Soundproblem nach Umbau an Asus Essence STXii 7.1

Ber

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Moin Jungs, :wink:

folgender Sachverhalt: Mein neues System, bestehend aus Asus X670E-F. Powercolor RX 9070XT, Asus Essence STXii, 2x2TB M.2 SSDs, Aquaero 4.0, diversen Lüftern, Laing DDC-1T Pumpe lag als "Versuchsaufbau" auf dem Schreibtisch, alles funktionierte wie es sollte, also rupf ich mein altes System aus dem Gehäuse und lasse das neue System einziehen. Die Asus-Soundkarte speist per Cinch ein 2.1-System von Dynaudio. Stromversorgung leistet ein Enermax Revolution 850W DFX.

Nach dem Einzug ins Gehäuse liefert die Asus-Karte an Cinch zwar offenkundig noch ein Ausgangssignal (egal ob MP3-Files, YouTube o.ä. ist leise hörbar) , aber extremst leise. Normal hab ich die Lautstärke im System nie über 10, weil alles andere unzumutbar laut wäre. Jetzt muss ich die Lautstärke auf 40 oder 50 setzen, um überhaupt etwas wahrnehmen zu können.

Was ich bisher alles gecheckt und versucht habe:

Die Karte hat beim Hochfahren ihr typisches "Klicken" des Relais.

Sie sitzt im selben PCI-Slot wie vorher. Sie bekam zunächst vom selben Molexstecker wie vorher Strom, jetzt sitzt sie an einem völlig eigenen 12V-Strang, keine Verbesserung.
Im Asus-Treiber ist "2Lautsprecher" gewählt und nicht etwa Kopfhörer. Windowseinstellung ebenso. Asus-Essence ist auch als Ausgabegerät gewählt.

Alle Inkompatibilitäten bezüglich Chipsätze o.ä. schließe ich aus, weil sonst vor dem Umabu ins Gehäuse ja nicht alles tadellos funktioniert hätte. Normalerweise würde ich auf ein mechanisches Problem tippen, aber die Karte wird nach wie vor eindeutig erkannt und liefert auch ein - nur scheinbar viel zu schwaches - Audiosignal an Cinch. Was mich eigentlich zur Stromzufuhr brächte, aber da hab ich auch genau gar nichts geändert im Gegensatz zu vorher: zuerst selbes Kabel, die selben Komponenten an dem Strang, der selbe Molexstecker. Jetzt ein komplett eigener 12V-Strang. Kein Unterschied, das Signal ist immer noch zu leise.

Falls jemand eine Idee hat oder ein ähnliches Phänomen auch schonmal erlebt hat und noch weiß, wie er das Problem gelöst bekommen hat, ich bin für alle Anregungen dankbar. :hail:

Update; anderen PCI-E Slot getestet: keine Veränderung.
Update: Karte mal ohne Molexstecker installiert, was zu einer entsprechenden Meldung der Asussoftware führt, dass die Karte nicht an 12V hängt bzw. defekt sien könnte. Da diese Meldung mit angesteckten 12V nicht kommt, sollte hier also auch alles gut sein.
Update: Treiber neu installiert, keine Veränderung.
 
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Das Problem bei diesen alten Soundkarten ist leider immer öfter doch das diese inkompatibel werden mit neueren Chipsätzen, gerade AMD war hier auffällig.

Vielleicht doch mal in Zukunft auf was externes wechseln.
 
Zum Debuggen und um zu testen das in der Physik alles in Ordnung ist, könntest du einmal einen Boot von einem Linux Live USB Stick probieren.
Während die ASUS Xonar DX Treiber unter meiner damaligen Windows Installation immer mal wieder gezickt haben lief es unter Linux immer direkt.
Das hat mir viele graue Haare erspart.
 
Das Problem bei diesen alten Soundkarten ist leider immer öfter doch das diese inkompatibel werden mit neueren Chipsätzen, gerade AMD war hier auffällig.

Vielleicht doch mal in Zukunft auf was externes wechseln.
Ich kaufe mir keinen Bigtower, um mir dann eine externe Soundkarte zuzulegen. Das scheidet also grundsätzlich aus. Alternative zu der Asus Essence wäre allenfalls eine EVGA Nu. Weitere Karten, die Cinch-Stecker an der Karte selbst bieten, hätte ich aus dem Kopf nicht parat.

Wie passt Dein Ansatz zu der Tatsache, dass vor dem Umbau ins Gehäuse alles tadellos funktionierte? Wie soll da eine Inkompatibilität mit einem Chipsatz vorliegen?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zum Debuggen und um zu testen das in der Physik alles in Ordnung ist, könntest du einmal einen Boot von einem Linux Live USB Stick probieren.
Während die ASUS Xonar DX Treiber unter meiner damaligen Windows Installation immer mal wieder gezickt haben lief es unter Linux immer direkt.
Das hat mir viele graue Haare erspart.
Sehr gute Idee, danke. Das werde ich sicherlich probieren. Und wie hast Du das Problem gelöst? Treiber neu installiert?
 
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Letzen Endes hatte meine Xonar unter Windows das Problem das das Mikro nicht zuverlässig lief. Neue Treiber brachten zwar Besserung aber der Fehler blieb, wenn auch immer seltener mit neueren Treibern.
Jeden 5-20 Boot musste ich also im Gerätemanager das Dingen deaktivieren und neu aktivieren oder Windows neu starten.

Ich bin irgendwann weil ich Windows 10 schrecklich fand mehr und mehr auf Linux im Alltagsbetrieb da lief die Karte immer.

Mittlerweile habe ich aber soviele PCs hier am Start das ich die Xonar beerbt habe und den Sound über einen kleinen Topping DX1 löse.
Parallel das Mikro gegen eine USB Lösung ausgetauscht, damit ich ebenfalls freie PC Wahl habe.
 
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@Ber

Naja wenn es 100% kompatibel wäre müsste es ja jetzt funktionieren, tut es aber nicht.

Und wenn man im Netz nach sucht findet man etliche Einträge zu AMD und Asus Essence STX Problemen.
 
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Die Asus Karten laufen zu 100% auf aktuellen Chipsätzen.

Hab nen x670crosshair und x870e apex mit ner xonar d2x und nen z790 apex mit xonar d2x.
Im Rechner meiner Frau ist ein Strix z790 d4 ebenfalls mit xonar d2x.

Alles läuft einwandfrei mit den Uni xonar Treibern.

Hab noch 8 Stück in OVP eingelagert für die nächsten 20 Jahre 😂

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Das Problem bei diesen alten Soundkarten ist leider immer öfter doch das diese inkompatibel werden mit neueren Chipsätzen, gerade AMD war hier auffällig.

Vielleicht doch mal in Zukunft auf was externes wechseln.
Jo bei mir lief die Xonar D2X ab X570 nicht mehr egal was ich versucht habe. Da kackt das Win bei der Treiberinstallation schon ab.
Also X570 und der X870E wollen die Karte bei mir nicht unterstützen. (Beide Gigabyte ach und ein X570 ASRock)
Die anderen Treiber hatte ich auch versucht. Auf älteren Systemen läuft die ohne Probleme.

Die Sound Blaster Z SE funktioniert hat aber leider keine Relais...
 
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Es ist nicht nur bei AMD so. Auf meinem W790 ACE von Asus habe ich meine Essence STX auch nicht zum laufen bekommen.
Man holt sich etwas modernes oder etwas externes. Denn die Essence Serie ist auch schon 15+ Jahre alt.
 
Da ja bereits von Anfang an eine Inkompatibilität ausgeschlossen werden konnte und die Asus-Treiber an dem X670E-Board problemlos sind, hier mal mein Update:

Ein Test meiner aktiven Dynaudios an einem T+A Vorverstärker ergab, dass Lautsprecher und Kabel in Ordnung sind.
Im Gegenzug ergab der Test der Karte sowohl in meinem vorherigen System als auch in dem neuen mit der T+A-Endstufe und passiven Lautsprechern statt der Dynaudios immer das gleiche Problem, es ist nahezu nichts zu hören und wenn, bei so weit aufgedrehten Leistungsreglern, so dass der Klang bereits verzerrt ist.

Es kann also letztlich nur an der Soundkarte selbst liegen, die muss wie auch immer im Rahmen des Umbaus was abbekommen haben und liefert einfach ein zu schwaches Ausgangssignal.
 
Wie passt Dein Ansatz zu der Tatsache, dass vor dem Umbau ins Gehäuse alles tadellos funktionierte?

In dem seinigen beschriebenen Fall liegt ein anderer Sachverhalt vor.
Die Problematik in Deinem Fall besteht darin, dass die Soundkarte im Trockenaufbau des Mainboards ihr Werk anstandslos verrichtet hatte, jedoch es nicht mehr tat, nachdem das Mainboard mit dem Tower zu einer Einheitet gebildet worden ist.

Dafür gibt es drei grundlegende Störfaktoren:
1.) Unzureichende Schutzvorrichtung vor "Electrostatic Discharge" (ESD) seitens der Gehäusebeschichtung.
2.) Elektromagnetische Dispergenzen durch das Netzteil, das sich unmittelbar unterhalb der Audio-Elektronik befindet (ungleich ob per iSPU oder per Soundkarte).
3.) Abstandshalter, bzw. an dem Gehäuse vormontierte Buckel, diese für Störungen an Leiterbahnen oder SMDs des Mainboards verantwortlich zeichnen.
 
  • Danke
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An diese Dinge dachte ich zunächst ebenfalls. Der offensichtlichste Unterschied bestand für mich darin, dass die Soundkarte im Trockenaufbau allein durch PCIE, Lautsprecherkabel und internen 12V-Strom per Molex Verbindungen hat und kein weiterer Kontakt, etwa zum Gehäuse, besteht. Bedeutet, der Gehäusekontakt müsste hier der Versursacher sein. Seitens der Soundkarte käme im Vergleich zum Trockenaufbau allein der Kontakt über das Slotblech der Karte in Betracht.
An das Netzteil hatte ich zugegeben nicht gedacht. Beide Netzteile, sowohl von meinem alten X99-System als auch von dem neueren X670E-System sind von Enermax (Modu 82+ mit 625W und das Revolution mit 850W). An dem X99-Board hatte ich über die Jahre die Karte in verschiedenen Slots betrieben, keiner davon verursachte Probleme, unabhängig von der Nähe zum Netzteil. Bei dem neuen System habe ich nach dem Einbau ins Gehäuse sowohl den PCIE-1x als auch den zweiten PCIE-16x (4x elektrisch) probiert, beides mit dem gleichen Ergebnis. Da der PCIE-16x der Grafikkarte die Lanes von der CPU nutzt und die anderen beiden Slots die Lanes vom Chipsatz, sollte ich auch da so safe wie möglich sein. Im Trockenaufbau hatte ich die Soundkarte nur im PCIE-1x genutzt, wo sie problemlos lief.

Bei dem jetzigen Trockenaufbau des alten Systems liegt das Netzteil am Kopfende des Mainbaords (war bei dem Trockenaufbau des neuen Systems ebenfalls so). Da die Soundkarte auch an meinem alten System nun dieses Problem zeigt, trotzdem sie dort jahrelang problemlos in unterschiedlichen PCIE-1x Slots lief und mangels nicht mehr vorhandener Internetverbindung auch Treiberupdates ausgeschlossen werden können, gehe ich momentan fest davon aus, dass es weder Netzteil noch Gehäuse ist, sondern die Karte selbst.

Neue Karte ist im Zulauf, ich bin gespannt, ob damit der Spuk behoben sein wird.
 
Update: Die neue (gebrauchte) Essence STXii ist da, ich habe sie zunächst in den Trockenaufbau meines alten X99-Systems eingesetzt, da hier keine Probleme in Punkto Gehäuse usw. vorliegen könnten. Und siehe da: alles funktioniert (wieder) wie es soll, die alte Essence hatte also auf jeden Fall irgendwo einen Schuss weg, wodurch auch immer.

Wenn ich nun die neue Essence in mein neues System einsetze, bekomme ich einen Brummton, der da nicht sein sollte. Es ist also durch den Einbau ins Gehäuse irgendwie noch ein Problem hinzugetreten, das im Trockenaufbau des neuen Systems nicht existierte.

Angedachte Schritte, nachdem ich sämtliche nicht zwingend benötigten Laufwerke etc. getrennt habe:

1. anderen PCIE-Steckplatz testen
2. separates Stromkabel für die Soundkarte
3. Entkoppelung der Soundkarte vom Gehäuse, so dass lediglich noch die Verbindung über PCIE und Molex besteht (also wie im Trockenaufbau, in dem der Brummton nicht vorhanden war)
4. Netzteil ausbauen und anders positionieren

Fällt jemandem noch ein weiterer Schritt ein, der Sinn ergäbe?

Also eine ganze Menge Fummelarbeit. Aber immerhin sind die Lautsprecher ok. :d#

Die durch doppelte Erdung entstehenden Brummtöne kenne ich tiefer, dieser Ton ist deutlich höher. Ich bin momentan halbwegs ratlos, woher der stammen könnte.
 
Du siehst ja selbst mit internen Lösungen hat man nur Stress und viel Zeit die man investieren darf um auf Fehlersuche zu gehen.

Ich würde an deiner Stelle wirklich mir einen externen DAC besorgen und dann ist Ruhe :-)
 
Dafür, dass ich seit ca. 30 Jahren interne, stets dedizierte und nie mainbaordeigene Audiolösungen betreibe und nun das erste mal ein Problem damit auftaucht, finde ich die These "mit internen Lösungen hat man nur Stress" ziemlich gewagt.

Darüber hinaus hatte ich den Vorschlag oben bereits begründet abgelehnt. Zumal ein DAC, der zur Qualität der Dynaudio MC15 + Sub 250MC passt, auch mind. mehrere Hundert Euro kostet.
Ich kaufe mir keinen Bigtower, um mir dann eine externe Soundkarte zuzulegen. Das scheidet also grundsätzlich aus. [..]
 
@Ber
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die erwähnte Potentialdifferenz der Soundkarte zugesetzt hat.
Bei Potentialdifferenzen auf Seiten einer Soundkarte oder einer iSPU sind das Netzteil und das Gehäuse (in Wechselwirkung) am häufigsten die Verursacher.
Vielleicht bringe es etwas Aufschluss, das Netzteil an seiner Oberseite in Alufolie einzuhüllen.
Ansonsten rate ich davon ab, die Soundkarte weiterhin mit engstirnigem Nachdruck in dem Problem-PC zum Laufen bringen zu wollen, bis bevor die tatsächliche Ursache weder geklärt ist noch gegen sie eine entsprechende Maßnahme vollzogen wurde.
 
Man hat einen Brumm über das Netz, das ist nicht so einfach herauszubekommen. Auf dem PC hast du alles, da hörst du die Maus wie sie sich bewegt.
Funk wäre eine super Entkoppelung, das können aber auch nicht alle so gut.

Die Maus hörst du sich heute nicht mehr bewegen bei nem ganz gutem Motherboard.
Sonnst alles sehr unangenehm.
 
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@Ber

Ok schade, dachte du wärst bereit mal was neues zu probieren, aber gut deine Entscheidung.
Übrigens ein normaler PC oder auch Gaming PC ist so rein vom EMI her der Alptraum schlechthin.

Bei externen Geräten hast du da schonmal den großen Vorteil das sie in ihrem eigenen Case stecken, die meisten Geräte sind galvanisch isoliert und somit hast du auch null Störgeräusche.
Gerade bei deinen Lautsprechern kann hier ein guter DAC bestimmt noch viel mehr aus dem Setup herrausholen.
 
Man hat einen Brumm über das Netz, das ist nicht so einfach herauszubekommen.

Also, wenn der Störfaktor von außerhalb in den PC einwirkt, über das Stromnetz, mit der Auswirkung von einer Brummschleife, dann falle mir in erster Konsequenz eine sogenannte Netzrückwirkung ein.
In einem solchen Fall sind die sämtlichen Geräte an der gleichen Netzlleiste sowie über weitere Verteiler abzustecken und die Netzkabel untereinander möglichst nicht in unmittelbarer Parallelität zu verlegen.
 
Man kann Endstufen auch digital bauen, die klingen aber niemals so gut wie eine AB.

Na, doch. Aus der Praxis, aus der alltäglichen Erfahrung, kann ich Dir berichten, dass eben jene bekannten Nachteile von Class-A/ B/ H-Amps bei Class--D/ T-Amps antfallen. Diese PDM-to-PCM-Modulationen, welche in den Geräten der Matsushita Electronic (Panasonic und Pioneer) werkeln, ein Patent von Tripath, übertrumpfen konventionelle Ampps in ihrer Plastizität und Nuance. Auch am Wirkungsgrad macht sich der Vorzug sehr deutlich: Eine solche Elektronik bedarf keiner Abschwächung des Ein-und Ausgangssignals. Was bdeutet, der Ausgangsimppuls entspricht sogleich dem Eingangsimpuls, was den Klang nicht nur in seiner Dynamik abschwächt und verfälscht, sondern vermatscht, also zu analog erklingen lässt. Es muss sich nicht einmal auf die Impulsstärke des digitalen Eingangssignals geachtet werden, denn solche Verstärker können nicht über-und untersteuern, weil alles nach einer Repetitive Peak Reverse Voltage (Steuerspannung) funktioniert. (Übrigens, das Prinzip von den Serifschriften entspricht auch der Repetition. Diese Glyphen sprechen die Sprache der Thermodynamik - Polarisation.)
 
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Bei Class D musst du mit den Ausgangsfiltern alles wieder einigermaßen "geradebiegen".
Mit einem AB Verstärker kann man die schönsten Sinussignale zaubern. Theoretisch kann ich damit auch ein Wechselstromgerät betreiben ^^
 
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Na ja, eine jedwede Modalität bietet ihre Vor-und Nachteile. In puncto Klangfarbe, warmer Klang, vermisse ich meinen früheren Panasonic SA-HE90 auch. Die Class H+-Technik basiert auf der von Dir priorisierten Class A/B-Technik. Doch von der Nuance und Substanz eines solchen Class D-Verstärkers will ich eigentlich nicht mehr weg. Allein die knackige Transparenz ist unerreicht. Ja, die etwas zu kühle Klangcharakteristik entspricht nicht jedermanns Prämisse. Im Umkehrschluss mag ich keine zu warrmen (matschigen) Klänge. Deswegen ist Lossy-Audio absolut nichts für mich. So etwas ertönt nur matschig und undynamisch im Tiefton, dumpf und substanzlos im Mittelton sowie unpräsent oberhalb des Hochmitteltons. Wobei ich zugestehen muss, seitdem ich auf SPOFC-Strippen umgestellt habe, ist der Hochton oftmals etwas zu überbetont, besonders dadurch, weil die Nakamichi BS-345-Bananas den Tiefton spürbar reduzieren. Jedenfalls ist der Skin-Effekt deutlich reduziert worden, auch wenn er sich klanglich nur selten einstellt. Im Gegenzug semmelt sich um die Stripppen herum keine Katzenwolle (gebündelter Staub) mehr an. Die perfekte Lösung gibt 's halt nicht: Es sei denn, man ist sehr wohlhabend, dann kann man sich die reine Echtsilber-LS-Strippe mit bestter Abschirmung für hunderte, tausende Euro pro Metter leisten.
 
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Class A B lügt halt nicht, das hört sich aber bei nem Yamaha anders an als bei nem harman kardon...
Das liegt an unterschiedlichen Schaltungsauslegungen.

Da muss man sich eh besser damit beschäftigen was man da reingibt.

Digital Analaogwandler spielen da auch ne große Rolle ja.

Die Kabel spielen da erst mal eine eher untergeordnete Rolle solange sie den Strom aushalten ohne groß als Widerstand zu gelten.
Im Eingang müssen sie halt gut geschirmt sein.

Wir hören nur bis so zu 20kHz wenn du noch jung bist, da ist noch nicht so viel mit Hochfrequenz Voodoo.
 
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Das mit der Abschirmung der Strippen ist bei mir so ein Problem für sich. Die NF-Kabel verlaufen mitsamt der HF-Kabel auf bis zu drei Metern parallel, da sind die vielen Einstruungen dementsprechend vorprogrammiert. Für einen meiner äußeren Monitore musste ich sogar auf das beste DisplayPort-Kabel setzen, das der Markt hergibt, aus der Gold Line-Serie von Lindy, ca. 95 Euro. Seit wenigen Monaten habe ich sogar wieder mein altes Hama Pro Class Home Theatre Gold Connections Black Stream RCA Subwoofer Connection Cable im Einsatz, weil dieses für Xover konzipiert ist, was ich bei meinem früheren Subwoofer noch benötigte. Da ich allerdings nun zwei AV-Receiver an meinem aktuellen Subwoofer betreibe, habe ich dieses Kabel verwendet, um die beiden AV-Receiver an den Subwoofer zu verbinden. der wie nahezu jeder aktuelle auf nur noch einen Anschluss für die Vorstufe setzt. Xover war bei früheren Subwoofern gängig, diese je an Vor-und Endstufe verbunden werden konnten. Der klangliche Unterschied zu dem Oehlbach NF Sub 300 (nicht das Oehlbach NF Y-Sub 300) ist in fast identisch. Die Oehlbach-Strippe liefert einen winzigen Ticken mehr Impuls, der sich allerdings bei schwachen Signalen positiv auswirkt mit dieser Strippe, besonders im Bzug auf die Einschalt-Automatik des Subwoofers. Dagegen hat die Hama-Strippe einen leichten Nachteil. Dennoch zeigt sich, wie gut die einstige Pro Class-Serie von Hama tatsächlich war, diese im Falle der Home Theatre-Produktreihe bei Goldkabel gefertigt wurde. Ob das für die etwas preisgünstigere Home Cinema-Produktreihe auch gegolten hat, das ist mir nicht bekannt. Im Schrank liegt noch ein Oehlbach NF Sub 800 herum. Aktuell liebäugle ich damit, mir bei eBay für günstig das Oehlbach NF Y-Sub 300 oder Oehlbach NF Y-Sub 500 anzulachen, um das Niveau des Oehlbach NF Sub 300 zurückzuerhalten. Wobei ich nicht weiß, ob diese Strippen identisch sind. Man sieht bei den Y-Sub-Strippen, dass die Mäntel in nicht so dick ausfallen, wie es bei der Non-Xover-Variante der Fall ist.

Weiß`jemand, ob das Verbindungstück von der NF Y-Sub-Variante, das die beiden abgehenden Y-Strippen vereint, schiebbar ist? Auf eines der Bilder von der Google Suche sah ich, dass es bei einer Strippe viel weiter von den Steckern platziert gewesen ist, was darauf hindeutet, dass es doch zu gehen scheint. Ich muss die beiden RCA-Verbindungen auftrennen, auseinanderziehen, um damit die beiden AV:-Receiver erreichen zu können.
 
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Nimm einfach PA Studio Kabel, viel besser wird es danach nicht ohne das ganze Schlangenöl.
 
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Das Geräusch ist kein Brummton einer doppelten Erdung (50Hz sind sehr viel tiefer), sondern erinnert eher an das Hochlaufen einer HDD. Er ist nicht bereits hörbar, wenn man den PC einschaltet, sondern erst, wenn nach dem BIOS/UEFI der Windowsbootvorgang einsetzt. Er ist in der Lautstärke leicht ansteigend und nicht komplett linear. Auf mich wirkt es, als sei auch die Freqenz leicht ansteigend, aber das kann täuschen.

Es klingt, als würde sich das Anlaufen eines drehenden Teils übertragen. Oder irgendwas aufladen.

HDDs habe ich nicht im System und sämtliche 5,25"-Laufwerke sind bereits getrennt, die einzigen drehenden Teile sind meine 6 Lüfter (Nanoxia DX-900, hängen allesamt am Aquaero 4.0 und werden darüber gesteuert), meine Laing DDC-1T und das kleine Plastikrädchen im Durchflusssensor.

Letzteres ist in der Tat auch verändert im Gegensatz zum alten System: Der Durchflusssensor war durch Ablagerungen an der Welle, auf der das Plastikrädchen dreht, fest. Nachdem ich die Welle gereinigt habe, funktioniert er wieder. Eine Verpolung von Kontakten ist hierbei aber nicht möglich. Der Durchflussensor hängt ebenfalls am Aquaero.

Was ich bisher versucht habe:

1. Entkoppelung der Soundkarte durch Abkleben aller Kontaktstellen zum Gehäuse durch Isolierband (auch die Cinchstecker liegen nicht an den Slotstreben des Gehäuses an) - keine Veränderung
2. die Laing hing bisher aus Sicherheitsgründen direkt an 12V vom Netzteil, habe sie wieder ans Aquaero (mit Powerbooster, das hält die Laing also aus) gehangen - keine Veränderung
3. eigene Stromversorgung vom Netzteil, an der keine weiteren Geräte außer der Soundkarte hängen - keine Veränderung

Die einzigen Dinge, die mir im Vergleich zum vorher tadellos funktionierenden Trockenaufbau noch einfallen sind:

1. Position des Netzteils
2. im Trockenaufbau verwende ich eine andere Laing DDC-1T. Es ist die gleiche Pumpe, aber nicht dieselbe. Die aktuell im System Arbeitende ist die, die auch vorher schon drin war.
3. Anschlüsse der Gehäusefront (USB 2.0 Stecker am Mainboard, Powerschalter und Resetbutton habe ich einst durch Vandalismustaster ersetzt, die sind aber auch wie immer angeschlossen und tun, was sie sollen)
4. das angeschlossene Aquaero

Ich werde diese Positionen alle noch durch Verändungen versuchen als Fehlerquelle zu überprüfen.
 
Ich konnte zuerst nicht nachvollziehen, was an eriner solchen Kompponente wie ein Spinup von einer HDD klinge, aber nach weiteren Lesens... Kann es sein, dass Du den Effekt von Coil Whine (Spulenfiepen) meinst?
 
  • Danke
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Möglich, wenn ich nur genau wüsste, wie das klingt.

Ich erinnere mich, dass als ich mir die 3080 (die jetzt in dem Trockaufbau meines X99-Systemns sitzt) gekauft habe (vorher hatte ich eine uralte Radeon HD 7990 im Rechner) das Brummtonproblem auftrat und ich das letztlich nur dadurch gelöst bekam, dass ich die Bildausgabefrequenz der Grafikkarte in der Nvidiasoftware auf 100fps oder so limitierte (was angesichts meines damaligen Monitors ohnehin keinen Verlust darstellte). Der war aber deutlich tiefer als das, was ich jetzt habe und auch deutlich leiser. Das Runterregeln der Bildausgabefrequenz hat mich nie gestört. Mein Monitor kann zwar 240Hz und die Grafikkarte kann das sicherlich auch halbwegs bedienen, aber ab 100Hz sehe ich ohnehin keine Unterschiede mehr.

Nur selbst wenn es das ist: Warum war der Ton im Trockenaufbau dann nicht auch vorhanden? Im Regelfall kommt das Spulenfiepen von der Grafikkarte, wenn ich das richtig sehe. Und die ist ja unverändert meine RD 9070XT@wakü. An der Grafikkarte fiept bei mir überhaupt nichts. Weder vor dem Waküumbau unter Luft noch jetzt. Auch unter Volllast (Furmark z.B.) fiept da nichts.
 
Einstreuungen durch PWM usw sind nicht unüblich, das muss man sich als großen Radiosender vorstellen.
All die Kabel sind quasi eine Antenne.
Gutes Netzteil ist da sehr wichtig.
 
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