[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wurde 2004 als Azubi schon für 120€ abgerechnet :ROFLMAO:
 
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55€? :fresse: Consulting liegt die Stunde bei uns bei ich mein knapp 190€, Netto natürlich.
 
Fairerweise hast du als Consultant (war zumindest bei mir so) ziemlich viel Zeit die du dem Kunden einfach gar nicht abrechnen kannst, das reflektiert sich halt in den teuren Preisen die du dann vor Ort abrechnest. Nehme an als Handwerker wird der Großteil deines Tages auch wirklich abgerechnet.
 
Mein Ex-Chef bei der Bumsagentur würde dir bei dem Satz direkt ins Gesicht springen. Da musste alles abgerechnet werden. Kunde ruft an und hat eine Frage? Wird berechnet. Kunde will ein Angebot? Wird berechnet. Selbst das Schreiben von Rechnungen sollte abgerechnet werden. Am besten volle Arbeitszeit auf den Kunden, immer.

Aber Kunden sind auch nicht doof und inzwischen sind sie den größten Kunden los - ich habe so meinen Verdacht für die Gründe.. :LOL:
 
Wir liegen bei 150€ die Stunde. Das ist jetzt nicht günstig, aber auch nicht teuer.
55€ ist wild. Als Freelancer liegt man bei um die 100€ die Stunde im Schnitt.
Für 55€ würde ich mir die Kapazität komplett blocken für das Jahr. :fresse:
 
Da musste alles abgerechnet werden.
Das hat mein Chef auch immer gesagt, aber im Vertrieb dann immer alles verschebelt. Neues Projekt, ja ok da machen wir 90€ Stundensatz. Fahrtkosten, ja das rechnen wir immer von der nächsten Nierlassung aus ab.

Consultant Gehälter waren damals so strukturiert, dass man ein sehr niedriges Grundgehalt hatte (ca. 1.200€) aber 15% Provision auf die abrechenbaren Stunden bekommt. D.h. wenn der Vertrieb mich verschebelt hat mit Rabatt, hab auch ich weniger verdient. Fahrtkosten wurden mit einer günstigen Pauschale und meistens wie gesagt auch von der nächsten Niederlassung aus abgerechnet und daher gab es für mich auch keine Provision während ich im Auto saß. 2h Anfahrt nach Stuttgart und Abends zurück? Kein Problem, ich mach's ja kostenlos während der Kunde 50€ aus der Niederlassung Nähe Stuttgart abgerechnet bekommt. Das war echt so eine Bumsbude, zum Glück bin ich weg :bigok:
 
Consultants/-buden als solche sind die Pest. Noch schlimmer als der Helikopterchef. Kommt rein, macht Wind und Lärm, macht sich von dannen und lässt sich feiern. Und die Ergebnis sind in der Praxis bestenfalls okayish.

Am besten welche frisch von der Uni. Über was wollen die beraten mit ihrer reichhaltigen Erfahrung? Einem Standardlehrwissen erklären, was man selber in aller Regel durchlaufen hat?
 
Das hat mein Chef auch immer gesagt, aber im Vertrieb dann immer alles verschebelt. Neues Projekt, ja ok da machen wir 90€ Stundensatz. Fahrtkosten, ja das rechnen wir immer von der nächsten Nierlassung aus ab.

Consultant Gehälter waren damals so strukturiert, dass man ein sehr niedriges Grundgehalt hatte (ca. 1.200€) aber 15% Provision auf die abrechenbaren Stunden bekommt. D.h. wenn der Vertrieb mich verschebelt hat mit Rabatt, hab auch ich weniger verdient. Fahrtkosten wurden mit einer günstigen Pauschale und meistens wie gesagt auch von der nächsten Niederlassung aus abgerechnet und daher gab es für mich auch keine Provision während ich im Auto saß. 2h Anfahrt nach Stuttgart und Abends zurück? Kein Problem, ich mach's ja kostenlos während der Kunde 50€ aus der Niederlassung Nähe Stuttgart abgerechnet bekommt. Das war echt so eine Bumsbude, zum Glück bin ich weg :bigok:

Ich glaube, da hab ich auch mal gearbeitet. :d

Ist schon erstaunlich, dass die Firmen alle irgendwie gleich ticken.

Und bitte jedes Jahr 20% mehr Umsatz bei gleicher Mannstärke.
 
Mir ging mein Chef immer damit aufn Sack, dass ich zu wenig abrechenbare Stunden hätte. Sollte mich am besten auch noch selber verkaufen und den kostenlosen Vertrieb machen (weil Vertriebsprovision hab ich natürlich keine bekommen). Einfach unfassbar. Urlaub hatte ich übrigens 20 Tage + 4 Tage wenn ich 0 Krankheitstage habe. Also effektiv 20 Tage, jedes Jahr :d Interne Veranstaltungen, z.B. Jahreskickoff wurden ganz selbstverständlich auf nen Samstag gelegt (Zeitkonto gab es keines, Überstunden somit geschenkt). Boah mir schwillt gerade echt der Kamm wenn ich nur dran denke und wie blöd ich damals war das alles mitzumachen :fresse:
 
Verdient hab ich ja fast nix, das war ja das Problem :d. Hab vor langer Zeit mal einen Post über meine Gehaltsentwicklung gemacht und da bin ich auch drauf eingegangen. Aber was ich da gelernt habe, hat mir für meine nachgeschaltete Karriere geholfen, von dem her war es für mich trotzdem ne wichtige Station.
 
In der Zeit war ich sogar ziemlich motiviert und hab oft 50h+ gearbeitet. Dafür hab ich mich in der vierten Monatswoche meistens gefragt von was ich noch mein Essen zahlen soll, hat irgendwie alles nicht zusammengepasst :fresse2:
 
In der Zeit war ich sogar ziemlich motiviert und hab oft 50h+ gearbeitet. Dafür hab ich mich in der vierten Monatswoche meistens gefragt von was ich noch mein Essen zahlen soll, hat irgendwie alles nicht zusammengepasst :fresse2:
am Ende hat es dich ja dahin gebracht wo du jetzt bist, oder? Von daher passt das doch ganz gut glaube ich :)
 
Genau, das meinte ich mit dem Post darüber. Ich hab immerhin einiges gelernt :) Als ich dort die Ausbildung angefangen hat ein Consultant kurzfristig krankheitsbedingt (glaub der hatte MS oder so) die Firma verlassen. Die Lücke musste besetzt werden, also wurde ich da einfach reingeworfen. War schon anders wild. Hab dann natürlich erstmal mit den ganzen einfachen Arbeiten angefangen wie ERP Installation usw.. und später dann mehr Aufgaben übernommen.
 
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