Naja, glaub so viele Akkus möchte sich niemand kaufen.
Hab das empfohlen, weil ich es genauso vor Kurzem selbst gemacht habe. 😅 Und da die Akkupreise die letzten Jahre stark gesunken sind, ist es glaub schon ne gute Investition, möglichst großzügig zu dimensionieren.
Hab erst die PV (21,21 kWp) mit Akku (ca. 26 kWh) und direkt anschließend ne Mitsubishi-Klima mit vier Innengeräten verbauen lassen. Funktioniert prächtig - tagsüber wird mit dem Überschuss runter gekühlt (Akku ist im Sommer spätestens um 12 Uhr voll), Nachts mit dem Akku dann die bereits runter gekühlten Räume weiter, wo nötig. Da braucht die Klima nicht mehr viel zu machen. Wobei das ja sowieso nicht allzu viele Tage pro Jahr sind.
Wenn ich das Dachgeschoss-Schlafzimmer tagsüber mit dem Überschußstrom auf etwa 19-20 Grad runter kühle, lass ich hinterher auf kleinster Stufe timergesteuert etwa noch bis 23-24 Uhr aus dem Akku kühlen. Auch wenn die Innengeräte schon sehr leise sind, mag ich Nachts keine Geräusche. Dann sind es morgens aber auch nur ca. 23 Grad. In den anderen Räumen (DG-Büros und EG Wohnzimmer, Gästezimmer) reicht meist eh nur tagsüber zu klimatisierten.
Soweit die Theorie - da die zwei Faltkisten aber 24/7 locker schon 1,4 bis 1,5 kWh brauchen (plus Grundstromverbrauch 0,4 kWh und tägliches Hybridladen) ist auch der Akku immer noch zu klein, bzw. auch im Sommer irgendwann Nachts leer.
Komme daher trotzdem noch auf etwa 8500 kWh jährlichen Verbrauch. 🫣 Daran ist aber natürlich hauptsächlich die Dunkelphase im Winter schuld. Da landet fast nix mehr im Akku.
Von daher: Genau wie bei der PV selbst ist es für Faltfreaks immer sinnvoll, sich möglichst viel Akku hinzustellen. Zumindest wenn es die Spielgeldkasse und der Platz zulassen. Immerhin konnte ich meine Stromkosten (auch wegen Überschuß-Einspeisung) insgesamt mehr als halbieren. Die gesamte PV-Anlage wird sich nach etwa 7,5 bis 8 Jahren bezahlt gemacht haben. Danach geht es in die Gewinnphase.