Anfängerfragen - Linux Neuling? Hier ist der richtige Platz für deine Fragen (2)

  • Ersteller Gelöschtes Mitglied 45455
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Ich kann einfach keinen bootfähigen Stick erstellen. Was mache ich falsch?
Du versuchst einen Linux-Installer auf einen USB-Stick zu flashen.

Das Linux erstellt vermutlich eine EXT4 Partition auf dem Stick. Windows kann aber kein EXT4. Deswegen kriegst du diese Meldung.

Ist die Meldung dein Problem oder kannst du wirklich nicht von dem USB-Stick booten? Mit anderen Worten: Hast du überhaupt wirklich probiert den Stick zu booten?

BTW: Manche USB-Sticks sind nicht bootbar. Mit denen gehts schlicht und einfach nicht. Das sind aber meist China-Billo-Sticks. Mit "Marken"-Sticks ala Sandisk oder Intenso hatte ich das noch nie.
 
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Nutze Ventoy dafür, das funktioniert super. Einmal eingerichtet den Stick und dann kann man sogar mehrere Isos einfach drauf schieben. Dann kann man beim Boot wählen welche man starten will. Solltest dir mal ansehen.
Mit Rufus geht das glaube nicht.
Ansonsten gäbe es noch Balena Etcher, das kann aber nur eine einzige Iso.

Grad wenn man evtl mehrere Distros probieren will ist Ventoy die beste Option. Hab da immer ne aktuelle Win 11 Iso, Cachy und Nobara etc drauf und kann beim Boot einfach auswählen was ich laden will. Sehr empfehlenswert.
 
Nutze Ventoy dafür, das funktioniert super
Hab ich neulich zum ersten mal benutzt und war super, eben weil man den Stick damit 1x flashed und dann einfach die Isos draufkopieren kann, super simpel.
 
Ist ein Patriot supersonic rage Stick mit 128GB, super alt aber funktionierte bis jetzt immer tadellos.
Der PC booted nicht vom Stick. Boot-Reihenfolge und secure boot wurden geändert/deaktiviert.
So wie in einer Video-Anleitung kann ich auch gar nicht auf den Stick zugreifen (Bild).
Ich versuche es mal mit Ventoy.
 

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Es liegt daran, dass Du mehrere Partitionen auf dem Stick hast.
Das Boot-Image wurde auf "E" erstellt. Das UEFI sucht aber immer auf der ersten Partition, hier "D" nach einem Boot-Medium.
 
Nutze Ventoy dafür, das funktioniert super.
Ventoy funktioniert mit einigen OS/ISO/ leider nicht, warum auch immer, bin wieder davon abgekommen.
Ist ne nette Idee aber in der Praxis leider meh.

Wenn man das regelmäßig braucht, okay, dann müsste man halt testen, was damit geht und was nicht.
 
Ventoy ist eine super Sache, weil man halt die ISOs einfach in einen Ordner kopiert - und die Liste an Betriebssystemen somit auch leicht löschen/aktualisieren kann, ohne jedes Mal den Stick zu flashen

Aber @pwnbert hat recht, es gibt (wenige, mMn) Systeme, die Ventoy nicht mögen. Insofern ist Ventoy auf einem 128GB-Stick normalerweise mein erster Anlaufpunkt, falls das ncht funktionieren sollte flashe ich das jeweilige OS halt auf einen anderen Stick.

BalenaEtcher ist auch simpel & gut, Rufus bietet halt mehr Optionen (z.B. Win11 mit Offline-Konto und anderen Voreinstellungen)
 
Bei mir waren es verhältnismäßig viele Sachen, die mit Ventoy nicht gegangen sind, 2 oder 3 (von vllt. 6-7, vllt. hatte ich Pech mit meiner Auswahl).

Ist eh ein guter erster Versuch mit Ventoy.
Man muss nur im Kopf haben, dass es sein kann, dass es nicht geht.

Sonst sucht man sich nämlich blöd, weil das Ding beim Booten irgendwie stecken bleibt, und man den Fehler vllt. sonst wo sucht.
 
Ich konnte Ventoy nie unter Windows einrichten oder updaten. :wall:
Unter Linux dagegen kein Problem und ich konnte (auch Windows-ISOs) immer ohne Probleme booten...
 
Hatte mit Ventoy auch leider mit diversen Distros Probleme. Super Idee, aber leider unzuverlässig.
 
Hm, keine Ahnung. Bei mir funktionierts problemlos... War auch nur als Ausweichmöglichkeit gedacht falls sonst nichts klappen will.
 
Rufus hat immer von selbst zwei Partitionen erstellt. Mit Ventoy hat es geklappt. Jedoch erscheint immer wieder eine "Windows Bitlocker partition detected" Meldung. Ich kann die Meldung ignorieren und fortsetzen oder die Installation beenden. Ich würde meine 2TB Windows SSD Teilen und für beide BS benutzen. Lässt sich während des bazzite Installationsorgangs keine Partition erstelllen?

edit: zudem muss ich jetzt immer wieder mir eine neue Pin vergeben wenn ich mich bei windows 11 anmelden möchte, ist das das Linux Erlebnis von dem alle sprechen? :d
 
Nee, das ist das Windows-Unerlebnis von dem immer alle sprechen. Für Anfänger lohnt es sich auf ner alten kleinen SSD zu starten.
 
Ich habe jetzt unter Windows einfach meine vorhanden Festplatte partitioniert. Ich habe keine Möglichkeit eine weitere Festplatte einzubauen.
 
Das ist ein guter Ansatz.
Linux trifft hier gleich auf 3 Herausforderungen: Eine NTFS-Platte, SecureBoot und das Sleep statt Shutdown-Verhalten von Windows.
Aber nochmal: Hier ist für dich als Anfänger Frust vorprogrammiert, und das liegt an Windows, nicht an Linux. Z.B. hat windows die Eigenheit bei Updates den Bootloader der Linux-Partition zu zerschiessen. Das macht alles wenig Spaß. Ich würd definitiv mit ner eigenen Platte für Linux starten - wenn für zweite kein Platz, dann am WE mal ne alter stattdessen einbauen. ODer einen ähnlichen Weg gehen.
 
Fängt ja schon mal super nervig an. Ich habe wenig Lust gerade jetzt in eine neue (viel zu teure) ssd zu investieren.

Ich verstehe nicht wieso am Ende die gesamte 2TB gelöscht werden soll obwohl ich die 1TB Partition zu Beginn ausgewählt habe.

Warum er wegen der Boot efi Partition meckert verstehe ich auch nicht, das hat das System doch von selber erstellt.
 

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Fängt ja schon mal super nervig an. Ich habe wenig Lust gerade jetzt in eine neue (viel zu teure) ssd zu investieren.

Ich verstehe nicht wieso am Ende die gesamte 2TB gelöscht werden soll obwohl ich die 1TB Partition zu Beginn ausgewählt habe.
Wo steht das die gesamten 2TB gelöscht werden?

Laut dem letzten Screenshot wird nvme0n1p4 gelöscht. Das ist nur eine Partition. Und zwar die vierte, die du laut Screenshot 2 ja auch löscht.
Die 2,05TB die weiter oben stehen zeigen an um welche Festplatte es geht. Nämlich nvme0n1 (ohne pX!).

Das ist die Windowsuser-Experience. Partitionieren und Formatieren funktioniert unter Linux auch nicht anders als unter Windows. Aber weil der Benutzer weiß, das er gerade etwas bedient was nicht Windows ist, verliert er spontan die Fähigkeit zu lesen was auf dem Bildschirm angezeigt wird. :p


Warum er wegen der Boot efi Partition meckert verstehe ich auch nicht, das hat das System doch von selber erstellt.
Die hat wohl eher Windows irgendwann mal erstellt.


edit: zudem muss ich jetzt immer wieder mir eine neue Pin vergeben wenn ich mich bei windows 11 anmelden möchte, ist das das Linux Erlebnis von dem alle sprechen? :d
Dein Windows macht komische Sachen und du fragst dich ob das die Linux-Experience ist? :rolleyes2:
Ich würde eher sagen, du experienced gerade wie zickig Windows sein kann.
 
Wo steht das die gesamten 2TB gelöscht werden?

Laut dem letzten Screenshot wird nvme0n1p4 gelöscht. Das ist nur eine Partition. Und zwar die vierte, die du laut Screenshot 2 ja auch löscht.
Die 2,05TB die weiter oben stehen zeigen an um welche Festplatte es geht. Nämlich nvme0n1 (ohne pX!).

Das ist die Windowsuser-Experience. Partitionieren und Formatieren funktioniert unter Linux auch nicht anders als unter Windows. Aber weil der Benutzer weiß, das er gerade etwas bedient was nicht Windows ist, verliert er spontan die Fähigkeit zu lesen was auf dem Bildschirm angezeigt wird. :p



Die hat wohl eher Windows irgendwann mal erstellt.



Dein Windows macht komische Sachen und du fragst dich ob das die Linux-Experience ist? :rolleyes2:
Ich würde eher sagen, du experienced gerade wie zickig Windows sein kann.

Ich bin halt davon ausgegangen das die kompletten 2TB gelöscht werden und er Zeile für Zeile weiter fortführt und alle Partitionen formaitiert. Lieber einmal mehr fragen bevor man alles platt macht.

Die Windows experience nervt mich schon lange, deswegen will ich eigentlich schon lange wechseln bzw. was anderes ausprobieren.
 
Ich habe jetzt unter Windows einfach meine vorhanden Festplatte partitioniert. Ich habe keine Möglichkeit eine weitere Festplatte einzubauen.

falls es mit nvme slot etc... zu tun hat, im gegensatz zu windows lässt sich linux auch ohne zusätzliche tools auf usb ssd/hdd installieren ohne den windows bootloader zu beeinträchtigen, nur so als idee :)
 
Ich habe die Installation abgeschlossen. Nach dem Neustart habe ich jetzt aber leider keine Möglichkeit die Partition in der bootreihenfolge auszuwählen. In den bootoptionen wird sie mir aber angezeigt, jedoch lässt sie sich nicht darüber starten.
 

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Hättest du nicht eine separate EFI-Partition gebraucht, wenn du direkt im Bios die Linux-Partition zum Booten auswählen willst?

Ka, ich hab das immer nur auf separate Platten installiert und da hat jede Platte ihre eigene EFI-Partition und die wähle ich im Bios aus.
 
Keine Ahnung - wo, wie oder wann man das erstellt oder hätte erstellen sollen.

In einem anderen Erklärvideo beginnt der erste Neustart mit einem Bluescreen - "Perform MOK management". Es wird erklärt das man dort eine art "key" mit dem passwort "universalblue" erstellen soll.
Der Step kam bei mir erst gar nicht.
 
Erfahrungsgemäss würde ich auch auf eine zweite HDD/SDD setzen, das macht vieles einfacher, selbst wenn es ein externes Medium, bevorzugt per schnellem USB3/4, sein sollte.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hättest du nicht eine separate EFI-Partition gebraucht, wenn du direkt im Bios die Linux-Partition zum Booten auswählen willst?
Ich meine mich zu erinnern, dass bei der Installation keine EFI Partition erstellt wird, wenn man dual-boot auf einer Disk hat. Dann bootet man mit dem win-bootloader into Grub und wählt dann das entsprechende Betriebssystem.
Und wenn man auf zwei Disks installiert muss man aufpassen, dass die EFI Partition mit erstellt wird. Sonst braucht man die erste Disk als boot-device um die zweite zu starten.

(Das ist aber ohne Gewähr auf Richtigkeit, da es für mich manchmal ein kleiner Kampf war, das alles so hinzubekommen, wie ich es wollte.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ein guter Ansatz.
Linux trifft hier gleich auf 3 Herausforderungen: Eine NTFS-Platte, SecureBoot und das Sleep statt Shutdown-Verhalten von Windows.
Ist aber lösbar, habe ich hier auf 5 Rechnern problemlos in Betrieb
 
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