Arrow Lake-Refresh: Kein Core Ultra 9 290K Plus und Tests zum 23. März

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Die bloße Tatsache, dass es einen Refresh von Arrow Lake geben wird, sowie der Zeitraum von März bis April galten inzwischen bereits als sicher. Auch die wichtigsten technischen Details zu den Ultra-9-, Ultra-7- und Ultra-5-Modellen gab es bereits. Zudem hat Intel den Arrow Lake-Refresh bereits offiziell für 2026 bestätigt.
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Da ist bei den meisten Chips die Erhöhung des Taktes um schlappe 100 MHz anscheinend schon too much.

Also verkauft man hier einen im P-Core-Takt verringerten und rebrandeten Prozessor, was sicherklich der Ausbeute gut tun dürfte.

P-Core Downbinning als Refresh, den :poop: könnt ihr behalten.

Mal schauen ob es wirklich so kommt, es wäre einfach nur super lame.

Das würde VERMUTLICH eher dagegen sprechen dass der gestrichen wurde ...


Gefunden von: https://www.techpowerup.com/forums/...resh-but-keeps-other-skus.346056/post-5671299
 
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So schlecht ist es nicht, in denke das der 270K Plus preislich näher beim bisherigen 265K liegen wird als beim 285K.

Genauso wird der 250K Plus näher beim 245K als beim 285K liegen.

Das heisst man bekommt vier E-Kerne gratis dazu und einen verbesserten Speichercontroller. Das ist doch nicht schlecht. Hier ( https://www.pcmasters.de/news/13371...etigt-mit-details-zur-arrow-lake-refresh.html ) wurden für den 250K Plus 222€ und für den 270K Plus 334€ in Rumänien genannt.

Allerdings hat Rumänien 21% Umsatzsteuer, in Deutchland bei 19% Umsatzsteuer wären das dann 218€ und 328€. Und bis in ein paar Wochen können die Preise noch weiter nachgeben.
 
Die Streichung des neuen Spitzenmodells kann man nur so interpretieren, daß das Design von Arrow Lake mit dem 285er offenbar bereits ausgereizt ist. Dafür sprach ja auch schon die mäßige Gaming-Performance bei der Vorstellung der Reihe. Hätte man mit der berühmten Intel-Brechstange hier mehr rausholen können, und seien es nur 400 MHz, man hätte es getan. Auch wenns nur für die Vitrine gewesen wäre. Der Core i9 14900KS Limited hatte ja auch schon keine Existenzberechtigung mit seinen 400 Watt für gerade mal 200MHz Singlecore mehr. Dennoch hat man ihn gebracht. Beim Arrow geht offenbar nicht mal das.
Was bleibt, ist eine gute Allround-CPU mit hervorragender Multicore-Performance bei moderatem Verbrauch.

Damit bleibt der 1851, wie von vielen vorhergesagt, ein Sockel für nur eine Generation.
 
Ich finde den Arrow Lake-Refresh überflüssig. Intel muss seine Brechstangen-Iterationen endlich einstellen, sich auf alte Tugenden besinnen. Und niemand braucht noch eine weitere solcher Iterationen, diese ohne das Thread-Level Parallelism daherkommt.
Intel sollte seine erheblich gesteigerte E-Core-Leistung (37% gegenüber Alder Lake und Raptor Lake: Von Skylake-Niveau gesteigert auf Comet Lake-Niveau) zunutze machen. Immerhin könnten damit die kleinen Prozessor-Binnings vollends bestückt werden und die P-Cores, deren Mehrleistung gegenüber der E-Cores in kaum mehr als in ein ganzes Drittel resultiert, den teuren Modellen vorbehalten, diese sich zumindest mittels dem Hyper-Threading absetzen können.
 
Und bis in ein paar Wochen können die Preise noch weiter nachgeben.

Oder steigen wenn der Dollar aus dem Tal der Tränen kommt, der brachte vor einem Jahr noch 0,97 Teuro, aktuell sind es nur 0,85.

Ich finde den Arrow Lake-Refresh überflüssig. Intel muss seine Brechstangen-Iterationen endlich einstellen, sich auf alte Tugenden besinnen.

Was für Tugenden ? :LOL: ...

Der Takt der P-Cores wurde ja gesenkt, wenn man davon ausgeht dass es keinen 290K Plus gibt, aber Hauptsache die oft zitierte "Blechstange" wieder auspacken.

Für mich das Unwort der letzten Jahre, ich mags wirklich nicht mehr lesen.

Effizienz wird ja nicht schlechter durch Taktsenkung, und Rechenleistung höher durch die E-Cores so man Verwendung dafür hat.

Für Daddler ist das einfach nicht attraktiv wenn der Takt der P-Cores gesenkt wird, für Anwendungen/Produktivität schon eher was.
 
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Die Streichung des neuen Spitzenmodells kann man nur so interpretieren, daß das Design von Arrow Lake mit dem 285er offenbar bereits ausgereizt ist.
Oder es kann eine reine Marketingentscheidung sein, den für nur 0,1 GHz mehr Boost-Takt würde eben ohnehin niemand einen Mehrpreis zahlen. Wozu also ein Modell launchen das eh niemand kauft?

Vermutlich hat Intel da aus den Erfahrungen des 285K gelernt. Der hätte ja immerhin auch vier E-Kerne aber trotzdem ist es den Mehrpreis nicht wert.

Es ist nur ein etwas niedriger getakteter 285K, ich würde mal auf knapp 400€ wenigstens am Anfang tippen.
Aber Intel hat vermutlich gelernt das die höhen Preise gegenüber dem 265K nicht durchsetzbar sind, und muss deshalb günstiger verkaufen.


Ich finde den Arrow Lake-Refresh überflüssig. Intel muss seine Brechstangen-Iterationen endlich einstellen, sich auf alte Tugenden besinnen.
Es ist zwar natürlich kein wirklich grosser Wurf und keine Innovation, aber dennoch immerhin eine kleine Innovation. Natürlich wird jetzt niemand von Arrow Lake auf Arrow Lake Refresh umsteigen, aber wer erst jetzt upgradet oder einsteigt, nimmt die kleinen Benefits in Form von vier zusätzlichen E-Kernen und dem verbesserten Speicherkontroller gerne mit.

Oder bei AMD der Ryzen 7 9850X3D gegenüber dem Ryzen 7 9800X3D ist auch kein grösserer Fortschritt.

Oder bei den Grafikkarten ganz allgemein die GeForce RTX 5000 Serie gegenüber der RTX 4000 Serie sowie die Radeon RX 9000 Serie gegenüber der RX 7000 Serie.

Intel sollte seine erheblich gesteigerte E-Core-Leistung (37% gegenüber Alder Lake und Raptor Lake: Von Skylake-Niveau gesteigert auf Comet Lake-Niveau) zunutze machen. Immerhin könnten damit die kleinen Prozessor-Binnings vollends bestückt werden und die P-Cores, deren Mehrleistung gegenüber der E-Cores in kaum mehr als in ein ganzes Drittel resultiert, den teuren Modellen vorbehalten, diese sich zumindest mittels dem Hyper-Threading absetzen können.
Denke damit würde sich Intel eher komplett ins Aus schiessen, denn für einfache Office- und Multimedia-Aufgaben benutzt kaum noch jemand einen Desktop, sondern überwiegend Notebooks oder wenn dann Mini-PCs oder All-in-One-PCs mit Notebook-Technik. Ganz ohne P-Kerne geht es auch da nicht, aber da kommt dann schon oft ein Core 5 120U mit 2P + 8E Kernen oder Core Ultra 5 134U mit 2P+ 8E + 2LPE Kernen zum Einsatz.

Argumente für einen Desktop fangen vorallem beim anspruchsvollerem Gaming, aber auch anspruchsvollerer Bild- und Videobearbeitung an, und da geht es nicht ohne mehr P-Kerne.

Oder steigen wenn der Dollar aus dem Tal der Tränen kommt, der brachte vor einem Jahr noch 0,97 Teuro, aktuell sind es nur 0,85

So niedrig ist der Dollar garnicht wenn man sich die Langfrist anschauet:

euro32.jpg


Die aktuellen 0,83€ bis 0,86€ sind garnicht sonderlich schwach sondern eher mittelmässig.

Was die nächsten Monate betrifft denke ich das es bei diesem Seitwärtstrend innerhalb des 0,83€ bis 0,86€ Korridors bleibt.

Langfristig könnte es natürlich schon sein, das der Dollar mal wieder über die 1€ Parität steigt, genausogut kann es auch sein das er noch weiter unter die 0,75€ Marke fällt. Und dan würden CPUs und natürlich auch Sprit und Heizöl noch günstiger. ;)

Wobei uns das aber im Bezug auf PCs auch nicht viel bringen würde, denn wegen der Speicherkriese würden selbst bei einem Doller unter 0,75€ der RAM und die Grafikkarten unverschämt teuer bleiben.
 
Das wären bei einem Preis von 394$ gute 50€ weniger als im Februar 2025.

Ich seh den 270K Plus irgendwo wenigstens als S1851 Pendant zum 14700K an, eigentlich sogar eher darüber.
 
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hmm. hab ich mich einfach vertan..bzw. da was falsch verstanden oder sollte dieses Jahr nicht ein "neuer" Chip kommen und kein Refresh? Oder war das im mobilen Bereich?
 
Wäre enttäuschend wenn der 290K Plus nicht käme - schon aus Prinzip.

Der 270K Plus ist dennoch der Vollausbau und wird niemals unter 350€ zu haben sein,
am Anfang eher um 400€.

Also 2026 kann man sich ja komplett schlafen legen .....
 
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während es beim Core Ultra 7 265K 8P+12E-Kerne sein sollten.
Wieso sein sollten? Es sind 8+12 Kerne im 265K, zumindest in meinem ist es so.
Ich finde den Arrow Lake-Refresh überflüssig. Intel muss seine Brechstangen-Iterationen endlich einstellen
Was für eine Brechstange? Die Brechstange mit extrem hohen Power Limits, weit über Intels Vorgaben, schon per BIOS Default Einstellung, haben immer nur die Mainboard Hersteller rausgeholt. Dies hat sich nur etwas geändert, nachdem Intel wegen der Probleme mit Raptor Lake den Mainboard Herstellern aufs Auge gedrückt hat, dass sie wenigstens ein Profil nach Intels Vorgaben anbieten müssen. Beim 290K Plus sehe ich auch keinerlei Brechstange, sondern einfach den Effekt, dass mit der Zeit die Fertigung reift und mehr Chips anfallen, die dann mehr Takt schaffen und bisher hat Intel diese dann als KS vermarktet, der 290K Plus hätte also auch genauso gut ein 285KS werden können. Nur 100MHz mehr sind aber für einen KS auch kein Ruhmesblatt.
Intel sollte seine erheblich gesteigerte E-Core-Leistung (37% gegenüber Alder Lake und Raptor Lake: Von Skylake-Niveau gesteigert auf Comet Lake-Niveau)
Was laberst du für einen Mist? Comet Lake nutzte immer noch die Skylake Architektur, hat also die gleiche IPC und die ist eben geringer als die IPC der Skymont e-Kerne on Arrow Lake. Die absolute Leistung ergibt sich dann aus der IPC mal dem Takt und letzterer hängt sehr vom jeweiligen CPU Modelle, der Last und auch der BIOS Einstellungen ab. Arctic Wolf kommt bzgl. der IPC hingegen schon Alder Lakes Golden Cove P Kernen nah.
diese sich zumindest mittels dem Hyper-Threading absetzen können.
Arrow Lake hat kein HT und dies finde ich auch gut, denn dafür gibt es reichlich e-Kerne die dazu dienen die Multithreadperformance viel effizienter als SMT zu steigern. HT hat immer wieder zu Sicherheitslücken geführt und diese zu vermeiden, erhöht den Aufwand und reduziert damit den Nutzen. Außerdem ist der grundlegende Gedanke hinter HT, dass die Recheneinheiten besser ausgelastet werden, wenn ein Thread wegen I/O warten muss, indem eben in der Zeit ein zweiter Thread auf dem Kern laufen kann. Aber die Optimierungen der Architekturen wie z.B. Sprungvorhersagen und Prefetching von Daten, sind gerade darauf ausgelegt, solche Wartezeiten zu vermeiden. Je besser eine Architektur wird, umso weniger bringt SMT daher, wobei dies natürlich auch von der Anwendung abhängt. Wobei SMT selbst dem aber entgegensteht, u.a. weil dadurch die effiziente Größe der L1 und L2 Cache für jede Thread halbiert wird.

Obendrein gab es von Jim Keller den Ansatz der Rentable Units (RUs) die HT überflüssig machen, da hier der Gedanke ist, dass Verarbeitungseinheiten eines Kerns die gerade nicht benötigt werden, vom Nachbarkern genutzt werden können. Dies erhöht IPC und vor allem die Singlethreadperformance gewaltig, denn wenn nur ein Thread läuft, verfügt der Kern auf dem er abgearbeitet wird, praktisch über doppelt so viele Verarbeitungseinheiten als er eigentlich hat.

Am meisten hat HT damals beim Atom 330 gebracht, da dessen Architektur noch nicht einmal out-of-order konnte und daher sehr viel Pausen entstanden sind, in denen der zweite Thread die Recheneinheiten nutzen konnte. Bei allen anderen CPUs war der Vorteil für die Multithreadperformance durch HT weitaus geringer, weil es out-of-order Architekturen waren, eine Technik die eben genau darauf abzielt Wartezeiten zu vermeiden.
Es ist zwar natürlich kein wirklich grosser Wurf und keine Innovation, aber dennoch immerhin eine kleine Innovation.
Also ich wette die Plus Modelle werden nicht einmal eine neue Revision bekommen, dies sind einfach die bisherigen Dies mit anderen Binning und damit keine Innovation.
dem verbesserten Speicherkontroller
Auch der dürfte identisch sein, allenfalls besser gebinnt, aber 7200 und mehr sind ja auch schon jetzt keine Sensation für Arrow Lake CPUs.
hab ich mich einfach vertan..bzw. da was falsch verstanden oder sollte dieses Jahr nicht ein "neuer" Chip kommen und kein Refresh?
Da hast Du was falsch verstanden, denn dieses Jahr soll sowohl ein Refresh kommen, nämlich von Arrow Lake, worum es hier im Thread geht. Es soll aber zum Ende des Jahres mit Nova Lake auch eine komplett neue CPU mit neuen Architekturen (Coyote Cove und Arctic Wolf statt Lion Cove und Skymont) und neuer Fertigung (des CPU Tiles) in Intel 18A (vermutlich die 18-P Variante) kommen. Lion Cove werden so 10 bis 15% mehr IPC als Lion Cove nachgesagt und wenn die Unified Cores auf der Architektur der e-Kerne basieren sollen, würde ich da eine noch größere Steigerung der IPC vermuten um diese näher an die IPC der P-Kerne zu bringen, sonst würde man ja zu viel Singlethreadperformance verlieren.

Darauf deutet auch hin, dass Arctic Wolf wohl AVX10.2 und damit auch AVX-512 bekommen soll. Die e-Kerne dürften also bzgl. der IPC noch mehr zu den P-Kernen aufschließen und eher wie AMDs Kompakt Kerne (z.B., Zen5c) dann eben kompakter sein, weil sie Dinge wie Verstärker etc. verzichten, die für sehr hohe Taktraten nötig sind, aber genau wie diese hohen Taktraten eben auch die Effizienz verschlechtern. Aber vielleicht kann man bei den noch kleineren Fertigungsstrukturen ja auch generell besser ohne auskommen, man wird sehen wie die Unified Cores dann takten und bzgl. der Singlethreadperformance aussehen werden. Aber vielleicht kommen ja da dann die Rentable Units zum Einsatz um diese hoch zu halten. Dann würde es natürlich Sinn machen den Kernen selbst nicht so viele Verarbeitungseinheiten zu geben, wenn sie ja auch die des Nachbarn oder vielleicht sogar als 4 Cluster, die von 2 Nachbarn mit benutzen können.

Aber das ist alles im Grunde noch unbekannt und vor allem Spekulation, erstmal kommt nun Arrow Lake Refresh in Form der zwei Plus Modelle, die im Grunde eher ein weiterer Rabatt sind, der 270K Plus ist im Grunde ja ein 285K mit ein bisschen weniger maximalem Takt (laut Datenblatt, was die dann wirklich können, wird man sehen müssen), aber wohl einem deutlich geringeren Preis und der 250K Plus ist das Gleiche im Bezug auf den 265K.
 
Wäre enttäuschend wenn der 290K Plus nicht käme - schon aus Prinzip.

Der 270K Plus ist dennoch der Vollausbau und wird niemals unter 350€ zu haben sein,
am Anfang eher um 400€.

Also 2026 kann man sich ja komplett schlafen legen .....

Absolut, dank AI wird das wohl ein günstiges Jahr für mich :fresse:
 
Wow, eine Refresh "Generation" bestehend aus ganzen zwei Modellen. Oh mann, Arrow Lake war und bleibt ein derber Reinfall für Intel.
 
Devils Canyon waren auch nur zwei neue SKU, beim Haswell Refresh hat AFAIR damals aber niemand geheult.

Heute wird halt gleich Katastrophen-Alarm ausgerufen wenn etwas nicht ganz den eigenen Erwartungen entspricht. o_O
 
eine Refresh "Generation" bestehend aus ganzen zwei Modellen
Niemand hat von einer neuen Generation gesprochen, die Modelle haben ja auch nur 200er Nummern wie die anderen Arrow Lake auch und nur den Zusatz Plus. Keine Ahnung wie man sich darüber aufregen kann, wenn ein Hersteller neue Produkte auf den Markt bringt, entweder man interessiert sich dafür und kauft dann ggf. oder man lässt es bleiben. Wollte ich mich über jedes Produkt aufregen welches irgendein Hersteller auf den Markt bringt und das mich nicht interessiert, hätte ich ja nichts anderes mehr zu tun.

Es gibt nun einmal keinen Anspruch darauf jedes Jahr von intel eine komplett neue CPU Generation für die Mainstream Plattform zu bekommen und AMD macht dies ja auch nicht. Die nächste wirklich neue Generation, Nova Lake, soll ja auch zum Jahresende kommen. Außerdem gab es von Broadwell im Desktop damals auch nur zwei CPUs, dem i5 5675C und dem i7 5775C und Broadwell war eine komplett neue Generation mit neuer Architektur und aus der damals neuen 14nm Fertigung. Aber damals stand auch schon Skylake vor der Tür mit einer neuen Architektur und einer neuen Plattform und deshalb haben sich damals auch nur die dümmsten Idioten darüber beschwert, dass es nur zwei CPUs gab.
 
Arrow Lake hat kein HT und dies finde ich auch gut, denn dafür gibt es reichlich e-Kerne die dazu dienen die Multithreadperformance viel effizienter als SMT zu steigern. HT hat immer wieder zu Sicherheitslücken geführt und diese zu vermeiden, erhöht den Aufwand und reduziert damit den Nutzen. Außerdem ist der grundlegende Gedanke hinter HT, dass die Recheneinheiten besser ausgelastet werden, wenn ein Thread wegen I/O warten muss, indem eben in der Zeit ein zweiter Thread auf dem Kern laufen kann. Aber die Optimierungen der Architekturen wie z.B. Sprungvorhersagen und Prefetching von Daten, sind gerade darauf ausgelegt, solche Wartezeiten zu vermeiden. Je besser eine Architektur wird, umso weniger bringt SMT daher, wobei dies natürlich auch von der Anwendung abhängt. Wobei SMT selbst dem aber entgegensteht, u.a. weil dadurch die effiziente Größe der L1 und L2 Cache für jede Thread halbiert wird.
Arrow Lake kommt durch die reativ hohe Kernzahl und die ganzen Optimierungen in der Praxis schon gut ohne Hyper-Threading aus, aber wirklich schaden würde es auch nicht, denn we es aus welchen Gründen auch nicht nutzen möchte, könnte es ja einfach selbst in den EFI/BIOS Einstellungen deaktivieren. Oder alternativ auch umgekehrt per Default deaktiviert lassen und nur manuell aktivierbar machen.
Auch der dürfte identisch sein, allenfalls besser gebinnt, aber 7200 und mehr sind ja auch schon jetzt keine Sensation für Arrow Lake CPUs.
Wobei sich die 6400 bei Arrow Lake und die 7200 bei Arrow Lake Refresh ohnehin nur CUDIMM beziehen die aber schon vor der Speicherkreise niemand verwendet hat. Bei normalen UDIMMs lag bei Arrow Lake das offizielle Garantie-Limit bei 5600. Auch AMD hat bei den Zen5 Ryzen nur ein offizielles Garantie-Limit von 5600.

Dafacto konnte man aber natürlich sowohl bei Arrow Lake als auch Zen5 davon ausgehen das man RAM bis mindestens DDR5-6800 problemlos zum Laufen bekommt. Darüber hinaus hängt es dann auch vom Mainboard ab.

Bis zur Speicherkriese war allerdings eh DDR5-5600 / 6000 / 6400 / 6800 der Preis-Leistungs-Sweetspot.

Aktuell ist dieser Bereich allerdings nahezu komplett leergefegt und überteuert, zu halbwegs bezahlbaren Preisen bekommt man heute eh nur noch entweder DDR5-5200 CL40 wie https://www.kingston.com/datasheets/KF552C40BB2-32.pdf oder gleich DDR5-7600 CL36 wie https://cdn.prod.website-files.com/...2765d8fd56504d753_PVX548G76C36K_sku_sheet.pdf

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Da wäre ich mir dann nicht sicher ob das Board wirklich das DDR5-7600 oder wenigstens das DDR5-7200 Profil handlen kann.

Manuell ein DDR5-6400 oder DDR5-6800 Profil einstellen wäre zwar auch machbar, aber aufwendiger.
 
Bei normalen UDIMMs lag bei Arrow Lake das offizielle Garantie-Limit bei 5600. Auch AMD hat bei den Zen5 Ryzen nur ein offizielles Garantie-Limit von 5600.
Leider unterscheiden die meisten nicht zwischen normalen DIMM, CUDIMM und MRDIMM, wenn es um die JEDEC spezifizierten DDR5 Tranferraten geht, auch wikipedia und Googles KI nicht. Ich meine aber, dass für normale DDR5 RAM eben bei 5600MT/s die JEDEC Spezifikation aufhört und 8800MT/s sind meine ich auch offiziell nur für MRDIMM spezifiziert. Bei CUDIMM weiß ich es nicht, aber da die neuen Arrow Lake ja bis 7200MT/s spezifiziert sein sollen, dürfte dies auch innerhalb JEDEC Spezifikation liegen, denn die CPU Hersteller gehen bei ihren offiziellen Angaben eigentlich nie über das hinaus, was die JEDEC spezifiziert, da man dann im OC Bereich ist. Vergiss nicht, dass die JEDEC der Branchenverband ist und dort die CPU Hersteller, die ja die RAM Controller herstellen, neben den DRAM Herstellern ein gewichtiges Wort zu sagen haben und entsprechend auch kein Interesse haben, ihren Branchenverband zu schwächen. Wenn sie mehr Takt wollen, dann geht der Weg über die JEDEC und damit die offizielle Spezifizierung schnellerer RAMs.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass höhere Taktraten nicht auch funktionieren können, wir wissen ja, dass dies der Fall ist, aber es ist eben im nicht spezifizierten Bereich und damit OC, kann gehen, muss aber nicht. Das hängt dann immer von dem konkreten Memory Controller in der konkreten CPU ab, die gelingen ja auch nicht alle gleich gut, dem Mainboard und den RAM Riegeln. Anders als die CPU Hersteller, die eben nur RAM Frequenzen angeben, die dann auch wirklich (mit passendem Mainboard und RAM) auch erreicht werden können, geben die Mainboard Hersteller meist das Optimum an, was sie mit Golden Samples von CPU und RAM Riegeln erreicht haben, bei den Herstellern der RAM Riegel ist es meist ähnlich. Von den DRAM Herstellern selbst, also Micron, Samsung und SK Hynix, gibt es normalerweise auch keine Riegel mit Frequenzen außerhalb der JEDEC Spezifikationen, was lange auch für Microns Tochter Crucial galt, später haben sie dann aber meines Wissens auch angefangen OC RAM Riegel anzubieten. Dabei stecken in den OC Riegeln anderer Hersteller aber eben genau die DRAM Chips von entweder Micron, Samsung oder SK Hynix, deren Chips können also sehr wohl mehr.
 
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