[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich habe in meinem Leben schon genug Überstunden gemacht. Mittlerweile sehe ich das entspannter. Es wurde aber auch immer so entlohnt, dass ich oftmals darüber hinweglächeln konnte. Mittlerweile ist Zeit mein oberstes Novum. Ich kann mein Geld nicht in Hobbys stecken, wenn ich dafür keine Zeit habe.
 
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Ich habe in meinem Leben schon genug Überstunden gemacht. Mittlerweile sehe ich das entspannter. Es wurde aber auch immer so entlohnt, dass ich oftmals darüber hinweglächeln konnte. Mittlerweile ist Zeit mein oberstes Novum. Ich kann mein Geld nicht in Hobbys stecken, wenn ich dafür keine Zeit habe.

Ich bin 30 J. alt und kann mir das immer gar nicht erklären, wenn Leute so etwas schreiben / sagen! (Nicht böse gemeint!) Ich persönlich wurde immer sehr gut entlohnt und bin einer von denen die sehr gerne Bereitschaften machen damit am Ende mehr im Pott ist. Liegt aber vermutlich auch daran, dass ich nur ca. 2600€ netto zur Verfügung habe.
 
Dann gilt das eigentlich umso mehr, da das ja vom Stundenlohn abhängt. Bei geringerem Stundenlohn ist man mehr aufs Geld angewiesen, liegt er höher, hat man eh genug und nimmt lieber die Zeit.
 
Dann gilt das eigentlich umso mehr, da das ja vom Stundenlohn abhängt. Bei geringerem Stundenlohn ist man mehr aufs Geld angewiesen, liegt er höher, hat man eh genug und nimmt lieber die Zeit.

Pauschalen für Bereitschaften sind aber nicht an den Stundenlohn gebunden und an Wochenenden haben wir hier recht großzügige tarifliche Reglungen :-)
 
Stimmt, dann kann man wieder anders entscheiden :d

Alles eigentlich eine Frage, was man dringender braucht, es sei denn, die Vergütung in die gewünschte Richtung ist wirklich schlecht.
 
Ich bin 30 J. alt und kann mir das immer gar nicht erklären, wenn Leute so etwas schreiben / sagen! (Nicht böse gemeint!) Ich persönlich wurde immer sehr gut entlohnt und bin einer von denen die sehr gerne Bereitschaften machen damit am Ende mehr im Pott ist. Liegt aber vermutlich auch daran, dass ich nur ca. 2600€ netto zur Verfügung habe.
Ich hätte bisher immer das Glück, recht hoch entlohnt zu werden. Für mich ging das auch mit dem Wunsch einher, mich beruflich profilieren zu müssen um dieses Gehaltsgefüge beizubehalten und auszubauen. Dies ging eben oft auf Kosten meiner Freizeit. Was brachten mir teilweise über 4000 Euro netto, wenn ich das in meiner vertrieblichen Zeit mit meiner Freizeit aufgewogen habe. Da war ich Samstag Abend wieder zu Hause und musste teils Sonntags Abend wieder los anreisen. Das ist es mir nicht mehr wert. Ich habe immer gekeult um mehr Kohle zu machen. Das ist vorbei. Freizeit ist mir wichtiger.
 
sobald mein hauskredit steht werde ich stunden reduzieren, da ist es mir echt kack egal ob ich 2400€ oder 2000€ im monat habe (ohne sonderzahlungen). mieteinnahmen kommen auch hinzu.
 
Der arme muss noch viel lernen :d
Wir leben eig. auch sparsam. Doch bei Freizeit, Essen und Urlaube juckt uns das nicht die Bohne.

Der Vorteil ist ganz einfach: Hat man genug auf der hohen Kante, weil man bewusst konsumiert dann muss man sich bei den wichtigen Sachen im Leben nicht einschraenken. Das finden wir beide super :d
 
Überstunden werden bei uns erst am Jahresende verrechnet. Wir haben eine Jahresarbeitszeit, die wir erreichen müssen (bei mir dieses Jahr 2083 Stunden) und alles was darüber liegt, können wir auf ein Langzeitkonto legen oder uns auszahlen lassen (vorriges Jahr gab es zu jeder ausgezahlten Überstunde, 15€ extra oben drauf). Laut aktuellem Personalverwendungsnachweis, liege ich derzeit 25 Stunden über dem Soll und habe noch knapp 800 Stunden Uhr arbeiten. Die monatliche Übersicht finde ich nicht schlecht, auch wenn man diese erstmal durchblicken muss. Letztendlich brauchen wir den PVN eigentlich nur für die Steuererklärung, wegen unseren Ausbleibezeiten. Inklusive Nebengelder, komme ich derzeit durchschnittlich auf 2500€ Netto bei StKl1
 
Was ist denn das für einer (Reddit Link oben?) Ich komme aus dem lachen nicht mehr raus. Wie kann man nur so dumm sein? Ich fasse es nicht
 
Wir haben zumindest auf dem Papier, eine 39 Stundenwoche. Meist liegen wir darüber aber dank Schichtausfälle wegen Corona, habe ich Anfang des Jahres einige Minusstunden gemacht, die ich wieder ausgeglichen habe. Aber selbst wenn ich die nicht weg bekommen hätte, wäre es nicht so tragisch gewesen. Selbst wenn ich über 100 Minusstunden gemacht hätte, wären alle bis auf 40 für das nächste Jahr gestrichen worden.
 
Eine 39h Woche passt aber hinten und vorne nicht wenn du gleichzeitig ein Jahresziel von 2083h hast? Bei 39h/Woche hast schon mal eine maximale vertragliche Arbeitszeit von 2035h. Da hast aber noch keinen Feiertag und keinen Urlaub, da kannst bei 30 Tagen nochmal 240h abziehen und für Feiertage im Schnitt 80h und dann bist noch bei 1715h.
 
Wie die das rechnen, habe ich bisher selbst noch nicht geblickt, Urlaub wird mit 7,48 Stunden pro Tag eingerechnet. Die meisten Feiertage arbeite ich auch noch, gibt da auch gute Nebengelder. Ich sehe gerade, das ich mich bei meiner restlichen Zeit leicht vertan habe, ich hab noch exakt 638,45 Stunden zu Arbeiten (stand 1.9.)
 
Alles schön und gut und Verständlich aber wir reden hier über 370h Differenz zwischen Arbeitsvertrag? von 39h/Woche und Zielvorgabe (Überschlagen 47h!/Woche). Feiertage und Sonntagsarbeit sind Ja schön wegen der Boni müssen aber vom AG ausgeglichen werden sprich bleiben als Abzug in der Rechnung. Also entweder zieht dich/euch der AG deftig übern Tisch oder du kennst deinen Arbeits- und Rahmenvertrag nicht richtig ;)
 
Durch den Personalmangel, sind Überstunden bei uns eher die Regel als die Ausnahme. Ist auch alles mit der Gewerkschaft vereinbart. Anstatt wie im Tarifvertrag vereinbarte zwei Wochenenden im Monat, haben wir mit Zustimmung der GDL, in der Regel nur eins. 50 Stundenwochen haben wir häufiger. Will ja keiner mehr Nachts, am Wochenende oder Feiertagen arbeiten. Ich bin schon einmal froh darüber, das die GDL sich nicht, wie die EVG am Bündnis starke Schiene beteiligt. Da werden Lohnerhöhungen gekürzt und zeitgleich längere Regelarbeitszeiten vereinbart. Das Missmanagement der Konzernführung und der Regierung, soll da mal wieder auf Kosten der AN ausgetragen werden.
 
wahrscheinlich sind urlaubsstunden auch arbeitsstunden. man zieht also arbeitsstunden ab, während man im urlaub ist. ob das sinn macht, hängt halt vom system ab.

die anzahl feiertage schwnkt ja schon gewaltig. dieses jahr über weihnachten extrem mies...
 
Nachtarbeitsstunden werden auch zum Teil in Urlaubsstunden umgerechnet, dadurch komme ich laut Urlaubsantrag für nächstes Jahr auf 44 Tage (Tarif 36 Tage), Tendenz für 2022 steigend, da ich überwiegend Spät und Nacht arbeite.
 
Kann man bei euch irgendwo dauerhaft Nachts fahren ? Bekannter von mir hätte dann Interesse.
 
Kommt auf den gewählten Schichtplan an, ich wurde nach der Prüfung gefragt, ob ich überwiegend Spät und Nachts arbeiten würde. Bei Cargo wäre es noch einfacher, da dort meistens nachts gefahren wird, hat aber auch schnell den Nachteil eines Zigeunerlebens.
 
35h wäre geil, weil das einfach Lebensqualität ist^^ Aber rein rechnerisch (mit 24h-Diensten etc.) komme ich auf etwa 48-50h pro Woche, aber man ist ja im Gesundheitswesen als systemrelevant eingestuft :ROFLMAO: die effektiv etwa 4k netto jeden Monat in Stkl 1 helfen aber ziemlich gut darüber weg.
 
Bei selbem Gehalt auf 30h, das wärs. :d 35h ist schon ok, aber ne 4 Tage Woche wäre mega.
 
ich arbeite 4 tage a 8stunden und werde so lange wie es irgendwie geht so weitermachen. man hat einfach drastisch mehr vom leben. freitag mittags, wenn andere im besten fall wochenende haben, ist die bude schon sauber und eingekauft. ach ja, und mittwoch ist das neue donnerstag.

sowas aber in einer kleinen firma durchzubekommen ist quasi aussichtlos, außer man wird quasi abgeworben und kann sich was wünschen. aber selbst dann trifft man auf harten widerstand an jeder ecke. und sei es nur die ewigen stichelleien und/oder ein "ach ja bist ja freitag nicht da", wenn man gerade irgendwas genau dann machen will.
 
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35h wäre geil, weil das einfach Lebensqualität ist^^ Aber rein rechnerisch (mit 24h-Diensten etc.) komme ich auf etwa 48-50h pro Woche, aber man ist ja im Gesundheitswesen als systemrelevant eingestuft :ROFLMAO: die effektiv etwa 4k netto jeden Monat in Stkl 1 helfen aber ziemlich gut darüber weg.

Deshalb trage ich viel lieber theoretisch als praktisch u.a. zum Gesundheitssystem bei (Wissenschaft anstelle praktischer Tätigkeit). So komme ich auf ca. 48-55h die Woche (inklusive häufig am Wochenende “arbeiten”). Aber dafür lebe ich, denn dafür will ich leben. Besser geht es für mich also nicht. Ein Freund von mir arbeitet (wie du?) ebenfalls als Arzt im Krankenhaus. Er möchte dort langfristig weg, da überstundenmäßig etc. zu viel verlangt wird.
 
Ein Arbeitskollege hat jeden Tag 180Km fahrt zur Arbeit. Um im Monat etwas zu sparen Arbeitet er 4 Tage/Woche und macht in den 4 Tagen halt seine 40std.

Bei uns ist das alles was die Arbeitszeiten sehr Flexibel. Standard sind 40std./Woche. Wenn man weniger Arbeiten möchte kann man das aber auch für entsprechend weniger Geld.
 
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