[Sammelthread] Immobilien - Miete und Eigentum

KfW lohnt sich meist nicht, weil die meist bestimmte Vorgaben machen wie das Haus energetisch gebaut sein muss. Da legt man meistens noch was drauf. Außerdem halt viel Papierkram und man muss erstmal schauen ob man überhaupt die Förderbedingungen erfüllt. (Einkommensobergrenze)

Die Zinsen sind auch nicht so obergenial. 2,7% auf 10 Jahre oder so.
 
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Das Problem ist halt das alle Kredite die nicht für den Kauf einer immo sind,generell ja schonmal höher sind...ist ja auch irgendwie klar.

KfW kann man garnicht meckern..da gab es 2022 50k für unter 1% beim Kauf der immo.

Habe damals auch alles über einen Finanzdienstleister eintüten lassen.

Und wer noch etwas schlau war hat sich auch noch ein Bausparer gesichert zu 1% auf 50k...früher oder später braucht man eh die Kohle....ich kann heute nur lachen.
 
Muss mal bei meiner Bank nachfragen, wie sich die Zinsen seit unserer letzten konkreten Anfrage vor fast einem Jahr entwickelt haben bei gleichen Rahmenbedingungen.
 
Aus Erfahrung kann ich nur sagen, bei einer Sanierung macht KfW nicht soo viel Sinn, war jedenfalls so bei uns der Fall.
Wen man viel selber macht, dann lohnt sich das nicht.
Hatte einen Beratungsgespräch mit einem Energieberater dazu vor der Sanierung in unserem Haus.
Um deren Anforderungen zu erfüllen, hätte die Sanierung das doppelte gekostet, um am ende einen Teil davon vergünstigt zu bekommen.
z.B war er der Meinung ich solle lieber die Fassade machen, bevor 3 fach verglaste Fenster kommen.
Macht für mich wenig Sinn, wen ich die Bude erstmal zum wohnen fertig machen will, dann will ich nicht die Fenster tauschen wen ich schon drin wohne, sondern mache erst die Fenster, und die Fassade dann irgendwann im Anschluss, wen man schon drin wohnt.
 
Wo wir noch den Neubau im Auge hatten ging das auch hin und her wegen der KfW. Haushaltseinkommen, QNG ja nein, Mehrkosten dafür, usw. Am Ende dann Zinserhöhung. Gelohnt hätte es sich so oder so nicht.

Wenn es einem generell eh egal ist ob die Hütte EH40 oder EH55 ist fressen die Mehrkosten die Ersparnis beim Kredit sowieso völlig auf. Wie es jetzt bei dem neuen Programm für die EH55 Hütten aussieht weiß ich nicht, aber bei 1% Zinsersparnis würde ich mir diese Zettelwirtschaft nicht geben. Beim 300er Programm haben sie aktuell 1,28% bei 170 000€ Kreditbetrag, da kann man da schonmal genauer hingucken.

Man darf ja theoretisch den Werkvertrag mit dem Bauunternehmen erst unterschreiben wenn die Förderung bewilligt ist, der Verkäufer vom Haus macht dann natürlich schon vorher Druck weil er seine Provision kassieren will. Alles einfach nur nervig.

Ist auch nur für Familien mit Alleinverdiener interessant, da man über 90k Haushaltseinkommen sowieso nicht für die Förderung in Frage kommt. Aber das Thema hatten wir ja schon öfter.
 
z.B war er der Meinung, ich solle lieber die Fassade machen, bevor 3-fach verglaste Fenster kommen.
Macht aus energetischer Sicht schon Sinn, weil sonst die Wände ggf. einen schlechteren U-Wert haben als die Fenster und man dann evtl. Schimmelprobleme bekommt.

Aus rein praktischer Sicht, hast du natürlich Recht.
 
Macht aus energetischer Sicht schon Sinn, weil sonst die Wände ggf. einen niedrigeren U-Wert haben als die Fenster und man dann evtl. Schimmelprobleme bekommt.

Aus rein praktischer Sicht, hast du natürlich Recht.
Kommt dann am Ende auch aufs Haus an, wir haben ein 2 Schaliges Mauerwerk, solche Probleme kriegst du da in der Regel nicht so schnell.
Es war ja auch geplant, aber es war kein Teil vom Plan für die Sanierung, und wir waren uns nicht sicher ob das Geld am Ende für die Fassade noch reicht.
Letzten Endes hat es natürlich nicht gereicht und wir haben 1 Jahr später dann die Einblasdämmung gemacht.
So eine, ich nenne es jetzt mal Kleinigkeit, reicht schon dafür disqualifiziert zu werden.
 
Aber das auch nur wenn Faktoren stimmen ..ich habe ohne Eigenkapital gekauft und alles finanziert...im Mix ~1,8%.
Und das auf 25 Jahre fest...mehr geht nicht...

Ich habe dann innerhalb von 3 Jahren soviele Dinge erneuert Fenster,haustür,zimmertüren,bodenbeläge,Zaun,unterschlag resopal,PV,heizung..da habe ich locker 50-70k gespart wenn man das hätte machen lassen.
 
Von deinem winzigen Gehalt kannst du ja auch nicht mal einen Karton unter der Brücke finanzieren. Aber schön, dass es mit Erbe jetzt für genügsame Wohnverhältnisse reicht.
 
Macht aus energetischer Sicht schon Sinn, weil sonst die Wände ggf. einen schlechteren U-Wert haben als die Fenster und man dann evtl. Schimmelprobleme bekommt.
Der Grund für 99% aller Schimmelprobleme in Mietbuden, wo der Mieter angeblich falsch lüftet, ist GENAU diese Maßnahme, um auf dem Papier einen besseren Wert zu erreichen, um mehr Miete zu verlangen. Sollte verboten werden.

So war es zu meiner Zeit 2013/2022.
Wir haben 2015 mit KFW gefördert gebaut und das war damals auch schon eine Nullnummer. Eine Förderung ist am Ende immer nur ein finanzielles Abmildern einer eigentlichen scheiß Idee.
 
Wir haben 2 große Kellerräume. Bin nun am überlegen, der größeren der beiden Räume nochmal zu trennen und ein Büro einzurichten.
Das soll aber alles der einfach halber per Trockenbau / Rigips Wand passieren. Der Keller ist mit Bims gemauert, innen nicht verputzt. Der Raum hat ein Fenster, das wäre aber nicht im geplanten Büro Abteil.

Meine Hauptsorge ist das Raumklima bzw Lüftung. Fenster möchte ich kein zusätzliches Fenster einbauen, ist vom Aufwand her zuviel, da man von außen auch schwer dran kommt.
Strom ist kein Problem, da der Sicherungskasten in dem Raum ist.

Jemand mit sowas Erfahrung?
 
Kernbohrung, dezentrale Lüftung mit Taupunktsteuerung. Wände diffusionsoffen verputzen und streichen.
Falls Kernbohrung auch zuviel Aufwand ist, einen Luftentfeuchter (gibts auch mit großem Tank) reinstellen und automatisch laufen lassen - hat aber verhältnismäßig viel Stromverbrauch.
 
Heizkörper rein, vernünftig Heizen und fertig ist die Bude. Irgendwie muss natürlich gelüftet werden. Könnte man ja in die Leichtbauwand mit integrieren, damit das über das andere Zimmer mit Fenster dann rausgeht. Ansonsten nach Benutzung die Tür auflassen und es lüftet über den normalen Austausch der anderen Räume mit durch. Natürlich keine Wäsche dort aufhängen. Dann sollte das locker ausgehen. Zu mindestens dann, wenn es jetzt auch kein Thema ist. Die meisten Kellerfenster sind doch faktisch nie auf. Gibt es leichten Ärger, stellst du so ein Salz Luftentfeuchter rein und gut ist.
Am Ende steht und fällt es damit, wie warm dein Keller ist. Unser 55 Jahre alter Keller hier im Haus ist gefühlt wärmer als meine Küche xD Dementsprechend gibt es dort auch absolut keinen Ärger.
 
Also Heizung wird wohl ne kleine Infrarot Wandheizung. Wir haben im Haus Kachelofen und Elektrofussbodenheizung.
Das mit der Luft bzw der Feuchtigkeit ist meine größte Sorge.
Weitere Frage, Boden ist natürlich nicht gedämmt, ist nur Bodenplatte und Estrisch. Allerdings mit Kehle an den Wänden.
Kann ich da einfach ne 10-20mm Dämmung (um die Kehle am Rand auszugleichen) verlegen und darauf den Fussbodenbelag?

Das soll Lowbudget werden, will da eigentlich keine tausende Euro investieren.

Dezentrale Lüftung mit Kernbohrung
Außenwände mit Kalkputz verputzen
Neue Innenwände mit Rigips?
Boden dünne Dämmung als Ausgleich und dann Bodenbelag
 
Das soll Lowbudget werden, will da eigentlich keine tausende Euro investieren.

Dezentrale Lüftung mit Kernbohrung (y)
Außenwände mit Kalkputz verputzen - Für den Anstrich Silikatfarbe dann nutzen. Keine Dispersionsfarbe
Neue Innenwände mit Rigips? - Wird passen, aber am besten dann die Feuchtraumplatten o. Diamant nehmen.
Boden dünne Dämmung als Ausgleich und dann Bodenbelag - Geht auch (y)

Im Endeffekt ist jede Situation bei solchen Geschichten aber auch anders, am Ende wirst du immer etwas beobachten müssen, ob du an manchen Stellen Probleme bekommst und nachbessern musst oder das ganze so funktioniert. Der Unterschied ist ja in erster Linie, dass aus unbewohntem Raum "Wohnraum" wird und du so weitaus mehr Feuchtigkeit einbringst als vorher.
 
@SlapAHo
Hier sind aber auch viele Hobbyhandwerker unterwegs, die auch schon vieles gemacht haben.

Kann mich auch in nen Fachforum anmelden und alles nach Lehrbuch machen, aber manchmal gehts auch einfacher und günstiger.

Danke euch für den Input, werde mich dann mal an die weitere Planung machen und schauen, was mich der Spaß kosten würde.
 
Es ist alles keine Wissenschaft...
Das A und O im Keller ist einfach belüftung und Heizung. Den Rest richtet man einfach auf seine Gegebenheiten aus.
 
In den "profi" Foren bekommt man bei solchen Fragen doch eh immer abreißen und neu bauen empfohlen.
 
In den "profi" Foren bekommt man bei solchen Fragen doch eh immer abreißen und neu bauen empfohlen.
Das ist doch quasi immer so. Und wenn du irgendwas machst, kommt noch sicherer als der Tot irgendeiner, der einen erzählt, das alles falsch gemacht worden und man ein Nichtskönner ist.
Die ungeschlagenen Könige in diesen Gebiet sind Elektriker. Egal wer was macht, es kommt IMMER ein Elektriker, der einen erzählt, das sei falsch. Selbst dann, wenn der DIN Meister Persönlich eine popelige Lampe anschließt wird irgendwer was finden....
 
Egal wer was macht, es kommt IMMER ein Elektriker, der einen erzählt, das sei falsch. Selbst dann, wenn der DIN Meister Persönlich eine popelige Lampe anschließt wird irgendwer was finden....
oooohhhh jaaa :d

Ein Beispiel für sowas.
 
Sowas meine ich etwa.
:bigok:
 
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