Ich bin in dem Thema nicht so wirklich drin, aber ein Wing Commander mit seiner einfachheit des Gameplays, in einer epischen Geschichte mit den Kilrathi Weltraumkätzchen, ein Arcadiges Gameplay in bombast Optik, dazu gerne Bodenmissionen in Form eines Call of Duty, gepaart mit der Immersion des nahtlosen aus dem Raumschiff steigen und die Wumme in die Hand nehmen kann doch nicht soooooo kompliziert zu entwickeln sein, oder?
Ich habe jetzt aktuell Star Wars Squadron in Virtual Reality entdeckt und das fühlt sich so episch an, ich bin kein riesen Star Wars Fan, aber mit 47 Jahren hat man nur noch selten ein Gefühl von überrascht zu werden, aber das Gefühl "wirklich" in einem Tie Fighter, oder X-Flügler, ähm Wing zu sitzen war überwätligend. Allein schon wenn die Kanzel sich über einem schließt und sich dann mit unterdruck noch mal richtig festzieht bringt mir Gänsehaut.
Auch wie gut das kämpfen funktioniert, ich hatte mir extra einen günstigen Flightstick geholt, ein Logitech Extreme 3D Pro und wie toll das funktioniert, simples Gameplay, das sich aber episch anfühlt, das man die Energie blitzschnell zwischen Schild, Waffen und Antrieb switchen kann, dazu ein paar "Repbots" die einen hohen Cooldown haben ein paar coole Mannöver, mehr braucht es nicht.
Unter der Brille wurde ich richtig melancholisch und war dankbar das ich das in meinem Leben erleben darf, das ist das was ich als Kind mir in den 80er Jahren bei Elite und in den 90er mit Wing Commander erträumt habe, ich sitze echt in einem Raumschiff gucke mich um und bin mitten im Film und der Held der Geschichte, da habe ich feuchte Augen bekommen.
Wie unwirklich es nach der Sitzung war als ich die Quest 3 abnahm, ich war im Kopf sooo weit weg von dem Schreibtisch an dem ich saß...