Das Röhrenverstärker eine eigene Akkustik haben, bestreit ja auch niemand. Aber an sich sollten Verstärker keinen eigenen Klang haben, meiner Meinung nach. Und das es Verstärker für abertausende Euro gibt beweist höchstens nur eins...
_________________________
Da ich gerade im Hifi-Forum darauf gestossen bin und das Thema sehr interessant finde, möchte ich es aufgreifen und mal schauen ob wir hier auch eine schönes Diskussion dazu führen können. Es geht darum wie jeder für sich selbst einen "guten" Kopfhörer festlegt. Selbstverständlich lässt sich das Thema auch generell auf Audiogeräte ausweiten, aber um es zu vereinfachen möchte ich bei Kopfhörern beginnen.
Generell gilt unter audiophilen Mitmenschen der Gedanke das Hörer linear klingen müssen, besondere Detailwiedergabe wird hervorgehoben oder große Bühnendarstellung. Auf der anderen Seite gibt es die sog. Spaßhörer, damit sind Kopfhörer gemeint welche allgemein als nicht sehr linear gelten und trotzdem ihre Empfehlungen für bestimmte Anwendungsgebiete erhalten. Ein mir bekannter Musiker war der Meinung das es ein Kopfhörer linear klingen muss, weil man nur so genau das hört, was sich die Musiker in ihrem Schaffungsprozess vorgestellt hat. Ich habe immer dagegen gehalten und gesagt das man nicht weiß womit diese Musiker eben ihre Kunst "abgehört" haben oder für wen sie ihre Musik ausgerichtet haben. Vor allem jedes Mensch ist unterschiedlich, jeder Ohr nimmt Signale anders war...
Wie seht ihr das? Ist ein optimaler Kopfhörer für euch linear und somit für jedes Anwendungsgebiet der beste? (mal abgesehen von Isolation, Portabilität etc.) Oder habt ihr mehrere Kopfhörer (*lacht*

) und für jedes Gebiet einen Kandidaten den ihr am liebsten aufsetzt?