Wäre schön, wenn du ein paar Eindrücke mitteilst, wenn es soweit ist
So, dann wollen wir mal...
Ich habe nun an beiden Systemen gehört und die Gefühle sind etwas gemischt.
Fangen wir mit meiner Wohnzimmer-Anlage an, wofür ich den WANDLA auch vorgesehen hatte. In dem Fall vergleiche ich gegen meinen TEAC UD-505-X, der mir an der Anlage bis auf kleine Abstriche gut gefällt. Der größte Abstrich ist, dass der DAC nicht das Auflösungsvermögen liefert, den die Focal Sopra 2 im Stande sind zu spielen. Mit dem WANDLA klingt es deutlich klarer und detaillierter, dabei klingt er nur einen Hauch schärfer in den Höhen - weit entfernt von der üblichen ESS DAC Schärfe. Ich habe den Eindruck, dass die "Handbremse" gelöst wurde. Auch verspüre ich ein klein wenig mehr Feindynamik.
Der Bass geht tiefer runter und klingt trotz (noch) suboptimaler Raumakustik für mich präziser. Gefällt mir super!
Soweit zu den positiven Aspekten. Was mir leider überhaupt nicht gefällt, dass der WANDLA im Vergleich zum TEAC eher flach in der Bühnentiefendarstellung klingt. Der TEAC rückt das Geschehen in den Hintergrund und spielt sich auch schön tief gestaffelt hinter den Lautsprechern ab. Beim WANDLA spielt sich in diesem Bereich sehr wenig ab und lässt sich höchstens erahnen, wenn man es aus dem Musikstück schon gekannt hat. Auch klingt er im Vergleich zum TEAC dünner. Stimmen und Instrumenten haben beim TEAC mehr Körper. Zudem ist mehr Oberbass vorhanden.
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Nun ging es am Wochenende weiter an meinem Kopfhörersetup. Alle Eindrücke sind (bisher) mit dem D8000 Pro entstanden. Als DAC + Vorstufe verwende ich an diesem Setup einen Chord Qutest + Cocktail Audio HA500H.
Ich muss sagen, dass mir hier der WANDLA durch die Bank weg besser gefällt. Er liefert ebenfalls etwas mehr Auflösung. Das Geschehen wirkt insgesamt separierter voneinander. Vocals rücken hier im Vergleich zur Kombi in den Hintergrund und haben mehr Schmelz, ABER die Bühne ist in der Tiefe weitläufiger. Eine Interessante Beobachtung, welche sich allerdings rückblickend betrachtet mit einem früherem Vergleich (Qutest an den Sopras) deckt: Denn das klang wirklich sehr, sehr flach.
Auch hier wirkt der Bass tiefer und präziser. Oberbass vermisse ich im Vergleich zum Qutest nicht - welcher ansich im Bass eher auf der softeren Seite spielt.
Edit: Der WANDLA klingt im Grundton & Oberbass doch schlanker: Dies habe ich gemerkt, als ich vom D8000 Pro auf den Verite Open gewechselt bin. Nun fällt auch mehr Schärfe im Hochtonbereich auf. Allerdings nutze ich, wenn ich mit dem VO höre auch die Tubes im HA500H, mit dem D8000 Pro nicht. Trotz Tubes klingt die Bühne mit der Kombi etwas enger. Tiefe kann ich in dem Fall nicht beurteilen, da der VO dies schlichtweg nicht besonders gut kann. Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir der VO an der Kombi aufgrund der smootheren Präsentation etwas besser gefällt. Daher muss ich mein Fazit „unten“ lediglich auf den D8000 beziehen.
Was die Verarbeitung angeht, muss ich
@Louisiana zustimmen: Optisch und haptisch ist da nichts, was den hohen Preis rechtfertigen würde.
Nun stehe ich da und habe immer noch nicht den richtigen DAC für die Sopras gefunden, dafür scheinbar für mein Desktop-Setup - obwohl ich ja "eigentlich" mit der bisherigen Kombi zufrieden war

Ein Vorteil wäre, dass der WANDLA bei mir durch den analogen RCA Eingang (brauche ich für den Plattenspieler) beide Geräte (Chord Qutest + Cocktail Audio HA500H) ersetzen würde. Der Nachteil wäre jedoch: Ich habe ein schwarzes Gerät auf dem schwarz-freie-Zone Schreibtisch stehen
Tja, was machen Sachen...