[Kaufberatung] Erster HomeServer - Beginner Level

synd

Neuling
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04.07.2026
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Hey zusammen,
ich hab schon im Sammelthread kurz gepostet aber glaube, die Entscheidungsfindung wird etwas länger dauern, deshalb eigener Thread.

Ich bin komplett neu im HomeServer Bereich hab da aber mega Bock drauf.

Ich hab folgenden Plan:

  • Proxmox als Hypervisor
  • VM für Docker (PiHole, Immich, Adguard, Jellyfin... vielleicht irgendwann mehr)
  • VM für NAS (TrueNAS z.B.)
  • NAS

Die Usecases sind also Medienserver, etwas Netzwerk/Privacy, und Backups ablegen.

Ich hätte gerne alles in einem Aufbau also, dass die HDDs (aktuell 2x 8TB) für den NAS auch im Servergehäuse sitzen. Da das ganze 24/7 laufen soll, wäre Energieeffizienz nicht verkerhrt, es muss aber nicht der ultra optimierte Aufbau mit 5W Idle sein. Vielleicht könnt ihr mir sagen, was man so realistisch mit Consumer Mainboards + CPU + NVMe SSD + 2x 8 TB HDDs hinbekomt als Idle Verbrauch, damit ich mal ne realistische Einschätzung habe.

Ich hab mir ein paar Optionen angeschaut:

  1. Gebrauchte "Office Desktops" z.B. Prodesk 600 G5 -> Proprietäre Mainboards und PSUs und wenig erweiterbar aufgrund Gehäuse
  2. Klassische "Gaming PCs" z.B. i5 9. Generation mit Z370 Chipset -> Energieeffizienz fraglich und alle kein Support für ECC RAM (die Frage ist ob man ECC unbedingt braucht)
  3. Server-Mainboards -> Absolut keine Erfahrung was es so gibt und zu welchen Preisen, wohl eher teurer
Generell soll es keine Overkill Maschine werden, irgendwas gebrauchtes mit ner etwas älteren Intel i-Core Generation wirds mit Sicherheit auch tun.
Ich habe auch hier öfter AMD AM4 gelesen mit integrierter GPU, die aber wohl schlechter performt als die iGPU von Intel. Ich habe keine Erfahrungswerte ob eine AMD APU auch ausreichen würde.


Vorhanden ist aktuell für das Projekt nur ein altes ANTEC ATX Gehäuse und die 2x 8TB HDDs.

Budget würde ich gerne bei ~ 400€ bleiben erstmal, auf jeden Fall schon gebrauchte Komponenten.

Freu mich auf ein paar Ratschläge / Vorschläge.
 
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Ich habe auch hier öfter AMD AM4 gelesen mit integrierter GPU, die aber wohl schlechter performt als die iGPU von Intel. Ich habe keine Erfahrungswerte ob eine AMD APU auch ausreichen würde.
Tja, das ist die Frage, inwiefern sie schlechter performen soll.
Ich hab hier z.B. Cezanne von AMD (5650G) und ein Intel Mobile Ding, ein Ultra 255, in der Realität performt der Cezanne gleich gut bis besser (über Vulkan), der openvino kram is irgendwie... ein Papiertiger.
Die Intel Hardwareencoder können aber mehr, das stimmt, also mehr und neuere Codecs.

Mit 400€ bist im Jahr 2026 ziemlich arm dran.

DDR5 als ECC bekommst eh nicht (also massiv geisteskrank um >30€/gb lol), DDR4 UDIMM ECC geht eigetnlich, beginnt bei 6€ pro gb bis zu 10€/gb (für 3200er 32gb), das geht noch (wobei das auch mal bei 2.5€/gb war lel).

Nur bekommst halt keine Systeme für DDR4 ECC UDIMM.
Intel 1700er gibts nix, sind alle DDR5 UDIMM ECC (Kontron, Supermircro...). 1200er Intel ist halt alt, könntest aber gebraucht schauen, obs irgendwas gibt...
AM4 brauchst nen Ryzen Pro (Cezanne Pro), also 5650G, 5655G, 5750G, 5755G, waren lange leistbar verfügbar, jetzt gibts aber offenbar auch nix mehr.
AM4 Board muss es auch können, die meisten 500er können das auch (imho Asus, Asrock und Gigabyte), B550 ist sparsam, hat aber paar Nachteile bezügl. Passhtrough von PCIe lanes, alles nicht gaaaanz easy, aber man kann damit arbeiten bzw. es auch umschiffen (keine Filer-VM sondern Filer im Proxmox direkt machen).

Mein Dicker läuft grad mit 58W, 5750G am B550 Riptide mit 128gb ECC, 5x M.2 SSD drin, 9400-16i HBA, 3x SATA SSD (2x davon PM... mit PLP, sind aber recht sparsam in SATA), 5x HDD (4x HC560 + 1x MG10).

In deiner Wunschkonfiguration würde so ein 5650G am B550 wsl. ca. 28-35W brauchen, je nach dem.
5650G am B550 läuft mit Minimalzubehör (also 2x16 RAM, 970 evo plus, gutes Netzteil) mit ca. 16-20W unter Linux.


Du hast ein massives Beschaffungsproblem momentan.
 
  • Proxmox als Hypervisor
  • VM für Docker (PiHole, Immich, Adguard, Jellyfin... vielleicht irgendwann mehr)
  • VM für NAS (TrueNAS z.B.)
  • NAS

läßt sich massiv vereinfachen:
  • Proxmox als All-In One (Hypervisor + NAS)
  • VM für Docker (PiHole, Immich, Adguard, Jellyfin... vielleicht irgendwann mehr

Ohne Storage VM: deutlich einfacher und schneller (zvols für VMs statt SMB/NFS shares) und man muss keine OS Vollvirtualisierung (Debian auf Debian) machen und zwei OS pflegen:

Da die Proxmox web-gui auf OS und VM optimiert ist, kann man für NAS napp-it cs, Cockpit oä nehmen wenn man bessere Unterstützung für ZFS, Shares und ACL braucht z.B.

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Für ein SMB NAS, einfach Samba+ACL oder den deutlich schnelleren ksmbd+ACL in Proxmox installieren, napp-it cs herunterladen (console: curl -sL https://www.napp-it.org/cs_setup.sh | sh ), dann im Menü User User anlegen und im Menü ZFS Filesystem SMB für ein Dateisystem aktivieren, z.B.

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