First Timer: Speichertuning DDR5 8200 Kit mit 9800X3D sinnvoll nutzen

Schwarzie

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Moin Moin allerseits,

da ich vor kurzem wundersamer Weise an ein Teamgroup DDR5 8200 CL38-49-49-84@1,4V 2x24GB Kit gelang bin habe ich Spontan mal meinen 5900X in Rente geschickt und ein kleines Upgrade auf einen 9800X3D durchgeführt. Mainboard ist ein Gigabyte X870E Aorus Elite X3D.

Bisher bin ich bei Rechnern hingegangen und habe ein passendes Speicherkit mit möglichst hohem Ramtakt bei möglichstn iedrigem CL gekauft, für den X3D wäre das ein 6200CL28 oder sowas geworden (ja 26 gibts auch, aber der Aufpreis wäre vor der aktuellen Speicherpokalypse einfach nicht sinnvoll gewesen.) Somit habe ich also die wunderbare Gelegenheitm ich erstmalsm it Speicher und Subtimings auseinander zu setzen :d

Wie ein kleiner Affe bin ich mal hingegangen und habe dann fröhlich an den Timings und subtimings herumgewerkelt, so zwei Tage lang, jedemal nach einer Änderung schauen ob er bootet, 5 bis 20min TM5@Ryzen X3D (an der Stelle ein herzliches Dankeschön an die Leute die hier die Softwareliste pflegen, die ganzen Tools kannte ich nicht) und anschließend zwei Durchläufe des Cyberpunkbenchmarks.

Latenzen messe ich mit Maxxmem

Aktuell sind das meine Timings:
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Mein problem an dieser Stelle ist: ich kann zwar das bisherige mehr oder blinde reduzieren von Subtimings mit anschließendem Testen ad nauseum fortsetzen, allerdings stellen sich mir dabei ein paar Fragen:

a) ich habe NULL Ahnung von dem was ich hier gerade mache :d
b) ich habe keine Ahnung was die Subtimings eines flotten CL28 Kits bei DDR5 6200 wären ausser den oberen drei ;)
c) ich habe keine Ahnung ob ich nicht irgendein Subtiming bereits zu scharf eingestellt habe was daher verhindert woanders tiefer zu kommen
d) ich habe keine Ahnung was sichere Spannungen sind (ok memory 1,4V weil er dafür spezifiziert wurde, aber der Rest? Bei vSOC habe ich gelesen niemals die 1,3V zu erreichen bei einem X3D)

Aktuell läuft FCLK auf 2066, 2100 ist auch temporär getestet stabil, läst aber die Latenzen auf 72.X steigen. Ist das dann sinnvoll oder eher nicht?

CL28: mit den aktuellen Spannungen habe ich binnen 2min einen Fehler bei TM5. Experimentel habe ich mal VDDP auf 1,35, Mem VDD und mem VDD! auf 1,42 und vSOC auf 1,25 in einem Hale Mary Versuch und damit kam der Fehler "erst" nach ca 20min. Keine Ahnung welche der Spannungen da was bringt.

Was ich daher gern wüsste:
Ist irgendwas von dem was ich da eingestellt habe totaler Bockmist? Gibts irgendwelche low hanging fruit Einstellungen die ich noch vornehmen könnte? Habe ich irgendwas eingestellt das meinen Speicher über Zeit grillt?

Danke für alles Feedback ;)
 
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Für RAM OC Stabilität kommst du meines Erachtens nicht an Karhu rum - kostet 10€ für eine Lifetime Lizenz und ist nicht an die Hardware gebunden.

DDR5-8200 ist eine Geschwindigkeit, die nicht "einfach so" mit einem 9800X3D läuft und auch mit ganz viel Feintuning hast du eine sehr gute Chance auf RAM-Fehler in Karhu, Cold Boot Memory Training Errors und Instabilitäten im Betrieb. Das hast du scheinbar schon erkannt, und startest direkt mit DDR5-6200, was ich für einen guten Kompromiss halte. Zufällig läuft mein RAM Kit ebenfalls mit DDR5-6200 und ich kann dir daher meine Werte geben, die rockstable validiert sind.
  • 8:15 Stunden Karhu (11900%)
  • 2h TestMem 5
  • 2h HCI Memtest 16x2800
  • viele weitere CPU Benchmarks und Stabilitätstests

Karhu_8h.png


  • Latenzen siehe ZenTimings
  • 1,20vSOC ist ein guter Einstieg für DDR5-6200
  • MCLK und UCLK passen
  • Für dein HighEnd RAM OC würde ich mit 1,40v DDR Voltage starten (anstatt 1,36v)
Wichtig ist, dass du erstmal eine Stabile "Baseline" findest, bevor du Experimente mit CL28 machst. Du brauchst irgendein Setup, wo du Gewissheit hast, dass das Stabil läuft und das testet man am besten mit Karhu über Nacht. Ich kann dir gleich vorneweg sagen: 6200 und CL30 ist schon ausgezeichnet und für 6200 CL28 brauchst du vor allem extrem viel Spannung. Da reden wir dann von 1,45v MEM Voltage und davon würde ich für den Daily Betrieb eher abraten.
 
Vielen Dank! Das bringt mich doch schon ein ganzes Stück weiter. Karhu hab ich gesehen, aber für solche Spöckschen noch Geld ausgeben, hmm. Mal gucken wei weit ich mit dem good old memtest weiterkommen, ich werde meine Settiungs jetzt als "Baseline" mal bis morgen Abend mit Test Mem 5 und dem X3D Profil laufen lassen und mal gucken was da herauskommt.

Wie es aussieht bin ich bei etlichen Werten schon gut dabei, aber wohl noch richtig Luft habe ich bei den RFC2 und 3 Werte, da hast du die Hälfte

Die CL28 erhoffe ich mir halt daher da das nach Ramcalcs die gleichen Nanosekunden Latenz wären wie das 8200 CL38 ;) Und Hey, wenn das Kit dafür geratet ist. Wobei ich natürlich wiedern icht weiß ovb sowas 1:1 skaliert oder ob es Chips gibt die eher aufh arte timings oder hohte Taktraten gebinnt wurden (was ich mal vermute)

6400 mit 1:1 hatte ich getestet, da hat mich Windows aber nach wenigen Minuten mit einer Fehlermeldung ins Bios zurückgeschickt, das wollt nicht ;)

Bei den Spannungen sehe ich das richtig das du VDDIO und VDDP auf Auto laufen läßt?
 
tRFC2 und tRFCSB Timings sind aktuell bei AM5 nicht in Verwendung - ich habe trotzdem die Werte aus dem DRAM Calculator übernommen, einen Unterschied macht es aber nicht. VDDIO und VDDP sind bei mir auf Auto. Dein RAM kostet 500€, kauf dir einfach den 10€ RAM test von Karhu, wenn du ordentlich RAM OC Stabilitätstests machen willst. Ich hatte zum Beispiel auch tRFC 480 ausgelotet und nur Karhu hat zuverlässig Fehler nach weniger als zwei Stunden gemeldet. Ohne Karhu hätte ich jetzt tRFC 480 und dann im Betrieb random Instabilitäten.

Wenn du 6200 CL28 haben willst, sollte 1,45v MEM und 1,20v SOC eigentlich ausreichen. Diese ganzen Nebenspannungen sind primär für sehr hohe Taktfrequenz relevant, z.B. 6600. Bei 1,45v MEM sind wir in einem Bereich, der aktiv gekühlt werden sollte. Vor allem tREFI/tRFC ist sehr temperatursensibel, der RAM sollte idealerweise unter 55°C bleiben. Das kannst die Temperatur mit HWinfo64 auslesen.
 
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Moin Moin allerseits,

da ich vor kurzem wundersamer Weise an ein Teamgroup DDR5 8200 CL38-49-49-84@1,4V 2x24GB Kit gelang bin habe ich Spontan mal meinen 5900X in Rente geschickt und ein kleines Upgrade auf einen 9800X3D durchgeführt. Mainboard ist ein Gigabyte X870E Aorus Elite X3D.

Bisher bin ich bei Rechnern hingegangen und habe ein passendes Speicherkit mit möglichst hohem Ramtakt bei möglichstn iedrigem CL gekauft, für den X3D wäre das ein 6200CL28 oder sowas geworden (ja 26 gibts auch, aber der Aufpreis wäre vor der aktuellen Speicherpokalypse einfach nicht sinnvoll gewesen.) Somit habe ich also die wunderbare Gelegenheitm ich erstmalsm it Speicher und Subtimings auseinander zu setzen :d

Wie ein kleiner Affe bin ich mal hingegangen und habe dann fröhlich an den Timings und subtimings herumgewerkelt, so zwei Tage lang, jedemal nach einer Änderung schauen ob er bootet, 5 bis 20min TM5@Ryzen X3D (an der Stelle ein herzliches Dankeschön an die Leute die hier die Softwareliste pflegen, die ganzen Tools kannte ich nicht) und anschließend zwei Durchläufe des Cyberpunkbenchmarks.

Latenzen messe ich mit Maxxmem

Aktuell sind das meine Timings:
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Mein problem an dieser Stelle ist: ich kann zwar das bisherige mehr oder blinde reduzieren von Subtimings mit anschließendem Testen ad nauseum fortsetzen, allerdings stellen sich mir dabei ein paar Fragen:

a) ich habe NULL Ahnung von dem was ich hier gerade mache :d
b) ich habe keine Ahnung was die Subtimings eines flotten CL28 Kits bei DDR5 6200 wären ausser den oberen drei ;)
c) ich habe keine Ahnung ob ich nicht irgendein Subtiming bereits zu scharf eingestellt habe was daher verhindert woanders tiefer zu kommen
d) ich habe keine Ahnung was sichere Spannungen sind (ok memory 1,4V weil er dafür spezifiziert wurde, aber der Rest? Bei vSOC habe ich gelesen niemals die 1,3V zu erreichen bei einem X3D)

Aktuell läuft FCLK auf 2066, 2100 ist auch temporär getestet stabil, läst aber die Latenzen auf 72.X steigen. Ist das dann sinnvoll oder eher nicht?

CL28: mit den aktuellen Spannungen habe ich binnen 2min einen Fehler bei TM5. Experimentel habe ich mal VDDP auf 1,35, Mem VDD und mem VDD! auf 1,42 und vSOC auf 1,25 in einem Hale Mary Versuch und damit kam der Fehler "erst" nach ca 20min. Keine Ahnung welche der Spannungen da was bringt.

Was ich daher gern wüsste:
Ist irgendwas von dem was ich da eingestellt habe totaler Bockmist? Gibts irgendwelche low hanging fruit Einstellungen die ich noch vornehmen könnte? Habe ich irgendwas eingestellt das meinen Speicher über Zeit grillt?

Danke für alles Feedback ;)
Bei single CCDs CPUs wie deinem 9800x3d immer den FCLK auf das max möglich stellen. Hierbei musst du bei Gigaybte die VDDGs manuell mit anpassen, denn sonst kann es sein, das es gar nicht erst bootet.

VDDIO bis 6400 reicht meist bis 1.35V, VDDP Auto oder bis 1.05V bei 1:1.

Gear Down Mode am besten im Bios ausschalten.
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sieht soweit stabil aus. 8h49 Karhu und 11h TestMem@extreme sollten recht aussagekräftig sein. Die maximalen Temperaturen des am CPU Block liegenden Speicherriegels finde ich ein wenig hoch. Testweise habe ich mal die Lüfter des Frontradiators auf 1000u/min hochgedreht, dann fallen die unter Vollast auf 50° max. Das ist mir allerdings deutlich zu laut. Entweder baue ich also noch einen extra Lüfter ein der nur die Speicherriegel anpustet, primär den aus Luftzug Richtung hinteren, oder ich teste mal ob das ganze nicht auch mit weniger Spannung als den 1,4V läuft. Aber eine stabile Baseline habe ich nun.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Schwarzie
Damit hast du in der Tat eine stabile Baseline und auch absolut gesehen bereits fast alles rausgeholt, was man so mit einem 9800X3D rockstable machen kann. Wenn du einen Lüfter für den RAM platzierst, kannst du auch 1,45v DRAM Spannung geben und damit sollte dann CL28 laufen.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass noch straffere Timings de facto keine zusätzliche Leistung bei einem 9800X3D bringen und im Gegenzug fast jedes straffere Timing im Langzeitbetrieb zu Problemen führen wird. Wir reden von Sachen wie Cold Boot Fehler (Memory Training Error beim ersten Start) oder Latency Spikes wegen Retransmissions durch die Fehlerkorrektur. Ein Beispiel, wie wenig weitere Verbesserungen noch bringen:

DDR5 Standard sind tREFI ca. 8000 und tRFC ca. 800
Das heißt alle 8000 Zyklen wird ein Refresh der Zellen durchgeführt, welcher 800 Zyklen dauert (10% Leistungsverlust)
  • Dein jetziges OC tREFI 65535 und tRFC 512 führt den Refresh nur noch alle 65535 Zyklen durch und dieser dauert dann auch nur 512 Zyklen (0,78%)
  • Wenn du nun tRFC weiter drückst auf 448, hast du einen Refresh alle 65535 Zyklen mit einer Dauer von 448 Zyklen (0,68%)
Wie du sehen kannst, hast du die Leistungsoptimierung bis auf die Nachkommastelle schon jetzt realisiert - stabil und relativ stressfrei. Das weitere Reduzieren von tRFC 512 auf tRFC 448 erhöht den DRAM Durchsatz exakt um 0,1% und ist meiner Erfahrung nicht langfristig stabil. So ähnlich verhält es sich mit den anderen Timings, viel Aufwand für Verbesserungen in der Nachkommastelle, die fragliche Langzeitstabilität liefern. Im Sommer bootet dann die Kiste nicht mehr zuverlässig und du hast 20 Subtimings, die alle verantwortlich sein könnten. Den Infinity Fabric kann man zum Beispiel gar nicht sinnvoll auf Stabilität prüfen, weil bei Fehlern hier intern Retransmissions gemacht werden, womit die Leistung situativ sinkt, aber kein Stabilitätstest Fehler wirft. Mit guter Kühlung ist IF2133 noch halbwegs stabil, 2166Mhz ist schon fragwürdig und 2200Mhz ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit instabil.

Die einzig potentiell messbare Verbesserung von deinem Setup wäre noch CL28. Den Rest würde ich so belassen. Denk immer dran: 90% der ZenTimings Screenshots hier im Forum sind so stabil, wie ein Kartenhaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
ok, 1,375V gehen ebenso. Interessant das das geradeeinmal 1° beim hinteren Speicherriegel brachte, da hatte ich auf mehr gehofft. Eventuell geht ja noch weniger...

Was ich bezüglich CL28 bisher getestet hatte war 1,415, das produzierte bei TestMem Fehler nach rund 20min, 1,4V nach 5min. Lüfter für ein 1,4V Experiment hätte ich hier noch genug herumliegen, wäre nur die Frage wie ich das Ding auf den Riegeln befestige.

Und zum Sinn des ganzen.... das einzige LEistungshungrige Spiel das ich besitze ist Cyberpunk 2077 das ich mit einer Gazillion Mods spiele die nochmals Leistung fressen. Und da reicht es ohne DLSS (sieht kacke aus) immer noch für alles auf Max inklusive Raytracing. Und der Benchmark mit genau diesen Einstellungen bewegt sich bei ca +2fps zwischen Stock und jetzt. Also sind wir da im Rahmen der Meßungenauigkeit ;) Bei X3D CPUs bringt schnellerer Speicher eh kaum noch, das ist hier ein Fall von "weil ich es kann" und "for science!"

Aber interessant das dieses Kit so völlig schmerzfrei bis CL30 runtergeht und ich dann noch fröhlich an den Timings herumschrauben kann ohne irgendwelche Probleme, aber bei CL28 mauert er.

Beim Infinity Fabrik hatte ich auch schonmal herumgespielt (ohne irgendwas am vsoc 1,2V zu ändern) bis 2100 kein Problem, 2066 stürzt ab. Allerdings produziert ein Infinity Clock von 2100 höhere Speicherlatenzen. Ich habe so keine Ahnung worauf sich das sonst noch auswirkt, sprich ob 2100 anderweitig Vorteile bringen würde die die geringfügig schlechteren Speicherlatenzen mehr als aufwiegen würden. Aber auf versteckte Instabilitäten die man dann nur mit Stundenlangen Benchsessions mit einer statistischen Auswertung der Ergebnisse erkennt... Erm Nein. Dafür müsste das ansonsten schon Wunder bewirken. Und ganz so lahm ist mein System ja schon Stock nicht. ;)

Mit OC der CPU habe ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt, auch wenn das bei der 9er Serie ja wieder geht. Allerdingsm it dubiosem Gewinn, die Hersteller machen das a heute ab Werk. Da könnt ich mich nostaligsch an meinen Pentium 133@233 erinnern. Oder den Q6600 mit 2,4@3,6Ghz. Da hat das noch was gebracht. Heute? 200Mhz mehr kann man kaum zuverlässig messen.

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lässt du die Tests echt jedes mal 8 bzw. 11 Stunden laufen? 2-3 Stunden sind doch ausreichend...
 
ok, 1,375V gehen ebenso. Interessant das das geradeeinmal 1° beim hinteren Speicherriegel brachte, da hatte ich auf mehr gehofft. Eventuell geht ja noch weniger...

Was ich bezüglich CL28 bisher getestet hatte war 1,415, das produzierte bei TestMem Fehler nach rund 20min, 1,4V nach 5min. Lüfter für ein 1,4V Experiment hätte ich hier noch genug herumliegen, wäre nur die Frage wie ich das Ding auf den Riegeln befestige.

Und zum Sinn des ganzen.... das einzige LEistungshungrige Spiel das ich besitze ist Cyberpunk 2077 das ich mit einer Gazillion Mods spiele die nochmals Leistung fressen. Und da reicht es ohne DLSS (sieht kacke aus) immer noch für alles auf Max inklusive Raytracing. Und der Benchmark mit genau diesen Einstellungen bewegt sich bei ca +2fps zwischen Stock und jetzt. Also sind wir da im Rahmen der Meßungenauigkeit ;) Bei X3D CPUs bringt schnellerer Speicher eh kaum noch, das ist hier ein Fall von "weil ich es kann" und "for science!"

Aber interessant das dieses Kit so völlig schmerzfrei bis CL30 runtergeht und ich dann noch fröhlich an den Timings herumschrauben kann ohne irgendwelche Probleme, aber bei CL28 mauert er.

Beim Infinity Fabrik hatte ich auch schonmal herumgespielt (ohne irgendwas am vsoc 1,2V zu ändern) bis 2100 kein Problem, 2066 stürzt ab. Allerdings produziert ein Infinity Clock von 2100 höhere Speicherlatenzen. Ich habe so keine Ahnung worauf sich das sonst noch auswirkt, sprich ob 2100 anderweitig Vorteile bringen würde die die geringfügig schlechteren Speicherlatenzen mehr als aufwiegen würden. Aber auf versteckte Instabilitäten die man dann nur mit Stundenlangen Benchsessions mit einer statistischen Auswertung der Ergebnisse erkennt... Erm Nein. Dafür müsste das ansonsten schon Wunder bewirken. Und ganz so lahm ist mein System ja schon Stock nicht. ;)

Mit OC der CPU habe ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt, auch wenn das bei der 9er Serie ja wieder geht. Allerdingsm it dubiosem Gewinn, die Hersteller machen das a heute ab Werk. Da könnt ich mich nostaligsch an meinen Pentium 133@233 erinnern. Oder den Q6600 mit 2,4@3,6Ghz. Da hat das noch was gebracht. Heute? 200Mhz mehr kann man kaum zuverlässig messen.

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Deine Timings brauche noch bisschen arbeit. Meinen Screenshot hast du ja weiter oben.

Erster Schritt immer FCLK ausreizen und die Timings anziehen
Zweiter Schritt ist dann Finetuning durch Spannungen/Nitro etc.
 
lässt du die Tests echt jedes mal 8 bzw. 11 Stunden laufen? 2-3 Stunden sind doch ausreichend...
Bin Berufstätig. Erstmal über Nacht und dann während ich im Büro bin. So bekommt man gut Stunden zusammen ;)
 
@Vince96
Kannst du für deine Timings einen 6h+ Karhu Run posten, bei dem das stabil läuft? DDR5-6000 CL26 (8,66ns) bei 1,40v liest sich auf den ersten Blick nicht stabil und die üblichen Subtimings großteils auch nicht. Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren. Du musst das System ja sicher irgendwie als Stabil validiert haben und mich würden hier die Screenshots interessieren, wie lange und mit welchen Stabilitätstests du das gemacht hast.
 
@Vince96
Kannst du für deine Timings einen 6h+ Karhu Run posten, bei dem das stabil läuft? DDR5-6000 CL26 (8,66ns) bei 1,40v liest sich auf den ersten Blick nicht stabil und die üblichen Subtimings großteils auch nicht. Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren. Du musst das System ja sicher irgendwie als Stabil validiert haben und mich würden hier die Screenshots interessieren, wie lange und mit welchen Stabilitätstests du das gemacht hast.
Kann ich gerne später noch hochladen. 6000C26 bei 1.4V laufen problemlos, da es sich um ein 6000C26 Kit handelt.
Im Speziellen geht es mir aber um die Sekundär- und Tertiär-Timings (grün auf dem Bild), welche so gut wie auf allen Kits (2x24GB Hynix M) laufen.
FCLK, Primär-Timings & Spannungen muss man natürlich immer selber herausfinden.


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Ich empfehle folgende Lektüre: https://www.hardwareluxx.de/index.p...-3d-v-cache-schnellen-ram-ueberfluessig.html? Als hardcore-ocer sucht man das letzte Promille, aber der TE fällt für meine Begriffe (wie ich auch :-)) nicht in diese Kategorie. Von daher - nutze deine Zeit zum Zocken und nicht zum ocen. Nimm meinetwegen noch den sweetspot 6000MHz und fertig. Ich werde, alleine um dem hier: https://www.hardwareluxx.de/index.p...efekte-ryzen-7-9800x3d-auf-asus-platinen.html aus dem Weg zu gehen noch nicht mal den sweetspot mehr nutzen. Ich habe keinen Bock händig an Spannungen rumzuspielen nur weil ich ein EXPO lade. Fail safe settings und gut, Leistung hat das Teil mehr als genug, CPU-Limit spielt bei mir keine Rolle.
 
Ein bisschen OC, gerne immer, neues Bios (Galax HOF) auf meine 4090? Jup. mal eine Woche Subtimings pimpen? Jup. Aber irgendwas muss dabei herauskommen. Und insbesondere bei meiner CPU sind die Gewinne die ich mit einer weiteren Woche herumspielen rausbekommen kann einfach nich zu rechtfertigen. Also Streng genommen kann ich den Unterschied zwischen jetzt und dem XMP Profil mit 6000 CL38 was da noch gespeichert ist kaum messen ;)

Und ja, den Artikel mit den Unterschieden bei einem X3D und Speichergeschwindigkeiten hatte ich auch gelesen. Das deckt sich mit meinen Eregebnissen hier, auch wenn ich nur zwei Spiele habe wo ich mir überhaupt die Mühe machen würde irgendwas zu messen, Cyberpunk und Stellaris (was jede CPU mit links frisst während die Grafikkarte nichtmal mitbekommt das gerade eine 3D Anwendung läuft ;) Meine 4090 besitzt die Dreistigkeit nicht einmal hochzutakten....)

Wenn mich mal die Langeweile packt versuche ich da sicher nochmal was, eventuell auch CL28 (was mich schon reißen würde weil es dann die gleiche Reaktionszeit wie 8200 CL38 hätte, und es das somit eigentlich packen können sollte, grrrr)
 
@Schwarzie
Mit deinem RAM Setup hast du alle Subtimings sehr nah ans Maximum gebracht, ohne gleichzeitig in Extreme vorzudringen, die in der Praxis nicht stabil sind. Deine Settings sind mit langen Karhu und TestMem5 Runs ausgezeichnet validiert und auf einem 9800X3D bringt noch mehr Tuning keine messbare Leistungssteigerung, dafür aber eine erhebliche Instabilität. Der Speicherdurchsatz ist beim 9800X3D komplett vom Infinity Fabric limitiert und diesen kannst du nicht auf Stabilität testen. Alles über 2133Mhz Infinity Fabric ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit instabil und das spürt man dann mit Lagspikes und schlechten LowFPS aufgrund von IF Retransmissions. Bei DDR5-6200 ist der ideale Infinity Fabric bei 2066Mhz und der läuft auch stabil. Hiermit wirst du - egal mit welchen Timings - beim Durchsatz nicht über 66GB/s Read, 90GB/s Write und 64GB/s Copy kommen in AIDA64. Die einzig potentielle Verbesserung durch Timings ist also die Latency und da hast du schon rund 69ns erreicht und damit fast alles rausgeholt, was möglich ist. CL28 würde rund 1ns zusätzlich bringen und ALLE ANDEREN SUBTIMINGS ZUSAMMEN nochmal 1ns. Zum Vergleich: DDR5-6000 XMP liefert ca. 62GB/s Read, 85GB/s Write und 60GB/s Copy mit einer Latenz von ca. 79ns (Quelle)

Info: Es gibt eine AIDA64 Latency Benchmark Cheat Option im BIOS namens "Latency Killer" (bei MSI). Damit verlierst du durchgehend geringfügig an Leistung, aber speziell der AIDA64 Latency Test zeigt damit rund 8ns weniger Latenz an. Bei anderen Latency Messungen (z.B. MaxMem2) bringt es keine Verbesserung. Wenn du AIDA64 Werte von Usern siehst im Bereich unter 65ns, dann haben diese die Schummel-Option an - das kannst du getrost ignorieren.

@Vince96
Du wolltest noch deinen Stabilitätsnachweis für deine Settings liefern - gerne 8h Karhu :-)
 
Alles über 2133Mhz Infinity Fabric ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit instabil und das spürt man dann mit Lagspikes und schlechten LowFPS aufgrund von IF Retransmissions. Bei DDR5-6200 ist der ideale Infinity Fabric bei 2066Mhz und der läuft auch stabil
Das stimmt so nicht. Die meisten 9800x3d können 2167 völlig stabil und ohne Error Correction. Das Erste, was ich bei einem single CCD Chip tun würde, ist, den max FCLK herausfinden und auf Stabilität testen bevor ich mich am RAM OC versuche.
Du wolltest noch deinen Stabilitätsnachweis für deine Settings liefern - gerne 8h Karhu :-)
Gerne. Etwas weiter runter geht noch mit der Spannung ~1.38V
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@Stunrise
Die meisten testen mit Linx den FCLK bei Abweichungen bei Einbrüchen in den GFlops musst du runter.
Aber auch so gibt es Ruckler inGame und auch Gsat sollte drauf ansprechen, da es dann auch CRC Fehler gibt. Festzustellen ob es wirklich stable ohne👈Leistungseinbußen ist,
ist halt schwer. Nicht jeder 9800X3D packt die 2166 aber viele, manche aber auch drüber.

Das das RamOC kaum was bringt stimmt so nicht, du siehst es halt nur nicht in den FPS. Bei Nachladeprozessen grade bei Open World etc. wo viele Daten geschoben werden verhinderst du
Frametime Spikes, aber das ist je nach Game mal alle 20s oder auch über ne Minute der Fall. Den meisten fällt das auch gar nicht auf, da es generell sehr flüssig wirkt.
Ein durchschnittliches Ram Tuning reicht aber völlig aus, die letzten paar Prozent machen den Kohl nicht fett.

Info: Es gibt eine AIDA64 Latency Benchmark Cheat Option im BIOS namens "Latency Killer" (bei MSI). Damit verlierst du durchgehend geringfügig an Leistung, aber speziell der AIDA64 Latency Test zeigt damit rund 8ns weniger Latenz an. Bei anderen Latency Messungen (z.B. MaxMem2) bringt es keine Verbesserung. Wenn du AIDA64 Werte von Usern siehst im Bereich unter 65ns, dann haben diese die Schummel-Option an - das kannst du getrost ignorieren.
Das ist Käse um die 64ns schafft man relativ einfach mit passendem Speicher, der Takt der CPU spielt dabei auch ne kleine Rolle was die Latenz angeht.
Wenn man natürlich sein BS "zugemüllt" oder Apps laufen hat ist es vorbei mit 64ns.

Mit Latency Killer ist man weit drunter, allerdings in Real auch wirklich langsamer. Weswegen man die immer auf Auto/Aus haben sollte.
Screenshot 2026-01-31 083945.png
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Zuletzt bearbeitet:
@Vince96
Danke für den Screenshot. Ich hätte nicht gedacht, dass das tatsächlich stabil läuft - aber du hast es nachweisbar gut validiert. Damit bist du aber definitiv die Ausnahme von den vielen RAM Overclockern. Ob deine FCLK 2200 tatsächlich ohne ECC Retransmissions läuft - daran habe ich weiterhin zweifel. Immerhin hast du validiert, dass die potentiellen Retransmissions selten sind und damit weniger Leistung kosten, als die höhere Bandbreite Nutzen bringt. Erstaunlich ist die sehr niedrige Spannung in Anbetracht der extrem niedrigen Timings (y)

@Phoenix2000
Dein Setup mit DDR5-8000CL32 ist so mit das extremste, was ich so im Netz gefunden habe. 8ns CL bei DDR5 ist brutal.
  • Hier würde mich ein 8h Karhu run interessieren als Stabilitätsnachweis
  • Die Spannungen in ZENTimings wären interessant. Ich vermute völlig kranke Spannungen wie 1,6v
  • Hast du Cold Boot Bugs alle 30 Tage nach dem Auslaufen von Context Memory Restore?
Ein durchschnittliches Ram Tuning reicht aber völlig aus, die letzten paar Prozent machen den Kohl nicht fett.
Das ist genau, was ich gesagt habe.
  • Von JEDEC zu XMP: Messbar und teilweise spürbar
  • Von XMP zu Custom Tuning: Messbar und teilweise spürbar
  • Von Custom Tuning zu Extreme Tuning: Kaum messbar und nicht spürbar
 
Danke für den Screenshot. Ich hätte nicht gedacht, dass das tatsächlich stabil läuft - aber du hast es nachweisbar gut validiert. Damit bist du aber definitiv die Ausnahme von den vielen RAM Overclockern. Ob deine FCLK 2200 tatsächlich ohne ECC Retransmissions läuft - daran habe ich weiterhin zweifel. Immerhin hast du validiert, dass die potentiellen Retransmissions selten sind und damit weniger Leistung kosten, als die höhere Bandbreite Nutzen bringt. Erstaunlich ist die sehr niedrige Spannung in Anbetracht der extrem niedrigen Timings (y)
Ich denke nicht das es wirklich Transmissionsfehler gibt, denn sonst würde ich das im Gaming an der Frametime (0,1%, 0,01%) und an Linpack deutlich sehen. Keines von beiden ist schlechter im Vergleich zu einem FCLK 2000. Die Spannungen sind dem Kit geschuldet, was natürlich solche Timings zulässt.

8400, 8200 & 8000 sind auch kein Problem
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@Stunrise
Hier geht es drum nicht Falsches zu verbreiten;)
Es gibt wesentlich extremere Setting, meins ist da noch relaxed. Es ist ja eher eine Frage welche Güte an Speicher hat man und wie gut kühlst Du den.
Mit Standard M-DIE CL28-34 Speicher musst du 1-2 CL Stufen hoch.

Karhu ist als Stabilitätstest da ziemlich witzlos das, TM5 brauch ja schon eine Stufe mehr VDimm.
Als nächstes sind solche Test´s ohne Graka nur nen Anhaltspunkt. Meine Sticks sind Wassergekühlt wenn ich 600W beim Gaming durchjage,
müssen das die Sticks im Sommer auch mind. bis 40° packen um noch genug Reserve zu haben.
Deswegen hab ich auch wesentlich mehr VDimm drauf als Karhu und TM5 brauchen, da meine CPU bis 8600 booten ist da 8000 ziemlich entspannt;)

@Vince96 liegt ja ähnlich mit seinem m-die Bin von der VDimm her 6000CL26 @1,38V siehe Screenshot mit seinen Timings.
Dennoch fahre ich 8000CL32@1,62V aus besagten Gründen.
Die Vorteile vom RamOC hab ich schon erläutert und für empfindliche Leute sind die enorm, aber den meisten fallen Mikroruckler alle paar Minuten eh nicht auf.

Screenshot 2026-01-31 112301.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuell bin ich noch am testen wie weit ich bei meinen aktuellen Settings mit der Spannung ruinter kann, aktuell laufen auch 1,325V völlig problemlos durch. Womit ich 0,9V unter dem gescheiterten CL28 Experiment liege, finde ich seltsam, als wäre es irgendeine andere Einstellung die CL28 verunmöglicht.
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Was dabei auch auffällt: die maximale Temperatur der Speicher ist mit Karhu durchweg 2Grad unter TestMem5@Extreme

@Phoenix2000
Sind die Settingsm it 2:1 Speicherclock in der Praxis tatsächlich nutzbar? Weil die 8200 hatte ich (ohne Tests laufen zu lassen) initial direkt über XMP eingeschaltet ohne mich weiter drum zu kümmern und bin dann direkt auf 6200 runter um im 1:1 zu bleiben. 6400 geht mit vSoC 1.2V leider nicht, produziert Abstürze

Was genau bringt ein höherer FCLK? bisher hatte ich an der Stelle nur bis hoch zu 2166 geprüft und damit hatte ich im WIndows einen Freeze (vermutlich mehr vSoC nötig?) und alles über 2066 lies halt die Latenzen steigen.
 
@Schwarzie
Erstens RamOC immer ohne CPU OC testen da du dieser dann auch mehr abverlangst.
Teste einfach ob deine CPU die 6400 mit FCLK 2133 1:1 packt einfach 6400CL28-38-38 rest Auto, GDM Disable
Soc Spannung 1,2V
VDDIO 1,32V
VDDQ 1,38V
VDDQ 1,45V
Spannungen, Sub´s kannst du später ausloten, wenn das ne funzt, du aber 8000 stable fahren kannst nimm das.
Mit dem Gigabyte hast du ja ein super Board für 2:1 RamOC.

Klar kannst du 2:1 nutzen, Vorteile konnte ich inGame nicht feststellen ist ansich genauso schnell, wenn du die gleiche Latenz erreichst.
Bei TM5 siehst du aber das man mehr Daten durch schiebt, der Test läuft ca. 30% schneller durch mit 8000MT/s, es kann schon sein das es vereinzelte Fälle auch in der Praxis gibt
wo es was bringt.
Man brauch sehr wenig Soc für einen hohen FLCK, bei 6600/2200 brauch ich z.B. 1,22V was ja trotzdem nicht soviel ist.
 
55,5° sind zwar besser als die 57 bei 1,375 oder die 58,5 bei 1,4V aber mir immer noch zu hoch, vor allem die Unterschiede zwischen den Riegeln, hatte hier noch einen 40mm Noctua rumfliegen der nun mit zwei Gumminippeln auf der 4090 liegt und OOOF hatte ich da ein Luftzugproblem am Speicher...
Jetzt muss ich den nur etwas leiser bekommen...
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@Phoenix2000
Das klingt nach einem kleinen zwei Tages Projekt für den nächsten Urlaub ;)
 
@Schwarzie
Schlussendlich nimmt sich das ne viel. Beides ist ok, halte den Speicher am besten auch im Sommer unter 60°,
auch wenn er 85°-95° laut Spec ab kann.
1:1 ist minimal in Game schneller, 2:1 bei Multicore Last mit hoher Bandbreite.
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