Exceria Pro G2 SSD im Test: Generation 5 mit 4 TB von Kioxia

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Mit der Exceria Pro G2 bringt Kioxia sein Produktportfolio auf Generation-5-Stand. Das Spitzenmodell für anspruchsvolles Gaming und kreative Umgebungen mit 4 TB sowie DRAM-Cache schauen wir uns in diesem Test genauer an.
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Danke für den Test. Habe gestern die T710 - 1TB gekauft und vorher euren Test dazu gelesen.
Die Gen 5 Speicher sind nur 30€ teurer als langsamere Gen 4, die teils noch nicht mal cache onboard haben.
Kioxia wollte ich aktuell nicht. Denn die wiederholende, langjährige Verschiebung bei den Eigentumsverhältnissen mit Toshiba, Sandisk, Western Digital und nun wieder Kioxia macht es intransparent. Auch bin ich besorgt wie die älteren Platten mit Firmware und Treiberupdates versorgt werden. Das im Vergleich zu Crucial -Hausmarke Micron mit Microncontroller- und der bessere Preis waren klare Argumente für die Crucial. (wobei ein Firmwareupdate auf Version 3 aktuell nötig ist vor Inbetriebname.) Die Samsung haben mit der 990 Pro eine Platte, welche viele Firmwareupdates durchmachen musste. Auf Windows gab es neulich das Problem, dass einige Clients nicht gestartet sind mit Samsung- Platten.
Der Vollständigkeit halber könntet ihr noch ein Modell mit dem neueren Phison-E28 dazu nehmen, bspw. die Corsair MP700Pro.
Gruß
 
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Zum Betrieb der SSD ist - wie bei jeder Generation-5-SSD - natürlich eine Kühllösung notwendig.
Nicht wirklich, dies war mal bei denen mit dem Phison E26 so, aber der war noch in 12nm gefertigt und die aktuellen Controller wie eben der SM2508 sind in 6nm oder besser gefertigt und werden nicht wärmer als gute PCIe 4.0 SSDs.

Kommen die Zugriffe mit niedriger Warteschlangentiefe, erhalten wir sehr gute Werte. Hier findet sie sich ganz oben in der Liste wieder. Genau gegenteilig sieht es aus, wenn die Anfragen mit hoher Warteschlangetiefe kommen. Hier fallen die Ergebnisse ans andere Ende der Tabelle zurück.
Genau so soll es doch bei einer Consumer SSD sein, denn beim normalen Heimanwender sind schon 4 gleichzeitig ausstehende Befehle selten viel. Dies ist bei Enterprise SSDs genau anderes herum, aber für Consumer SSDs ist dies das optimale Verhalten und kein Grund dies als Negativpunkt aufzuführen. Deshalb ist es auch so unsinnig wenn man manche auf die maximalen IOPS schauen, man wird im Alltag nie auch nur einen Bruchteil davon ausnutzen können, weil es einfach nicht so viele Anfragen gibt, alles über so 100.000 IOPS reicht für Heimanwender aus und mehr macht dann keinen Unterschied mehr, außer in Benchmarks.

Aber der Review scheint zu bestätigen, dass WDs Aussage sie hätten den SM2508 auf der SN8100 optimiert, scheint ja zu stimmen, dann diese hier hat ja im Prinzip die gleichen Zutaten und verhält sich doch deutlich anderes.
Denn die wiederholende, langjährige Verschiebung bei den Eigentumsverhältnissen mit Toshiba, Sandisk, Western Digital und nun wieder Kioxia macht es intransparent.
Da hat sich in den ganzen Jahren nur zweimal was an den Eigentumsverhältnissen verschoben. Einmal hat WD 2016 SanDisk übernommen, die seit 1999 zusammen mit Toshiba im Joint Venture (später Flash Forward genannt) NAND Flash entwickelt und produziert haben. Seit 2025 führt WD SanDisk wieder als eigenständiges Unternehmen, es gehört aber weiterhin WD. Dann hat Toshiba 2018 aufgrund finanzieller Engpässe seine NAND und SSD Sparte als Kioxia ausgelagert und einen Großteil davon verkauft, sie halte noch so 18,5% daran. Das Flash Forward Joint Venture wurde immer wieder verlängert und läuft aktuell bis Ende 2027.
 
Dezenter Schreibfehler :sneaky:
"Bei den Modellen mit 2.048 GB und 4.096 GB gibt Kioxia bis zu 14.900 MB/s schreibend an, ..."
lesend wäre zutreffender, na wenigstens stimmt es dann doch in der Tabelle. 8-)
 
Denn die wiederholende, langjährige Verschiebung bei den Eigentumsverhältnissen mit Toshiba, Sandisk, Western Digital und nun wieder Kioxia macht es intransparent.
Western Digital hat mit Kioxia überhaupt nichts zu schaffen. SanDisk stellte bereits 2009 seine NAND Speicher Produktion ein und das damalige Joint Venture mit Toshiba wurde aufgelöst.
Bereits seit 2019 ist Kioxia ein eigenständiges Unternehmen. Die Produkte sind gut und erhalten seit Jahren einen ordentlichen Support.
Und was jucken dich überhaupt ältere Produkte, wenn du es doch ganz offensichtlich auf Neuware abgesehen hast? Deine Ausführungen ergeben absolut keinen Sinn und es scheint eher so zu sein, dass du vielmehr deinen Kauf der T710 vor dir selbst rechtfertigen willst.

Im Übrigen hat Micron die Marke "Crucial" eingestellt und es werden nur noch die Bestände abverkauft. Soviel also zum Thema des zukünftigen Firmware Supports für deine tolle Crucial SSD.
 
SanDisk stellte bereits 2009 seine NAND Speicher Produktion ein und das damalige Joint Venture mit Toshiba wurde aufgelöst.
Nein, die ursprüngliche Vereinbarung eines Joint Ventures zwischen SanDisk und Toshiba ist von 1999. Damals wollte man zusammen 512 Mbit und 1-Gbit NAND Chips entwickeln und SamDisk hat da seine Multi Level Cell Architecture für seine NOR Chips eingebracht. Dies Joint Venture wurde dann mal Flash Forward genannte, inzwischen scheint sich der Name geändert zu haben, aber es wurde gerade erst End Januar bis 2034 verlängert:
Tatsächlich scheint SanDisk aber selbst nie NAND hergestellt zu haben, dies passierte im Rahmen des Joint Ventures mit Toshiba (nun Kioxia) und letztere scheinen die Verantwortung für die Fertigung zu haben, denn da steht auch: "As part of this renewed agreement, Sandisk will pay Kioxia USD 1.165 billion for manufacturing services and continued availability of supply." Ohne das Joint Venture müsste SanDisk wohl erst eigene Fab bauen um weiterhin NANDs verkaufen zu können.

Bereits seit 2019 ist Kioxia ein eigenständiges Unternehmen.
Schon 2018 entstand Kioxia als Ausgliederung der NAND und SSD Sparte von Toshiba, weil Toshiba Geld gebraucht hat. Deshalb haben sie die Sparte als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert und einen Großteil der Anteile verkauft.
Im Übrigen hat Micron die Marke "Crucial" eingestellt
Bin mal gespannt wie lange dies so bleibt oder ob sie die Marke nicht bald wiederbeleben müssen, denn die KI Nachfrage scheint so nicht ganz so rosig zu sein, wie Micron wohl gehofft hat. Einmal hat Google wohl ein Verfahren gefunden um den RAM Bedarf für KI um den Faktor 6 zu reduzieren und dann scheint es so, als wäre es keine festen Abnahmeverträge die OpenAI im Oktober mit Samsung und SK Hynix geschlossen hätte. OpenAI muss also nicht die etwa 40% von deren DRAM Wafern abnehmen, wenn z.B. der Ausbau der Rechenzentren stockt, können sie wohl auch weniger nehmen und damit wären dann ggf. mehr Wafer verfügbar.

Der Ausbau der Rechenzentren schon bisher nicht wie erwartet zu laufen und die Weltwirtschaft dürfte wegen des Folgen des Golfkriegs in einen Rezession rutschen. Dazu kommt, dass viele der Investitionen von den Golfstaaten gekommen sind, man wird sehen ob die noch das Geld und den Willen haben wie erwartet weiter in KI zu investieren. Obendrein dürften die massiv gestiegenen Energiepreise die Wirtschaftlichkeit von Rechenzentren nicht gerade verbessern und in den USA wächst der Widerstand von Anwohnern gegen Rechenzentren in ihrer Gegend.

Es könnte also sein, dass Micron seine DRAMs und NANDs dann nicht alle alleine an Unternehmenskunden verkauft bekommt und sich schon bald wünschen wird, wieder ein Endkundengeschäft zu haben. Ich werde sie dann nicht mehr kaufen, denn sie haben uns ja nun gezeigt, wie wenig wert sie auf uns private Endkunden legen und wohl beim nächsten mal wieder Samsung SSDs kaufen, die sind derzeit erstaunlicherweise auch recht günstig. Auch weil Samsung als großer und breit aufgestellter Konzern nach dem Platzen der KI Blase die besten Überlebenschancen hat. Denn sollte von dem nun von KI Firmen gehorteten DRAM und NANDs plötzlich auf den Markt kommen, weil die geplanten KI Rechenzentren am Ende doch nicht gebaut werden, so könnten die Preise massiv fallen und die DRAM und NAND Hersteller Probleme bekommen. Während OpenAI offenbar nur Kaufoptionen abgeschlossen und gar nicht wirklich Ware gekauft hat, haben andere KI Firmen aufgrund der Nachricht nämlich wirklich massiv Ware eingekauft um nicht ohne dazustehen und einiges auf Lager haben um ihre Rechenzentren dann auch ausstatten zu können,

Wir leben in turbulenten Zeiten und dies gilt auch für den Speichermarkt.
 
Danke für den Test...

WD_SanDisk hat seine NAND Speicher schon immer über Toshiba bezogen, durch Namensänderung 2020 zu Kioxia bezieht WD SanDisk weiterhin die NAND Speicher... Aber SanDisk ist bei der Entwicklung von NAND Speicher bei Kioxia sehr eng mitbeteiligt...

 
Im Übrigen hat Micron die Marke "Crucial" eingestellt und es werden nur noch die Bestände abverkauft.
Das ist eine interessante Aussage.
Gerade in den letzten Monaten kommt es mir so vor als ob Crucial Produkte den Markt regelrecht überschwemmen. Die Pro Overclocking Speicher scheinen ja in sagenhaften Mengen produziert worden zu sein, sehr oft sind das die einzig verfügbaren Speicher.
Ebenso bei der SSD Produktpalette: E100, P3, P3 Plus, P310, P510, T500, T700, T705, T710,
Sieht mir irgendwie nicht so als als ob man hier gerade Ladenschluss macht. Hersteller wie Kingston, Samsung, Lexar haben ein deutlich schlankeres Produktportfolio (was die Modelle angeht) und sind nicht im Ausverkauf?
Sehe jedenfalls keinen Grund warum man keine Crucial Produkte meiden sollte so man auf die Marke steht.
 
Ebenso bei der SSD Produktpalette: E100, P3, P3 Plus, P310, P510, T500, T700, T705, T710,
Früher hatte Crucial mal mit der 300C die erste SATA 6Gb/s auf dem Markt die man auch wirklich im Handel finden konnte und die m4 war zu ihrer Zeit auch eine echte Spitzen SSD, aber vom aktuellen Programm finde nur die T710 interessant. Die kostet aber oft auch nicht weniger als z.B. eine Samsung 9100 PRO mit gleicher Kapazität, wobei die Preise wegen der ganzen neu eröffneten eBay Shop schwer vergleichbar sind. Diese Shop scheinen bestenfalls von Leute zu sein, die zu Beginn der Speicherkrise große Mengen aufgekauft haben und diese seither mit Gewinn auf den Markt werfen oder es sind Betrüger die Fake Ware verkaufen, ich werde bei solchen Händlern jedenfalls nichts kaufen.
sind nicht im Ausverkauf?
Von der Speicherkrise hast Du aber schon was mitbekommen? Auch davon, dass am Ende der Handel die Preise macht, nicht der Hersteller?
 
Es könnte also sein, dass Micron seine DRAMs und NANDs dann nicht alle alleine an Unternehmenskunden verkauft bekommt und sich schon bald wünschen wird, wieder ein Endkundengeschäft zu haben. Ich werde sie dann nicht mehr kaufen, denn sie haben uns ja nun gezeigt, wie wenig wert sie auf uns private Endkunden legen...

Als wenn sich die Konkurrenz kundenfreundlicher verhält. Sollte Micron eines Tages wiederbelebt werden, würde sich deren Zeugs - attraktive Preise vorausgesetzt - auch zukünftig gut verkaufen lassen.

Denn sollte von dem nun von KI Firmen gehorteten DRAM und NANDs plötzlich auf den Markt kommen, weil die geplanten KI Rechenzentren am Ende doch nicht gebaut werden, so könnten die Preise massiv fallen und die DRAM und NAND Hersteller Probleme bekommen.

Nicht umsonst haben sich die Hersteller recht zögerlich gegeben, was den geforderten Ausbau betrifft. Sprich, denen wird durchaus bewusst sein, dass die Goldgräberstimmung nicht ewig anhält. Was ich mir rein gar nicht vorstellen kann, ist, dass RAM oder NAND in absehbarer Zeit zu Dumpingpreisen veräußert werden, gern lass ich mich aber eines Besseren belehren.

Nicht falsch verstehen, Dumpingpreise sind auch aus meiner Sicht gern gesehen, nur sollte man/n sich bei solchen Wünschen/Prognosen die Preisentwicklung der Vergangenheit vor Augen halten, zudem sind auch die Hersteller nicht auf der Wurschtsuppe hergeschwommen.

Apropos Preisverfall bzw. Entspannung:

Micron Is Looking to Stack Gaming GPU GDDR Modules Like HBM for the First Time Ever, and AI’s Memory Hunger Is Entirely to Blame

Sehe jedenfalls keinen Grund warum man keine Crucial Produkte meiden sollte so man auf die Marke steht.

Was heißt, steht, Crucial hat in der Vergangenheit des Öfteren mit unschlagbaren Preisen aufgewartet, so dass ich für meinen Teil auch zukünftig keinen Bogen um deren Produkte machen würde, sofern die preislich zu überzeugen wissen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auch davon, dass am Ende der Handel die Preise macht, nicht der Hersteller?

Ähm, nö. der Hersteller gibt den Preis vor! Denn auf dem baut der Distributor sowie der Handel auf. Zumal die Marge des Handels mittlerweile sehr bescheiden ausfällt.
 
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Der Hersteller gibt max. eine UVP vor, was der Handel/Händler daraus macht, seine Sache. Der Hersteller ist gar nicht in der Position, selbst eine Preisbindung dem Handel vorzugeben, denn das ist bzw. war bisher ja die für den Hersteller größte Plattform seine Produkte zu vermarkten. Von daher haben wir es ja nun so wie es derzeit ist - Direktvermarktung Hersteller -> Großabnehmer, da ist jeder Hersteller sowas von geil darauf, denn da kann in kurzer Zeit viel mehr Geld verdient werden, bei gleichzeitig konstant vollen Auftragsbüchern über absehbare Zeiträume und darüber hinaus.
 
Der Hersteller gibt max. eine UVP vor, was der Handel/Händler daraus macht, seine Sache. Der Hersteller ist gar nicht in der Position, selbst eine Preisbindung dem Handel vorzugeben, denn das ist bzw. war bisher ja die für den Hersteller größte Plattform seine Produkte zu vermarkten.

Hersteller => Samsung, SK Hynix, Micron... Sprich, es dürfte doch wohl außer Frage stehen, wer sich den Hauptanteil einheimst, hoffend, dass dies jetzt verständlich genug war. Denn der Rest läuft bzw. lief bis vor kurzem unter Bittsteller. So wenig wie dort eine UVP etwas zu suchen hat, denn dort wird von Spot- bzw. Kontraktpreisen gesprochen.

Bezüglich UVP: Natürlich ist die unverbindlich, wie schon in der Bez. enthalten und obwohl hier in DE untersagt gab's hin und wieder Hersteller/Vertriebe, welche dies umgangen haben.
 
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Der Hersteller gibt max. eine UVP vor, was der Handel/Händler daraus macht, seine Sache.
Eben, natürlich setzt der Hersteller gewissermaßen den Mindestpreis, da die Händler natürlich in aller Regel Gewinn machen wollen und daher auf ihre Einkaufspreise etwas draufschlagen werden, aber nichts verbietet ihnen auch mit Verlust zu verkaufen. Im Lebensmittelhandel ist dies recht weit verbreitet, da werden Alltagsprodukte wie Milch oder Butter gerne mal mit Verlust verkauft, weil die Kunden deren Preise genau kennen und so den Eindruck bekommen sollen, dass alles im Supermarkt billig wäre und der macht dann seinen Gewinn an den anderen Produkten die die Kunden ebenfalls kaufen. Das wird bei Hardwarekomponenten sicher so nicht funktionieren, aber im Prinzip kann ein Händler dies auch machen und der Hersteller es nicht verhindern, aber meist versuchen die Hardwarehändler eher mehr aufzuschlagen, gerade wenn ein Produkt neu ist. Derzeit dürfte so manch Händler der noch RAM Riegel oder SSDs auf dem Lager hat die er vor der Speicherkrise eingekauft hat, sich daran eine goldene Nase verdienen und auch dies kann der Hersteller nicht verhindern.

Die einzige Ausnahme die mir dazu einfällt ist die Buchpreisbindung, da wird per Gesetz festgelegt, dass der Verleger oder Importeur eines Buches den Verkaufspreis an Endkunden bestimmen kann und der Handel sich daran zu halten hat. Davon abgesehen ist es aber bewusst so, dass der Hersteller dies eben nicht darf, sondern der Händler das Recht hat seine Preise selbst zu bestimmen.
 
aber nichts verbietet ihnen auch mit Verlust zu verkaufen. Im Lebensmittelhandel ist dies recht weit verbreitet...

Das was nahe dem EK bzw. mit geringfügigem Verlust veräußert wird, wird beim Rest doppelt und dreifach wieder draufgeschlagen. Dein Text hingegen suggeriert, der Lebensmittelhändler wäre ein Samariter. Im Übrigen liegt die Händler Marge pi mal Daumen bei 20 bis 25%, vergleichen mit der Marge der Einkaufsgemeinschaften Peanuts. Viele der Aktionsangebote werden aber auch entsprechend günstig erworben, weil ein Überbestand totes Kapital bedeutet und somit niemandem etwas nützt. Milch u. Butter hingegen werden nicht subventioniert, nein, es werden den Bauern schlicht die Daumenschrauben angesetzt. Einzig teure Markenprodukte werden gerne mal quersubventioniert, um die holde Kundschaft ins Geschäft zu locken, siehe bspw. die Schwarz Gruppe.

Merke: Niemand hat etwas zu verschenken, sowie sich jeder auf die Fahne geschrieben hat Gewinn zu erwirtschaften bzw. kostendeckend zu arbeiten.
 
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Dein Text hingegen suggeriert, der Lebensmittelhändler wäre ein Samariter
Keine Ahnung wie man dies aus einm Satz lesen kann, in dem doch klar steht, der Supermarkt "macht dann seinen Gewinn an den anderen Produkten die die Kunden ebenfalls kaufen." Das Lesen scheint bei Leute dies meine dies würde suggeriert es wären Samariter wohl nicht so gut zu klappen und wie das Denken Glücksache zu sein.
 
Dir scheint generell der Praxisbezug abhandengekommen zu sein, kein Wunder, schließlich hältst du dich ausschließlich hier auf. Empfehlung meinerseits: Wirf mal ein Blick in die EK Listen, evt. geht dir dann ein Licht auf. Von den Einkaufsgemeinschaften mal ganz zu schweigen, denn da würdest du dir nur verwundert die Äuglein reiben.
 
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bin persönlich nicht so dafon überzeugt das sich 5.0 als bs platte mit den appz s drauf so rentiert hat gegenüber 4.0 da die ungekühlte m2 auch in 4.0 im nu drosselt.

aber gut die evulution muss weiter gehen.

wichtiger währe halt das ram und speicher generel wieder auf die alten preise droppt
 
bin persönlich nicht so dafon überzeugt das sich 5.0 als bs platte mit den appz s drauf so rentiert hat gegenüber 4.0 da die ungekühlte m2 auch in 4.0 im nu drosselt.
Wenn schon eine PCIe 4.0 SSD zu warm wird, dann sollte man mal über die Belüftung des Gehäuses nachdenken. Die guten PCIe 5.0 Consumer SSDs wie die WD SN8100 hat die gleiche Leistungsaufnahme wie ihr Vorgänger SN850X und wird daher auch nicht wärmer werden. Wirklich Hitzköpfe waren bei PCIe 4.0 und PCIe 5.0 nur die erste Generation mit dem Phison E16 bzw. E26, die jeweils nur aufgebohrte Versionen ihrer Vorgänger waren. Neuere PCIe 4.0 Consumer SSD Controller wie auch der E18 von Phison selbst, waren in moderneren und damit effizienteren Fertigungsprozessen hergestellt und keine Hitzköpfe mehr und dies gilt auch für die modernen PCIe 5.0 Consumer SSDs Controller die in 7nm oder besser gefertigt werden.

wichtiger währe halt das ram und speicher generel wieder auf die alten preise droppt
Dies hängt davon ab wie lange die KI Blase andauert und es gibt erste Hinweise, dass es da Probleme im Paradies gibt. Einmal scheint Google eine Methode gefunden zu haben den RAM Bedarf um den Faktor 6 zu senken und dann gehören die Golf Staaten zu den größten Investoren in KI, aber im Moment dürften sie andere Probleme haben und eher weniger Geld für solche Investitionen. In diesen turbulenten Zeiten sind Prognosen sehr schwer, denn auf der anderen Seite gibt es einen Mangel an Helium, was in der Halbleiterherstellung sehr wichtig ist, aber es gibt Hoffnungsschimmer. So hat OpenAI offenbar gar keinen verbindlichen Kaufvertrag für 40% der DRAM Wafer von Samsung und SK Hynix abgeschlossen, was im Oktober die Panik und Preissteigerungen ausgelöst hat, auch weil andere KI Firmen dann angefangen haben zu kaufen was auf dem Markt war, sondern nur eine Option darauf zu besitzen und eben nur abnehmen zu müssen, was sie auch tatsächlich benötigen.
 
...Im Übrigen liegt die Händler Marge pi mal Daumen bei 20 bis 25%, vergleichen mit der Marge der Einkaufsgemeinschaften Peanuts.
So einen Mumpitz habe ich selten gelesen.
Ich war jahrelang im Einzelhandel, habe quasi tgl. Warenbestellungen aufgegeben und gerade bei den sogenannten "No_name" Artikeln (wovon nicht wenige gar keine No_name sind) lagen die EK/VK Preisspannen nicht selten bei weit über 100%. Gerade bei Aktions- und Rabattware verdient der Handel seinen Allerwertesten goldig, denn die "Rabatte" werden vorher mit den Herstellern ausgehandelt, ergo 1:1 durch gereicht. Der Händler selbst verzichtet da auf nichts! Je mächtiger die Handelskette, desto höher der Druck auf den Hersteller - so läuft das im real_Life und akzeptiert der Hersteller den Deal nicht, dann wird die Marke halt temporär nicht mehr angeboten. So einfach ist das.
 
Was die Margen des Einzelhandels angeht, muss man sehr genug unterscheiden was da gehandelt wird. Der normale Supermarkt hat für seine Lebensmittel sehr, sehr knappe Margen und ebenso die Händler von Computerhardware. Auch der typische Neuwagenhändler verdient an den Autos praktisch nichts, sondern lebt vom Verkauf von Zubehör, Dienstleistungen wie der Finanzierung und der Werkstatt, in die der Neuwagenkunde dann hoffentlich zum Service kommt.

Es gibt aber auch Branchen wie z.B. die Modebranche, wo die Margen des Einzelhandels sehr groß sind. Wer also pauschal mit irgendwelchen Margen im Einzelhandel um sich wirft, hat Null Ahnung von dem Thema und sollte daher auf die Ignorliste aller Forenuser gesetzt werden.
 
So einen Mumpitz habe ich selten gelesen.
Ich war jahrelang im Einzelhandel, habe quasi tgl. Warenbestellungen aufgegeben und gerade bei den sogenannten "No_name" Artikeln (wovon nicht wenige gar keine No_name sind) lagen die EK/VK Preisspannen nicht selten bei weit über 100%. Gerade bei Aktions- und Rabattware verdient der Handel seinen Allerwertesten goldig, denn die "Rabatte" werden vorher mit den Herstellern ausgehandelt, ergo 1:1 durch gereicht.

Mangelt es dir an wieder mal Textverständnis? Siehe:

Im Übrigen liegt die Händler Marge pi mal Daumen bei 20 bis 25%, vergleichen mit der Marge der Einkaufsgemeinschaften Peanuts.

Dem Markt ist eine Einkaufsgemeinschaft vorgeschaltet. xxx hat den Markt abgestoßen, weil er nicht lukrativ genug war. Somit hat sich die Geschäftsführerin entschlossen, den Markt unter der Regie von xxx zu übernehmen, ist aber somit an gewisse Vorgaben gebunden, welche auch Investitionen beinhaltet. Sprich, die fette Marge kassiert die Einkaufsgemeinschaft und NICHT der vermeintliche Inhaber.

Somit ist es völlig absurd anzunehmen, dass der Händler sich die Taschen vollstopft, zumal du außer Acht lässt, dass ALLEIN er das Risiko trägt, bzw. bist du dir nicht der Verantwortung bewusst. Kehrseite der Medaille, die Leidtragenden sind die Angestellten, auf deren Rücken das Ganze ausgetragen wird.

Es gibt aber auch Branchen wie z.B. die Modebranche, wo die Margen des Einzelhandels sehr groß sind. Wer also pauschal mit irgendwelchen Margen im Einzelhandel um sich wirft, hat Null Ahnung von dem Thema und sollte daher auf die Ignorliste aller Forenuser gesetzt werden.

Wir sprachen von Einzelhandel-Lebensmittel, in der Modebranche hingegen beträgt die Marge gleich mal mehrere Hundert Prozent. Dummerweise geht auch hier das Gro an die Einkaufsgemeinschaft, wenn der Laden dem untergestellt ist, bzw. die Klamotten im Lebensmittelmarkt vertrieben werden. Dass sich die Bereiche nicht alle über einen Kamm scheren lassen sollte einleuchten. Ich hatte dazumal das Vergnügen Heimelektronik in Form von Hifi sowie weiße Ware zum EK erwerben zu dürfen. Selbst dort unterscheidet sich die Marge erheblich. Während der EK auf passive Lautsprecher (unabhängig vom Hersteller) 50% plus MwSt. betrug, wurden bei der Elektronik sowie weiße Ware nur magere 20% gewährt. Selbiges galt auch für Car Hifi. Lustig auch ein Uhrenkauf, als der Händler sich versehentlich in die Karten blicken ließ. Auch hier darf von 50% plus MwSt. ausgegangen werden.
 
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kommt mal wieder auf den punkt!
 
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