[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Bist du des Wahnes verfallen? Die Buchhaltung???
In unserer Firma ist die Buchhaltung die wichtigste Abteilung der gesamten Firma. Es sind die, die am wenigsten arbeiten, die aber die meisten Leute beschäftigen (auch externe Kräfte) und am lautesten jammern. Das sind zudem alles hochqualifizierte "Wirtschaftswissenschaftler", die fahren doch nicht einfach so in den Laden. Höchstens zum Sekt kaufen um wöchentliche Sektgelage im Büro zu veranstalten :ROFLMAO:

Natürlich gibt es Ausnahmen, ich möchte hier keinen Berufsstand beleidigen
wir sind <10mitarbeiter. unsere 1 buchhaltung bezahlt die rechnungen, schreibt ab und anmal eine AB, kümmert sich um die gehälter und macht sonst so den üblichen kleinkram wie bürokram einkaufen (papier inkl. plotterpapier, druckerpratronen, verbrauchsmaterialien bla bla) und saugt 1x die woche noch den fußboden kurz durch. die stundenerfassung erfolgt durch jeden mitarbeiter selbst. ich fülle meine stunden selbst aus und am ende des monats übertrage ich diese auf die projekte und fertig. der chef guckt am 2-3 dann, ob alles ihre stunden eingetragen haben und fertig.
ist nichtmal halbtags hier und sieht sehr entspannt aus.
 
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wir sind <10mitarbeiter. unsere 1 buchhaltung bezahlt die rechnungen, schreibt ab und anmal eine AB, kümmert sich um die gehälter und macht sonst so den üblichen kleinkram wie bürokram einkaufen (papier inkl. plotterpapier, druckerpratronen, verbrauchsmaterialien bla bla) und saugt 1x die woche noch den fußboden kurz durch. die stundenerfassung erfolgt durch jeden mitarbeiter selbst. ich fülle meine stunden selbst aus und am ende des monats übertrage ich diese auf die projekte und fertig. der chef guckt am 2-3 dann, ob alles ihre stunden eingetragen haben und fertig.
ist nichtmal halbtags hier und sieht sehr entspannt aus.

da siehste mal den Unterschied. Wir sind insgesamt etwa 100 Leute. Die Buchhaltung beschäftigt 4 Personen Vollzeit und 2 Personen halbtags. Und die geben nur Zahlen in Excel und in Datev ein. Für den Rechnungsscan werden drei zusätzliche externe Kräfte beschäftigt. Und ich weiß wie viel die Scannen. Da kommen keine 20 Scans pro Tag rein. Die Gehälter macht bei uns die Personalabteilung nicht die Buchhaltung. Sachen einkaufen macht der Einkauf. So einen Wasserkopf wie in unserer Buchhaltung habe ich noch nie erlebt. Aber ich bin nur für meine IT zuständig.
 
große firmen können halt die nieten mit durchschleppen. fällt weniger auf und werden gerne nach oben wegbefördert, damit man sie los wird.

noch besser finde ich das peter-prinzip, das jeder solange befördert wird, bis er seinen neuen job nicht mehr kann. daraus kann man dann auch leicht ableiten, warum gerade oben immer nur idioten arbeiten.


da wir nur wenige mitarbeiter sind, gibts bei uns nix zum befördern. ich unterstehe unmittelbar dem chef. im alten job war ich leitung der konstruktion, geändert hat sich nix, außer das es paar euro mehr gab. nichtmal ne weisungsbefugnis gab es, eher eine empfehlung (mach das mal lieber so und so...)
 
Peter Prinzip ist sogar mal richtig nett verfilmt worden.
Stimmung ist garantiert, wenn du den Clip auf der Weihnachtsfeier zeigst :bigok:
 
Einen ganz banalan Grund habe ich während der Corona Krise erkannt: die IT wird als eher unwichtig angesehen. Nicht systemrelevant. Die hätte ich gerne gesehen, die plötzlich kein HomeOffice und keine Zoom Meetings hätten machen können. Mein Chef wollte unsere gesamte IT schon im März in Kurzarbeit schicken, bis ich ihm beigebracht habe, wie denn die die vielen Home Office Leute arbeiten wollen, ohne VPN Zugänge, ohne Teams, Zoom xyz. Accounts usw. Das sind eben BWLer

Die IT wird eben immer als ein ungewollter Kostenfaktor ohne sichtbaren Beitrag zur Wertschöpfung eines Unternehmens angesehen werden. Die Einstellung bei den Chefs: es geht ja alles. Wozu brauchen wir denn ein Storage? Und warum kostet das 30k€. Mein 15 jähriger Neffe hat mir zuhause eine Synology für 500€ hingestellt, die hat auch Speicherplatz en masse!!!
Ich finde in der IT ist es stark abhängig, was man macht. Ich stimme zu die "Infrastruktur" Themen werden meist nicht so gesehen, aber sobald es eben in Richtung Geld verdienen geht findet sich immer Budget Projekte umzusetzen. Man muss es eben auch den "BWLern" erklären. Aber auch Infrastruktur lässt sich teils quanitfizieren, die Leute die Sie nutzen müssen eben ins Boot geholt werden. Nicht funktionierender VPN für X Mitarbeiter * Interner Verechnungssatz für X Tage.
Ich arbeite als Analyst/Entwickler für Wertpapierabwicklung/Geldbuchungen. Das Totschlagargument ist immer, wenn wir dieses Geld nicht in die Handnehmen entgeht uns X Umsatz, oder müssten X Strafe zahlen pro Fall. Wir würden täglich X Fälle generieren.
 
Mein Chef wollte unsere gesamte IT schon im März in Kurzarbeit schicken, bis ich ihm beigebracht habe, wie denn die die vielen Home Office Leute arbeiten wollen, ohne VPN Zugänge, ohne Teams, Zoom xyz. Accounts usw. Das sind eben BWLer

Ich kenn ne Firma, die hat um März Kurzarbeit für alle eingeführt und als erstes die gesamte Personalabteilung in KA geschickt, nach dem Motto "keine Mitarbeiter vor Ort, keine Personalabteilung nötig". Fiel denen dann auf die Füße, als die Behörden Belege und Berechnungen für Kurzarbeit gefordert hatte - die haben am Ende kurzfristig sogar aufgestockt :fresse:
 
Es wurden noch nie Unternehmen aus der Privatwirtschaft vom Staat gerettet...
diese "rettung" ist eigentlich immer ein "einkaufen". zb lufthansa: erst macht der staat durch die coronamaßnahmen die lufthansa pleite, dann kauft sie große anteile der firma. von rettung kann da nur bedingt die rede sein. wenn du eine insolvente firma aufkaufst, rettest du dann die firma oder hast du sie gekauft? wenn abends alle brote beim bäcker in den müll geworfen werde, kaufe ich dann brot, oder rette ich das brot vorm wegwerfen ? :shot:


Einen ganz banalan Grund habe ich während der Corona Krise erkannt: die IT wird als eher unwichtig angesehen.

jede abteilung hält sich selbst am wichtigsten. war schon immer so. nur ist die it neben der buchhaltung eine der abteilungen, die kein direktes geld verdient. sie ist ein notwendiges übel, damit andere geld verdienen können. wenn du den rechner vom verkäufer instandsetzt, damit er nachmittags wieder was verkauft bekommt, hast du direkt kein geld in die kasse gespült, der verkäufer aber schon. du hast natürlich dazu beigetragen, weil nur durch dein tun der verkäufer verkaufen konnte. dies ist aber halt 1 ecke zu weit für viele vorgesetzte, zumal man solche tätigkeiten gerne auch mal outsourcen kann. (je nach firmengröße)

den viel größeren beschiss sehe ich im missbräuchlichen einsatz der kurzarbeit. ich habe wenig mit firmen zu tun, aber mehrere dieser firmen setzen voll auf kurzarbeit, obwohl sie in arbeit ersticken. für mich sieht das aus wie "wir verschenken gegen teilweise bezahlung etwas urlaub".
und da man ja alle gleich behandeln will, werden nicht teile der firma in kurzarbeit geschickt sondern alle. schliesslich soll keiner bestraft werden. so werden monteure für 3tage in der woche beim kunden eingespant mit der bitte, auch am samstag kommen zu können, weil donnerstag freitag ist kurzarbeit und es ist verboten, dann zu arbeiten. so verzögern sich projekte um etliche wochen, weil wir samstags natürlich nicht für die aufmachen, nur um den staat um den gratis urlaub zu bescheissen...
 
den viel größeren beschiss sehe ich im missbräuchlichen einsatz der kurzarbeit. ich habe wenig mit firmen zu tun, aber mehrere dieser firmen setzen voll auf kurzarbeit, obwohl sie in arbeit ersticken. für mich sieht das aus wie "wir verschenken gegen teilweise bezahlung etwas urlaub".
und da man ja alle gleich behandeln will, werden nicht teile der firma in kurzarbeit geschickt sondern alle. schliesslich soll keiner bestraft werden. so werden monteure für 3tage in der woche beim kunden eingespant mit der bitte, auch am samstag kommen zu können, weil donnerstag freitag ist kurzarbeit und es ist verboten, dann zu arbeiten. so verzögern sich projekte um etliche wochen, weil wir samstags natürlich nicht für die aufmachen, nur um den staat um den gratis urlaub zu bescheissen...
Das ist Harmlos. Bei uns steht ne Installation und Inbetriebnahme von ner Fertigungslinie (Projekt USA) weil der Kunde, der die Linie gekauft hat, die zugesagte Mannschaft (eigene Instandhalter!!!) zur Installationsunterstützung (wollte nicht dass wir so viel Reisekosten von DE aus verursachen) wegen Corona gefeuert hat. Aber der Kunde schreit, warum wir Projektverzug anmelden und direkt die Pönale auf Fertigstellung kategorisch ausschließen.

Da ist Stimmung im Projekt!
 
Bei uns richtet man sich jetzt nach der Corona-Ampel. Bis Gelb ganz normal, max. 2x pro Woche von daheim aus, bei Orange wird das Büro in 2 Gruppen aufgeteilt, dass man sich nicht überschneidet und erst bei Rot ist wieder permanentes Homeoffice angesagt. Hätte eigentlich damit gerechnet, dass wir vorher schon wieder heimgeschickt werden.
 
Das ist Harmlos. Bei uns steht ne Installation und Inbetriebnahme von ner Fertigungslinie (Projekt USA) weil der Kunde, der die Linie gekauft hat, die zugesagte Mannschaft (eigene Instandhalter!!!) zur Installationsunterstützung (wollte nicht dass wir so viel Reisekosten von DE aus verursachen) wegen Corona gefeuert hat. Aber der Kunde schreit, warum wir Projektverzug anmelden und direkt die Pönale auf Fertigstellung kategorisch ausschließen.

Da ist Stimmung im Projekt!

na da sklingt doch spannend. aber selbst wenn die unterstützung vertraglich mit drin ist, seid ihr dennoch in der bringschuld. ihr wollt kohle, also karrt den mist ran ^^
wahrscheinlich will der betrieb so die kosten (euer geld) möglichst weit nach hinten schieben, weil sie fast vor der pleite stehen.

meine meinung zum lock down und den wirtschaftlichen folgen habe ich oft genug kundgetan, das ich auch aus den corona thread geflogen bin, weil ich ich angeblich ein coronafreund wäre :shot: (so ein stuss).
wie dem auch sei, sind die folgen noch lange nicht absehbar und die große frage die immer bleibt, war das am ende wirklich gerechtfertigt?

da mich corona sogesehen nirgends irgendwie interessiert, mich nicht beeinträchtigt (bis auf die olle maske) und jobtechnisch auch nicht gefährdet, sehe ich corona positiv, da endlich mal was für home office gemacht wird...

So, ab Oktober nun "echte" Gleitzeit inkl. Home Office, für mich einfach mega, ein riesen Schritt in Richtung bessere Work/Life Balance, bin sehr happy.
bei uns ist noch nichts ausgehandelt. ich war zuhause, wurde dann wieder mit mehr vor ort reingezogen, bis ich dann 3x gehustet habe und nun auch wieder seit 2 wochen nur zu hause bin. home office ist einfach ein deutlich angenehmeres arbeiten. fehlt nur noch ein firmen laptop und ein firmen handy, da ich alles mit meinen privatkram mache...
 
meine meinung zum lock down und den wirtschaftlichen folgen habe ich oft genug kundgetan, das ich auch aus den corona thread geflogen bin, weil ich ich angeblich ein coronafreund wäre :shot: (so ein stuss).
wie dem auch sei, sind die folgen noch lange nicht absehbar und die große frage die immer bleibt, war das am ende wirklich gerechtfertigt?

da mich corona sogesehen nirgends irgendwie interessiert, mich nicht beeinträchtigt (bis auf die olle maske) und jobtechnisch auch nicht gefährdet, sehe ich corona positiv, da endlich mal was für home office gemacht wird...
Bitte lasst uns diese Thema nicht wieder starten. Ja, war dumm von mir mit dem Beispiel oben :wall:
Sorry.
 
jede abteilung hält sich selbst am wichtigsten. war schon immer so. nur ist die it neben der buchhaltung eine der abteilungen, die kein direktes geld verdient. sie ist ein notwendiges übel, damit andere geld verdienen können. wenn du den rechner vom verkäufer instandsetzt, damit er nachmittags wieder was verkauft bekommt, hast du direkt kein geld in die kasse gespült, der verkäufer aber schon. du hast natürlich dazu beigetragen, weil nur durch dein tun der verkäufer verkaufen konnte. dies ist aber halt 1 ecke zu weit für viele vorgesetzte, zumal man solche tätigkeiten gerne auch mal outsourcen kann. (je nach firmengröße)

genau das musst du mir nicht erklären, denn genau damit kämpfe ich tagtäglich.
Ich rede aber von IT, nicht von PCs schrauben. IT ist Infrastruktur, aktive Komponenten, Prozesse, Netzwerkdienste etc. PCs schrauben ist für mich keine IT, das kann mittlerweile jede Hausfrau.
Aber von der richtigen IT sind leider viele Manager weit weg. Unser Manager hat nicht mal sein Iphone im Griff

Beispiel wie es ohne läuft:
Jahr 2016.
Ich war ganz neu in unserer Firma noch nicht in der IT, sondern als Entwicklungsingenieur eingestellt. Die IT Infrastruktur und die aktiven Komponenten waren noch gefühlt vom 2. Weltkrieg. Tagtäglich fiel etwas aus und die IT-Admins führten sich auf wie die Einäugigen unter den Blinden . Keine Struktur, kein Know-How, zwei quereingestiegene PC-Schrauber "managen" die IT, nichts funktioniert sauber, Netzwerk stockt, fällt aus, Daten gehen verloren, Administration erfolgt über GUI, von Shell, CLI etc. haben die nie etwas gehört, bis ich denen mal vorgeführt habe, dass man sich mit einem HP Switch über SSH verbindet und man diesen dort in der CLI einstellt.

Eines Tages Komplettausfall, nichts geht mehr. Komplette Produktion steht über mehrere Tage still, täglicher Verlust laut Chef 75k€. Die meisten werden nach Hause geschickt. Ein Donnerwetter herrscht. Eilig einbestellte externe Kräfte können nur für wenige Stunden Besserung schaffen, da es an grundlegenden Dingen wie Infrastruktur fehlt (Verkabelung teils Cat3 auf LAN Ebene, daher immens Packet Loss bis alles steht), keine VLANs, unmanaged Switche Netgear und Dlink Switche everywhere, die wenigen HP Switche sind falsch konfiguriert, spielen nur auf Layer 2 herum, kein Core Switch, Virtualisierung mit kostenlosen Hypervizern, kein Backup, Storage über selbst gebastelte Raid Gehäuse mit USB Anschluss, Stromversorgung ohne USV und ohne Übersapnnungsfilter...ein Chaos sag ich Euch.

Ich habe mich damals so derart aufgeregt, dass meine Arbeit von Wochen weg war, und wollte schon die Firma verlassen (ich war in der Probezeit und hatte noch andere Angebote). Der Chef hat das wohl gerochen und meinte aufgrund meines IT Backgrounds zu mir: Wir haben ab jetzt eine IT-Leiter Stelle, bewirb dich und beseitige diese Probleme! Ich habe dann grundsätzlich aufgeräumt, bis auf das Personal. Wir haben über 150k€ investiert und seitdem funktioniert alles tip top.

Das blöde ist nur: die Probleme wurden schnell vergessen, ich muss wieder "betteln gehen" wenn ich Geld benötige, Lizenzgebühren VMware, Veeam, Microsoft Datacenter, Firewall Lizenzen etc. werden jedes mal hinterfragt, ob dass denn unbedingt nötig sei usw. da ja jetzt alles läuft! Also weiter weg als diese Aussage kann man nicht weg von der IT sein.
Ja, ich weiß dass die IT nicht direkt Geld einbringt, aber dann hören wir alle ITler doch einfach mal auf die IT zu warten...

Diese Probleme gibt es von der kleinsten Arztpraxis, bis hoch in die Bundesebene. Sehen wir ja jetzt wieder: Ein Recht auf schnelles Internet für jeden. Schön und toll! Wer machts? Wer kanns? Der BWLer?

Wir bräuchten eine eigene Gewerkschaft 8-)
 
... fehlt nur noch ein firmen laptop und ein firmen handy, da ich alles mit meinen privatkram mache...

Da würde ich aber sowas von auf die Barrikaden gehen.
Ich nutz zwar auch mein Privathandy, aber ich sehe ja zur Not wer anruft und kann entscheiden nicht ranzugehen wenn es nach Feierabend ist. HO mit Privatkrempel ? No way.
 
ich glaube denen ist das gar nicht so klar, das ich mit meinen privatkram zu hause rumhandtiere. muss dazu aber auch sagen, das mein rechner lichtjahre besser ist als das, was mir auch heute neu hinstellen würde. ich kenne die neuen laptops und auch wenn die 4-5k kosten inkl. einrichten, ist die power halt nicht das, was ich hier zu hause habe. außerdem ewige umsteckerei und platz braucht so ein laptop auch, zumal es lärm macht im gegensatz zu meiner riesen wakü. die sollen lieber ne mark springen lassen und gut ist. zb in form eines handyvertrags mit den baldigen iphone 12. das würde mir völlig genügen. ich telefoniere doch recht viel und mittlerweile hat echt jeder zulieferer, kunde und co meine private handynummer und sind immer erstaunt, wenn ich denen sage, das sie mich hier gerade um 19uhr privat anrufen. normal gehe ich aber auch nicht ran. mich stört es aber (noch) nicht. ich habs manchmal auch, das ich erst 2-3 tage später sehe, das jemand was bei whats app schrieb...
 
Ich verstehe auch nicht wie viele Firmen es verantworten können, den Mitarbeitern unbrauchbares Arbeitsmaterial zur Verfügung zu stellen... wie viele Firmen hatten im Jahr 2015/2016 noch keine SSDs in den PCs?

Man lässt die Mitarbeiter also lieber erstmal 15min Kaffee trinken bis der PC einsatzbereit ist, lässt sie zwischendurch am Handy spielen weil der Start des Programms XY nicht 3 sec dauert, sondern 30-45sec... ne SSD hätte zu dem Zeitpunkt keine 100€ gekostet...

Nun, etwa 8-9 Jahre nachdem SSDs massentauglich wurden, sind die meisten Firmen endlich mal halbwegs mit brauchbarem Equipment unterwegs... unglaublich sowas :hmm:

Da könnte man meinen die IT/Unternehmensführung würde selbst den ganzen Tag nur am Handy Instagram/Katzenvideos checken...
 
Bei uns würden die Alarmglocken läuten, wenn man seinen evtl. Virenverseuchten privaten PC per VPN ins Firmennetz hängt. Inzwischen geht das auch gar nicht mehr, wenn der PC nicht "Compliant" ist, sagt die VPN-Software gleich "Ey, du kommst hier nicht rein".
 
Ich verantworte ja den Bereich Administration und Infrastruktur bei uns im Haus. Es ist strengsten untersagt bzw. wird technisch unterbunden mit privaten Geräten zu arbeiten/ zu verbinden.

Immer wieder erschreckend zu sehen was im Jahr 2020 bei vielen Firmen noch gang und gäbe ist.
 
Ich verantworte ja den Bereich Administration und Infrastruktur bei uns im Haus. Es ist strengsten untersagt bzw. wird technisch unterbunden mit privaten Geräten zu arbeiten/ zu verbinden.

Immer wieder erschreckend zu sehen was im Jahr 2020 bei vielen Firmen noch gang und gäbe ist.

Das ist bei uns Alltag. Ich habe mal versucht das zu unterbinden. Der Aufschrei war groß. Daraufhin wollte ich eine Bestätigung vom Chef, dass ich für Sicherheitsverstöße über VPN + Privat PC nicht verantwortlich sein will. Ich warte immer noch
 
Wieso nicht einfach Zertifikatsbasiertes VPN per TPM? Alles andere ist doch eh Hummbuck. Kann ja jede Kackdose theoretisch ins Firmenetz...
 
das ist richtig, das es nicht sonderlich gut gelöst ist, das ich von meinen privatrechner da reinkomme. für die vpn geschichte bin ich auch nicht zuständig sondern macht mein kollege im büro. ihn ist dieses problem bekannt. wir sind halt unter 10 leute und im netzwerk nochmal deutlich weniger. über vpn gehen nur 4 leute rein, ich als einziger mit meinen rechner. das risiko ist überschaubar, ich habe keine viren und werde keine bekommen. trotzdem ist es natürlich wenig schön, zumal die sicherung nicht mehr so gut ist, wie sie vor der umstellung war mit echten täglichen sicherungsbändern und co. aber naja nicht mein problem. zum ende des jahres kommt ein firmenlaptop. eigentlich könnte man ihn auch jetzt schon bestellen, da das geschäftsjahr so oder so extrem positiv ausfällt.
 
Das Zertifikat, sofern korrekt im TPM abgelegt und gesichert - sorgt dafuer, dass nur Geraete ins Netz kommen, welche jenes installiert haben. Zusaetzlich zum Zertifikat dann logischerweise die AD Credentials. Fertig ist die Laube. Jedoch laesst sich das Zertifikat nicht extrahieren und auf nicht-Firmenverwaltete Geraete aufspielen. Damit ist automatisch Ruhe im Karton. Kein Zertifikat von der internen IT, keine Kekse.

edit: Vllt habe ich mich vorhin falsch ausgedrueckt. Ich spreche hier logischerweise von Maschinenzertifikaten.
 
die Pfuscher haben aber meist keine Kohle für Homeoffice-Ausstattung und nehmen das halt in kauf, oder wissen gar nicht was Sache ist, oder haben kein Geld, oder wissen nicht was Sache ist, oder oder oder ;)
 
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