Louisiana
Urgestein
- Mitglied seit
- 16.11.2019
- Beiträge
- 5.187
Einen ersten Eindruck nach einem Tag hören. 
Der Monoprice Liquid Platinum ist ein sehr gutes Gerät.
Man möge es mir verzeihen, und ich hoffe insbesondere webmi hasst mich jetzt nicht, aber ich gebe es lediglich so wieder wie ich es empfinde.
Die gesamte Präsentation der Musik - Bühne, Trennung der einzelnen Instrumente, Darstellung der Instrumente, sowie Stimmen, sind auf einem ganz anderen Level.
Ich kann nicht sagen, dass der LP besser ist als der iCAN, allerdings gefällt mir aktuell das Klangbild des LP besser - deutlich besser!
Mein Arya steht ja zum Verkauf, und bis gestern war ich unsicher, ob ich das wirklich mache, der Empy ist spitze, aber kam mir doch immer um einiges "beengter" vor, was Bühnenenbildung angeht wie der Arya.
Mit dem LP blüht der Empy förmlich auf, und das sind nun wirklich keine Nuancen, sondern gravierende Unterschiede.
Die Musik kommt von überall, zuvor hat sich die Bühne eher linear ausgehend von meinen Ohren bewegt, nun geht es gefühlt bis hinter meinen Kopf, teilweise kommen Klänge von so weit hinten, dass ich denke, es wären Umgebungsgeräusche, und erst mal den Hörer abnehmen muss!
Zum Glück (!) habe ich ein Gerät erwischt, das keine Schwierigkeiten macht, bzw. Sprünge in der Lautstärke beim Drehen am Poti, oder sogar ungleich auf den Kanälen ausgibt, bis zu einer gewissen Lautstärke.
Der LP hat Power ohne Ende, und treibt den Arya mit Leichtigkeit an!
Die Wiedergabe von Tönen generell empfinde ich als brillant, und sehr realistisch, man merkt es auch extrem beim zocken, was aber für die meisten wohl eher keine Rolle spielt.
Eigentlich wollte ich einen reinen Tube Amp, wenn ich aber nun darüber nachdenke, dass ich keine Störgeräusche möchte, und alleine durch den Transformator eines Tube Amp mit Sicherheit welche haben werde, so ist ein Hybrid wahrscheinlich nicht die schlechteste Wahl - zum Testen allemal nicht.
Was den Einfluss der Röhren auf den Klang des LP angeht, streiten sich die "Fachleute" (
), die einen meinen bestenfalls 25%, die anderen meinen, das "Tuberolling" extremen Einfluss nimmt, gute Röhren vorausgesetzt.
Ich habe die Stock Tubes hier, sind ganz günstige EH 6922, welche noch nie benutzt wurden.
In Verwendung habe ich die AMPEREX Boogle Boy, das sind holländische Röhren aus den 1960er Jahren, die mit die musikalichsten der 6922 Familie sein sollen.
Diese Röhren wurden tatsächlich ausgemessen, und sind dementsprechend gematched, inwieweit sich das letzten Endes auf den Klang auswirkt, kann ich nicht beurteilen.
Ich höre jetzt erst mal ein paar Tage weiter, manchmal passiert da ja noch einiges, aber aktuell bin ich im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert!
Vor allem wenn ich an den Preis denke, den mich das Gerät kosten würde!
Zum Denafrips IRIS kann ich bis jetzt noch nicht wirklich viel sagen.
Die Verarbeitung ist tadellos, das Teil ist enorm schwer, was am Ringkerntransformator liegt, welcher sich quasi auflädt, und dann stetig gleichen Strom ausgibt - ja ja, Strom, ich weiß...
Gerade habe ich es wie folgt gemacht:
3 Eingänge am Schiit BF2, Optisch, SPDIF und USB.
Optisch & USB kommen von meinem PC, SPDIF kommt vom Denafrips, welcher über USB von meinem RPi4 versorgt wird.
Fernbedienung sei dank, kann ich zwischen den Kanälen des BF2 switchen, spiele also Musik vom PC zu, sowie vom RPi4 - jeweils gestreamt von Qobouz, und natürlich gleichzeitig gestartet.
Einen Unterschied vernehme ich nicht, egal von welchem Eingang.
Allerdings gebe ich dem Gerät ein wenig Zeit, lasse es mal 100 oder 150 Stunden spielen, und dann sehen wir mal weiter.
Was ich an dem Denafrips DDC genial finde, unabhängig vom Klang, sind die zusätzlichen Ausgänge - er bedient jedes Format, und gibt die Musik über I2s, AES, SPDIF, Optisch und RJ45 aus, das ist sagenhaft!
Leider kann ich nur SPDIF testen, zumindest aktuell.
Mich würde insbesondere I2s interessieren, aber ich glaube, dass ist genau nur so ein hype, wie generell um die DDCs.
Wenn ich im Head-Fi lese, was da manche zu hören vermeinen, bei Einsatz eines DDC, erwäge ich in der Tat, einen Termin beim Ohrenarzt zu machen!
Fazit:
Aktuell bin ich wahrhaftig verzaubert vom LP, das ist mir erst mal das wichtigste.
Alleine der Vollständigkeit halber möchte ich ein Gerät von Feliks Audio hören, um es mit dem LP vergleichen zu können, aber der klingt schon so genial, dass ich gar nicht wüsste, wo da noch was besser zu machen wäre - und das mit einem "Low Budget" Gerät von Monoprice...
Als Anhang noch einmal die Rückseiten, mit allen Anschlssen, ich pack es mal in den Spoiler, da es eventuell nicht jeden interessiert
EDIT
Ganz vergessen zu erwähnen, der IRIS bietet auch die Möglichkeit, eine externe Clock anzuschließen, was aber mir relativ egal ist, da der Preis solcher für mich absolut jenseits von Gut und Böse ist!
EDIT2
Ein weiterer Vorteil des Monoprice LP ist, dass wenn man ihn per RCA anschließt, er die 2V in 4V umwandelt - laut Berichten soll es dann auch keinen Unterschied zu der Ausgabe über XLR oder eben RCA geben.
Ich hab da mal ein Kabel bestellt, von AQ versteht sich (
), aber einfach noch keine Lust gehabt, wieder was umzustöpseln.

Der Monoprice Liquid Platinum ist ein sehr gutes Gerät.
Man möge es mir verzeihen, und ich hoffe insbesondere webmi hasst mich jetzt nicht, aber ich gebe es lediglich so wieder wie ich es empfinde.
Die gesamte Präsentation der Musik - Bühne, Trennung der einzelnen Instrumente, Darstellung der Instrumente, sowie Stimmen, sind auf einem ganz anderen Level.
Ich kann nicht sagen, dass der LP besser ist als der iCAN, allerdings gefällt mir aktuell das Klangbild des LP besser - deutlich besser!
Mein Arya steht ja zum Verkauf, und bis gestern war ich unsicher, ob ich das wirklich mache, der Empy ist spitze, aber kam mir doch immer um einiges "beengter" vor, was Bühnenenbildung angeht wie der Arya.
Mit dem LP blüht der Empy förmlich auf, und das sind nun wirklich keine Nuancen, sondern gravierende Unterschiede.
Die Musik kommt von überall, zuvor hat sich die Bühne eher linear ausgehend von meinen Ohren bewegt, nun geht es gefühlt bis hinter meinen Kopf, teilweise kommen Klänge von so weit hinten, dass ich denke, es wären Umgebungsgeräusche, und erst mal den Hörer abnehmen muss!
Zum Glück (!) habe ich ein Gerät erwischt, das keine Schwierigkeiten macht, bzw. Sprünge in der Lautstärke beim Drehen am Poti, oder sogar ungleich auf den Kanälen ausgibt, bis zu einer gewissen Lautstärke.
Der LP hat Power ohne Ende, und treibt den Arya mit Leichtigkeit an!
Die Wiedergabe von Tönen generell empfinde ich als brillant, und sehr realistisch, man merkt es auch extrem beim zocken, was aber für die meisten wohl eher keine Rolle spielt.
Eigentlich wollte ich einen reinen Tube Amp, wenn ich aber nun darüber nachdenke, dass ich keine Störgeräusche möchte, und alleine durch den Transformator eines Tube Amp mit Sicherheit welche haben werde, so ist ein Hybrid wahrscheinlich nicht die schlechteste Wahl - zum Testen allemal nicht.
Was den Einfluss der Röhren auf den Klang des LP angeht, streiten sich die "Fachleute" (
), die einen meinen bestenfalls 25%, die anderen meinen, das "Tuberolling" extremen Einfluss nimmt, gute Röhren vorausgesetzt.Ich habe die Stock Tubes hier, sind ganz günstige EH 6922, welche noch nie benutzt wurden.
In Verwendung habe ich die AMPEREX Boogle Boy, das sind holländische Röhren aus den 1960er Jahren, die mit die musikalichsten der 6922 Familie sein sollen.
Diese Röhren wurden tatsächlich ausgemessen, und sind dementsprechend gematched, inwieweit sich das letzten Endes auf den Klang auswirkt, kann ich nicht beurteilen.
Ich höre jetzt erst mal ein paar Tage weiter, manchmal passiert da ja noch einiges, aber aktuell bin ich im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert!
Vor allem wenn ich an den Preis denke, den mich das Gerät kosten würde!
Zum Denafrips IRIS kann ich bis jetzt noch nicht wirklich viel sagen.
Die Verarbeitung ist tadellos, das Teil ist enorm schwer, was am Ringkerntransformator liegt, welcher sich quasi auflädt, und dann stetig gleichen Strom ausgibt - ja ja, Strom, ich weiß...
Gerade habe ich es wie folgt gemacht:
3 Eingänge am Schiit BF2, Optisch, SPDIF und USB.
Optisch & USB kommen von meinem PC, SPDIF kommt vom Denafrips, welcher über USB von meinem RPi4 versorgt wird.
Fernbedienung sei dank, kann ich zwischen den Kanälen des BF2 switchen, spiele also Musik vom PC zu, sowie vom RPi4 - jeweils gestreamt von Qobouz, und natürlich gleichzeitig gestartet.
Einen Unterschied vernehme ich nicht, egal von welchem Eingang.
Allerdings gebe ich dem Gerät ein wenig Zeit, lasse es mal 100 oder 150 Stunden spielen, und dann sehen wir mal weiter.
Was ich an dem Denafrips DDC genial finde, unabhängig vom Klang, sind die zusätzlichen Ausgänge - er bedient jedes Format, und gibt die Musik über I2s, AES, SPDIF, Optisch und RJ45 aus, das ist sagenhaft!
Leider kann ich nur SPDIF testen, zumindest aktuell.
Mich würde insbesondere I2s interessieren, aber ich glaube, dass ist genau nur so ein hype, wie generell um die DDCs.
Wenn ich im Head-Fi lese, was da manche zu hören vermeinen, bei Einsatz eines DDC, erwäge ich in der Tat, einen Termin beim Ohrenarzt zu machen!
Fazit:
Aktuell bin ich wahrhaftig verzaubert vom LP, das ist mir erst mal das wichtigste.
Alleine der Vollständigkeit halber möchte ich ein Gerät von Feliks Audio hören, um es mit dem LP vergleichen zu können, aber der klingt schon so genial, dass ich gar nicht wüsste, wo da noch was besser zu machen wäre - und das mit einem "Low Budget" Gerät von Monoprice...

Als Anhang noch einmal die Rückseiten, mit allen Anschlssen, ich pack es mal in den Spoiler, da es eventuell nicht jeden interessiert

EDIT
Ganz vergessen zu erwähnen, der IRIS bietet auch die Möglichkeit, eine externe Clock anzuschließen, was aber mir relativ egal ist, da der Preis solcher für mich absolut jenseits von Gut und Böse ist!
EDIT2
Ein weiterer Vorteil des Monoprice LP ist, dass wenn man ihn per RCA anschließt, er die 2V in 4V umwandelt - laut Berichten soll es dann auch keinen Unterschied zu der Ausgabe über XLR oder eben RCA geben.
Ich hab da mal ein Kabel bestellt, von AQ versteht sich (
), aber einfach noch keine Lust gehabt, wieder was umzustöpseln.
Zuletzt bearbeitet:

