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[Sammelthread] 10Gbit Homenetzwerk

barnacle2k

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Ziel und Thema dieses Threads:

Also hier ist er endlich: DER Thread für all die Leute, die sich einfach nicht mit 100 Mbyte/s zufrieden geben können oder wollen.
In diesem Thread geht es nicht darum, ob das sinnvoll ist oder nicht!
Es geht darum, wie man vorgeht wenn man nun einfach MEHR will.

Nach diesen einleitenden Worten nun zur Sache:

Wir wollen also die Grenze von klassischem Gigabit Ethernet (1 Gbit/s bzw. 1000 Mbit/s) durchbrechen. Dafür kann man sich verschiedener Technologien bedienen.
Dieser Thread beschäftigt sich hauptsächlich mit Infiniband (IB) und 10 Gbit Ethernet (10 GbE).
Es handelt sich dabei um konkurrierende Standards, die für verschiedene Anwendungen gedacht sind.

Die sonstigen Alternativen für Highspeed Netze:

1. Myrinet - Der Exot:
Gibts in 2 Gbit/s und 10 Gbit/s versionen, die 10 Gbit/s Karten machen auch gleichzeitig 10 GbE.
Die 2 Gbit/s Karten gibts nur im PCI-X Format und sind damit eher uninteressant.
Ich habe die 2 Gbit/s Variante mal getestet und festgestellt, dass im TCP/IP Betrieb die Systemlast sehr hoch ist, da keinerlei Offloading vorhanden ist.
Durchsatz lag bei etwa 190 Mbyte/s (bei 100% CPU Last).
Um natives Myrinet zu nutzen muss man sich seinen eigenen Code basteln.
Die API ist gut dokumentiert, aber ich denke das möchte sich niemand fürs Heimnetz antun.


2. FibreChannel - Das geht nicht!
FibreChannel Adapter sind ebenfalls günstig zu erwerben.
Datenraten: 1, 2, 4, 8 Gbit/s.

Es ist aber nicht ohne weiteres möglich diese für Ethernet einzusetzen.

Es gab mal einen Ethernet over FC Standard, dieser hat eine sehr geringe Verbreitung bzw. ist inzwischen tot.
Heutzutage geht man den umgekehrten Weg: FibreChannel over Ethernet, kurz FCOE.
Netzwerkkarten, die das beherrschen, bezeichnet man als CNA. Dazu später mehr.



Standard #1: Infiniband



Diese Sektion ist noch im Aufbau und ich sammle noch informationen!

Infiniband ist der De-Facto Forenstandard weil die Hardware für günstiges Geld in der Bucht erhältlich ist.

Karten:



Die Karten werden auch Host Channel Adapter, kurz HCA, genannt.
Übliche Hersteller sind z.B. Mellanox, Cisco und Voltaire. Es existieren aber viele OEM Karten von IBM, HP usw.
Man sollte sich auf jeden Fall VOR dem Kauf über die Karte informieren und beim Hersteller dann Treiber und OS Kompatibiltät checken.
Desktop Motherboards arbeiten normalerweise problemlos mit den Karten zusammen.

Infiniband Kabel:

Leider ist die Kabellänge auf 15 Meter begrenzt, ausserdem sind sie teuer.
Am billigsten scheinen sie über ebay in den USA zu haben zu sein.

Die Anschlüsse entsprechen dem SFF8470 Standard, auch CX4 genannt:



Die Stecker können nicht einfach wie bei RJ45 gecripmt werden.
Diese Kabel werden teilweise auch für 10 GbE und Serial Attached SCSI (SAS) benutzt.
Achtet darauf, dass es sich um Stecker mit Laschenbefestigung handelt nicht um solche mit Schraubbefestigung.
Es gibt auch Glasfaser-Konverter für diese Anschlüsse, die sind aber kaum bis gar nicht verfügbar.

Ein SDR Infiniband Kanal erreicht 2,5 Gbit/s Signalrate. Wie viele andere aktuellen Interfaces (z.B. SATA) wird ein 8B/10B Code verwendet. Das heisst, dass von zehn übertragenen Bits acht Bits Nutzdaten sind. Mit anderen Worten, der konzeptionell bedingte Overhead beträgt 20%.
Diese Rechnung beinhaltet noch nicht den zusätzlichen Overhead durch andere Protokolle, die man über IB nutzt. In unserem Fall zumindest TCP/IP, zusätzlich vielleicht noch FTP usw.

Neben SDR ist auch DDR (5 Gbit/s Signalrate pro Kanal) und QDR (10 GBit/s Signalrate pro Kanal) spezifiziert, die auch alle einen 8B/10B Code nutzen. Entsprechende Hardware ist auch noch zu akzeptablen Preisen zu bekommen.
Darüber hinaus ist noch FDR und EDR spezifiziert, die mit einem 64B/66B Code den Overhead massiv verkleinern, auf die wird hier jedoch erstmal nicht weiter eingegangen auf Grund mangelnder Verfügbarkeit.
Man kann auch davon ausgehen, dass SDR, DDR und QDR im Heimbereich noch lange ausreichen wird.

In auf dem Markt erhältlicher, gängiger IB Hardware werden immer mindestens vier Kanale gebündelt.

Das ergeben sich folgende, effektive Signalraten:

SDR: 10 GBit/s
DDR: 20 GBit/s
QDR: 40 Gbit/s

Bedenkt, dass davon mindestens 20% für Overhead draufgehen werden!

Software:
IP over Infiniband (IPoIB) ist das Stichwort, wenn man normale Netzwerkanwendungen darüber laufen lassen möchte.
Dabei ist darauf zu achten, dass die Karten IP Offloading unterstützen, denn sonst ist mit hoher CPU last zu rechnen.

Für iSCSI gibt es RDMA, welches die Daten direkt zwischen den Hauptspeichern der beteiligten PCs ohne CPU Beteiligung transferiert.
Das funktioniert, soweit ich weiß, nur unter Linux/Solaris vernünftig.

Schlingel_INV hat ein wunderbares "How To" zur Einrichtung einer Infiniband Verbindung verfasst:
>>Infiniband How To<<




Standard #2: 10 Gbit Ethernet

Planung und Aufbau:
Da die Retailpreise sich einfach nicht bewegen wollen kommt nur ein Gebrauchtkauf in Frage.
Switche mit 10 Gbit sind unverhältnismässig teuer.

Daher wird der Heimanwender auf eine Punkt zu Punkt Verkabelung setzen.
Günstigerweise sind die meisten Karten, die verkauft werden, Dualport Karten.
Das vereinfacht die Sache! Man baut einfach eine Netzwerkbrücke über diese beiden Ports. Damit lassen sich Theoretisch unbegrenzt viele PCs vernetzen, leider teilen sich diese auch die Bandbreite.
Das normale Heimnetz für Internet usw. bleibt natürlich physikalisch getrennt!

Die Verschiedenen Anschlüssen und Standards:

Glasfaser:

Transceiver:

Die Transceiver sind Module, die in die Karten gesteckt werden.
Es gibt SFP+ (klein), XFP (mittelgroß) und XENPAK (riesig)
Die tun im Allgemeinen das gleiche, nämlich elektrische Signale in optische wandeln. Die Großen verbrauchen aber mehr Strom und benötigen mehr Kühlung.
SFP+ ist das aktuellste Format.

Tranceiver sind im Allgemeinen nicht billig und man sollte besser nach Karten MIT Transceivern Ausschau halten. Damit ist garantiert, dass diese auch zusammen funktionieren.
Manche Kartenhersteller lassen nur Transceiver von einem bestimmten Hersteller zu!
Die mechnischen Stecker sind in allen Fällen vom Typ LC.



Lichtwellenleiter (LWL):

Oft auch Glasfaserkabel genannt, häufig findet man auch die falsche Bezeichnung FibreChannel-Kabel! Sehr billig gebraucht zu haben, auch neu noch problemlos erschwinglich. Preise werden weiter unten noch genau behandelt.

Für LWL gibt es gewisse Kenngrößen, die über Eigenschaften und Qualität Auskunft geben. Grundsätzlich unterscheidet man Multimode- und Singlemodefasern.

Üblicherweise sind Multimode-LWL orange, Singlemode-LWL sind gelb. Wir befassen und hauptsächlich mit Multimode-LWL, die für kurze und mittlere Übertragungslängen gedacht sind. Das sind immer noch mehrere 100 Meter, für den üblichen Heimgebrauch also ausreichend.

Außerdem unterscheidet mal die Faserkategorie, bei Multimode-LWL sind das die Kategorien OM1, OM2, OM3 und OM4. OM1 und 2 sind dabei hauptsächlich zur Anwendung mit LEDs als Lichtquelle gedacht, was früher häufig der Fall war. Damit war 10 Gbit/s technisch unmöglich, weswegen nun hauptsächlich Laser eingesetzt werden, wofür man OM3 oder 4 benötigt. Daher beim Kauf darauf achten, dass die LWL mindestens der Kategorie OM3 entsprechen!

Dritte und letzte Kenngröße sind die Durchmesser des Kerns und des Mantels der LWL. Dabei handelt es sich um die beiden inneren Schichten eines LWL, die dritte ist eine Schutzbeschichtung und die vierte die äußere Hülle.
Relevant sind jedoch nur Kern und Mantel.
Gängig sind 50 µm für den Kern und 125 µm für den Mantel, meist einfach als 50/125 erwähnt. In Kombination mit Kategorie OM3 und LC Steckern wird man auch nicht viel andere finden, trotzdem sollte man eben genau darauf achten. Man weiß ja nie.

Die Steckertypen sind für gewöhnlich im Produktnamen mit erwähnt und für beide Seiten des Kabels angegeben. Für Kabel mit LC Steckern an beiden Seiten, die wir ja haben wollen, wäre das meist LC-LC oder LC/LC.

Gesucht für unsere Zwecke sind also LWL mit LC-LC, OM3 und 50/125 µm!

Kostenpunkt für gängige Längen im Heimbereich liegen z.B. bei 6 bis 8 Euro für 0,5 bis 3,0 Meter. 10 Meter gibts für ca. 15 Euro, 20 Meter für ca. 25 Euro.

Glasfaserkabel sind empfindlicher als Kupferkabel, aber trotzdem sollte einen das nicht davon abhalten welche zu verlegen.
Sie sind dünner und teilweise flexibler als Kupferkabel, man muss aber gut auf die Biegeradien achten.

Optisch:

10Gbase-SR:
Meistverbreitete Art bei optischen Transceivern. Läuft über Multimode Kabel mit LC Verbindern.
Distanz: 300 Meter über 50 µm Multimode Kabel

10Gbase-LR:
Erfordert Singlemode Kabel, die sind nur bedingt teurer als Multimode Kabel.
Die SFPs für diesen Standard sind billig, aber nicht immer kompatibel.
Distanz: 10 Kilometer über Singlemode Fiber

Kupfer:

10Gbase-CX4:
Billig zu finden, recht verbreitet. Limitierung auf 15 Meter Kabellänge.
Verwendet die gleichen Kabel wie Infiniband.
Distanz: 15 Meter

10Gbase-T:
SEHR selten zu finden, ist der standard der über CAT6 und CAT7 Kabel mit RJ45 Steckern läuft.
Soll aber viel Strom brauchen und weniger zuverlässig sein als die optischen Alternativen.
Distanz: 100 Meter

SFP+ CU:



Der neueste Standard für Kurzstreckenverbindungen mit Kupferkabeln.
Es handelt sich um Kupferkabel mit SFP+ Modulen an den Enden.
Es gibt aktive und passive Kabel. Die passiven funktionieren bis etwa 7 Meter.
Aktive erreichen 15-20 Meter.
Preise fangen bei ca. 30 Euro für 3 Meter an.
Nicht alle Karten mit SFP+ Slots supporten SPF+ CU Verbindungen und nicht alle Hersteller supporten offiziell die maximale Kabellänge!
Distanz: 7-20 Meter

Jumbo Frames:
Es ist bei 10 Gbit/s SEHR vorteilhaft mit Jumboframes zu arbeiten.
Grund: 10 Gbit/s bei 1500 Byte pro Paket macht gigantisch viele Pakete in der Sekunde!
Diese verursachen beim Eintreffen Interrupts, die können aber nicht auf mehrere Kerne verteilt werden und daher flooden sie einen Kern bis er "voll" ist. Dann ist die maximale Datenrate für 1500er Frames erreicht.
Bei meinen Benches ist das irgendwann bei 300-400 MByte/s der Fall.
Mit 9000 Byte Jumboframes wird die Interruptrate deutlich reduziert, weil die
Anzahl der Pakete um den Faktor 6 zurückgegangen ist.

Karten:
Nun kommen wir zu den Karten, die mir so über den Weg laufen/gelaufen sind:
Im Allgemeinen werden 10 Gbit/s Dualport CNA's aus neuen Servern ausgebaut, weil sie nicht verwendet werden.
Das sorgt für gute Preise und Verfügbarkeit.
Bei eBay werden CNAs häufig als 10 GB Fibre Channel oder FCOE Adapter oder ähnlich bezeichnet.
Es handelt sich dabei in 99% der Fälle um eine Karte die auch Ethernet kann. Man findet jedoch auch reine 10 GbE netzwerkkarten/NICs.

Die Information habe ich in mühsamer Kleinarbeit aus den Tiefen der Datenblätter und Handbücher zusammengeklaubt, basieren teilweise aber auch auf eigenen Erfahrungen mit den Adaptern (erster Teil der Auflistung).

Intel Pro/10GBE XF SR

Sehr gute 10 Gbit/s Karte von Intel, auch wenn inzwischen ein neuerer Chip draussen ist.
Basiert auf dem 82598EB Controller - 6.5W TDP, PCI-E 2.0 x8.
Externe SER/DES.
16 Virtuelle Cues VMDq (Vorteilhaft unter VMWARE)

Transceiver: XFP
Preis: ~220 Euro mit XFPs
Betriebsystemunterstützung: Windows, Linux, Solaris, BSD, ESX(I), MACOS

Pro: Guter Support, Treiberunterstüzung, VMDq
Kontra: Preis, XFP Tranceiver

Brocade BR1020

Ein sogenannter Converged Network Adapter/CNA.
Unterstützt FCOE in Hardware.
Singlechip Lösung mit integrierten SER/DES, 8.5W TDP, PCI-E 2.0 x8.
Achtung: Braucht zwingend elektrisch 8 Lanes!
OEM PNs: IBM: 42C1820

Transceiver: SFP+
Preis: 170 Euro mit SFPs

Warnung: benötigen Brocade SFP's!

Betriebsystemunterstützung: Windows, Linux, Solaris (keine Jumboframes), ESX(I)

Pro: Preis
Kontra: Kein!! Support, SFP Kompatibilität, Treiber

Emulex One Connect OCe11102



Ein "Unified Wire" Adapter, der FCOE und iSCSI beherrscht.
Singlechip Lösung mit externen SER/DES, PCI-E 2.0 x8 (Mechanisch x9-> x16 Port erforderlich).
Unterstützt Stateless Offload und iSCSI Offload (je nach Lizenz).
OEM PN: IBM:49Y4201 FRU: 49Y4202

Transceiver: SFP+
Preis: ~160 Euro

Betriebsystemunterstüzung: Windows, Linux, Solaris (nur mit Supportvertrag downloadbar), ESX(I)

Pro: Preis, iSCSI und FCOE Support, SFP Kompatibilität
Kontra: bei OEM Karten möglicherweise kein iSCSI

Achtung: Bei den Karten von IBM müssen auf der Rückseite die letzten vier Kontakte der PCI-E Kontaktleiste abgeklebt werden! Erklärung mit Bild in Post 255.

Chelsio S320E-CR
Chelsio Karten sind die wahren KILLER Netzwerkkarten.
Sie haben eine TCP Offload Engine. Das bedeutet, dass das komplette TCP/IP in der Netzwerkkarte läuft. Ausserdem wird iSCSI in Hardware unterstützt.
Multichip Lösung, 20W TDP, PCI-E 1.0 x8.
Wegen des hohen Stromverbrauchs ist die Karte vermutlich eher nichts für den 24/7 Homeserver.

Es gibt noch die N320E / N310E Karten, diese haben keine TOE und kein iSCSI!

Transceiver: XFP, SFP+
Preis: ~220 Euro

Betriebsystemunterstüzung: Windows, Linux, Solaris, BSD, ESX(i), MAC-OS

Pro: Performance, CPU-Last, iSCSI-Offload
Kontra: Preis, PCIe 1.0, Stromverbauch


Karten, die ich noch nicht persönlich in den Fingern hatte:
------------------------------------------------------
Qlogic QLE8142:
Dualport Converged Network Adapter
Kann Hardware FCOE, Singlechip Lösung, 7.4W TDP, PCI-E x8.

Transceiver: SFP+
Preis: ~170 Euro

Warnung: Die optischen Versionen benötigen Qlogic SFP's!

Betriebsystemunterstüzung: Windows, Linux, Solaris, BSD, ESX(i)

QLogic QLE 3242:
Dualport Intelligent Network Adapter.
Kann hardware FCOE, externe SER/DES, 7.4W TDP, PCI-E x8.

Varianten:
QLE3242-CU - SFP Kupferkabel
QLE3242-SR - Optisch Shortrange
QLE3242-LR - Optisch Longrange
QLE3240-CU - SFP Kupferkabel Singleport
QLE3240-SR - Optisch Shortrange Singleport
QLE3240-LR - Optisch Longrange Singleport

Transceiver: SFP+
Preis: ~170 Euro

Warnung: Die optischen Versionen benötigen Qlogic SFP's!

Besonderheiten: Kann 4 virtuelle NICs für VMWARE/HYPER-V erzeugen

Betriebsystemunterstüzung: Windows, Linux, Solaris, BSD, ESX(i)


INTEL E10G41AT2
Ein Vertreter der seltenen 10GBase-T Familie, 15.4W TDP!

Preis: ~400 Euro NEU!

Betriebsystemunterstüzung: Windows, Linux, Solaris, BSD, ESX(i), MACOS

Pro: VMDq, Treiber, Support, Kupferkabel
Kontra: Singleport, Stromverbrauch

HP NC524SFP

WARNUNG: Diese Karte ist nur eine Interface Karte.
Das bedeutet sie funktioniert nur auf in Kombination mit einer HP Riserkarte NC375i.

Preis: 250 Euro NEU!

Betriebsystemunterstüzung: kA


Switche:
Wie schon am Anfang geschrieben sind diese SEHR teuer:
Es gibt Switches mit 12-48 Gigabit Ports und 1-4 10 Gbit/s Uplink Ports.

Die modernen haben feste 10 GBit/s Uplink Ports (2-4), wo man dann einfach ein 10 GBit/s SFP+ Modul reinsteckt.
Hersteller schließen manchmal "fremd"-SFPs per Software aus!
Ältere haben ein oder zwei Erweiterungschächte, wo man ein Stacking Modul oder ein 10 GBit/s Modul einbauen kann.
In das Stacking Modul steckt man dann einen XFP oder Xenpak Transceiver.
Es gibt aber auch noch CX4 Module, die man natürlich nicht wirklich brauchen kann.
ACHTUNG: Ältere Switche schaffen über diese Modulports manchmal nicht die vollen 10 GBit/s!

Modelle:

3Com SC4200
12-48 Port Gbit Switch, kann mit 1-2 10 GBit/s Modulen aufgerüstet werden Transceiver: XFP

Foundry BigIron Core Switches
Diese wurden mir von TEGO3 nahegelegt.
Sind recht günstig in der Bucht zu haben und lassen sich mit 10Gbit Ports ausrüsten.
Die schlagen dann aber auch mit 400-500Eur zu Buche.
OEM Versionen sind z.B. der HP Procurve 9304 (9308).
Achten sollte man darauf die Richtigen Netzteile und eine Management Karte zu haben.

Linkliste:

Wikipedia Artikel über 10 GbE

Wikipedia Artikel über Infiniband

Vielen Dank an DunklerRabe für die Überarbeitung dieses Startbeitrags :wink:


[Changelog]

Stand: 16.11.2011
16.11.2011
+ DunklerRabe's Überarbeitete Version übernommen

05.11.2011:
+Schlingels How To eingefügt

29.10.2011:
+Layout geändert
+Infiniband Sektion eingeführt

07.07.2011:
+Qlogic QLE3242
+Update QLE82
+SFP+ Kupfer Kabel

22.07.2011:
+Infiniband überarbeitet
+Bilder eingefügt
+Linkliste angefügt
 
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dv2130n

Neuling
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very good

auf die switches kommst du noch? ich glaub da wird's dann auch noch mal ein bisschen aufwendig (aber da muss man durch, hehe) ..
 

barnacle2k

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Erstmal danke für die Blumen.

Switches sind so eine sache:
Es gibt "Normale" switches mit 24x Gibt und 1-2x 10Gb uplink
Die sind Preislich auch schon fast völlig ausser reichweite.

Und die Coreswitches mit 8 bis X mal 10Gbit.

Die dinger mit 10gb uplink machen wohl nur in den seltensten szenarien sinn.
Wenn man mehrere gigabit Clients versorgen möchte kann man auch auf Trunking setzen.

Und die Coreswitches naja die sind Preis und Stromverbrauchsmässig
SOWAS von off the scale das es nicht mal fürs LUXX reicht.

Außerdem geht es hier um ein HEIM netzwerk.
das bedeutet im allgemeinen:
1x Storage Server
1-2x Workstations die schnellstens mit daten versorgt werden sollen.
Daher reichen die üblichen Dualport karten ohne switch.
 
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jumas

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Super, endlich jemand der sich mit 10Gbit auskennt.
Ich such immer mal wieder nach Neuerungen, damit ich mir das auch mal leisten kann, aber die sind mir alle noch viel zu teuer. Bin dann bei Dual Gigabit gelandet, was völlig unnötig war, weils auf einer Leitung gar nichts bringt...

Aber, wie kommst Du an diese Preise, wenn ich die Karten Google, kommts mir vor als hättest Du überall ne Null vergessen.

Grüße
Jürgen
 

barnacle2k

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Die Preise sind "gebraucht und ohne garantie" preise. :heul:
Da muss man regelmässig in der bucht nach Auktionen ab 1eur kucken.
- Ja die gibts...
Das habe ich ja auch geschrieben das nur gebrauchtkauf in frage kommt.
[Und von den 4 Karten die ich momentan im haus habe werde ich ja auch 1-2 wieder abstoßen]


Als schmankerl benchmark von vor 2min:

Code:
NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  287196 KByte/s Tx,  337437 KByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  343436 KByte/s Tx,  531674 KByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:  449715 KByte/s Tx,  615593 KByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  531057 KByte/s Tx,  695901 KByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  548053 KByte/s Tx,  733431 KByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  587424 KByte/s Tx,  846875 KByte/s Rx.
Done.

(Intel gegen Brocade bei 9k frames)
 
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jumas

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Zweibruecken
Die Preise sind "gebraucht und ohne garantie" preise. :heul:

Das habe ich ja auch geschrieben das nur gebrauchtkauf in frage kommt.

Als schmankerl benchmark von vor 2min:

Code:
NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  287196 KByte/s Tx,  337437 KByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  343436 KByte/s Tx,  531674 KByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:  449715 KByte/s Tx,  615593 KByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  531057 KByte/s Tx,  695901 KByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  548053 KByte/s Tx,  733431 KByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  587424 KByte/s Tx,  846875 KByte/s Rx.
Done.

Wow, wie geil, das will ich auch haben! Keinen Flaschenhals mehr, durch den sich alles durchquetscht.

Ich hatte schon mal bei eBay n bissl rumgekuckt, bin aber doch nicht so richtig schlau draus geworden, was ich denn alles brauche.

Die einzigen nach denen ich dann gekuckt habe, waren dann die Intel Karten, aber die kosten ja noch über 400€.
2 Karten würden ja reichen, ich könnt ja ne Direktverbindung ohne Switch machen.
Wenn ich so was für um die 300€ Komplett zusammenbekommen würde, könnt ich echt schwach werden.
 

barnacle2k

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Ich hatte schon mal bei eBay n bissl rumgekuckt, bin aber doch nicht so richtig schlau draus geworden, was ich denn alles brauche.

Was du brauchst sind: 2 Optische Karten mit Transceivern und ein Glasfaserkabel.
Von karten ohne transceivern kann ich nur abraten.
Kosten dürte dich das etwa 350eur.

Btw. solche fragen soll diese Thread beantworten.
Ich werde versuchen das im Startpost deutlicher rüberzubringen was man denn nun wirklich benötigt.

sind das die SFP Ports, in die Tranceiver Module installiert werden können?

Das kommt sehr auf den Switch an.
Die Modernen haben feste 10g uplink Ports (2-4) wo man dann einfach ein 10G SFP reinsteckt.
Ältere haben ein oder zwei Erweiterungschächte wo man ein Stacking modul oder ein 10gbit modul einbauen kann.
In das Stacking modul steckt man dann einen XFP oder Xenpak.
(Es gibt aber auch viele CX4 module die man natürlich nicht wirklich brauchen kann)
ABER ACHTUNG: ältere switches schaffen über diese Modulports manchmal nicht die vollen 10gbit.
 
Zuletzt bearbeitet:

josen

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Öhm,

du hast also keinen Server, für den du 10Gbit/sec brauchst.

Ich hab auch schon desöfteren "just because" genullte UDP- und TCP-Pakete über unseren Campus gejagt (mehrfach 10GE). Aber eine Anwendung für zuhause sucht man doch bei den meisten Leuten vergeblich.

Die Frage ist also: Wofür benutzt ihr 10GE zuhause?

Grüße
 

dv2130n

Neuling
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...Das kommt sehr auf den Switch an.
....[/B]

nun ja, ich hätte da (ohnehin) den draytek vigorswitch g2080 im auge gehabt
ist ein managed layer 2 vlan switch (es gibt da bei mir nen server (den ich eigentlich mit dual gbit anbinden wollte), 4 clients (plus ein paar mobile teile)), 8 gbit ports, 2 sfp ports, aber schon ein älteres gerät
(ausserdem ist er von der dt. draytek seite verschwunden, allerdings vereinzelt noch erhältlich ...)

falls du einen vorschlag für so einen switch mit evtl. noch erträglicher preisgestaltung hättest ...
 

xymos

Neuling
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217
@barnacle2k

Respekt! Danke für die Infos.

Als Switches könnte man die von Enterasys, Force10 und Cisco aufführen.

Als PCI-X / PCI-E Kartenhersteller würde ich noch Mellanox mit aufnehmen, die machen auch 45gg ( 40Gbit )
Switches findet man denen auch.

Brocade = Foundry Networks , sind wohl gekauft worden.

Im Heimbereich gibt es da sicherlich Anwendungen.
Spontan fällt mir da HD Video ein.
Im Bereich Fotografie kann der Zugriff auch nie schnell genug sein.
10 Gbit machen mich schon an :)

Kennte einer von euch einer sauber laufende Karte für OSX ?

---------- Beitrag hinzugefügt um 23:05 ---------- Vorheriger Beitrag war um 23:02 ----------

nun ja, ich hätte da (ohnehin) den draytek vigorswitch g2080 im auge gehabt
ist ein managed layer 2 vlan switch (es gibt da bei mir nen server (den ich eigentlich mit dual gbit anbinden wollte), 4 clients (plus ein paar mobile teile)), 8 gbit ports, 2 sfp ports, aber schon ein älteres gerät
(ausserdem ist er von der dt. draytek seite verschwunden, allerdings vereinzelt noch erhältlich ...)

falls du einen vorschlag für so einen switch mit evtl. noch erträglicher preisgestaltung hättest ...

warum nicht da nicht diesen ?

HP V1810-8G Switch Switch - 8 Anschlüsse - verwaltet - Englisch / Europa
 
Zuletzt bearbeitet:

xymos

Neuling
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14.01.2011
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217
@dv2130n

OK, ist ein Argument. Hatte nicht so herausgedeutet, dass Du die brauchst.
 

Morpheus2200

Semiprofi
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Leider fällt mir gerade der Hersteller nicht ein, aber es gibt PCI-E Infiniband Karten die auch 10GB-Ethernet können. Vielleicht kann man die gut gebraucht bekommen.

Was habt ihr denn da für Storage-Systeme, dass ihr den Aufwand für 10GBit Verkabelung nicht scheut? Da scheitert der sinvolle Einsatz bei mir zumindest schon. Mehr als faktor 2 würde ich durch 10GBit nicht gewinnen.
 
P

PowerShellAdmin

Guest
:eek:

Dann lieber ne 1Gbit DualPort-Karte an jedem Client, Trunking fähiges Switch und so 2Gbit je Client.
=> Saubere Netzwerkstruktur & saubere Leistung am Ende.

10Gbit für Home - sinnvoll nein.
Da die Peripherie diese Lasten nicht ausnutzen kann. Also in 99% aller Fälle nicht begründbar... aber spaß macht sowas schon....

Also jungs...treibt die Nachfrage nach oben, so dass dann die 10Gbit Karten massentauglich werden =)
 
Zuletzt bearbeitet:

fdsonne

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Kurze Anmerkung zu dem Thema noch von mir...

Ich lese hier im Thread bis auf den Startpost immer von SFP Ports... Ihr müsst beachten, das es SFP+ Ports sein müssen. SFP+ Ports fressen idR auch nur 10GBit GBICs (also diese Module)
Zumindest ist das so bei den größeren Herstellern die ich in den Fingern hatte. Bei Enterasys gibt es die Unterscheidung zwischen SFP und SFP+ Ports knallhart. Ein Switch mit 2x SFP und 2x SFP+ kann eben nur zwei mal 1GBit GBICs und zwei mal 10GBit GBICs aufnehmen. Es gehen weder vier 1GBit GBICs noch vier 10GBit GBICs.

Des weiteren sollte man beachten, bei Verwendung eines Switches sollte die Backplane des Switches auch genügend Bumms bereit stellen.
Da gibts haufenweise Switches die zwar erstmal augenscheinlich viele SFP+ Ports bieten. Aber dann Bandbreitentechnisch intern recht dünn besiedelt sind.


Und noch ne persönliche Anmerkung...
Ich halte im Moment 10GBit fürs Heimnetzwerk für deutlich überdiemensioniert. Gerade bei so ner Frickellösung von wegen zwei PCs direkt zu verbinden.
Grund dafür ist das Storage System...
Es gibt aktuell keine Hardware die wirklich flächendeckend diese Bandbreiten auslasten kann.
Einfache Rechnung. 10min bei ~120MB/sec macht grob 70GB an Daten, die geschaufelt werden.
~120MB/sec schafft man mit "normaler" HDD Technik schon nicht durchgängig. Sprich es muss schon ein Raid her. Also mindestens Raid 0/10 oder Raid 5... Und das dann auf beiden Seiten. (sprich Server und PC)

Wenn man das ganze jetzt mal weiter spinnt. Welche Daten sollen denn so performant täglich übertragen werden?
70GB Video Material in exorbitannten Auflösungen?
Klar das macht man einmal die Woche oder im Monat, aber nicht täglich.

Was ich damit sagen will, der Zeiteinsparungsfaktor ist zwar prozentual gesehen sehr hoch. Bzw. kann sehr hoch sein, wenn das Storage mitspielt. Aber der absolute Zeiteinsparungsfaktor ist bei den im Homebereich üblicherweise gehändelten Datenmengen lächerlich gering. ;)
Was durchaus Sinn machen kann (auch im Heimbereich) wäre einen dicken Server zu haben und diesen via 10GBit an das Heimnetz anzubinden. Damit alle Clients möglichst volle Bandbreite zum Server haben. Nur sprengt wohl die Switchtechnik hier aktuell den Preisrahmen.
 

barnacle2k

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Da ist man mal ein paar stunden nicht da und schon...

1. Also alle switches die ihr da so fleißig vorschlagt haben nur SFP ports -> 1 Gbit.
nochmal für alle:
ES GIBT KEINE BEZAHLBAREN SWITCHES MIT 10GBIT
ok ok, ich werde eine sektion für switches einfügen

2. Ich dachte ich hätte im Startpost eindeutig klargemacht das es hier NICHT um sinnvoll oder Kosteneffizient geht! -> Wird noch geändert.

Es geht um: Oh, mein Raid im Fileserver schafft 1GByte/sec. Read/Write
DAS soll auch am Client ankommen.
Wenn einem das ~300-400Eur wert ist...
 
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dv2130n

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... Ihr müsst beachten, das es SFP+ Ports sein müssen.

ok, sfp+ ist also das zauberwort
der draytek g2080 bietet tatsächlich laut handbuch nur sfp, also einen channel für einen 1Gbit fibre backbone
vorteil liegt wohl darin, dass damit ganz wesentlich grössere entfernungen überbrückt werden können (also fürs homenetzwerk eher nicht von belang),
während cat ja allemal nur bis 100m sicher spezifiziert ist


...von wegen zwei PCs direkt zu verbinden...

kommt bei meinem netzwerk auch nicht in betracht, ich hatte, wie oben schon angedeutet, eher vor, vom server zum switch mehrfach leitungen (zweimal oder gar viermal gigabit) bis zum switch zu legen, um die gesamtbandbreite zu erhöhen und multiple/simultane anfragen der clients besser handeln zu können, während die clients selbst jeweils
nur mit 1Gbit am switch hängen

...Was durchaus Sinn machen kann (auch im Heimbereich) wäre einen dicken Server zu haben und diesen via 10GBit an das Heimnetz anzubinden. Damit alle Clients möglichst volle Bandbreite zum Server haben. Nur sprengt wohl die Switchtechnik hier aktuell den Preisrahmen.

wie sieht es denn mit dem hier mit 1x 10GBase xfp aus: 3Com Switch 4200G 12-Port managed ab 561.90 € | heise online-Preisvergleich
allerdings käme wohl noch ein xenpak modul (preis k.a.) dazu ...
 

*mv*

Neuling
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auf was muss man denn achten um zwischen 2 switches oder zwischen switch und server mehrer ports bündeln zu können?
 

dv2130n

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auf was muss man denn achten um zwischen 2 switches oder zwischen switch und server mehrer ports bündeln zu können?

port trunking feature in der switch firmware
gewünschte anzahl nics am board
zu nics (zb. intel) passende teaming software beim board

... und immer schön auf ordentliches kabel achten, zb. von Dätwyler uninet 5502 flex 4p

aber eigentlich ist das ot, weil hier fibre thread ;)
 
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*mv*

Neuling
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ok port trunking war das fehlende stichwort. danke!

evtl. konkrete hardware empfehlungen für nen 16er bzw 24er switch
 

fdsonne

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@barnacle2k
ich wollte auch nicht gegen das Thema wettern ;)
Sondern das spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder... Aber sei es drum. Zurück zum Thema.


@*mv*
Bei manchen Geräten heist das noch anders. Enterasys schimpft Trunking beispielsweise Link Aggregation. Ich glaub Cisco auch...
Bei Enterasys definiert man dann sozusagen Link Aggregation Groups.
Bei Nortel bzw. Avaya heist das glaub ich direkt Trunking...

Auf NIC Seite nennt man es oft Teaming... Und es wird Software benötigt.
 

underclocker2k4

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LACP ist quasi eine Unterart vom Trunk, wenn gleich die am häufigsten genutzt.

Trunk ist ja einfach die Bündelung von mehreren Verbindungen, wie das aussieht, muß man dann sehen.

802.3ad oder LACP ist eben eine (DIE) Unterart davon.

Empfehlen kann man eigentlich alle managebaren Switches, da gibt es sehr selten Müll.

zB nen HP 1810-24, Lüfterlos etc.
So richtig fette Switche sind da ja auch nicht immer Wohnzimmertauglich.
 

Karbe

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Heartbeat eines Xen-Cluster..


@Sonne,
weitere Begriffe:
Etherchannel (früher bei Cisco)
Port-Aggregation (bei HP)
Bonding (in der Linux-Welt)


Aber, wie kommst Du an diese Preise, wenn ich die Karten Google, kommts mir vor als hättest Du überall ne Null vergessen.

Mittlerweile gibt es entsprechende Hardware auch neu zu halbwegs erträglichen Preisen..

Beispiel:
HP NC524SFP 2x 10Gbase (489892-B21) | Geizhals.at Deutschland
nur die dazugehörigen Kabel (C-Class 10Gb SFP+ Copper) sind wiederum recht teuer..

Grüße
 
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barnacle2k

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Mittlerweile gibt es entsprechende Hardware auch neu zu halbwegs erträglichen Preisen..

Beispiel:
HP NC524SFP 2x 10Gbase (489892-B21) | Geizhals.at Deutschland
nur die dazugehörigen Kabel (C-Class 10Gb SFP+ Copper) sind wiederum recht teuer..

Ich glaube für die karte muss ich wohl auch ein riesiges rotes ausrufezeichen in den startpost einfügen!

Das ist entgegen einiger händlerbeschreibungen nur ein interfacemodul.
man benötigt eine riserkarte mit einem NC375i.
Der Netzwerkcontroller sitzt auf dem riser, der nc524 sind nur die PHYs.
 
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