[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

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Gestern mal aufm Dach gewesen und dann diese Luftblasen bemerkt. Also eigentlich alle Module davon betroffen die nun ca 3 Jahre aufm Dach liegen...
Hab ja im Dezember erweitert (gleiche Module, gleiche Charge, lagen bloß 3 Jahre in der Garage) und die haben das allesamt nicht....

Sind maysun 410wp Glas/ Glas Module. Jemand ne Idee was es sein kann? Leistung passt zu 100%
(kann ja gut mit der erweiterten Fläche vergleichen. Gleicher Winkel, gleiche Ausrichtung, nur 17 statt 31 Module und die alten Module machen eigentlich immer exakt das 1,8x....)
Also hab nun bei anderen, wo Module "näher ersichtlich" sind geschaut. Scheint ein "all Black" Problem zu sein. Haben irgendwie alle Module wenn die mal ein paar Jahre aufm Dach sind.
Hier sind Bilder von ganz anderen Modulen mit exakt dem gleichen Bild
 

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Spricht eigentlich noch etwas für All Black, außer dem Aussehen?

Habe gerade mitbekommen, dass theoretisch die Effizienz sogar etwas geringer sein könnte. Nichts wildes, aber nach dieser Blasenbildung hier...
 
Kann man eigentlich den Akku auch später selbst einfach an den Wechselrichter anschließen per Plug and Play? Oder geht das wieder nur per Elektriker?
 
Kann man eigentlich den Akku auch später selbst einfach an den Wechselrichter anschließen per Plug and Play? Oder geht das wieder nur per Elektriker?
Das kommt ganz drauf an, welche Geräte du benutzt. Bei Huawei kriegt das jeder hin
 
Alternativ gibt es auch AC gekoppelte Speicher die gar nicht direkt an den WR angeschlossen werden müssen sondern überall stehen können.
 
Musst den aber auch im Marktstammdatenregister registrieren das könnte einen Elektriker erfordern.
Und je nach Anbieter muss der auch die Config machen im WR das der sieht da ist jetzt ein Akku.
 

So bin bald auch im PV Club.

Warum Indevolt?

Der ausschlaggebende Punkt ist, dass die Notstromdose über 1500W bietet und damit meine Klimaanlage auch bei voller Leistung versorgen kann.
(Mit einem Akkumodul nur 1200W Off Grid, aber über 3kW wenn das Netz da ist)
Mal sehen ob im Sommer weitere 2kWh kaufe oder ob es dabei bleibt.

Jetzt muss ich noch gucken welche PV Module ich genau kaufe, ein Freund hat mir erstmal nur 2x100W in die Hand gedrückt :d

Edit:
Underclocker ignorieren, bringt unbelegte Aussagen und auf Nachfrage legt er nur ganze Seiten vor ohne genau zu werden.
Und wer glaubt man solle grade beim Händler gekaufte Ware weiter verkaufen anstatt zurückzusenden ist eh nicht ernstzunehmen.
 
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Jetzt muss ich noch gucken welche PV Module ich genau kaufe, ein Freund hat mir erstmal nur 2x100W in die Hand gedrückt :d
Am besten erstmal keine und du verkaufst den WR/Akku wieder.

Da ich annehme, dass du zur Miete wohnst und wenn du deinen Vermieter mit einbinden musst und wenn dein Vermieter nicht hinterm Mond wohnt, hat er mitbekommen, dass es da so nen neue DIN VDE gibt.
Und die besagt, dass die komplette Anlage (also die Kombi aus WR und Modulen) ein entsprechendes Zertifikat haben muss. (man kann also, gemäß VDE, nicht mehr einfach WR und Module zusammenstecken, auch wenn das technisch keine Hürde ist)
Dieses Zertifikat kann der Vermieter einfordern und ansonsten den Betreib der Anlage untersagen und einen Rückbau anordnen.
Das schließt im Übrigen Akkus komplett aus.

Alternativ kannst du die BKW-Anlage natürlich als normale PV ansehen und sie entsprechend durch einen E-Fachbetrieb installieren lassen, der kann dann, auch für den Akku, eine entsprechende Konformität bescheinigen. Damit sollte dann auch der Vermieter zu frieden sein.
 
Nun, wenn man nichts findet, gibt es 2. Gründe, warum das so ist.

1. man ist zu doof zum Suchen und findet deswegen nichts
2. es gibt nichts zu finden, egal wie doll man es auch versucht

Und jetzt kannste mal raten, was hier zutrifft.
Das ist keine Beleidigung, sondern einfach nur ne Feststellung eines Sachverhaltes, den DU verursachst und nicht ich.
Ist halt leider so.

Hier sind Ergebnisse, wenn man sucht.
Wer es mit Lesen so nicht hat:
Infos in vereinfachter Sprache habe ich jetzt nicht aufgetrieben.

EDIT:
Und zu dem "Mal wieder", da ich hier, berufsbedingt, mit Normen arbeite, lassen sich also alle Sachen, die ich hier von mir gebe, ganz am Ende in Normen nachlesen. Muss man sich halt einarbeiten, so ist das im Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir dir argumentiere ich nicht, dazu ist mir die Zeit zu schade.
Ich gebe dir Hinweise, wie sich bestimmte Sachverhalte ergeben, mit dem Anspruch, dass man sich entsprechend selbst informiert. (die Infos liegen auf der Straße, dazu braucht man keinen Dr. in Informatik, und neuerdings hilft dabei ja auch die KI)
Warum mache ich das? Um dich vor einem (finanziellen) Schaden zu bewahren. Und ja, dafür muss man ggf. auch mal selber etwas aktiv werden, klingt komisch, ist aber so.
 
Hab das einfach mal durch die KI gejagt...


Tldr:

Zusammenfassung / Gesamtbewertung des Posts:
Der Beitrag beschreibt einen realen Trend seit 2025: Steckerfertige PV wird strenger reguliert (neue Produktnorm DIN VDE V 0126-95 + anstehende VDE-AR-N 4105-Update 2026), Gesamtzertifizierung gewinnt an Bedeutung, Vermieter und Netzbetreiber werden kritischer.
Allerdings ist die Formulierung zu absolut („man kann nicht mehr“, „Akkus komplett aus“, „Vermieter kann untersagen und Rückbau anordnen“). In der Praxis funktionieren viele fertige BKW-Systeme weiterhin problemlos, solange sie die neue Norm erfüllen und angemeldet sind. DIY-Kombis ohne Hersteller-Gesamtzertifikat werden riskanter – vor allem bei Vermietung.
 
Allerdings ist die Formulierung zu absolut („man kann nicht mehr“, „Akkus komplett aus“, „Vermieter kann untersagen und Rückbau anordnen“). In der Praxis funktionieren viele fertige BKW-Systeme weiterhin problemlos, solange sie die neue Norm erfüllen und angemeldet sind. DIY-Kombis ohne Hersteller-Gesamtzertifikat werden riskanter – vor allem bei Vermietung.
Das sind genau die Punkte, wo KI noch lernen muss.

Das mit dem Abschalten bezieht sich hier ja auf eine/die Neuanlage. Und bei dieser kann der Vermieter die Normung anziehen.
Da @Daunti jetzt WR und Module getrennt kauft, kann er die Konformität nicht bescheinigen und damit die Normung nicht einhalten.
Eine so aufgebaute Anlage ist dementsprechend nicht betriebsfähig, wenn der Vermieter das nicht erlaubt.
Ergo ist ein Rückbau zu veranlassen.
Bestandssysteme oder Fertigsets, die im Nachgang, genau für die Kombi, noch entsprechende Konformitäten nachgereicht bekommen (obwohl das nach bereits erfolgter Genehmigung durch den Vermieter, nicht zwingend ist), können natürlich weiterbetrieben werden.
Das ist hier ja nicht der Fall, es geht ja um eine Neuanlage. (Kontext ist relevant)

Und natürlich ist ein Akku raus. Die Produktnorm sieht keinen Akku vor. Ein BKW nach Produktnorm ist ein WR+PV-Modul und Kleinkram.
Für sowas kann man eine Konformität bekommen.
BKWs/WRs mit Akku fallen explizit nicht unter die Norm.
D.h. natürlich nicht, dass Akku-BKWs nicht mehr gehen. Sie gehen unter dem Gesichtspunkt der Produktnorm nicht, weiterhin nicht.
Sprich also, ein BKW mit Akku muss, der Normenlage entsprechend, weiterhin mit Akku angemeldet werden.
Damit verbunden ist eine entsprechende Errichterbescheinigung durch einen Fachbetrieb.
Das war aber auch vorher schon so.

Wenn der Vermieter also Konformität haben möchte, fallen Akkus raus und es muss eben eine Set bestehend aus WR+Panel(s) sein, wobei der Hersteller oder Händler dies entsprechend zertifiziert.

Bestehende BKWs ohne Akku können nach erfolgter Genehmigung weiterbetrieben werden, außer es bestehen gravierende Zweifel.
Akku BKWs dürfen gemäß Normung weiterhin nicht einfach aufgebaut werden, war noch nie so.
Für die gilt keine vereinfachte Anmeldung. -> es muss also die normale Anmeldung sein und diese erfordert entsprechenden Dokumente, die ein Fachbetrieb zu liefern hat.
Ergo für den DAU gilt: einfaches BKW mit Zertifikat easy going, Akku-BKW Aufwand und damit Geld, ganz im Gegensatz zum 1. Fall.
 
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Bestehende BKWs ohne Akku können nach erfolgter Genehmigung weiterbetrieben werden, außer es bestehen gravierende Zweifel.
Akku BKWs dürfen gemäß Normung weiterhin nicht einfach aufgebaut werden, war noch nie so.
ich wäre mir da nicht so sicher, ob nicht grade Schuko fertige Systeme wie eine Ecoflow Stream nicht aus dieses Schema rasseln. Denn meines Wissens nach sind ja sowas wie Inselanlagen erlaubt. Wer soll denn bei einer AC Stream nachweisen, ob diese als Speicher genutzt wird oder ob sie grade am Schuko Stecker auflädt, weil man sie mit zum Camping mitnehmen will. Dieser Speicher muss ja nicht einmal mit einem Mikrowechselrichter verbunden sein oder Solarpanels angeschlossen haben.
 
Ecoflow Stream ist ja nicht Ecoflow Stream.
Es gibt ja die MPPT-Teile, das ist halt ne PV-Anlage sprich BKW.

Diese anderen Dinger, also reinen Akkus, sind eben ohne MPPT und damit eben keine PV-Anlage.
Sie sind, wenn man so will, ne Art USV, also nen Akkuklumpen, der irgendwo in der Ecke steht.

Also ja, dein Gedankengang ist nachvollziehbar. Aber irgendwo muss ja der PV-Strom rein in das System und das ist der Knackpunkt, diese Stelle fällt erstmal unter diese Regel, sprich, das geht so nicht.
Aber DIESE Streams sind ja noch zu "neu".

Das fängt ja schon beim alten Ecoflow (Power?)Stream an.
Das war ja ein reiner WR. Den konnte (musste nicht) man an eine Powerstation anschließen. Das kann auch keiner nachvollziehen, weder der Vermieter noch MaStR. (nutze ich das dauerhaft so, nur ab und zu, lade ich damit nur das Ding fürn See auf oder für Herrentag)
Weiter geht es ja beim Growatt und ähnliche Systeme. Da gibt es auch nen WR und PV. Dazwischen kann man den Growatt anschließen.
Sprich man kann jetzt ein konformes BKW nehmen und da ein oder mehrere von den Growatt zwischen hängen.
Hindert einen ja keiner. Ist dann erstmal kein konformes BKW, obwohl es ein Teil der Komponenten in Kombination mal war.

Nur zwischen all den Sachen und einem Arsch an die Wand Papier liegen halt zig Freiheitsgrade.
Hier geht es nur um die Fütterung, damit man niemanden einen Vorwurf machen kann.

Wer jetzt nen konformes BKW kauft, das anbaut, dem Vermieter den Wisch rüber schickt, macht damit erstmal alle, prozessual, zufrieden.
Ob man selber da jetzt noch nen AC-Speicher dran hängt, einen Growatt oder sich ne andere Trickschaltung überlegt, kontrolliert ja keiner mehr.
Der Gearschte ist am Ende der, der das verbockt hat, also z.B. Mieter.
Der Vermieter ist raus, der sagt, wir haben das geklärt, in der Satzung stehts, hier der Zettel vom BKW des Mieters, ich bin raus.
Der Anbieter sagt, was wollt ihr, VDE ist eingehalten, ja gut, hatte halt nen Defekt, passiert halt mal, ist Technik.
Ob dann der Akku gebrannt hat, einfach so oder der WR oder PV ne Überspannung reingedrückt hat, ist am Ende mit unter nicht mehr nachvollziehbar.

Dieses ganze Akkuthema ist ne Baustelle für sich. Das ist auch der Grund, warum es nach wie vor keinen einfachen Akku (regulatorisch) gibt, weil da einfach zu viele Freiheitsgrade bestehen. Die DKE arbeitet da bestimmt dran, nur hats bei einem einfachen BKW ja schon gedauert. Was meinste, wie lange das bei den Akkus dauern wird? Am haben die ja den Anspruch, das auch wasserdicht zu bekommen.

Da kommt dann irgendwas knallhartes bei raus. Also sowas wie, 1kWh und nicht von 0500-1200 und nur bei Vollmond und gleichzeitig Weiberfastnacht und am besten ist der Papst noch anwesend und spricht drei Vaterunser.
Am Ende alles etwas schwierig aktuell. (wenn man der Normen/Regel nach geht)
Technisch das ja alles nicht so der Riesenknackpunkt, wenn man ein paar Sachverhalte beachtet und Restrisiko minimiert.
 
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Kann man, ist dann aber eben kein BKW mehr.
Es ist ja klar beschrieben, was ein BKW mit vereinfachter Anmeldung ist und das schließt einen Speicher aus.

Du hast eine Wohnung, sprich der Vermieter kann (wenn er eben im Bilde ist und das ist bei großen Vermieter eher der Fall) von dir verlangen, dass du eine PV-Anlage gemäß VDE installierst und nur mit dieser Auflage wird das genehmigt. Für diese Anlage gibt es einen entsprechenden Nachweis, den du vorlegen musst.

Du aber hast, bisher, keine solche Anlage gekauft. D.h. dir fehlt die Grundlage um überhaupt mit dem Vermieter diesbezüglich in Kontakt zu treten.
Du hast aktuell nur einen Speicher mit MPPT und WR gekauft. Dieser ist nicht VDE Konform und wird es nach aktueller Lage nicht.
Jetzt kannst du dir noch PV-Module kaufen.
Auch für diese wirst du kein Zertifikat bekommen, weil zu einer PV-Anlage eben WR+PV gehört.

Kurz um, keine Grundlage für ein BKW mit vereinfachter Anmeldung, wo der Vermieter diese Anlage auch hinnehmen muss.

Du hast zwar schon den ersten Teil einer PV-Anlage, diese ist aber als ganz normale Anlage (wie ne Großanlage, nur eben in klein) zu betrachten, mit all den Pflichten und Rechten.
1. Anmeldung beim MaStR durch einen Fachbetrieb
2. Genehmigung beim Vermieter einholen, welche er ablehnen kann
3. ggf. Installation weiterer el. Betriebsmittel wie Steckdosen, Einspeisungen usw. auf deine Kosten inkl. Genehmigung durch den Vermieter, welche er auch ablehnen kann

Die Hersteller verkaufen einfach nur PV-Technik. In welche Kategorie die fällt, ist denen herzlich egal. Der Kunde alleine ist dafür verantwortlich, dass alle techn., regualtorichen und gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Diese Art von PV-Anlagen kann man als DAU-Anlagen ansehen. Einfach ein wenig was hier und da zusammenstecken, keine große Installation mit irgendwelchen Kästen etc.
kaufen, am besten alles vorkonfektioniert und dann mit wenig Aufwand installieren, auch durch einen Fachbetrieb.
Durch das P&P kostet das auch wenig Zeit und spart damit viel Geld. -> ROI

Was man selber in seiner einen Bude (Haus/Wohnung) macht, ist dann sein eigenes Bier. Allerdings ist das eben bei der eigenen Versicherung schon ein Problemfall, wenns doof läuft. Und als Mieter hat man immer mit dem Vermieter zu tun. Und der tut alles mögliche, dass er in den gesetzlichen und normativen Vorgaben bleibt und damit am Ende auch der Mieter.
Sprich der eine Typ kann mehr oder minder machen was er will, sein persönliches Pech, der andere aber muss/sollte sich an ein paar Vorgaben halten.

Und so ist es nunmal, dass ein informierter Vermieter eine Konformitätserklärung gemäß VDE sehen will, wenn man aktuell ein BKW installieren will. Und diese Erklärung hat dein Gerät nicht und wird es auch nicht bekommen, zumindest nicht, wenn der Hersteller sich an die VDE hält.
Bestätigen kann der dir am Ende alles, das ist dem mitunter auch egal, wenn der nach 5 Jahren die Bude wieder zumacht.
Das Problem hast dann du bzw. der Vermieter. Denn kommt raus, dass die Erklärung eben nichtig ist, dann reißt du das wieder ab, eben weil die Vorraussetzungen nicht erfüllt waren.

EDIT: Und zum Thema Inselanlagen.
Es gibt in .de keine Inselanlagen, zumindest haben nur die allerwenigsten Leute den Arsch in der Hose.
Inselanlage heißt, dass du deinen Stromanschluss zurückbaust. Dann ist dein Haus eine Insel ohne Stromnetzanschluss, also so garnicht.
Und dann kannst du da machen was du willst. Es gilt keine NAR, TAB, einfach garnichts. 100kWp aufs Dach? Mach doch. 3 Dieselgeneratore? Mach doch.

Und das ist die echte Ausnahme der Ausnahme. Man muss dann 100% des Stroms selber machen auch im Winter bei -20°C für 3 Wochen.
Ergo ist das keine Insel, sondern immer eine PV-Anlage im Bereich der NAR und damit eben den Regularien.

Eine Anlage, egal wie groß die ist, wo man einfach nur ein paar PV-Module wo hinschraubt und dann sich irgendwas zusammenbaut und nicht mit dem Stromnetz verbindet, sondern immer isoliert betreibt, also Gerät am Netz hat und andere Geräte eben nicht, also wirklich physisch umgesteckt, ist zwar technisch eine Insel, aber nicht im Sinne der VDE und vergleichbarer Normen. Es gibt also regulatorisch keine Inselanlagen, auch wenn sie techn. so gebaut sind. Sie sind einfach normale PV-Anlagen mit allen Pflichten.

Wie gesagt, man kann aktuell einen losgelösten Akku "schwarz" betreiben, das gilt aber für jeden Akku, sofern er nicht korrekt angemeldet ist.
Auch die Growatt-Dinger sind nicht als vereinfachtes BKW anmeldbar, obwohl die zigfach verkauft und sicherlich auch oft betrieben werden.
Das ist alles illegal, wenn man so will.
Was man daraus macht, ist einem selber überlassen.
Korrekt geht es nur, wenn man das eben anmeldet und das bedingt eben einen Elektriker.

Der Trick bei den Fertigdingern ist ja aber eigentlich, dass die Kosten für den Aufbau gering sind, so dass sich das auch entsprechend gut rechnet.
Wenn du sowas 100% korrekt aufbaust und dann 20 Jahre ROI hast, macht das ja keiner mehr.

2ndEDIT:
Wie gesagt, es geht hier nicht darum was technisch geht oder was die Hersteller alles tolles anbieten.
Es geht hier erstmal rein um die Formalien und Arsch an die Wand Papiere und nichts weiter.
Man sollte nur zusehen, dass man sich mit dem Vermieter nicht gleich am ersten Tag anlegt, wegen einer PV-Anlage.
Man spielt das Spiel mit und dazu setzt man (offiziell) die Vorgaben um. Und das ist an sich auch nicht sonderlich schwer. Da ist der Kauf des Betts deutlich komplizierter.

Wenn du nen Auto kaufst, dann sagt dir der Verkäufer auch nicht, also vor der Schule darfste zwischen 0700-1700 nur 30 fahren.
Da unterstellt man dem Fahrer einfach, dass er die Regeln zumindest kennt und entsprechend auch einhält.
Und wenn du dann da mit 120 vorbeiballerst, interessiert den Verkäufer nicht mehr. Und sieht das keiner, interessiert es auch sonst niemanden.
Wenn da aber ein Blitzer steht oder ne Kontrolle ist, dann sieht die Sache anders. Und mit "habe ich sie letzten 5 Jahre immer so gemacht Herr Wachtmeister" kommste da auch nicht weit.
 
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Wie gesagt, man kann aktuell einen losgelösten Akku "schwarz" betreiben, das gilt aber für jeden Akku, sofern er nicht korrekt angemeldet ist.
stimme dir zu, möchte aber nochmal betonen, dass wir hier grade mit den Ecoflow Stream AC ohne Solaranschluss meines Erachtens immer noch in einem rechtlichen Graubereich agieren. Der Speicher arbeitet nicht direkt in Zusammenhang mit einem BKW sondern völlig losgelößt davon. Er ist transportabel, auch wenn klar ersichtlich ist, was der Hersteller damit bezweckt, nämlich, dass das Ding dauerhaft vor irgendwelchen Großverbrauchern im Haus gestellt wird.
Dennoch, dieser Speicher ist per se eine Inselanlage. Und ja, in dem Moment wenn ich ihn an den Schuko Stecker anstecke um ihn zu laden ist es keine Inselanlage mehr. Aber, Gegenfrage: was unterscheidet dann den AC Stream von einer Powerbank die man lädt? Es ist ja nur ein Speicher? Die maximale Ladeleistung die §14 relevant ist, ist es jedenfalls nicht. Oder was unterscheidet ihn von einer Ecoflow Delta Powerstation? Auch dieser Speicher der ja primär für Camping und co gedacht ist, muss ja irgendwann mal ans Netz um geladen zu werden. Ist er dann während des Ladens illegal? Oder ist es legal weil es nur temporär ist? Und wer genau definiert wann aus temporär stationär wird?
Und wenn jemand einen Brand hat (Stichwort Versicherung), wer will dann nachweisen dass dieser Akkuklotz in dem Moment grade ausgespeist hat oder ob ich das Ding grade laden wollte um es mit in meinen Camper zu bringen?
Ich weiß, es sind alles theoretische Spinnereien, aber für mich offenbart sich immer mehr, dass der Gesetzgeber gar nicht mehr alle Fälle erfassen kann die sich grade technisch auftun, und ich würde auch nicht sagen, dass alles schwar/weiss ist bezogen auf erlaubt oder nicht. Wie gesagt, ich denke dass ich auch als Mieter eine Powerstation in meinem Haus lagern und laden darf.
 
Aber, Gegenfrage: was unterscheidet dann den AC Stream von einer Powerbank die man lädt? Es ist ja nur ein Speicher? Die maximale Ladeleistung die §14 relevant ist, ist es jedenfalls nicht. Oder was unterscheidet ihn von einer Ecoflow Delta Powerstation?
Soweit ich das richtig sehe ist der maßgebliche Unterschied, das der AC-Stream auch in das Netz einspeisen kann (hat quasi einen Ongrid-Wechselrichter integriert). Eine Powerbank oder eine Powerstation kann das nicht, letztere kann 230V, aber nur offgrid. Wenn du letztere mit einem Kabel welches an beiden Enden einen Schukostecker hätte (alleine daran sollte man schon merken, das irgendwas nicht so ganz korrekt sein kann) mit dem Stromnetz verbindest, dann gibts nen Knall.
Der Stream AC hat nichtmal einen Offgridausgang, der funktioniert NUR am Netz (ist also nichtmal insel-fähig und deswegen noch nichtmal "Camping-tauglich"!). Nur der Stream AC Pro hat einen Offgrid-Ausgang und wäre damit rein technisch als Insel betreibbar, da er aber auch einen Wechselrichter integriert hat, kann man ihn nicht nur am Netz laden, sondern auch ins Netz einspeisen.

AC-Speicher sind da sogar "noch schlimmer", weil wenn du ein BKW und so einen AC-Speicher hast, dann könntest du ja 800W vom BKW einspeisen und gleichzeitig den Akku mit 800W einspeisen lassen. Du würdest also 1600W einspeisen und genau das ist nicht erlaubt. Es spielt keine Rolle ob du das wirklich tust. Du könntest das damit tun, es könnte auch durch einen Fehlerzustand dazu kommen. Und deswegen ist das nicht erlaubt.

Es geht bei den Vorschriften eigentlich um Einspeisung ins Netz (und die damit einhergehende Belastung von Stromkabeln im Haus und deren Absicherung). Ob der Strom den man einspeist aus PV-Panels, einem Akku, Windrad oder Dieselmotor kommt, ist dabei eigentlich weitgehend egal. Kann ein Gerät einspeisen, fällt es unter diese Regelungen. Das du meinst, du willst aber ja nur laden und überhaupt nichts einspeisen ist komplett egal. Das Gerät kann das, ob du nun willst oder nicht, also greifen die Regeln.
 
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