Der "Audiolaberthread" Nummer 1

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ich kann mir nichtmal die Fernbedienung dafür leisten 👀
 
Ich antworte mal hier, weil das nichts im Foto Thread zu suchen hat.

Ich hätte mal ne Frage zum aktuellen Qudelix run.
Der wird ja „nur“ über BT/LDAC zugespielt, was alle als ausreichend gut empfinden.
LDAC hat ja AG1M gesagt, empfindet er als transparent.
Wieso resampled man aber dann stationär per Roon oder iDSD auf DSD512 rauf, wenn 24/96 lossy LDAC schon ausreichend gut/transparent sind?
Nur weil man es kann oder LDAC halt doch nur 98% sind und DSD512 dann das letzte Prozent bringt?

Du sprichst von zwei komplett verschiedenen Dingen. Upsampling hat nichts mit dem Übertragungsprotokoll zu tun.

Ob du per USB, SPDIF, I2S oder Bluetooth das Signal überträgst spielt erst mal keine Rolle solange keine Kompression ins Spiel kommt. Nur bei LDAC und UAT ist das bei Bluetooth der Fall das kein Verlust beim Signal stattfindet, alle anderen Codecs sind Verlustbehaftet (fällt unterschiedlich stark je nach Codec und Geräteimplementierung aus). Das mag je nach Anwendungsgebiet nicht so stark ins Gewicht Fallen, aber freiwillig die Leistung eines DACs kastrieren und andere Verschlechterungen in Kauf nehmen macht keinen Sinn.

Upsampling auf der anderen Seite vollkommen Autark von dem genutzten Übertragungsprotokoll kann einen besseren Klang bringen, muss es aber nicht d.h. es gibt keine hörbaren Unterschiede, hatte vor kurzen dazu hier und hier mehr dazu geschrieben.
 
Hmm, verstehe ich immer noch nicht genau.
Bei LDAC ist der DAC auf der Blutoothempfängerseite, da ist dann kein upsampling notwendig/klangverbessernd, da reichen 24/96.
(Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das LDAC lossy ist, ich glaube erst UAT ist loss less, hast Du da eine definitive Quelle? Danke)
Bei einem DAC ohne Bluetooth dazwischen ist, upsampling und filtern klangverbessernd, da reichen 24/96 nicht?
oder kann der LDAC DAC auf der Empfängerseite auch noch upsampling betreiben, theoretisch schon, kenne aber kein Gerät, dass das macht.
 
So halb aus meiner Erinnerung und kurzer Recherche, korrigiert mich, wenn ich falsch liege: Das Protokoll ist Bluetooth mit A2DP. A2DP wiederum implementiert einen Codec, wie LDAC. Bei LDAC kommt es auf die aktuelle Bandbreite zum DAC an, ob er lossy oder lossless ist. Du encodierst einen Audiostream mit LDAC, schiebst den Bitstream über den BT Stack auf den DAC, wo er wieder dekodiert wird und anschließend die DA Wandlung stattfindet. Die Terminologie passt nicht ganz, aber prinzipiell sollte es passen. Sonst: https://habr.com/en/post/456182/

Also Upsampling würde imo nur auf der DAC Seite Sinn ergeben um z.B. einen Filter besser zu verwenden (oder man benutzt gleich einen, der mit niedrigerer Sample Rate zurecht kommt).
 
@Daiyama
LDAC ist nicht losless, allerdings das beste lossy-Verfahren im Moment mit bis zu 990 kBps Bitrate.

@ryzion
Richtig, das Protokoll ist Bluetooth, das verwendete Profil ist A2D. Darüber wird die codierte Musik übertragen, das geht derzeit aber nicht völlig losless, auch LDAC ist immer verlustbehaftet.

Interessanterweise könnte Apples AAC wohl sowohl losless als auch low latency - das erste wird aber von keinem Gerät bisher unterstützt und das zweite ist für BT nicht spezifiziert.
 
16bit/44.1khz@909kbps (cd) ist meines Wissens lossless bei ldac. 48khz mit 990 auch
 
LDAC ist nicht losless, allerdings das beste lossy-Verfahren im Moment mit bis zu 990 kBps Bitrate.

LDAC ist nicht das beste im Moment, es ist nur sehr verbreitet und recht gut unterstützt und für normale Anwendung vollkommen ausreichend ohne Klangeinbußen zu haben. Es gibt auch UAT das bietet die höchste Bandbreite von allen Bluetooth Codecs:

123.jpg

456.jpg



Richtig, das Protokoll ist Bluetooth, das verwendete Profil ist A2D. Darüber wird die codierte Musik übertragen, das geht derzeit aber nicht völlig losless, auch LDAC ist immer verlustbehaftet.

Mit LDAC mit Profil auf Qualität gestellt hat man keinen Verlust. Es gibt auch Messungen die das belegen das es keinen Unterschied zwischen Kabelverbindung vs LDAC gibt: https://www.audiosciencereview.com/...c3-review-bluetooth-receiver-bt-codecs.23740/
 
Aber gibt es Geräte, die UAT unterstützen, abseits von Hiby?

ASR hat einen Sinus und einen Sweep getestet, das lässt sich mit LDAC konzeptionell wohl extrem gut encoden. (Hab’s auf die Schnelle jetzt nur kurz überflogen)
 
Geht’s nur mit so mit diesem „Widerspruch“?
Zur optimalen BT Übertragung reichen 24/96, aber für richtig guten Klang benötigt man am DAC upsampling auf DSD512, warum reichen da nicht auch 24/96?
Oder mache ich da nur einen Widerspruch, wo keiner ist?
 
Fraglich ist, ob man da überhaupt einen Unterschied hört am Ende. Ich vermute mal im Blindtest würden es 99% nicht unterscheiden können.
 
Aber gibt es Geräte, die UAT unterstützen, abseits von Hiby?

Der Codec wurde von Hiby entwickelt als verbessertes LDAC und im Moment nur von Hiby Geräten unterstützt, aber eine Lizenzierung bei anderen Hersteller sollte wie LDAC von Sony eigentlich kein Problem theoretisch sein. Aber notwendig ist UAT nicht unbedingt, denn selbst LDAC ist bereits komplett transparent im Gegensatz zu AptX und Co.

ASR hat einen Sinus und einen Sweep getestet, das lässt sich mit LDAC konzeptionell wohl extrem gut encoden. (Hab’s auf die Schnelle jetzt nur kurz überflogen)

Es wurden deutlich komplexere Tests gemacht die bestätigen das LDAC sich keine Blöße gibt, SNR/SINAD/Linearität usw. alles super, damit hat man keinen Verlust. Das bestätigt bei meinen subjektiven Tests, mit SBC und AptX was ich sehr viel bis Dato genutzt hatte gab es bisher immer Klangeinbußen, mit LDAC höre ich keinen Unterschied zur festen USB Verbindung als Vergleich mehr und die Messungen bestätigen den subjektiven Eindruck.

Geht’s nur mit so mit diesem „Widerspruch“?
Zur optimalen BT Übertragung reichen 24/96, aber für richtig guten Klang benötigt man am DAC upsampling auf DSD512, warum reichen da nicht auch 24/96?
Oder mache ich da nur einen Widerspruch, wo keiner ist?

Du machst es komplizierter als es ist, zumal das "Einsatzgebiet" auch komplett abweicht. Das eine ist eine reine Übertragung das andere ist eine Veränderung der Wandlung, es macht in dem Fall nur einen Unterschied ob man das Upsampling am DAC vornimmt (Hardware) und CD-Qualität also 16/44.1 Material sendet, oder per Player Software zuerst das Upsampling (Software) macht und dann den hochgerechneten Stream zum DAC sendet, erstes braucht wenig Bandbreite, letzteres benötigt eine Menge Bandbreite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Letzteres ist sinnlos. Du nimmst einen Stream (CD), fügst keinerlei Informationen hinzu, machst ihn aber größer um ihn dann verlustbehaftet zu komprimieren (du löschst also Informationen), weil die Bandbreite bei weitem nicht reicht... Sehe deinen Widerspruch auch irgendwie nicht
 
Definitiv macht die letztere Variante bei Bluetooth keinen Sinn, aber Upsampling ist eh ein eigenes Thema für sich. Ich mach es auch nur intern im DAC per Hardware SRC, aber nur wegen dem DAC Filter für maximale Klangqualität da sonst Nachteile vorliegen würden, bei Filtern die auch mit CD-Qualität keine Einbußen haben würde ich das nicht machen.
 
Den hier gab es heute auf der Pro-Ject FB Page… musste da an den ein oder anderen hier denken.
AFDE9375-E86C-4A60-9AFA-F24608C4E324.jpeg
 
.....

Du machst es komplizierter als es ist, zumal das "Einsatzgebiet" auch komplett abweicht. Das eine ist eine reine Übertragung das andere ist eine Veränderung der Wandlung, es macht in dem Fall nur einen Unterschied ob man das Upsampling am DAC vornimmt (Hardware) und CD-Qualität also 16/44.1 Material sendet, oder per Player Software zuerst das Upsampling (Software) macht und dann den hochgerechneten Stream zum DAC sendet, erstes braucht wenig Bandbreite, letzteres benötigt eine Menge Bandbreite.
Wahrscheinlich mache ich es wirklich zu kompliziert.
Bin die ganze Zeit am Überlegen, ob ich auf Roon umsteigen soll. Aber wahrscheinlich ist das Thema, gar nicht wirklich relevant für eine Entscheidung pro oder contra Roon.
 
Es wurden deutlich komplexere Tests gemacht die bestätigen das LDAC sich keine Blöße gibt, SNR/SINAD/Linearität usw. alles super, damit hat man keinen Verlust. Das bestätigt bei meinen subjektiven Tests, mit SBC und AptX was ich sehr viel bis Dato genutzt hatte gab es bisher immer Klangeinbußen, mit LDAC höre ich keinen Unterschied zur festen USB Verbindung als Vergleich mehr und die Messungen bestätigen den subjektiven Eindruck.

Da bin ich bei Dir, ich höre da auch keinen Unterschied und das wird bei vermutlich 99% aller Menschen genauso sein, LDAC ist wirklich extrem gut. Wobei man auch bei AAC und AptX in vielen Fällen schon keinen Unterschied mehr hören kann, Terra123 hatte da mal so einen schönen Link für einen Test. Konzeptionell ist LDAC aber trotzdem ein lossy codec, auch wenn er so gut ist, dass man es nicht bemerkt.
 
Bei meinem D10S ist das der Fall, denke mal beim Balanced wirds nicht anders sein 🤔
 
Solang ich nicht weiß, ob ich ihn wieder abstoß, bzw was ich mit dem rme mach, wollt ich auch nicht nachschauen :D
 
Tonebooster EQ4

Kostet wohl leider 40€ für MAC/Win.
Ich habe eine einfachere (und günstigere Version) für UAPP auf Android.
Gerade das Preset handling ist deutlich schneller als z.B. im RME ADI-2 DAC.
 
@Daiyama
Vielen Dank, den werde ich auch noch testen.

Aktuell verwende ich diesen hier:

Kostet glaube ich 29 Dollar, was ja auch noch im Rahmen ist.

Was bei mir lustig ist:
Wenn ich einen Kopfhörer mit EQ nutze, gefällt er mir irgendwie nicht mehr, ich weiß nicht, woran das liegt.
Ich habe jetzt mal von Oratory die optimierten Hifi Einstellungen für den HEDD in Benutzung, irgendwie gefällt er mir ohne besser, aber wahrscheinlich sollte ich einfach mal eine Weile hören.

Ob ich einen EQ letzten Endes nutzen würde, weiß ich nicht mal, aber ich hätte halt gerne einen, dass ich es könnte, so ich es denn wollte... :D
 
@Louisiana Reduzierst du den Pre-Gain bei Anpassungen auch entsprechend? Anonsten läufst du ins Clipping. Wenn du bspw. irgendwo +6dB im EQ hast, musst du den Pre-Gain auch auf -6dB einstellen und den Verstärker entsprechend lauter drehen. Außerdem Überlagern sich mehrere Filter im EQ ggf. auch, wodurch die Tatsächliche Anhebung gößer ist als man zunächst denkt. In Windows zeigt APO mit Peace das alles schön an. Die genannten Plugins da kenne ich jetzt nicht.
 
@chrizZztian
Aber sicher :)
In dem Fall sind es - 2,5 dB, wie im Profil angegeben.

1628067398299.png


Merkt man ja auch an der Abweichung, vorher 3dB, hinterher eben die 0,62.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nachtrag:
Ok, nachdem man ein Paar Minuten gehört hat, holt der EQ schon einiges raus aus dem HEDD.
Mir kommt es dann aber immer irgendwie "falsch" vor, so gesehen, dass es eben nicht mehr der Hörer ist, den ich gekauft hab.
Eventuell ein blöder Vergleich, aber hat für mich irgendwie was von Push Up BH - vermittelt einen großen Busen, ist aber nur Polster...

Aber ja, der HEDD ist schon ein genialer Hörer.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Noch ein Nachtrag:
Ich bin echt sprachlos :fresse:

Höre gerade eines meiner Lieblingsalben, wo ich jeden Atemzug auswendig kenne, und weiß gar nicht was ich sagen soll.

Ich werde mir jetzt einen Mac Mini ordern, das Audirvana in Echtzeit laufen kann, dann bin ich wirklich am Ende der Fahnenstange angekommen :love:

@domiji
Sei doch bitte so lieb, und probiere nach dem Urlaub mal dieses Plugin für Audirvana aus, da wir ja wirklich große Gemeinsamkeiten haben, was Audio und Klang und Gedöns angeht, würde mich deine Meinung dazu wirklich brennend intressieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aslo mir geht es ja emotional ähnlich.
Ich habe immer dieses Bit PERFECT! im Hinterkopf. Bloss nichts anrühren, Hauptsache die blaue LED bei MQA leuchtet! Perfekt muss es sein.
Ich muss mich da echt zwingen, dass zu ingnorieren, wer weiß wie oft der Stream an wievielen Stellen durch die Mangel gedreht wurde, bis der Ton an meine Ohren gelangt.....
Da kommt es auf das bischen EQ auch nicht mehr ;)

Ich habe aber bei verschiedenen Presets immer das Problem, dass ich einfach Geräte an, Musik an, hören, mache und mich dann wunder, warum das so Scheisse klingt. Ja klar, falsches Preset drin.... :ROFLMAO:
Wann gibt es bitte den erste EQ, der per NFC erkennt, welchen KH ich aufsetze (Für jedes Preset gibt es einen NFC Chip, den ich auf einen KH kleben kann) und das entsprechende Preset lädt!
(*ichbindannmalbeimpatentanwalt*)
 
Aslo mir geht es ja emotional ähnlich.
Dann arbeite an dir, wie ich auch an mir arbeite!
:D

Der HEDD ist aber für mein Empfinden der erste Hörer, bei dem ich nun ein EQ preset bevorzuge - bei allen andern zuvor habe ich das ja auch immer wieder mal getestet, war mir aber immer nichts.
 
Warum mache ich sowas, wenn ich gleich auf die Arbeit muss, ich werde es echt nie lernen... :wall:

Hab mir jetzt mal die Trial Version von Fabfilter installiert, und der EQ ist von der Bedienung her Top - aber funktioniert nicht...
Keine Ahnung warum, er wird mir in Audirvana als VST3 Plugin angezeigt, ich kann alles einstellen und speicher, auch aktivieren, aber er funktioniert nicht.
Oh man... :fresse:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nachtrag:
Irgendwas ist echt immer...
Der Fabfilter EQ funktioniert nur bei Ausgabe über den PC Audio Teil, wenn ich mit Audirvana an den ifi Stream sende, geht es nicht.
Wunderbar :D
Schade, das Programm macht wirklich was her, mal sehen, ob man das nicht irgendwo ändern kann...
 
Zuletzt bearbeitet:
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