Razor Lake: Zusätzlicher Gaming-Cache auch für Notebook-Chips

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Mit Nova Lake soll Intel endlich der Konter für AMDs X3D-Prozessoren gelingen. Dazu wird Intel einige Modelle mit einem bis zu 288 MB großen big Last Level Cache (bLLC) ausstatten. Auf Nova Lake, der Serienstart soll sich von Ende 2026 bis Mitte 2027 ziehen, folgen soll Razor Lake. Bereits 2028 soll dies der Fall sein, wenngleich Intel hier teilweise auf die gleichen Compute-Dies zurückgreift, die dann aber in Intel 14A gefertigt werden sollen.
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Bei einem Blick auf das Angebot des Konkurrenten AMD zeigt sich allerdings, dass solche speziellen Gaming-Chips es eher schwer haben. So ist ein Ryzen 7 9800HX3D kaum am Markt in Notebooks zu finden. Ähnlich erging es dem Vorgänger.
Weil die einfach zu teuer sind. Sie brauchen speziellere Kühllösungen die gehen nicht in die Brot und Butter Chassis.
Also bleiben da nur noch "Custom Lösungen übrig". Alles was im Notebook Bereich nicht standard ist, wird teurer.
Der X3D ist für andere Anwendungszwecke als Gaming nämlich einfach zu teuer und der Benefit zu gering.

Außerdem, ist doch klar das so ein Käufer nicht alle 2-3 Jahre ein neues Gerät kaufen würde.
Mit entsprechendem Thunderbolt würden sich solche Systeme ausgezeichnet als Desktop replacement eigenen.
Sprich mit dGPU müsste es schon eine 5090 mobile sein damit sich die CPU gelohnt hat. Das Setup ist jenseits von typischen Käufern und Zahlbarkeit.
 
55W bis 75W TDP sind sicher nicht der Grund für die absurden Preisvorstellungen. Der ganze Markt für Gaming Notebooks ist einfach tot. Da war die Gier von NV zu groß und AMD ist unfähig. Selbst eine mobile Midrang GPU ist unbezahlbar bzw. mit sagenhaften 16GB VRAM nicht mal erhältlich. Was bleibt ist die iGPU womit sich das Thema X3D Prozessoren bzw. der Sinn jedes stärkeren Prozessors komplett erledigt hat. Also ein möglichst mobiles Notebook in günstig und der Desktop. AMD könnte natürlich auch den Finger aus dem A* ziehen und wieder vernünftige mobile Grafikchips anbieten. Das wird schon wegen AI AI AI nicht passieren. Selbst für eine mobile 9060XT ist man sich zu fein.
 
55W bis 75W TDP sind sicher nicht der Grund für die absurden Preisvorstellungen. Der ganze Markt für Gaming Notebooks ist einfach tot. Da war die Gier von NV zu groß und AMD ist unfähig. Selbst eine mobile Midrang GPU ist unbezahlbar bzw. mit sagenhaften 16GB VRAM nicht mal erhältlich. Was bleibt ist die iGPU womit sich das Thema X3D Prozessoren bzw. der Sinn jedes stärkeren Prozessors komplett erledigt hat. Also ein möglichst mobiles Notebook in günstig und der Desktop. AMD könnte natürlich auch den Finger aus dem A* ziehen und wieder vernünftige mobile Grafikchips anbieten. Das wird schon wegen AI AI AI nicht passieren.
Niemand würde einen X3D mit einer Midrange mobilen Grafikkarte paaren, genau darin liegt ja das Problem.
Damit sich der X3D lohnt müsste es High-End sein und dort sind die Preise absurd.
 
Nein die Preise sind inzwischen bei jeder mobilen Grafikkarte absurd. Das ist ein enormer Unterschied.
 
Bereits 2028 soll dies der Fall sein, wenngleich Intel hier teilweise auf die gleichen Compute-Dies zurückgreift, die dann aber in Intel 14A gefertigt werden sollen.
Wenn sie in einem anderen Prozess gefertigt werden, dann sind es ja nicht mehr die gleichen Dies. Es gab vor einiger Zeit mal das Gerücht, dass die Razor Lake-U in 14A gefertigt werden, was Sinn macht, da ein neuer Prozess anfangs nicht so einen hohen Takt erzielt, was aber bei solchen mobilen Plattformen mit geringer TDP nicht so wichtig ist, da zählt die bessere Effizienz des neuen Prozesse mehr. Welche Architekturen dann bei welchem Modell verwendet werden, muss man abwarten, aber es scheint mehr als eine Variante von P und e Kernen zu werden und manche Razor Lake werden wohl nur umbenannte Nova Lake werden, vermutlich mit etwas mehr Takt, wie schon manche Raptor Lake eigentlich Alder Lake waren.

Zum eigentlichen Thema: bLLC im Notebook, so ist dies eine Nische und es zeigt eigentlich nur, dass Intel es erst meint die Gamingkrone zurückzugewinnen. Dies hatte Robert Hallock hier ja schon angedeutet und die Raptor Lake Refresh daher von einem anderen Team machen lassen als die originalen Raptor Lake CPUs. Denn wie n3cron schon schrieb, machen die nur Sinn, wenn sie mit einer fetten mobilen GPU kombiniert werden und die Preise sind dann eben entsprechend hoch. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass in den USA die oberen 10% für etwa die Hälfte der Konsumausgaben verantwortlich sind, es gibt also Leute die sich solche Notebooks leisten können, wenn auch nicht sehr viele.
 
Klingt intressant. Aber ist Razor Lake eigentlich die Mobilvariante von Nova Lake oder sollte nicht Nova Lake sowohl für Desktop als auch Mobil kommen?

Weil sonst wüsste ich nicht was der Unterschied zwischen Nova Lake und Razor Lake sein soll.

Bei Nova Lake heissen die P-Cores Coyote Cove und die E-Cores Arctic Wolf, bei Razor Lake die P-Cores Griffin Cove und die E-Cores ebenso Arctic Wolf.

Dazwischen ist aber noch Razor Lake AX wie die P-Cores aber Coyote Cove sind wie bei Nova Lake.

Wirklich gross seinen die Unterschiede zwischen Coyote Cove und Griffin Cove und damit zwischen Nova Lake und Razor Lake nicht zu sein. Oder vielleicht ist Griffin Cove nur ein zweiter Name der kurzzeitig im Umlauf war?
 
Aber ist Razor Lake eigentlich die Mobilvariante von Nova Lake oder sollte nicht Nova Lake sowohl für Desktop als auch Mobil kommen?
Razor Lake ist der Nachfolger von Nova Lake, von dem es sowohl Desktop als auch mobile CPUs geben wird, Desktop zuerst. Bei den Details zu Razor Lake wäre ich aber vorsichtig, denn es ist noch weit hin bis die erscheinen sollen und daher sind Gerüchte die so weit vorgreifen, meist nicht sehr genau. Aber Coyote Cove soll eben die Nachfolgearchitektur von Griffin Cove werden und man muss abwarten, wie viel besser diese dann sein wird. Große Sprünge bei der IPC erfordern auch deutlich mehr Transistoren und damit i.d.R. eine neuere Fertigung. Nova Lake soll wohl zu so 90& in TSMC N2 und zu 10% in Intel 18A (wohl 18A-P) gefertigt werden und N2X dürfte demgegenüber keine Vorteil bzgl. der Effizienz und Transistordichte bieten, wie man sie bräuchte um wesentlich mehr Transistoren unterzubringen und die Leistungsaufnahme nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Es dürfte eher wie beim Wechsel von Alder Lake mit Golden Cove zu Raptor Lake mit Raptor Cove sein, wo der Unterschied dann am Ende die Erweiterung des L2 Cache von 1,25MB auf 2MB war. Dazu kamen halt noch mehr Takt und mehr e Kerne.

Es dauert eben auch bei Intel inzwischen mindestens 2 Jahre für einen größeren Sprung bei der Architektur, wie man gesehen hat, denn Raptor Lake war nur ein mildes Update, erst Arrow Lake brachte neue Architekturen und wenn dann Nova Lake kommt, ist Arrow Lake auch schon über 2 Jahre alt. Für die ein Jahr später kommenden Razor Lake würde ich also keine Revolution bzgl. der Architektur erwarten, außer vielleicht bei den mobilen Razor Lake-U, sollten diese wirklich in 14A gefertigt werden, was dann eine deutliche Erhöhung der Anzahl der Transistoren erlauben würde. Aber alleine die Tatsache das Gerüchte berichten, dass einige Razor Lake umgelabelte Nova Lake sein werden, vermutlich die kleineren wo ein wenig mehr Takt reicht um etwas mehr Leistung zu bieten, macht mich nicht optimistisch was die Fortschritte angeht. Das erinnert doch zu sehr an Raptor Lake.

Dazu kommt auch diese Gerücht wonach Razor Lake in N2X gefertigt werden könnte, während es für Nova Lake N2 und 18A sein werden. Intels Kapazitäten für 18A(-P) sind nicht üppig, gerade 2 Fabs und die CPU Tiles für Diamonds Rapids werden auch in 18A-P gefertigt werden. N2X könnte zeitlich passen und genug Takt schaffen um die CPU Tiles der Topmodelle dann in N2X fertigen zu lassen und eigene Kapazitäten für Diamonds Rapids frei zu machen. Die Razor Lake-U als low Power mobile CPUs würden gut als erstes Produkt für die neue 14A Fertigung passen und damit auch potentiellen externen Kunden zeigen, was der Prozess kann, was wichtig ist um potentielle Kunden zu gewinnen.
 
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