebiet bei einem gescheiten Unternehmen ist einfach ein Jackpot. Man verdient schon während des Studiums ganz gut (im Vergleich zu Ausbildung etc.) und die Erfahrung die man vorweisen kann ist von riesen großen Vorteil, auch wenn man sich außerhalb des eigenen Unternehmens bewirbt.
 
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wären sie in meinem fall whl auch, aber da wo ich bin, wären tarif-verträge wohl auch das aus für ie firma.
in der branche ist dann in deutschland kein geld mehr zu verdienen. und mein arbeitgeber zählt in seiner branche schon als apotheke ;)
 
Ich muss dazu schreiben das ich hier von dualen Studenten ausgehe - [...] im Idealfall übernimmt dann noch der Betrieb der das Studium gemacht hat, dann ist meist schon gut Gehalt drinnen.

Eben nicht, "Duale Studienabsolventen" verdienen im eigenen Betrieb deutlich weniger als ein Absolvent der Vollzeit studiert hat. Trotz "Berufserfahrung"
 
Das war, zumindest in der IT Branche / Bereich Wirtschaftsinformatik,IBA,DLM, vor vielen Jahren mal so. Klar gibt es das in anderen Branchen auch noch und es gibt auch Studenten die gehen mit 400€/Monat nach Hause, aber wenn ich mir den Großteil meiner Kommilitonen anschaue (Bayer, DB, IBM, Post, usw.) die verdienen jetzt sowie nach dem Studium im Unternehmen sehr gut. Dank Tarifverträgen steigen diese auf gleichen Level ein aber haben deutlich niedrigere Eintrittsbarrieren und die Einarbeitungszeit/Zeit bis zur Gehaltshochstufung ist deutlich geringer.

Wenn ich mir anschaue wie viele Unternehmen anfangen die Leute jetzt kurz vor Ende des Studiums abzuwerben, kann das Studium nicht schlecht sein. Außerdem ist mein Studium z.B. mit 210 ECTS Punkten akkreditiert, dass schaffen auch nich alle Uni Studiengänge.
 
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Was ist denn das Problem, mit 210cr akkreditiert zu sein als Studium? Dauert halt ein Semester länger als ein normaler Bachelor, sonst ist das keine Zauberei oder gar ein Qualitätsmerkmal :fresse: Meines hat insgesamt sogar 300.
 
Eben nicht, "Duale Studienabsolventen" verdienen im eigenen Betrieb deutlich weniger als ein Absolvent der Vollzeit studiert hat. Trotz "Berufserfahrung"
Das wage ich aber schwer zu bezweifeln - Gehalt mag gleich sein, aber als dualer ist es leichter reinzukommen, weil man eben schon was nachweisen kann. Sollte ich zu dem wenn ich fertig bin übernommen werden, sollten die 40k locker drin sein - mag aber auch daran liegen das der Verein Tarifverträge hat und nicht so klein ist ...
 
Was ist denn das Problem, mit 210cr akkreditiert zu sein als Studium? Dauert halt ein Semester länger als ein normaler Bachelor, sonst ist das keine Zauberei oder gar ein Qualitätsmerkmal :fresse: Meines hat insgesamt sogar 300.

Mein (normales, Vollzeit-)Studium hat auch 210 ECTS Punkte, Regelstudienzeit sind 7 Semester, im schnitt brauchen die Studenten 10,5 Semester.
Bei den Dual Studiengängen die ich kenne, studiert man nur rund 2 Jahre, wie geht das dann??
Wie kann man bei gleicher ECTS Zahl die Studienzeit mal eben so krass verkürzen?
 
Egal was ihr macht / machen wollt - lasst die Finger von rein schulischen Ausbildungen.

und warum? Habe auch erst eine Schulische Ausbildung zum assistenten für betriebsinformatik (incl Fachhochschulreife) gemacht und danach Wirtschaftsinformatik studiert(Bsc). Jetzt habe ich ein Gehalt, mit dem man sehr gut Leben kann und mache gerade meinen IPMA 4-L-C Level D (Projektmanager). Mir hat die schulische Ausbildung definitiv nicht geschadet, das Gymnasium hatte mich damals gelangweilt bzw. war mir zu trocken.
 
Mein (normales, Vollzeit-)Studium hat auch 210 ECTS Punkte, Regelstudienzeit sind 7 Semester, im schnitt brauchen die Studenten 10,5 Semester.
Bei den Dual Studiengängen die ich kenne, studiert man nur rund 2 Jahre, wie geht das dann??
Wie kann man bei gleicher ECTS Zahl die Studienzeit mal eben so krass verkürzen?

Also mein Duales Studium (210 ECTS Punkte) hat 3.5 Jahre bzw. 7 Semester gedauert. Der Schnitt braucht auch nur diese 3.5 Jahre - allein schon weil genug Druck der Firmen dahinter ist, die das zahlen. Und nein es ist nicht einfacher/weniger als das was die Studenten in der Uni lernen.

Die 3.5 Jahre hab ich bei der Bewerbung im neuen Unternehmen auch als Berufserfahrung angegeben - hab ja schließlich genau in dem Bereich gearbeitet wo ich jetzt auch bin. Es hat keiner was dagegen gesagt.
 
Es ging ja nur um die Studienform und den Einwand das es da weniger Gehalt gibt^^
2 Jahre und 210 ECTS bezweifel ich sehr stark, dass ist zeitlich fast nicht möglich. Ich habe 210 ECTS auf 6 Semester und fahre damit sehr gut.
Gehaltstechnisch hat sich dieses Verfahren in den letzten Jahren gemausert und ist jetzt fast überall bekannt und anerkannt. Bei uns wird jeder der will, von den immerhin rund 200 dual Studierenden pro Ausbildungsjahr, mit 47.000 übernommen und verdienen während des Studiums schon zwischen 11.000-16.000 (je nach Ausbildungsjahr)!
Wenn ich mir die Zuschriften über z.B. Absolventa allein im letzten Monat anschaue, dann ist da auch Bedarf da.
 
Genau so ist es, hab meinen maschinenbautechniker mit 1,2 gemacht und da wurde dir von den dozenten und profs etc auch erzählt was sich da für türen auftun...

Hier auf dem Land sieht die Realität so aus dass man mit 3200 brutto gut bedient ist beim Einstieg. Sowohl als techniker als auch als ing. dass sind die Erfahrungen die ich selbst und auch Freunde gemacht haben.


Man muss natürlich auch erwähnen dass die Lebenskosten hier dementsprechend anders sind als beispielsweise in München etc.

Gesendet von meinem C6903 mit der Hardwareluxx App

Krass und das als Techniker... Da merk ich mal wieder wie gut ich es habe.
Ich bin direkt nach der Ausbildung in den Außendeinst (wobei die 25% Außendienstzuschlage) einiges ausmachen.
Also ich habe über 4k Brutto + Urlaubs / Weihnachtsgeld / Gewinnbeteiligung und einen Dienstwagen wo Sprit / Reifen / Wartung inkl sind...
 
1% des Kaufpreises als monatl. rate sind doch da normal. Kann man nix sagen, zumal Versicherung, Steuer und Reperaturkosten wenn man mal was dran is die Firma zahlt
 
ja ist klar, ich mein nur nicht dass jemand denkt ein Dienstwagen ist umsonst.
 
Krass und das als Techniker... Da merk ich mal wieder wie gut ich es habe.
Ich bin direkt nach der Ausbildung in den Außendeinst (wobei die 25% Außendienstzuschlage) einiges ausmachen.
Also ich habe über 4k Brutto + Urlaubs / Weihnachtsgeld / Gewinnbeteiligung und einen Dienstwagen wo Sprit / Reifen / Wartung inkl sind...

Kenne auch viele (Vertriebs-)Außendienstler die so gefahren sind, allerdings kam dann eine große Flaute und die Gehälter sind dann eingebrochen weil die Kaufkraft nicht mehr da war. Die Idee mit dem Techniker/Meister ist nicht dumm, das ist von Dauer und man kann sich immernoch woanders umschauen. Einstiegsgehalt 3200 beim Techniker ist Minimalgehalt,leider. In meiner Firma werden nochmal 500Eur abgezogen und dafür arbeiten auch gute Leute. Okay, Oststadt, aber trotzdem frech das man mit solch einer Qualifikation so abgespeist wird.
 
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