[Sammelthread] Automobile

Im Gewerbe geht doch nur noch elektro mit 0,25% Steuer. Wer gibt denn das vierfache für eine Verbrenner aus?
Aus Erfahrung als StB, viele. Ein 540er BMW und vor allem ein 7er ist seltenst ein Auto für Angestellte, das ist eher Level Gesellschafter-Gf oder zumindest Gf, da spielt das weniger eine Rolle.

Hierbei auch immer bedenken, wer am Firmensitz lebt, hat keinen Arbeitsweg und wer hauptsächlich für die Firma unterwegs ist, nutzt Fahrtenbuch. Vor allem beim eigenen Auto rechnen viele da nicht mit so spitzem Stift.
 
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Zumal 0,25 bei Elektro auch nur bis zu einem gewissen BLP geht, und ranghöhere Angestellte/GF wollen dann kein Model 3, sondern eher Taycan, i7 usw. wo man sowieso wieder 0,5 versteuert. Kann man also auch einfach den Hybriden nehmen für mehr Flexibilität
 
Gut, ist für mich kein Argument, denn bei jedem modernen Auto sind diese Teile von einem Zulieferer.
Ja war eher so gemeint, das es jeden trifft der dieses Bremssystem hinten verbaut hat. (Also nicht dadran liegt das es ein Alfa ist).
Abhilfe schafft dabei nur alle 6 Monate zerlegen und reinigen, oder eine leichte Modifikation der Bremsbeläge. Hersteller der Bremsbeläge spielt dabei keine Rolle.
 
Bei uns fahren fast ausnahmslos alle normalen angestellten mittlerweile ID4 oder ID5 und die Führungskräfte i5.

Paar Exoten mit GLC und so mags geben, aber die sind Kostentechnisch eigentlich uninteressant.

Diesel gibts nur noch mit expliziter Anordnung vom Chef mit Begründung.
 
und wer hauptsächlich für die Firma unterwegs ist, nutzt Fahrtenbuch.
Meinst du jetzt auf dem Level 5er BMW als Firmenwagen oder allgemein? Fahrtenbuch hätte ich mir damals als normaler Angestellter mit meinem Diesel Octavia niemals angetan, 1% war das beste was passieren konnte.
 
Zumal 0,25 bei Elektro auch nur bis zu einem gewissen BLP geht, …
Für 100k bekommt man schon ein repräsentatives Auto. Oder eben einen Mittelklasse i3 NK FE mit Ausstattung.
 
Grad nachgeschaut sind doch 90k blp grenze? Habens erhöht jedenfalls, hatte noch irgendwas mit 70 im Kopf.
 
Und das sollte glaube noch weiter angehoben werden? Macht ja leider auch sinn, wenn man unter 40k schon nix mehr bekommt um überhaupt zu fahren...

Autos sind halt extrem teuer geworden, teilweise auch politisch gewollt.
 
Hat mich jetzt auch mal interessiert und mein ersten Firmenwagen von 2016 versucht nachzustellen. Damals hatte ich als Budget 30k Netto.

Octavia III, 1.8 TSI Handschaltung, Joy-Paket, Licht und Sicht, abnehmbare AHK, Sportfahrwerk, 18" Sommer und das mittlere Navi.

Waren glaube ich dann knapp 33k und wurden durchgewinkt.

Aktueller Octavia, zwar mit DSG, aber glaube sonst weniger Ausstattung:
Screenshot 2026-06-19 190348.jpg

Schon krass, gerade wenn man bedenkt, wie günstig zum Beispiel TFT-Displays im Vergleich zu manuellen Anzeigen ist!
 
Die Preise sind halt einfach durch die Decke gegangen. Und zwar im Eiltempo. Daran werden die wohl auch nichts ändern, so lange es funktioniert.
 
Brauchen halt noch mehr Foerderungen und attraktives Geschaefts-leasing damit die Hersteller fleißig weiter an der Preisschraube drehen koennen :fresse2:
 
Wie bei den Wärmepumpen. Plötzlich wurde alles erhöht - in hoehe der Förderung :d Oder die Abwrackprämie - plötzlich gab's weniger Rabatt als zuvor, aber hey immerhin gab's da noch die Abwrackprämie oben drauf :)
 
Meinst du jetzt auf dem Level 5er BMW als Firmenwagen oder allgemein? Fahrtenbuch hätte ich mir damals als normaler Angestellter mit meinem Diesel Octavia niemals angetan, 1% war das beste was passieren konnte.
Ich meine damit, dass es für dich günstiger ist, ein Fahrtenbuch zu führen, wenn Du wenig privat und sehr viel für die Firma fährst. Vor allem bei einem teuren Auto. Nur als Beispiel, 1% beim Diesel in Kombination mit 16km Arbeitsweg (durchschnittliche Pendlerstrecke in DE einfach) versteuert Du 1,48% vom BLP.

Bei dem 5er BMW für >100 TEUR ist das schon echt Geld, je nach individuellem Steuersatz, der aber zumeist bei Personen, die so einen als Firmenwagen bekommen, recht hoch ist.

Fahrtenbuch gibt's auch mit Apps, die das FA akzeptiert, damit ist der Aufwand relativ überschaubar.

Beim Fahrtenbuch versteuerst Du (sehr vereinfacht dargestellt) den Anteil der steuerfreien Kosten (Versicherung, Kfz-Steuer, ADAC) und steuerpflichtigen Kosten (Rest inkl. AfA) +Ust. im Verhältnis der privaten zu den Firmenfahrten. Heisst vor allem bei geringer Fahrstrecke privat echt wenig.

Da lohnt das E-Auto eigentlich eher aus Perspektive der Sonder-Afa von 7 Abs 2a EStG. Hier kann man 75% der Anschaffungskosten vom E-Auto in Jahr 1 abschreiben. Beim Verbrenner sind es nur 16,67. Gilt zwar nur bis 100 TEUR blp, aber da wären z.B. die neuen i3, ix3 usw zumeist drin.
 
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