pabu.roar
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Mini User-Review Cooler Master MasterFrame 500 Mesh Black
Ich hatte das Glück, im Rahmen des Ostergewinnspiels 2026 das Cooler Master MasterFrame 500 Mesh zu gewinnen (eigentlich war es das ARGB, aber geliefert wurde halt das normale). Da im Februar mein Sohn seinen ersten PC-Desktop bekommen hat und hierbei auf mein altes Fractal Design Focus 2 Black Solid zurückgegriffen hat, hat der Gewinn dann auch direkt doppeltes Glück beschert. Denn natürlich braucht man heutzutage ja ein Gehäuse mit Sichtfenster... Hinzu kommt, dass er den PC links sich stehen hat und da bieten sowieso nur Reverse-Gehäuse die Möglichkeit eines direkten Einblicks. Weil wir am Ende beide recht begeistert über das Ergebnis des Gehäusewechsels sind, möchte ich diese Erfahrung in Form eines Mini User-Reviews teilen.Gehäusespezifikationen & Verarbeitung
Das Gehäuse ist mit 261mm x 544mm x 471mm recht groß und bietet dementsprechend Platz für bis zu E-ATX Mainboards. GPUs dürfen bis 390mm lang und CPU-Kühler bis zu 190mm hoch sein. Als Anschlüsse sind 1x USB-C 3.2 via USB-Header Key-A (20Gb/s), 2x USB-A 3.0 (5Gb/s) und 1x 3.5mm Klinke Line-In/Out vorhanden. Die Besonderheiten des Gehäuses sind definitiv der modulare Aufbau (Reverse, Netzteilposition, Frontpanelposition) und die Möglichkeit, in der Front und Oben bis zu zwei 200mm Lüfter zu verbauen.Die Verarbeitung ist wirklich gut. Die Materialien sind teilweise 3-4mm dick und ich habe keinerlei scharfe Kanten und Ecken feststellen können. Auch die Farbe ist gleichmäßig und recht dick aufgetragen. Insgesamt sieht das Gehäuse sehr wertig aus und fühlt sich auch so an.
Montage
Die Montage gestaltet sich leider nicht so einfach. In unserem Fall sollte das Gehäuse Reverse genutzt werden. Zuvor hätten wir erst das Netzteil umbauen müssen und dann wiederum den Umbau auf Reverse vollziehen müssen. Zudem ist beiliegende Anleitung recht klein und beschreibt nur wenige Schritte. Die genaue Position der Streben lässt sich nur sehr schwer bis gar nicht ablesen. Auch das Zoomen in der PDF-Version bringt einen daher nicht weiter. Negativ ist zudem, dass etliche verschiedene Arten von Schrauben verwendet werden. Diese unterscheiden sich (ohne ersichtlichen Grund) teilweise nur in der Länge. Wir haben uns daher dazu entschlossen, das Gehäuse zunächst fast komplett zu demontieren und danach anhand der Anleitung und der Logik wieder zusammenzubauen. Natürlich hat das teilweise nicht im ersten Anlauf geklappt. Etwas unschön ist auch, dass die vordere Blende der Netzteilabdeckung bei der Reversevariante nicht genutzt werden kann. Hier hätte ich mir für diese Option ggf. ein zusätzliches Blech gewünscht. Auch hätten gerne doppelt so viele Magnete für die Seitenwände beigelegt werden können. Diese sind zwar stark, aber eine zusätzliche Sicherung (vllt. auch durch eine Schraube) wäre beruhigender.Gut hingegen ist die Installationsebene für die Kabel hinter dem Mainboard. Hier gab es keinerlei Platzprobleme. Die Löcher für die Schrauben sind alle genau platziert und auch die Gewinde lassen sich einwandfrei nutzen. Auch die Raffinessen bzw. die Umsetzung des modularen Aufbaus machen viel Freude bei der Montage, weil es sich so anfühlt, als hätte sich ein Ingenieur wirklich Gedanken gemacht.
Betrieb & Fazit
Mit dem Airflow ist so eine Sache. Zunächst haben wir zwei Thermaltake CT200 ARGB für je ca. 18€ im Sale bestellt, denn Beleuchtung braucht man heutzutage natürlich auch. Diese sind in die Front gewandert. Die vorhandenen schwarzen Cooler Master 200er Lüfter haben wir oben verbaut, damit diese auf die GPU blasen. Als Auslass gibt es demnach nur noch einen 120er Lüfter. Hier haben wir, wie auch auf dem Phantom Spirit 120 SE, bereits vorhandene Thermalright TL-C12C-X28-S X3 verbaut. Ich hatte in der Theorie so meine Zweifel, dass das mit dem Verhältnis Einlass-Auslass klappt. Aber was soll ich sagen, der 14600K bleibt auch ohne UV bei hoher Last unter 80° (beim Gaming meist 50-60°). Und auch die 5070 befindet sich maximal in 60°-Region. Die Lüfter sind dabei über das Bios geregelt und drehen leise zwischen 500-850rpm vor sich hin. D.h. es funktioniert erstaunlich gut und bei einer AiO-Wakü vermutlich noch besser, wenn diese oben verbaut ist. Unterm Strich würde ich das Gehäuse damit definitiv empfehlen, sofern es nicht über 130€ bzw. 160€ in der ARGB-Version kostet.Bilder
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