[Sammelthread] Custom-WaKü Quatschthread

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Moin Leute,

wollte heute meine neue Graka in den Kreislauf einbinden, alte Graka ist schon raus und neue läuft zur Zeit noch auf Luft, um zu testen ob mit der Karte alles in Ordnung ist.

Was mich total nervt ist, dass immer wenn ich ne neue Karte in den Kreislauf einbauen will, hab ich die Sauerei mit dem Wasser ablassen und wieder befüllen.
Auch problematisch ist, wenn das Wasser nicht komplett abgelassen wurde, was ich versuche zu vermeiden, die Schläuche natürlich nicht mehr passen.
Jetzt muss ich den Schlauch vom Radi im Deckel und den Schlauch von der Pumpe zur Graka ersetzten, was darin resultieren wird das ich komplett ablassen muss.

Ich will jetzt Koolance QD3s verbauen, die mir einen Wechsel der Graka in Zukunft deutlich erleichtern sollte, doch ich bin mir nicht ganz sicher wo ich sie montieren soll.
Entweder zwischen Pumpe Graka und Radi, also jeweils im Schlauch eingearbeitet oder lieber direkt an Radi und Pumpe montiert, was deutlich schöner aussehen dürfte.
Oder meint ihr das lohnt nicht wirklich, denn aller Vorraussicht nach wird meine Graka frühestens zum Vollausbau von Pascal wieder gewechselt.
 
Zuletzt bearbeitet:
für einen wechsel alle zwei jahre, selbst bei einem wechsel einmal im jahr, lohnt es sich mMn nicht.
einfach die schlauchabschnitte von und zur grafikkarte etwas länger als nötig lassen. das sieht vielleicht nicht so gut aus (je nach sys), aber erleichtert das wechseln um einiges. dann musst du nur soviel ablassen, dass du die graka tropffrei (case liegend) aus dem kreislauf lösen kannst, die schlauch enden verschliessen und dann am ende nur das bisschen wasser, was in die graka und ein wenig von schlauch passt, nachfüllen. je nach größe vom agb ist das vielleicht eine halbe füllung.
 
wie ist der Teil zu verstehen?

Hab jetzt ne Titan X mit EKWB Kühler und vorher hatte ich eine Hydro Copper von EVGA, da die Ein- und Ausgänge bei beiden Kühlern an unterschiedlichen Positionen sind, passen die Schläuche jetzt von der Länge nicht mehr. Muss von Pumpe zur Graka und von Graka zu Radi jetzt die Schläuche passend ersetzen. Habe gerade bei AT geschaut, würde mich 70€ kosten der Spass. Und ich weiß auch nicht ob was alles passt, von der Graka zum Radi sollte der Einbau der wesentlich längeren Kupplung kein Problem sein, aber von der Pumpe zur Graka, könnte es kritisch werden.
Vielleicht lass ich es einfach.
 
externer Radiator, Schnelltrennkupplung -> Wasser nur aus dem internen Kreislauf rauslassen
ich hab "Glück" mit meinem Schacht-AGB
da bleibt wahrscheinlich auch noch einiges hängen an Wasser
 
du musst halt bedenken, dass du dann den Schlauch auch etwas zurückschieben musst mit der Schnelltrennkupplung
-> Belastung beachten

ansonsten hab ich hier noch ein silbernes QD3 Paar was ich aktuell eigentlich nicht brauche
 
du musst halt bedenken, dass du dann den Schlauch auch etwas zurückschieben musst mit der Schnelltrennkupplung
-> Belastung beachten

ansonsten hab ich hier noch ein silbernes QD3 Paar was ich aktuell eigentlich nicht brauche

brauche leider schwarz mit 16/10 Anschluss.

Ich lass das jetzt einfach so, leere nachher soweit, bis nichts mehr raus kommt.
 
ich hab welche in schwarz bei mir verbaut :p
 
Nabend männers

sagt mal was zu dem AGB Hier bzgl qualität usw

habe im hinterkopf noch was mit minderwertigen Plexi bei RöhrenAGB´s, ist schon eine weile her und habe auch keine ahnung ob das welche von AC waren
wie gesagt ist schon ne weile her, wollte nun durch die rabattaktion was bestellen und den wollte ich halt mitnehmen :)
 
Joe soll dir etwas über den Unterschied der alten und neuen Cape AGBs erzählen :) In letzter Zeit hat man aber wenig bis gar nichts neg. über diese günstigen China AGBs gelesen. Ich würde nach Möglichkeit trotzdem auf einen Aqualis, oder XSPC Glas AGB setzen.
 
Ich habe einen 150er cape dingens. Abgesehen davon, dass der eine Deckel ziemlich fest sitzt, habe ich damit keine Probleme. Der ist aber auch erst ein halbes Jahr alt und war bis vor kurzem nur mit destilliertem Wasser in Kontakt.
Jetzt ist dort zusätzlich G48 im Wasser, mal sehen ob und wie sich das auf das Material auswirkt.
 
Joe soll dir etwas über den Unterschied der alten und neuen Cape AGBs erzählen :) In letzter Zeit hat man aber wenig bis gar nichts neg. über diese günstigen China AGBs gelesen. Ich würde nach Möglichkeit trotzdem auf einen Aqualis, oder XSPC Glas AGB setzen.

Heilige Scheisse
Ich geb bestimmt keine ~70,- für nen AGB aus, auch wenn er noch so schön aussieht (ausserdem brauch ich noch so nen adapter:hmm:)
Der AGB soll aussen an den Mora angebracht werden, da brauche ich einen kleinen (deswegen die 10er/15er) mit 1/4" Gewinde im Deckel
der brauch keine LED Bohrungen, Wassereffekte oder sonst was
er muss AD 50mm sein und bei AT erhältlich sein
Aktuell habe ich einen 50er CC (älteres Modell), der ist aber leider zu groß

für das Geld kann ich mir nen schönen AGB aus vollkupfer mit Trapezrillen aussen drehen (Memo an mich^^:drool:) und ich glaub das wäre nichtmal so teuer ;)



btw ich will damit nicht deine Aussage/Meinung negieren, mich interessiert deine Meinung wie viele andere hier sehr aber die vorgeschlagenen Produkte sind völlig anders als das was ich mir vorstelle :)
 
hmm, interessant, wenn ich danach suche findet er auf den ersten seiten nur die teureren modelle
aber gut dennoch danke ;)

sind aber immernoch 10-15€ mehr wie die CC modelle
 
Dafür ist es Echtglas und die Qualität stimmt immer. Da gibts so schnell keine Spannungsrisse ;)
 
Allerdings sollte man den Aqualis, entgegen der Anleitung, ein Stückchen fester anziehen als nur handfest.
 
naja, mit der Hand "kräftig" zu drehen, was aber immer noch "Handfest" ist. Sonst schnappt sich irgendein Kunde noch die Rohrzange und hat dann den Salat :d
Beim ersten Befüllen hatte ich auch ein paar Töpfchen die daneben gingen, weil er nicht fest genug gezogen war.
 
@SenSej: Bei bundymanias Aussage ging es glaube ich auch nicht um die Frage wie groß, teuer oder mit wie vielen Features ein Modell ausgestattet ist, sondern darum, dass es um die Qualität und Haltbarkeit von Plexiglas-Röhren AB nicht immer zum Besten bestellt ist ;).

Da es ja offenbar erforderlich ist, komme ich mal der Bitte nach, zu erklären warum: Plexiglas müsste man eigentlich nach der Bearbeitung mehrere Stunden tempern (je nach Materialstärke mehr oder weniger lang), damit die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es im Betrieb Risse bekommt, minimal gehalten wird. Das unterbleibt aber offensichtlich seit einigen Jahren bei den Herstellern aller billigen in China gefertigten Plexiglas-Röhren-ABs - auch bei den Alphacool-ABs der Cape Serie. Die alten Cape-Corp. ABs (von vor 5 oder 6 Jahren) waren noch relativ robust in dieser Hinsicht. Ob die früher tatsächlich getempert wurden, oder einfach nur von vorn herein besseres Material und schärfere Werkzeuge bzw. bessere Bearbeitungsparameter verwendet wurden ist allerdings fraglich. Zumindest konnte man aber nach Einführung der neuen Serie feststellen, dass die Ausfallrate aufgrund von Rissen deutlich hoch ging. Das war damals bei vielen billigen Plexiglas-Röhren-ABs und mit der allgemeinen Produktionsverlagerung nach China gehäuft zu beobachten. Inzwischen scheint zwar rein Augenscheinlich die Häufigkeit von Meldungen über Spannungsrisse quer über die einschlägigen Foren wieder etwas abgenommen zu haben, was vllt. auch mit dem geringeren Einsatz experimenteller Kühlmittelzusätze oder kontraproduktiver Reinigungsmethoden zu tun hat, aber die grundlegenden Schwachstellen und Konstruktionsmängel sind erhalten geblieben.

Mit Konstruktionsmängeln ist insbesondere die Bauweise mit den Innengewinden in der Plexiglasröhre, die in direktem Kontakt mit dem Kühlmedium stehen, gemeint, welche auch bei den Cape-ABs zum Einsatz kommt. Das führt neben den ohnehin durch die Bearbeitung eingebrachten Eigenspannungen zu zusätzlichen radialen Zugspannungen und ist daher eine kleine Fehlkonstruktion, auch wenn man sie recht häufig sieht, weil sie einfach zu fertigen ist.
Plexiglas ist leider sehr empfindlich gegenüber der Kombination aus Zugspannungen und (auch geringsten Mengen) einwertiger Alkohole oder anderer Lösungsmittel die PMMA mehr oder weniger stark angreifen können (diese verursachen zusammen mit Zugspannungen letztlich die Rissausbreitung - morphologisch vergleichbar mit Spannungsrisskorrosion in Metallen). Zudem wird bei billigen Röhren-ABs in der Regel vergleichsweise kurzkettiges extrudiertes PMMA als Werkstoff verwendet, was neben der ohnehin größeren chemischen Empfindlichkeit im Vergleich zu gegossenem PMMA auch noch weniger glatte Oberflächen und somit zusätzliche Spannungsüberhöhungen bietet. Allerdings liegen die effektivsten Rissausgangspunkte natürlich an stärkeren Querschnittsveränderungen mit entsprechender Kerbwirkung - sprich im Gewindebereich. Nichts desto trotz breiten sich die Risse meist schnell über die gesamte Oberfläche aus und das Heimtückische daran ist auch, dass man die Risse im befüllten Zustand oft kaum erkennt. Manchmal kommt der große Schreck deshalb erst wenn man den AB mal beim Umbau trocken legt, falls er nicht vorher bereits undicht wurde. Deshalb muss man bei solchen ABs einfach viel vorsichtiger sein mit dem eingesetzten Kühlmittel, aber auch beim Reinigen (auf keinen Fall sollte man Glasreiniger verwenden!) und darf es beim Zuschrauben nicht übertreiben. Die Gefahr, dass der AB Risse bekommt oder gar undicht wird ist einfach größer als bei anderen Konstruktionen.

Mit den Echtglas-ABs der Aqualisserie ist aber seit ein paar Jahren auch wieder eine Röhren-AB-Serie auf dem Markt die derlei Problem von vorn herein nicht hat, da die Röhren eben aus Borsilikatglas sind.
Bei EK hat man mit der aktuellen Röhren-AB-Serie trotz Plexiglas-Rohren wenigstens das ungünstige Konstruktionsmerkmal mit den Innengewinden der Röhren umgangen, indem am am Plexiglas Außengewinde und stirnseitige Dichtungen verwendet. So kommt mit den Gewinden der größte Schwachpunkt nicht mehr mit dem Kühlmedium in Kontakt und wird (zumindest radial) vorwiegend unter Druckspannung gesetzt, statt unter Zugspannung, wie bei den Capes und anderen althergebrachten Konstruktionen.

Von daher hat es schone einen gewissen Sinn beim Kauf eines Röhren-AB nicht ausschließlich auf den Preis, Abmessungen und mehr oder weniger sinnlose Features zu achten. Bei externer Verwendung ist das alles vllt. nicht ganz so relevant, weil ein Wasserschaden durch einen defekten AB, der außerhalb des Rechners seinen Inhalt verliert, wenigstens keine Hardware in Mitleidenschaft ziehen wird, aber angesichts der geringen Aufpreise für konstruktiv und/oder materialtechnisch erheblich bessere ABs (z.B. die Aqualis Eco Serie) würde ich mir schon überlegen, ob die paar Euro mehr nicht sinnvoll investiert sind. Dass auch die Konstruktion der Aqualis-ABs mit der Anzugstange nicht der Weisheit letzter Schluss ist, stimmt zwar, aber im Vergleich zur Konkurrenz sind diese ABs derzeit trotzdem die auf Dauer wohl am wenigsten anfälligen Röhren ABs und für diesen Umstand auch keineswegs teuer.
Wenn du natürlich eine Möglichkeit hast selbst einen AB zu bauen der keine nennenswerten Konstruktionsmängel und Materialschwächen hat, ist das natürlich noch besser, aber glaube mir - billiger wird das in keinem Fall ;). Kühlrippen an ABs sind btw. prinzipiell nicht sonderlich effektiv - der Aufwand steht jedenfalls kaum in einem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte denmächst meine 250er Röhre beim Phobya Balancer ersetzen.
Bzw. ein Kumpel Glasperlstrahlt mir die Röhre von außen.
Sollte ich das Ding vorher oder nachher temper und wie lange und wie warm?
 
Immer nach der Bearbeitung tempern! Bei extrudiertem Plexiglas, wie es auch beim Phobya AB zum Einsatz kommt, ca. 0,5h pro mm Wandstärke, bei knapp 80°C. Achte aber drauf, dass der Ofen bereits auf die Temperatur vorgeheizt ist und beim Regeln nicht überschwingt. Nur wenige °C höhere Temperaturen können dazu führen dass das Material Blasen wirft. Und ganz wichtig, damit es auch etwas nützt: Schalte den Ofen nach der Temperzeit ab, und öffne ihn nicht, bis er komplett auf wenigstens 30°C abgekühlt ist. Es ist sinnvoll die Röhre aufrecht stehend auf einem Keramikteller o. Ä. möglichst mittig im Ofen zu platzieren.

Das Strahlen der Außenseite ist eigenspannungsmäßig grundsätzlich übrigens von Vorteil, was den Widerstand gegen Rissausbreitung angeht, wenn es vollflächig und ohne abrasiven Anteil im Stahlmittel gemacht wird. Dadurch werden Druckeigenspannungen in die Oberfläche eingebracht. Wenn das Strahlmittel allerdings im Umlaufverfahren und normalerweise zum Reinigen von harten Bauteilen verwendet wird, enthält es in der Regel viel Bruchanteil, was dann eigentlich nur abrasiv wirkt und nicht zwangsläufig das Eigenspannungsprofil zum Positiven verändert. Was am Strahlen auch wenig vorteilhaft ist, ist die stärkere Anfälligkeit für chemischen Angriff durch die Oberflächenvergrößerung. Aber wenn der AB nur außen gestrahlt und danach getempert wird ist das voraussichtlich nicht so tragisch.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kann ich vom Material und dessen Bearbeitung her nicht beurteilen, aber die Konstruktion ist zumindest sinnvoll, was die Gewinde angeht. Eine Kaltlichtkathode als Beleuchtung finde ich zwar bzgl. Sicherheit für die Hardware weniger ideal (falls mal eins der HV-Kabel vom Inverter beschädigt wird), aber grundsätzlich macht der AB natürlich schon ganz gut was her, wenn man auf solche optischen Spielereien steht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei nur 70°C und Plexiglas XT sollte man aber noch länger die Temperatur halten. Dafür ist die Gefahr geringer, dass das Material Blasen wirft, als wenn man knapp an die 80°C ran geht (erfordert eben einen Ofen mit guter Regelung).
 
@SenSej: Bei bundymanias Aussage ging es glaube ich auch nicht um die Frage wie groß, teuer oder mit wie vielen Features ein Modell ausgestattet ist, sondern darum, dass es um die Qualität und Haltbarkeit von Plexiglas-Röhren AB nicht immer zum Besten bestellt ist ;).

Da es ja offenbar erforderlich ist, komme ich mal der Bitte nach, zu erklären warum: Plexiglas müsste man eigentlich nach der Bearbeitung mehrere Stunden tempern (je nach Materialstärke mehr oder weniger lang), damit die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es im Betrieb Risse bekommt, minimal gehalten wird. Das unterbleibt aber offensichtlich seit einigen Jahren bei den Herstellern aller billigen in China gefertigten Plexiglas-Röhren-ABs - auch bei den Alphacool-ABs der Cape Serie. Die alten Cape-Corp. ABs (von vor 5 oder 6 Jahren) waren noch relativ robust in dieser Hinsicht. Ob die früher tatsächlich getempert wurden, oder einfach nur von vorn herein besseres Material und schärfere Werkzeuge bzw. bessere Bearbeitungsparameter verwendet wurden ist allerdings fraglich. Zumindest konnte man aber nach Einführung der neuen Serie feststellen, dass die Ausfallrate aufgrund von Rissen deutlich hoch ging. Das war damals bei vielen billigen Plexiglas-Röhren-ABs und mit der allgemeinen Produktionsverlagerung nach China gehäuft zu beobachten. Inzwischen scheint zwar rein Augenscheinlich die Häufigkeit von Meldungen über Spannungsrisse quer über die einschlägigen Foren wieder etwas abgenommen zu haben, was vllt. auch mit dem geringeren Einsatz experimenteller Kühlmittelzusätze oder kontraproduktiver Reinigungsmethoden zu tun hat, aber die grundlegenden Schwachstellen und Konstruktionsmängel sind erhalten geblieben.

Mit Konstruktionsmängeln ist insbesondere die Bauweise mit den Innengewinden in der Plexiglasröhre, die in direktem Kontakt mit dem Kühlmedium stehen, gemeint, welche auch bei den Cape-ABs zum Einsatz kommt. Das führt neben den ohnehin durch die Bearbeitung eingebrachten Eigenspannungen zu zusätzlichen radialen Zugspannungen und ist daher eine kleine Fehlkonstruktion, auch wenn man sie recht häufig sieht, weil sie einfach zu fertigen ist.
Plexiglas ist leider sehr empfindlich gegenüber der Kombination aus Zugspannungen und (auch geringsten Mengen) einwertiger Alkohole oder anderer Lösungsmittel die PMMA mehr oder weniger stark angreifen können (diese verursachen zusammen mit Zugspannungen letztlich die Rissausbreitung - morphologisch vergleichbar mit Spannungsrisskorrosion in Metallen). Zudem wird bei billigen Röhren-ABs in der Regel vergleichsweise kurzkettiges extrudiertes PMMA als Werkstoff verwendet, was neben der ohnehin größeren chemischen Empfindlichkeit im Vergleich zu gegossenem PMMA auch noch weniger glatte Oberflächen und somit zusätzliche Spannungsüberhöhungen bietet. Allerdings liegen die effektivsten Rissausgangspunkte natürlich an stärkeren Querschnittsveränderungen mit entsprechender Kerbwirkung - sprich im Gewindebereich. Nichts desto trotz breiten sich die Risse meist schnell über die gesamte Oberfläche aus und das Heimtückische daran ist auch, dass man die Risse im befüllten Zustand oft kaum erkennt. Manchmal kommt der große Schreck deshalb erst wenn man den AB mal beim Umbau trocken legt, falls er nicht vorher bereits undicht wurde. Deshalb muss man bei solchen ABs einfach viel vorsichtiger sein mit dem eingesetzten Kühlmittel, aber auch beim Reinigen (auf keinen Fall sollte man Glasreiniger verwenden!) und darf es beim Zuschrauben nicht übertreiben. Die Gefahr, dass der AB Risse bekommt oder gar undicht wird ist einfach größer als bei anderen Konstruktionen.

Mit den Echtglas-ABs der Aqualisserie ist aber seit ein paar Jahren auch wieder eine Röhren-AB-Serie auf dem Markt die derlei Problem von vorn herein nicht hat, da die Röhren eben aus Borsilikatglas sind.
Bei EK hat man mit der aktuellen Röhren-AB-Serie trotz Plexiglas-Rohren wenigstens das ungünstige Konstruktionsmerkmal mit den Innengewinden der Röhren umgangen, indem am am Plexiglas Außengewinde und stirnseitige Dichtungen verwendet. So kommt mit den Gewinden der größte Schwachpunkt nicht mehr mit dem Kühlmedium in Kontakt und wird (zumindest radial) vorwiegend unter Druckspannung gesetzt, statt unter Zugspannung, wie bei den Capes und anderen althergebrachten Konstruktionen.

Von daher hat es schone einen gewissen Sinn beim Kauf eines Röhren-AB nicht ausschließlich auf den Preis, Abmessungen und mehr oder weniger sinnlose Features zu achten. Bei externer Verwendung ist das alles vllt. nicht ganz so relevant, weil ein Wasserschaden durch einen defekten AB, der außerhalb des Rechners seinen Inhalt verliert, wenigstens keine Hardware in Mitleidenschaft ziehen wird, aber angesichts der geringen Aufpreise für konstruktiv und/oder materialtechnisch erheblich bessere ABs (z.B. die Aqualis Eco Serie) würde ich mir schon überlegen, ob die paar Euro mehr nicht sinnvoll investiert sind. Dass auch die Konstruktion der Aqualis-ABs mit der Anzugstange nicht der Weisheit letzter Schluss ist, stimmt zwar, aber im Vergleich zur Konkurrenz sind diese ABs derzeit trotzdem die auf Dauer wohl am wenigsten anfälligen Röhren ABs und für diesen Umstand auch keineswegs teuer.
Wenn du natürlich eine Möglichkeit hast selbst einen AB zu bauen der keine nennenswerten Konstruktionsmängel und Materialschwächen hat, ist das natürlich noch besser, aber glaube mir - billiger wird das in keinem Fall ;). Kühlrippen an ABs sind btw. prinzipiell nicht sonderlich effektiv - der Aufwand steht jedenfalls kaum in einem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen.
ich habe es mal gespoilert weil es sonst zu lang wird

Also von vornherein, ich verstehe was du meinst und worauf du hinaus willst aber zum einen sind die paar euro mal eben 75%, zum anderen muss ich auf die abmessungen schauen weil wenn er nicht passt brauch ich auch keinen kaufen bzw kann meinen anderen behalten und di e Bohrung im deckel ist ein Feature das ich brauche.
Was ich zugeben muss ist das die Halterung interessant aussieht und bei einer montage am Mora evtl entgegenkommen könnte.

Bzgl deiner Antwort zu meiner Aussage betreffs Eingebau, Materialschwächen/Fehler kannst du immer und überall haben, manche sind offentsichtlich andere sieht man erst in einem betimmten winkel unter hellen Licht, glaub mir ;)
und wegen der fertigung sind die einzigen kosten die ich hätte das material (wo ich aus gewichtsgründen wohl auf POM schwenken würde)
btw ich habe nicht von Kühlrippen gesprochen, sondern von Rillen die in diesem Fall einzig der Optik dienen

Zu dem Thema Bearbeitung aus dem ersten abschnitt kann ich nichts sagen da das jeder anders macht, ich habe zwar auch schon PMMA bearbeitet aber im vergleich zu anderen Materialien (Stahl, Alu, POM usw) ist das eher eine seltenheit

Zum schluss möchte ich aber noch etwas anmerken (es soll auch nur ne anmerkung sein, ich will mich hier nicht streiten), du schreibst das die probleme beim endverbraucher durch den gebrauch von verschiedenen zusätzen kommen (von eventuellen fehlern in der produktion mal abgesehen), einerseits verstehe ich das aber anderseits ist es so als würde ich den Benzimotor als Fehlentwicklung verschreien weil er nicht mit Diesel funktioniert, ich kann nur hoffen das du verstehst worauf ich hinaus möchte und mach deshalb hier ertmal schluss, zur not kannste die per PM melden
 
Warum fühlst du dich eigentlich angegriffen? Es hat doch niemand was gegen dein Vorhaben! Es will dir auch niemand vorschreiben, was du für einen AB kaufen sollst. Mir ging es nur darum klar zu stellen auf was bundymania oben verweisen hatte - nämlich die üblichen Probleme mit ungetemperten Plexiglas-ABn der Bauart, wie sie beim Cape AB zum Einsatz kommt. Das solltest du wissen, wenn du so ein Teil kaufen willst. Hab im Übrigen selber paar Cape AB (allerdings noch aus der alten Serie) ;). Im Endeffekt ist es natürlich keine Investition, bei der es sich lohnt einen riesigen Aufwand bei der Auswahl zu betreiben, aber wenn man mit überschaubarem finanziellen Aufwand und etwas Hintergrundwissen mögliche Probleme vermeiden kann, ist es denke ich doch legitim darauf hinzuweisen ;).

Also von vornherein, ich verstehe was du meinst und worauf du hinaus willst aber zum einen sind die paar euro mal eben 75%, zum anderen muss ich auf die abmessungen schauen weil wenn er nicht passt brauch ich auch keinen kaufen bzw kann meinen anderen behalten und di e Bohrung im deckel ist ein Feature das ich brauche.
Was ich zugeben muss ist das die Halterung interessant aussieht und bei einer montage am Mora evtl entgegenkommen könnte.
Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht was du mit dem Aqualis Eco für ein Problem hast. Zum Einen sind es D=50mm Behälter mit den geforderten Abmessungen die keineswegs 75% teurer sind, sondern für die 150mm Version ca. 47% mehr und für die 100mm Version 35% mehr kosten. Angesichts des geringen Ausgangspreises beim Cape sind das nun wirklich keine Welten. Zum Anderen haben die Aqualis Eco ABs sogar je zwei G1/4"-Anschlussgewinde im Deckel und im Boden sowie den aqualistypischen Montagewinkel, der sich in der Tat zum Montieren am MoRa anbieten würde.

Bzgl deiner Antwort zu meiner Aussage betreffs Eingebau, Materialschwächen/Fehler kannst du immer und überall haben, manche sind offentsichtlich andere sieht man erst in einem betimmten winkel unter hellen Licht, glaub mir ;)
und wegen der fertigung sind die einzigen kosten die ich hätte das material (wo ich aus gewichtsgründen wohl auf POM schwenken würde)
btw ich habe nicht von Kühlrippen gesprochen, sondern von Rillen die in diesem Fall einzig der Optik dienen
Wenn man mit den richtigen Materialien und einer dafür passenden Konstruktion arbeitest, kann man selbstverständlich einen AB im Eigenbau herstellen, der all die Schwächen kommerzieller Modelle vermeidet. Wenn man mit entsprechendem Equipment und dem richtigen Werkzeug arbeitet, kriegt man das im Rahmen der angesetzten Toleranzen auch fehlerfrei hin. POM ist als AB-Material eine gute Wahl! Einziges Manko wäre, dass es nicht transparent ist. Falls man auf Transparenz nicht verzichten wollen würde, landet man aber fast unweigerlich bei Echtglas als relativ einfach verfügbare Materialwahl. Zu einer fertig beziehbaren Glasröhre mit geschliffenen Enden müsste man lediglich noch passende Deckel und Bodenplatten drehen bzw. fräsen. Wenn man ohne Anzugstange arbeiten will, muss man eben ein anderes Dichtkonzept verfolgen, was aber prinzipiell auch kein Problem ist ;).
Das mit den Rillen habe ich dann vllt. deshalb falsch verstanden weil du Vollkupofer in Spiel gebracht hast - was natürlich auch geht, aber wie du bereits sagtest eben zu recht hohem Gewicht führen könnte.

Zu dem Thema Bearbeitung aus dem ersten abschnitt kann ich nichts sagen da das jeder anders macht, ich habe zwar auch schon PMMA bearbeitet aber im vergleich zu anderen Materialien (Stahl, Alu, POM usw) ist das eher eine seltenheit
Beim Tempern geht es ja um die thermische Nachbearbeitung und nicht um die mechanische Verarbeitung ;). Wie man PMMA richtig spanend bearbeitet, kann man in den entsprechenden Tabellenbüchern nachlesen und muss eben das passende Werkzeug nutzen. Aber wenn du es schon gemacht hast, weißt du ja auf was es dabei ankommt ;) (z.B. was die Wahl des Kühlschmiermittels angeht, sofern man nicht trocken arbeitet und auf was es ankommt, wenn man bei PMMA gute Oberflächen erreichen will).

Zum schluss möchte ich aber noch etwas anmerken (es soll auch nur ne anmerkung sein, ich will mich hier nicht streiten), du schreibst das die probleme beim endverbraucher durch den gebrauch von verschiedenen zusätzen kommen (von eventuellen fehlern in der produktion mal abgesehen), einerseits verstehe ich das aber anderseits ist es so als würde ich den Benzimotor als Fehlentwicklung verschreien weil er nicht mit Diesel funktioniert, ich kann nur hoffen das du verstehst worauf ich hinaus möchte und mach deshalb hier ertmal schluss, zur not kannste die per PM melden
Nein - ich schreibe: Die Probleme resultieren aus einer Kombination aus unpassenden Zusätzen oder Reinigungsmitteln und der Tatsache, dass viele billige Plexiglas-Rohren-ABs nicht richtig verarbeitet (also nicht spannungsfrei gemacht wurden nach der Bearbeitung) und schlecht konstruiert sind. Das hängt mit der Art und Weise der Rissausbreitung zusammen, mit der bei PMMA unter solchen Bedingungen vorrangig zu rechnen ist. Ist aber nur einer der beiden Faktoren gegeben, passiert meistens auch nichts - von Überbeanspruchung durch falsche Handhabung mal abgesehen.
Insofern passt dein Beispiel schon, aber eben in folgendem Sinne: Wenn du bei einem Benziner Diesel tankst, bist du selbst schuld, dass er nicht läuft. Deswegen ist der Benziner ja nicht schlecht konstruiert - aber er läuft eben nicht mit dem falschen Treibstoff. Genauso musst du dich bei einem ungetemperten Plexiglas-Röhren-AB, der womöglich noch mit medienberührenden Innengewinden in der Plexiglasröhre ausgestattet ist, nicht wundern, wenn das Teil Risse bekommt, falls du einem ungeeigneten Zusatz oder ein falsches Reinigungsmittel dafür verwendet. Dafür ist er nicht geeignet. Man muss halt vorsichtiger damit sein als mit einem AB der diesbezüglich nicht so empfindlich ist (analog dazu könnte man jetzt ein klassischen Panzermotor anführen, der kein Sensibelchen ist was den Treibstoff angeht).
 
Zuletzt bearbeitet:
shit, meine QD3 in schwarz haben auch schon das weiße zeugs dran
ist das der Fehler von dem mal gesprochen wurde, oder ist das unbedenklich, bilder kommen gleich
IMG_20150523_152813_816.jpg
 
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