Bewerbung Lesertest
Persönliches und Hintergrund
Ich bin ein 43-jähriger Familienvater von zwei Kindern, der in der Nähe von Bonn wohnhaft ist. Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich leidenschaftlich mit Computern, Betriebssystemen, Konsolen, Videospielen, NAS, Einplatinencomputer, Smart Control Komponenten... Ansonsten nehme ich mir mindestens einmal täglich vor, mehr Sport zu machen. Beruflich habe ich eine kaufmännische Berufsausbildung und ein IT-lastiges Studium absolviert. Seit nunmehr 16 Jahren bin ich im Öffentlichen Dienst im IT-Umfeld tätig. Hier konnte ich unter anderem Erfahrungen in den Bereichen Systemadministration, IT-Architektur, Programmierung, IT-Ausbilder sowie dem Projektmanagement sammeln. Aktuell bin ich für die Einführung und Durchführung von IT-Prozessen verantwortlich.
Auch den Sohnemann habe ich bereits vor Jahren mit dem Gaming- und schließlich dem PC-Virus infiziert. Zunächst haben wir dabei auf einen günstigen Gaming-Laptop gesetzt. Dieser wurde aufgrund einer vorangeschrittenen Sehbeeinträchtigung kurz darauf dann an einem externen Monitor betrieben. Der Schritt zu einem richtigen Desktop-PC war deshalb nur logisch. Nach fleißigem Zeitungsaustragen und hartnäckigem Sparen war es zu seinem 14. Geburtstag im Februar dann so weit. Da zu diesem Zeitpunkt die schon stark angezogenen Preise sein Budget überstiegen, entschieden wir uns statt für AM5/DDR5 für 1700/DDR4. Zudem übernahm er eine SSD aus dem Laptop, mein altes Gehäuse, das Netzteil und den CPU-Lüfter. Gut zwei Monate später durfte er sich dann noch an einem neuen
Gehäuse aus dem Ostergewinnspiel erfreuen. Das
Cooler Master MasterFrame 500 Mesh passte mit der Möglichkeit der Reverse-Positionierung einfach perfekt, denn der PC muss platzbedingt zwingend links unter seinem Schreibtisch stehen.
Zunächst haben wir das Gehäuse (siehe Anlagen) mit zwei Thermaltake CT200 ARGB in der Front nachgerüstet, denn Beleuchtung braucht man heutzutage natürlich auch. Die zwei vorhandenen unbeleuchteten Cooler Master SickleFlow 200 Lüfter haben wir oben verbaut, damit diese die GPU mit Frischluft versorgen (andernfalls würde diese auch gegen die Lüfter der GPU arbeiten). Als Auslass gibt es in dem Reverse-Setup demnach nur noch einen einzigen 120er Lüfter. Hier haben wir, wie auch zwecks Beleuchtung auf dem Phantom Spirit 120 SE, bereits vorhandene Thermalright TL-C12C-X28-S X3 verbaut. Ich hatte in der Theorie so meine Zweifel, dass das mit dem Verhältnis Einlass-Auslass klappt. Und zu den kühlen Temperaturen am Jahresanfang blieb der hitzige Intel 14600KF - vermutlich wegen des massiven Überdrucks - beim Gaming auch ohne UV überraschend kühl. Im Sommer allerdings stieß das System dann an die baulich bedingten thermischen Grenzen und es war ein UV in Verbindung mit deutlich hörbar drehenden Gehäuselüftern erforderlich. Dass vor dem nächsten Sommer eine AiO einziehen muss, war damit klar.
Da kommt der Lesertest für die be quiet! Light Loop IO LCD natürlich wie gerufen. Nicht nur, dass das auf das Reverse-Setup zurückzuführende Temperaturproblem damit höchstwahrscheinlich gelöst würde. Auch optisch rundet die edle AiO mit dem LCD das hochwertig aussehende Setup ab. Ich bzw. wir würden deshalb gerne eine schwarze be quiet! Light Loop IO LCD 240 testen. Der Test wäre wie nachfolgend dargestellt aufgebaut, wobei es sich bei dem Testsystem um den PC meines Sohnes handelt, in dem die AiO dann natürlich auch verbleiben soll.
Testsystem und Testumfang
- Unboxing (inkl. Ersteindruck, Lieferumfang, Dokumentation)
- Technische Eckdaten
- Testsystem
- Intel Core i5 14600KF (6 + 8 Kerne)
- Thermalright Phantom Spirit 120 SE bzw. be quiet! Light Loop IO LCD 240
- ASRock Z690 Extreme
- 2x16GB Corsair Vengeance LPX DDR4 3200Mhz
- Asus Prime RTX 5070
- 1TB Samsung M.2 SSD 990 EVO Plus
- Seasonic G12 GC-850 850W
- Cooler Master MasterFrame 500 Mesh (Reverse-Build)
- 2x Thermaltake CT200 ARGB (vorne), 2x Cooler Master SickleFlow 200 non-ARGB (oben), 1x Thermalright TL-C12C-X28-S X3 (hinten)
- Aktuelles Windows 11
- Testsetups (inkl. Details von Airflows und Gehäuselüftern)
- Setup 1: Testsystem mit Thermalright Phantom Spirit 120 SE
- Setup 2: Testsystem mit be quiet! Light Loop IO LCD 240
- Einbau AiO-Wakü
- Anbringung der Backplate und der Kühler-Pumpeneinheit
- Montage der Lüfter und des Radiators
- Anbringung des IO Controllers
- Beurteilung von Kabel-/Schlauchlängen, Steifheit und des Refill-Ports
- Beurteilung weiterer Einbauoptionen bzw. möglicher Einbaukonflikte
- IO Center Software (Ziel: Einbindung der gesamten Lüfter und Beleuchtung)
- Installation und Ersteinrichtung (Initialisierung von Sensoren, Lüftern und ARGB)
- Lüfter- und Pumpensteuerung
- Steuerung der Radiatorlüfter und der Pumpe
- Einbindung und Steuerung weiterer Lüfter des Testsystems
- Einrichtung von Lüfterkurven
- LCD- und ARGB-Steuerung
- LCD-Darstellung von Sensorwerten sowie (eigenen) Bilder und Videos (inkl. Ablesbarkeit und Helligkeit)
- Steuerung der ARGB-Beleuchtung der Radiatorlüfter und des Rings um den LCD
- Einbindung und Steuerung weiterer ARGB-Beleuchtung des Testsystems
- Prüfung eines Softwarezwangs und des Funktionsumfangs der Webversion
- Temperaturen/Taktverläufe und Lautstärke pro Testsetup
- Idle (Surfen, Office, YouTuBe etc.)
- Stresstest (Cinebench R23 Multicore + anschließend Prime95)
- Gamingtest (CS2 Deathmatch mit Bots + Arc Raiders)
- Auswirkungen der Testsetups auf CPU-Takt und sonstige Systemtemperaturen (HWiNFO64)
- Beurteilung der Lautstärke von Lüftern und Pumpe pro Anwendungsfall
- Bewertung und Fazit
PS: Die Bewerbung wurde ohne KI und der Test wird ohne KI angefertigt. Letzterer beinhaltet natürlich Fotos, Screenshots und aufbereitete Daten Graphen der Temperatur/Taktverläufe.
Danke für die Möglichkeit des Tests!
Beste Grüße
Patrick & Vincent
EDIT: Ich habe die Bewerbung nach ca. 90 Minuten nochmal angepasst. Konkret habe ich die 360er durch die 240er Variante ersetzt. Hintergrund ist zum einen, dass es im Reverse-Setup Probleme mit der Schlauchlänge geben könnte (es gibt tatsächlich keine konkreten Informationen von Cooler Master bei der Reverse-Position). Die 240er hat zwar gleich lange Schläuche, aber den Radiator kann ich oben variabel positionieren. So habe ich im Endeffekt etwas mehr Spiel (die Schläuche werden hinter der GPU links verlaufen). Zum anderen wurde die 360er Variante ja auch schon in Verbindung mit einem 14600K von HardwareLUXX selber getestet. So hätte man einen schönen Vergleich zwischen der 360er und der 240er Variante bei der gleichen CPU (werde mich an der Testmethodik orientieren).