[Kaufberatung] Erster Homeserver: Datengrab und Jellyfin

nullnullpeit

Neuling
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30.03.2026
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Hallo liebe Leute,

ich bin noch sehr neu in der Serverwelt und brauche bitte eure Hilfe. :-)
Bisher habe ich nur Gaming-Systeme selbst gebaut, und da ist das letzte Mal auch schon eine Weile her.

Ich möchte also einen stromsparenden Heimserver basteln. Allerdings wird der nicht 24/7 laufen! Einige Tage wird der mal laufen, dann wieder ein, zwei Tage abgeschaltet sein. Über Nacht eher selten in Betrieb.
Ich brauche ein Datengrab mit HDDs, mindestens 8 TB, wobei ich wegen der Ausfallsicherheit spiegeln möchte. Daher also 2 mal 8 TB, plus eine SSD für das OS.

Ich möchte damit lokale Backups von Geräten machen. Außerdem soll ein Jellyfin-Medienserver laufen, der ins Heimnetzwerk streamt.
Als OS soll Linux (wahrscheinlich Ubuntu oder ein Derivat) eingesetzt werden.

Durch ein bisschen rumlesen - auch hier im Forum - habe ich schon rausgefunden, dass eine Intel-GPU sinnvoll ist, damit Jellyfin vernünftig arbeitet.
Was ich wahrscheinlich noch brauche:
- 16 GB RAM (8 sind wohl zu knapp). Kein ECC, ich mache das so.
- Intel-System mit Intel-GPU. Vielleicht N100, der scheint gut zu sein für den Zweck, richtig?
- 1 SSD
- 2 SATA-HDDs

Gibt es sinnvolle Basis-Systeme, die ich beschaffen kann und dann weiter ausrüsten? Bei den kleinen PC-Systemen scheint mir immer das Problem zu sein, dass nur 1 HDD reinpasst.
Gibt es was sinnvolles gebrauchtes, was ich vielleicht auf Ebay schießen kann als Basis?

Vielen Dank!
 
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uGreen DXP2800 NAS
Intel n100, 2x m2 ssd, 2x 3,5" HDD, flüsterleise, Idle Verbrauch um die 10w

Ist zwar ein NAS, kann man aber beliebiges OS aufspielen, wie z.B. Windows oder Proxmox.

Bei einem Idle Verbrauch von 10w kann man sowas auch einfach durch laufen lassen.

Ein Raid ist kein Backup. Falls Daten versehentlich gelöscht werden, hast Du keinen Datenstand mehr zum wiederherstellen.
Insgesamt wäre es sinnvoller, ein sporadische Backup auf eine externe Platte zu machen, als 2 Platten zu spiegeln.
 
Super, danke!

Ich spiegele ausgewählte Daten außerdem auf einen Cloudspeicher. Die zwei Platten könnte ich auch getrennt betreiben, nicht als Raid, und dann ab und zu "von Hand" von der einen auf die andere Platte werfen. Quasi ein internes Backup, um Hardwaredefekte auszuschließen.
 
Ein Raid ist kein Backup. Falls Daten versehentlich gelöscht werden, hast Du keinen Datenstand mehr zum wiederherstellen.
Insgesamt wäre es sinnvoller, ein sporadische Backup auf eine externe Platte zu machen, als 2 Platten zu spiegeln.
Gilt so nicht mehr für moderne Dateisysteme wie ZFS. Da kann man über Snaps einen Datenstand readonly versionieren und direkt wiederherstellen oder darauf zugreifen. Selbst hunderte Versionen sind kein Problem und jede Snap Version benötigt nur den Platz geänderter Datenblöcke.

Mirror macht da zweimal Sinn. erstmal damit man bei einem Plattenausfall den neuesten Stand hat (Backup ist wie Brot von gestern - alt). Dazu kommt das ZFS jeden Datenblock beim Lesen prüft. Wird ein bitrot Problem erkannt, erfolgt mit einem Mirror eine automatische Reparatur.
 
Ok, danke! Das wusste ich so noch nicht...

Dann werde ich das uGreen DXP2800 NAS mal ausprobieren und da ein wohlriechendes Linux draufziehen, dann müsste alles andere auch gehen...
Cool dass das geht.
Danke euch!
 
Gibt es sinnvolle Basis-Systeme, die ich beschaffen kann und dann weiter ausrüsten?
 
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