Also ich hab im Shop nur immer die 2te Wahl Tops gesehen^^
A-Ware gab´s da nur kurz zu Beginn des Produktlebenszyklus bei AT. Im Detail betrachtet waren auch die nicht perfekt, aber von der dämpfenden Wirkung her gibt es an den Deckeln einfach nichts auszusetzen. Dass man sie auf einem höheren Verarbeitungs-Niveau und evtl. auch mit etwas besser ausgeformten Strömungswegen fertigen könnte ist ja bekannt, aber das ändert nicht an der Tatsache, dass es mit die besten DDC-Deckel in Sachen Dämpfung waren die es in den letzten Jahren gab. Von den meisten Phobya-Produkten kann man, wie Jojo ja schon sagte, keine perfekte Verarbeitung erwarten. Selbst bei den zugekauften Teilen anderer Markenhersteller die unter dem Phobya-Label verkauft werden, muss man sich bewusst sein, dass man Billigware kauft, aber angesichts des Preises ist die Qualität dann eben in einigen Fällen recht annehmbar. Im Durchschnitt können sich die meisten Phobya-Produkte freilich auch meiner Erfahrung nach nicht mit Qualitätsmarken messen.
Proxxon soll besser als als Dremel, aber ja würde ich nehmen
Jo, nimm lieber den Proxxon. Kannst das Zubehör vom Dremel verwenden. Mein Dremel 3000 stinkt wie Sau, wenn der mal n bissl beansprucht wird
Mein Statement war jetzt, abgesehen vom Werkzeug, auch nicht speziell auf den Dremel abzielend. Wobei ich zumindest meinen Akku-Dremel 8200 schon ganz brauchbar finde - wenn auch etwas klobig. Er könnte auch noch etwas ruhiger laufen (hatte den Ersten deshalb reklamiert), aber im Großen und Ganzen tut er schon seit Jahren klaglos seinen Dienst, hat genügend Kraft und genügend Drehzahl. Der Akku ist recht ausdauernd und schnell geladen. Der stinkt auch nicht - aber ich überlaste ihn auch selten.
Zum Bearbeiten eines Gehäuses würde ich aber trotzdem eher eine netzbetriebene Maschine empfehlen. Ein Dremel 3000 tut´s da imho schon auch, wenn man ihn nicht ständig blockiert, aber den Proxxon IBS/E Bohrschleifer kann ich ebenfalls empfehlen. Allgemein laufen die Proxxon-Maschinen meiner Erfahrung nach einfach runder. Das einzige was man bei Proxxon vermeiden sollte, sind imho die billigen Niederspannungsgeräte der MicroMot-Serie. Nur die Maschinen mit direkter 230V-Versorgung sind durchzugstark und insgesamt sehr empfehlenswert.
Wie sieht es beim Aqualis DDC mit Übertragung von Vibrationen aus? Brauch Platz im Keller von meinem Evolv. -.-
Wenn du sie nicht entkoppelst übertragen sich zwangsläufig Vibrationen ans Gehäuse. Das ist bei einer DDC auch mit einem Dämpfungsgewicht wie einem AB eigentlich nur durch Entkopplung wirkungsvoll vermeidbar. Ganz kommst du da jedenfalls nicht herum, wenn du vermeiden willst, dass das Gehäuse in Schwingung versetzt wird. Aber du kannst natürlich eine flachere Entkopplung als ein klassisches Shoggy-Sandwich nutzen, oder das Konstrukt über die AB-Halterungen entkoppeln, wenn du z. B. die Pumpen-AB-Kombi schwingungsgedämpft daran aufhängst. Bei der Entkopplung hat man tausend Möglichkeiten und man muss nicht unbedingt Edelbastler sein, um da etwas Wirkungsvolles umzusetzen. Natürlich spielt auch das Gehäuse eine Rolle, ob die übertragenen Vibrationen sich am Ende akustisch mehr oder weniger stark bemerkbar machen, aber besser ist es sie gleich nach dem Entstehungsort zu dämpfen.
Ganz auf Entkopplung zu verzichten ist daher eigentlich bei fast allen Pumpen keine besonders sinnvolle Option. Lediglich bei der Magicool DCP450 kann man sich das evtl. überlegen, denn das dürfte wirklich die virbationsärmste Pumpe sein die derzeit verfügbar ist. Selbst eine PCPS vibriert mEn stärker, obwohl sie wesentlich schwächer ist. Eine DDC (auch eine gedrosselte) würde ich jedenfalls auch mit oder ohne AB drauf immer wenigstens ein ein bisschen entkoppeln - selbst wenn es nur Gummipuffer sind. Gleiches gilt für die D5. Bei Eheim 1046 basierten Pumpen und den Jingways würde ich sogar so weit gehen, dass man sie ohne eine wirklich gute Entkopplung alá Shoggy-Sandwich oder mehrstufiger Entkopplungen besser gar nicht einsetzen sollte. Die vibrieren imho einfach auch bei geringen Frequenzen (Eheim) bzw. gedrosselten Drehzahlen (Jingway) zu stark, als dass man sie ohne gute Entkopplung vernünftig nutzen könnte.