[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Deswegen steuert man das vorzugsweise im Forcast. Ist morgen Sonnenwetter angesagt, wird der Akku heute "leer"gesaugt um morgen genug reinzuladen. Ist die Tage schlechtes Wetter angesagt, wird der Akku heute (bei gutem Wetter) nur auf ~30% entladen.
Ist für morgen Blackout vorhergesagt, wird der Akku aus dem Netz vollgeladen.

Beim Thema Akkuregelung ist genug Potential für Digitalisierung und Smartirisierung.
Ist am Ende nichts anderes wie bei dyn. Stromtarifen, da musst dir was einfallen lassen. (wann tanke ich den 0ct Strom, damit ich den dann verbrauchen kann, wenn er 1EUR kostet.
 
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Das ist eines der Hauptprobleme. Zwar werkelt Kostal grade daran für meinen Plenticore WR dynamische Strompreise zu integrieren und damit auch das bewusste Aufladen des Speichers aus nicht-pv Strom zu betrachten, aber ehrlich gesagt bin ich da pessimistisch.
Das liegt mitunter schon daran, dass die bisherigen Wetterprognosen im Solar-Portal schon nie gepasst haben. Und selbst wenn sie es ungefähr täten.
Wenn die ganze Zeit eher nebeliges Wetter vorausgesagt ist, dann hätte er mir den Speicher vollgemacht. In EINER STUNDE mit gutem Wetter kann ich aber mitunter schon fast 60-70% in meinen 10kwh Akku pressen. Ich finde das schon fast nicht umsetzbar.
Heute ist auch so ein typischer Tag. Hat extrem trübe angefangen, jetzt kommt plötzlich zur Mittagszeit die Sonne raus (nicht angekündigt) und schwupps, ist der Ertrag von 600Watt auf 7kw gestiegen. Der Speicher kommt kaum hinterher.
 
Habt ihr euch eigentlich im Bezug auf das Thema Stromausfall Gedanken gemacht, also inwieweit ihr euer PV+WR+Akku System nutzen könnt um auch mehrere Tage zu überbrücken?
 
Habt ihr euch eigentlich im Bezug auf das Thema Stromausfall Gedanken gemacht, also inwieweit ihr euer PV+WR+Akku System nutzen könnt um auch mehrere Tage zu überbrücken?
Ein paar Posts weiter oben...hatten wir das Thema gerade


Hab meiner Partnerin jetzt auch gesagt das wir unbedingt für den Fall der Fälle mal was zum verteidigen benötigen🤣ich will eine repetierarmbrust vom guten Herrn sprave
 
Ja, aber auch nur so kurz. :d
Ich hatte das Thema letztens mit Bekannten und wir kamen darauf, dass man ja nie überlegt wie weit man den Verbrauch runter drehen kann um möglichst wenig Energie zu brauchen, welche Räume heizt man, wie bindet man einen Generator ins Gesamtsystem ein etc
 
Bis auf die Spülmaschine, Waschmaschine, Herd und Standardbeleuchtung könnte ich hier mit minimalem Aufwand alles für rund eine Woche betreiben. Manchmal hat antiquierte Technik (Wärme durch Kachelofen und Gas-Raumheizungen, Warmwasser durch Gas-Durchlauferhitzer) in Verbindung mit moderner Werkzeugtechnik (Akku-Wasserkocher, Kaffeemaschine und 3 230V-Batzerien) und Solarspeicher auch ihre Vorteile. Beleuchtung würde über Baustrahler und Taschenlampen laufen. Kohle ist für den Grill auch genug da.
Ich würde vermuten, dass bei mir die Zimmer bei einem längeren Stromausfall (wie in Berlin) gut von der Nachbarschaft belegt wären. :bigok:
 
Dann pupsen ich eben in die Gasleitung. :lol:
Nein, im Ernst, der äußere Anschlusspunkt ist immernoch vorhanden. Der dürfte innerhalb einer Stunde auf Gasflaschen umgerüstet sein. Also ja, es gibt eine Lösung dafür. Ist sie komfortabel? Bestimmt nicht. Ist es besser als zu frieren? Allemal!
 
Nein, ich habe mich nicht speziell darauf vorbereitet und werde es auch nicht tun. Gasflaschen dürften in der Nachbarschaft auch genügend vorhanden sein.
Mir ist ein so extremes Szenario aktuell zu unwahrscheinlich, dass ich mich speziell darauf vorbereiten würde. Hier im Haus gibt es noch wichtigere Dinge zu tun. Mir ist bei der Frage nur der "Nebeneffekt" der Antiquierten Technik aufgefallen.
 
Hat sich in dem anderen post anders angehört ^^

Ich habe mich auch nicht vorbereitet. Ich muss halt mit der Familie in ein Hotel. Ist ja auch nicht unbedingt schlimm..
 
Dann ist es ja gut, dass ich es klargestellt habe. Die Themen PV, Wärmepumpe und wasserführender Kamineinsatz kommen bei mir allerdings erst in ein paar Jahren dran. Bis dahin hab ich hier noch genügend Räume, die kernsaniert werden möchtenm ;)
 
Habt ihr euch eigentlich im Bezug auf das Thema Stromausfall Gedanken gemacht, also inwieweit ihr euer PV+WR+Akku System nutzen könnt um auch mehrere Tage zu überbrücken?
Nein.
Kann ich zwar nachrüsten aber realistisch ist der Akku zur Zeit immer leer also sinnlos.
Die Anlagen können aber wohl bei keinen Netz mit Sonne die Akkus laden.
Wie lange die offline laufen können keinen Plan...
 
Grandioser Wintertag :xmas:

Vormittags noch Totentanz
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Aber nachmittags dann bis zu 7,5 kW
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Bin auch durchaus zufrieden.
Morgens Eis und darauf paar cm Schnee. Mit der Drohne leider nicht "weggeflogen" trotz Pulverschnee.
Hab aber so nen 9m Teleskop Besen. Damit bissi die unteren Module vom Schnee befreit.
Iinsgesamt 45,5kwh.
(12,7kwp Haus = 28,5kwh, 6,8kwp Garage = 15kwh, 1,6kwp Gartenhaus= 2kwh)
 

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Ich könnte meine Paneele auch abbauen und würd kein Unterschied merken. Aber war letztes Jahr das gleiche in der Jahreszeit...
 

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Bei mir auch - allerdings nur, weil seit vorletzten Freitag alles unter ner 10 cm Schneeschicht ist. Aber ab morgen soll es endlich mal anfangen zu tauen. Während ich schreibe, haben wir noch -11 Grad.
 
Bei mir auch - allerdings nur, weil seit vorletzten Freitag alles unter ner 10 cm Schneeschicht ist. Aber ab morgen soll es endlich mal anfangen zu tauen. Während ich schreibe, haben wir noch -11 Grad.
Naja bei mir sind sie von Schnee befreit aber 1) nur Wolkendecke und 2) ist die Ausrichtung für winter suboptimal, weil da quasi nie direkte Sonne drauf kommt. Geht aber nicht anders hier am Balkon
 
zum Thema Notstrom, bei mir wird das ganze Haus durch die Victron Anlage durchgeschliffen. Lädt dann auch wenn das Netz weg ist, mit einem Teil(15kW PV) der Anlage. Könnte aber auch noch mit einem 48V 3KW Netzteil und einem Generator nachladen. Wobei ich aber generell im Winter 50% von meinen 45kWh Speicher für Notstrom reserviere, das hat bisher immer gereicht.

Habe eine Alarmierung drin und schalte dann automatisch die WP runter.
 
Habe jetzt mal von ein paar regionalen Firmen Angebote bekommen, es ist ja absolut krank wie die Preise auf gespreizt sind ....

Jeder hat die gleiche Anforderung bekommen, 12-14 kw, passender Wechselrichter, 10 kw Speicher und 11kw Wallbox und schlüsselfertige Montage bei Neubau mit PV Vorbereitung.

Anbieter 1: 16k€ ohne Details

Anbieter 2: komplette Q-Cell Anlage nach Anforderung 17k€

Anbieter 3: deutsche AE solar Module mit 13kw, Rest Sungrow nach Anforderung, 15k€

Anbieter 4: Viessmann Anlage mit Tesla Speicher und notstrom, 22kw Wallbox, 29k€, ohne Tesla und so Zeug 25k€

Und Anbieter 4 lacht natürlich auf die Aussage ich hab Angebote für 10k weniger weil "da kann ja nicht alles dabei sein"...

Habt ihr da beim vergleichen ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
Namensaufschlag... (Viessmann und Tesla)
Der Rest ist eigentlich eng beieinander die kannst du mal anschreiben ob jemand sich das vor Ort mal genauer anschauen möchte um das Angebot zu konkretisieren.
Q-Cells ist halt so ne Kombilösung (habe auch so ein Zeug ohne groß vorher nachgedacht zu haben).
Akku läuft dann meistens nur mit deren WR.
Bei mir ist das Gerät schon EOL weil natürlich niemand gesagt hat das neue Modelle rauskommen werden.
Wenn jetzt irgendwas ist (Akku oder WR) kann ich hoffen das zumindest der WR noch auf Lager liegt ansonsten habe ich die AK).
Nimm etwas was mit vielen Kompatibel ist so das dir Wege offen stehen im Falle des Falles!
 
@seelenkrank danke dir.
Ist Sungrow hier besser ?
Hast du mir einen Tipp wie ich einfach und simple herausfinden kann ob die Teile auch mit anderen Firmen kompatibel sind?

Es liest sich ein bissl wie ein Risiko, ist das denn wirklich so? Gerade bei großen Firmen, kann es da echt passieren das in 10 Jahren der Wechselrichter kaputt ist und ich dann selbst von der gleichen Firma eventuell keinen Ersatz bekommen kann ?

Gibt's gängige/Bekannte Marken die eine weite Kompatibilität als Grundsatz Politik haben?
 
Wie läuft das?
Liefert der Generator DC und du nimmst einen Eingang eines PV Strings?
Er hat einen "freien" 48V Akku(system), den kann man mit 48V Akku-Betriebsspannung auf die Akkus laden, analog zu einem Ladegerät für die Autobatterie. (Motorhaube auf, Ladegerät anschließen, 230V ran und ab damit)
Das Problem ist, dass dieses Ladegerät natürlich auch irgendwo Strom her braucht.
Und da nimmt man als Spannungsquelle eben einen Generator.

Also Generator macht 230V/400V und daran wird ein Ladegerät (analog zum Anschluss ans normale 230V-Netz) angeschlossen, was die "48V" bereitstellt.
Wobei Victron eigentlich Gerätschaften hat, die einen dedizierten Generatoreingang unterstützen und dann eben so die Akku nachladen, wenn das Normalnetz nicht zur Verfügung steht.
(Victron ist halt "etwas" mehr als nur ein bisschen PV für zu Hause, mit dem Kram kannst zu Mond fliegen, musst halt ein paar Haken in der Bestellliste machen)

Das würde bei @HisN z.B. auch gehen. Der könnte die DC Seite (Akku) auf extern druckbetanken.

Kennst du auch:
SVA-EPP und SEA sind die Quellen, um dann in den Systemen die restlichen Spannungen zu machen.
 
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