Win 11 lässt sich nicht installieren, Ubuntu auch nicht

Paulchengb

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Hallo zusammen,
ich habe mir einen neuen PC zusammengebaut
i3 14100
512GB Patriot P300 M.2 2280 PCIe
32GB (2x 16GB) Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 DIMM
Asus Prime H610I-PLUS-CSM Intel H610 So. 1700 DDR5 Mini-ITX Retail

Er startet, ich komme ins BIOS, kann sämtliche Sachen einstellen, kann Win 11 vom USB-Stick booten, die Installation startet, es werden Datein kopiert, Features eingerichtet und dann kommt plötzlich "Systemdiagnose" und der PC bootet in einer Endlosschleife. Ich dachte dann, dass es evtl. an meinem mit Rufus angepassten Image liegt, aber auch wenn ich die Prüfung auf TPM drin lasse, läuft das Setup nicht komplett druch. Im BIOS habe ich auch geschaut und TPM ist aktiviviert. Das BIOS habe ich auch schon auf die neuste Version geupdatet.

Dann wollte ich Ubuntu installieren bzw. als Live-CD starten: Auch hier komme ich zum Auswahlmenü, ob Try/Install/Safe Graphics... und wenn ich dann auf Try klicke, kommt 10s der Ladebildschirm, dann ein reboot und das wars.
Keine Fehlermeldung, kein Biepton. Bei Safe Graphics das gleiche Spiel.
RAM habe ich auch einzeln und an verschiedenen Steckplätzen probiert, auch ohne Erfolg.

Welcher Fehler könnte hier vorliegen bzw. welches Tool könnte ich noch zum Checken laufen lassen?
Bin um jeden Hinweis dankbar.
 
Lösung
Jetzt werde ich den Kühler etwas lockerer schrauben und hoffen, dass es dann geht.
Falls das nicht funktioniert, wie von mir in Post 4 erwähnt, mit einem Ram Riegel im Ram Slot neben der CPU die beiden Ram Riegel einzeln testen.
Bei solchen Problemen ist oft ein Ram Riegel defekt.

Am 13.12.2025 hatte @Skyryd, sogar beim Austausch Ram Kit einen defekten Ram Riegel, Link und Bild unten.


zwei Ram Kits defekt.jpg
Hast Du für die Windows 11-Installation und die Ubuntu-Installation/-Livesystem den selben USB-Stick verwendet? Falls ja, könnte der defekt sein.
 
i3 14100
32GB (2x 16GB) Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 DIMM
Asus Prime H610I-PLUS-CSM Intel H610 So. 1700 DDR5 Mini-ITX Retail
Die Intel i3 14100 CPU ist nur für DDR5 4800 MHz Ram Takt von Intel freigegeben.
Der Patriot Viper 32GB Kit, DDR5-6000, CL36-36-36-76 PVV532G600C36K und PVV532G600C30K Ram ist dafür bekannt, Probleme zu verursachen.

Das Mainboard hat nur zwei Ram Slots, ich würde es erstmal mit einem Ram Riegel im ersten Ram Slot direkt neben der CPU versuchen, auf 4800 MHz Ram Takt.
Möglicherweise ist ein Ram Riegel defekt, deshalb auch mal den anderen Ram Riegel einzeln testen.

Die Sockel Intel 1700 CPU´s haben ein Problem mit dem verbiegen der CPU wenn man den CPU Kühler zu fest anzieht, dadurch entstehen Ram und Kühlungsprobleme.
Es gibt CPU Frames, die das Verbiegen verhindern.




Auch mal das Mainboard Bios updaten, mit einem Ram Riegel, über das Bios update Tool im Bios und einem USB Stick im FAT32 Format.
Bios Version 3810 vom 8. Dezember 2025 ist aktuell.

 
Hi,

könnte auch am RAM liegen. Stell das mal bitte auf 5200 MHz, besser noch zum Testen auf 4800 MHz mal ein und teste die Installation anschließend noch mal.
 
Vielen Dank für die vielen Antworten. Der RAM läuft "automatisch" nur auf 4800, siehe Bild. Auch ein manuelles Einstellen hat nichts gebracht. BIOS ist schon auf 3810 Jetzt werde ich den Kühler etwas lockerer schrauben und hoffen, dass es dann geht.
 

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sonst bau mal die ssd aus und versuch dann ein live system.
 
Jetzt werde ich den Kühler etwas lockerer schrauben und hoffen, dass es dann geht.
Du hast doch sicherlich noch den Boxed Kühler/Lüfter, versuche diesen und schau ob das Problem weiterhin besteht.
Die i3 12100/13100/14100 werden bei der Ersteinrichtung durch den Boxed Kühler ausreichend gekühlt und Probleme mit dem Anpressdruck sollten nicht entstehen.
 
Jetzt werde ich den Kühler etwas lockerer schrauben und hoffen, dass es dann geht.
Falls das nicht funktioniert, wie von mir in Post 4 erwähnt, mit einem Ram Riegel im Ram Slot neben der CPU die beiden Ram Riegel einzeln testen.
Bei solchen Problemen ist oft ein Ram Riegel defekt.

Am 13.12.2025 hatte @Skyryd, sogar beim Austausch Ram Kit einen defekten Ram Riegel, Link und Bild unten.


zwei Ram Kits defekt.jpg
 
Lösung
Einfach mal testen ob die Dimm Riegel richtig sitzen.
 
Vielen Dank für eure ganzen Antworten. Ich habe es mit meinen beiden Riegeln jeweils einzeln probiert, ohne Erfolg. MemTest habe ich noch nicht gemacht, aber ich habe einen anderen DDR5 Riegel bekommen und mit dem klappt es.
Wenn ich Zeit und Lust habe, lasse ich noch Memtest laufen, aber dass beide Riegel von mir defekt sind, auch eher komisch würde ich sagen.

Was mich aber wundert: Wieso funktioniert es mit "meinem" Ram bist du einem bestimmten Punkt? d.h. ca. 30% der Win-Installation und bis zum Ladescreen bei Ubuntu und plötzlich eben nicht mehr. Ist das nicht ganz oder gar nicht?
 
Vielen Dank für eure ganzen Antworten. Ich habe es mit meinen beiden Riegeln jeweils einzeln probiert, ohne Erfolg. MemTest habe ich noch nicht gemacht, aber ich habe einen anderen DDR5 Riegel bekommen und mit dem klappt es.
Wenn ich Zeit und Lust habe, lasse ich noch Memtest laufen, aber dass beide Riegel von mir defekt sind, auch eher komisch würde ich sagen.

Was mich aber wundert: Wieso funktioniert es mit "meinem" Ram bist du einem bestimmten Punkt? d.h. ca. 30% der Win-Installation und bis zum Ladescreen bei Ubuntu und plötzlich eben nicht mehr. Ist das nicht ganz oder gar nicht?
Temperatur. So bald durch gewisse Abfragen Leistung gebraucht wird werden diese warm/heiß...(höhere Spannung und Strombedarf) je wärmer desto wahrscheinlicher passieren Fehler. Ist ein Grund warum sowas sporadisch passiert.

Der nächste ist die Belegung/Auslastung der Speicher (wenn z.B defekte Bereiche befüllt werden) sowas fällt erst auf, wenn die Riegel erstmals voll ausgelastet werden. Wie fällt das auf? Die Gespeicherte Informationen sind Kauderwelsch und sobald diese weiter verbreitet werden verursachen diese halt bit- flips und schon kann aus 0001=1000 werden, dass kann zu Bluescreens, kompletten Abstürzen etc führen. Damit werden Werte verändert die nicht seien dürfen und es crashed.
Ich tippe nicht unbedingt darauf das beide defekt sind.
Eine Möglichkeit wäre unsauberer Kontakt beim reinstecken.
Falscher slot beim Solo Betrieb...
CMOS reset kann gelegentlich helfen. Vielleicht hat das Board falsche DRAM Trainingsdaten Gespeichert.. Es hilft manchmal Funktionen wie fastboot etc zu deaktivieren.

Versuch mal ein CMOS RESET(batterie raus/Jumper) und den Speicher neu reinstecken. Mal die Kontakte anschauen ob irgendwo ein Fettfilm oder ähnliches drauf liegt. Ggf. Mit Alkohol/Ethanol reinigen.
 
32GB (2x 16GB) Patriot VIPER VENOM DDR5-6000 DIMM ... ich habe einen anderen DDR5 Riegel bekommen und mit dem klappt es.
Dann ist der Patriot Viper 32GB Kit, DDR5-6000, CL36-36-36-76 PVV532G600C36K oder PVV532G600C30K Ram mit dem Bios vom Asus Prime H610I-PLUS-CSM Mainboard nicht kompatibel.

Das liegt daran, dass das H610 Mainboard inklusive Bios stark eingeschränkt ist, es gibt keine Notwendigkeit einen 6000 MHz OC Ram kompatibel zu machen, weil der Ram mit Intel i3 14100 maximal auf 4800 MHz taktet, der Ram vom Intel i5 14600K z.B. taktet maximal auf 5600 Mhz auf dem H610 Mainboard.

Einige werden jetzt wahrscheinlich anmerken, dass der Ram auf 4800 MHz auf dem H610 Mainboard laufen muss, unabhängig davon, ob er im Bios kompatibel ist, dazu kann ich nur sagen, das ist falsch.

Edit:
Wenn man in die Asus Ram Liste für das Asus Prime H610I-PLUS-CSM Mainboard schaut, kann man sehen das maximal Ram bis 5600 Mhz unterstützt wird, Patriot Ram ist nicht dabei, es gibt nur zwei Hersteller die mit "P" anfangen. Außerdem ist es auch wichtig auf die Ram Chips und Ranks zu achten, bzw. Single oder Dual Rank bzw. einseitige oder doppelseitige Bestückung. Weil Ram kann die exakt gleiche Bezeichnung haben, aber andere Ram Chips und andere Ranks bei vermeintlich gleichen Ram Kits haben.


Ram Liste.jpg
 
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Die RAM Riegel müssen nach JEDEC Specs immer laufen.
Die QVLs sind für XMP-Profile zu verstehen.
Sonst macht die JEDEC Zertifizierung keinen Sinn.
Wenn das Board schon bootet muss man die Riegel im Bios mal testweise auf das niedrigste stellen was mit der CPU kompatibel wäre.(In der Regel JEDEC Profil)
Falls nicht was anderes übersehen wurde wie z. B transparente Folien auf Kühlkörper etc.

Was hier auffällig ist das XMP Profil der RAMs bräuchte 1,35V meine Vermutung ist hier liegt zu viel an vom Board und der MC von der CPU schafft es auch nicht.
Nach JEDEC sind es DDR5-4800 @1.1 V. und danach dem Listenauszug von @PCFreak69 liegen die meisten RAMs bei maximal 1.25V.
 
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Die RAM Riegel müssen nach JEDEC Specs immer laufen.
Genau das meinte ich, das funktioniert oft nicht, entweder weil die Ram Riegel die JEDEC Specs nicht einhalten, oder weil das Bios fehlerhaft ist.
 
Genau das meinte ich, das funktioniert oft nicht, entweder weil die Ram Riegel die JEDEC Specs nicht einhalten, oder weil das Bios fehlerhaft ist.
Ich hatte auch schon RAM Riegel die keine oder wenig JEDEC Profile gespeichert hatten. War bei mal bei DDR4 so.... JEDEC 1866 & 2133 war das schnellste bei einem RAM der XMP mit 3200 ausgestattet war.
Total mies. Notfalls kann man aber die Settings manuell stellen.
Meiner Erfahrung nach haben die RAM-Riegel Hersteller wie z. B G.Skill ein größeres Portfolio an getesteten Kits mit verschiedenen Boards als die Board Hersteller selbst.
Warum es da kein Joint Venture gibt weil es ja im gegenseitigen Interesse ist: Board Hersteller A gibt sein Board an RAM Hersteller B und dieser validiert und gibt Feedback an Board Hersteller zurück.
Vielleicht wird das auch so schon gemacht, aber die Listen bei den RAM Herstellern sind trotzdem in der regel aktueller.

Kenne mich mit Asus boards nicht so tief aus, aber MSI Liefert fertige Profile die man einfach laden kann. "Memory try now" oder so.
Das hatte mir auch mal geholfen 2 unterschiedliche Kits mit gleichen Values ohne Probleme zum laufen zu bringen.
Anstelle 3200CL14 das lief 3200CL16 mit x4 Belegung. War sehr nützlich. Ein paar Bios Updates später liefen alle Speichersticks mit den XMP Spezifikationen.

Wiederum hatte mein Schwiegervater so ein billo PC mit No Name Board Rebrand Medion, zwar gab es dort auch ein Bios Update, aber keinerlei Möglichkeit XMP zu laden.
Also hab ich dort gezielt ein JEDEC Speicher gekauft mit 2666 war damals ein Ryzen 1600 drin.. das hat gereicht und läuft heute noch mit Windows 11 *Hust*.
 
Hallo zusammen,

ich bins nochmal. Jetzt habe ich mir einen Kingston FURY Beast 32GB (2x16GB) PC5-41600 (DDR5-5200) gekauft, die auch auf de QVL stehen, leider läuft der PC immernoch nicht zuverlässig. Ich konnte jetzt zwar schon "ein paar Mal" den Windownsdesktop sehen, aber nach 1-5 min. startet der PC neu und irgendwann gar nicht mehr... Dann installiere ich Win komplett neu und der "Spaß" beginnt von vorne.
CPU-Kühler habe ich jetzt "sehr leicht" angezogen, geht immernoch nicht. Beim Fury habe ich Memtest laufen lassen, auch eine Fehler. m2-SSD habe ich auch schon ausgesteckt und eine andere 2,5" SSD angesteckt - nichts. Kann ich MB oder CPU irgendwie testen? Gerne auch unter Ubuntu oder so, falls das "stabiler" läuft. Dazu hatte ich heute keinen Nerv mehr, das zu testen. Es kommt kein BoD, sondern nur beim Booten dann "Systemwiederherstellung fehlgeschlagen, Verbindung mit dem Netzwerk nicht möglich mit einen 30min Timer"
 
@Paulchengb wie alt ist das Netzteil, und welches Netzteil ist es, exakte Herstellerangabe?
Bei solchen Problemen kann auch das Netzteil defekt sein bzw. die Stromversorgung ist dann nicht stabil, nur weil das Netzteil startet bedeutet das nicht, dass es OK ist.
Oder du verwendest MOD Netzteilkabel zum Aufstecken auf die Originalnetzteilkabel, das verursacht oft Probleme.

Auch mal prüfen, ob die Stecker alle im Netzteil und auf dem Mainboard bis zum Anschlag eingesteckt und eingerastet sind, manchmal wird auch der zusätzliche 8-Pin oder 10-Pin Stecker vom 24 Pin ATX Kabel vergessen am Netzteil einzustecken, Bilder unten.
ATX Stecker nicht eingerastet.jpgStecker Problem1.jpgbe quiet! Pure Power 13 M 850W ATX 3.1.jpg

Eine Grafikkarte im PCIe Slot vom Mainboard verwendest du nicht, du verwendest die Intel iGPU bzw. der Monitor ist am Mainboard per HDMI oder Displayportkabel angeschlossen?
 
@PCFreak69,

vielen Dank, das wars! Ich dachte, ich hätte mal geschaut, ob das Netzteil passt und im Netz habe ich gelesen, dass der i3 60W braucht, aber max. Aufnahme sind 110 (oder so) und das ist natürlich für das 90w Netzeil zu viel. Mit einem 500W ATX Netzteil, das ich testweise angeschlossen habe, gehts endlich einwandfrei. Auch über längere Zeit und CPU-Stresstest usw...

Ich habe eben ein Mini-ITX Inter-Tech Gehäuse. Kann ich die "Elektronik/Platine" im Inneren, siehe unten, das "grüne" weiterhin verwenden, wenn ich extern ein größeres Netzeil anschließe oder am besten ein neues Gehäuse kaufen?
 

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Ich habe eben ein Mini-ITX Inter-Tech Gehäuse. Kann ich die "Elektronik/Platine" im Inneren, siehe unten, das "grüne" weiterhin verwenden, wenn ich extern ein größeres Netzeil anschließe oder am besten ein neues Gehäuse kaufen?

Welches Inter-Tech Mini ITX Gehäuse ist das, ist es das Inter-Tech JX-500, Mini-ITX ?
Beim Inter-Tech JX-500, Mini-ITX Gehäuse kann man maximal ein120 Watt Netzteil verwenden bzw. 12 Volt 10 Ampere Netzteil, deins hat 90 Watt bzw. 12 Volt 7,5 Ampere laut deinem Bild.


Inter-Tech JX-500, Mini-ITX.jpg



Deine Intel i3 14100 CPU musst du trotzdem im Mainboard Bios auf 60 oder 65 Watt drosseln, wenn du das 120 Watt Netzteil verwendest.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Asus Prime H610I-PLUS-CSM Mainboard die 60 oder 65 Watt Einstellung unterstützt, weil die H610 Mainboards extrem eingeschränkt sind.



Beim ASRock DeskMini B760 z.B. sind die unterstützen CPUs auch auf 35 Watt bis maximal 65 Watt gedrosselt, mit 120 Watt Netzteil, (extern 120W, Hohlstecker (19V/6.32A) das ist aber schon automatisch im ASRock Bios so eingestellt.
Watt.jpg
 
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Das auf dem Bild schaut äußerlich quasi 1:1 so aus wie meines. Leider finde ich auf dem Gehäuse keine Typenbezeichnung und da das Ding ca. 8 Jahre alt ist, habe ich die Rechnung auch nicht mehr. Da aber auf der Homepage keine ähnlichen Gehäuse mehr aufgelistet sind, könnte es ja schon das JX-500 sein.
Um auf Nummer sicher zu gehen, werde ich wohl an einem neuen Gehäuse nicht drum rum kommen, da, falls die Drosselung überhaupt funktioniert, ich ja bei der CPU auch Leistungseinbusen haben werde?!?
 
... falls die Drosselung überhaupt funktioniert, ich ja bei der CPU auch Leistungseinbusen haben werde?!?
Die Leistung ist dann in etwa vergleichbar mit der Intel i3 14100T CPU, mit 35 Watt TDP und 69 Watt im Turbo Modus, ca. 10 % Leistungsverlust im direkten Vergleich.

Um auf Nummer sicher zu gehen, werde ich wohl an einem neuen Gehäuse nicht drum rum kommen ...
Es gibt kleine ITX PC Gehäuse in die man ATX Netzteile einbauen kann, z.B. das Raijintek Metis Plus ALS, schwarz, Mini-ITX ab 50 Euro, mit 13,37 Liter Volumen, im Vergleich hat das ASRock DeskMini B760 z.B. nur 1,9 Liter Volumen.


Mini ITX Gehäuse für ATX Netzteile bis 15 Liter Volumen:

Testbericht:
 
Hallo PCFreak69,

vielen Dank für die ausführlichen Infos. Ich glaube, ich nehme die 10% weniger Leistung in Kauf, weil mir das kleine Gehäuse sehr wichtig ist und ein 120W Netzteil wohl auch die günstige Anschaffung ist. Da es ein reiner Office-PC ist, spielen die 10% "keine" Rolle. Nur nochmal zum Verständnis:
Ich muss Asus OC Profile auswählen und dann bei Long Duration Power Limit den Wert auf Auto lassen und bei Short Duration PL auf 9500mW stellen, stimmt das? Habe mit OCn bzw. UCn wenig bis gar keine Erfahrung.

Nachtrag: Kann ich jetzt das Limit z.B. auch auf 65mW setzen, damit ich den PC solange auch verwenden kann, bis das neue Netzteil kommt? Ich frage, weil ich im Netz gelesen habe, dass P2 normal das 1,25-fache von P1 sein sollte. Aber weniger Strom sollte ja zu keinen Schäden führen.
 

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Ich kenne mich bei den Asus Mainboards auch nicht aus, du musst auf jeden Fall von den 110 Watt weg, mit dem 90 Watt Netzteil sollte die CPU maximal 60 Verbrauchen, besser weniger.
Boost.jpg
 
Leider finde ich auf dem Gehäuse keine Typenbezeichnung und da das Ding ca. 8 Jahre alt ...weil mir das kleine Gehäuse sehr wichtig ist und ein 120W Netzteil wohl auch die günstige Anschaffung ist ...
Die DC-Wandlerplatine im 8 Jahre alten Inter-Tech JX-500, Mini-ITX Gehäuse könnte schon zu alt sein und Probleme verursachen, diese DC-Wandlerplatine gibt es anscheinend nicht einzeln zu kaufen bei Inter-Tech, das Gehäuse kostet aber nur 32 Euro.

Kondensatoren trocknen mit zunehmendem alter aus, verlieren an Leistung oder sind defekt.

Edit:

Es gibt andere DC-Wandlerplatinen bei Inter-Tech.


Das könnte man dann z.B. so kombinieren:

Inter-Tech Mini-ITX PSU 200W, Wandlerplatine:

Netzteil LEICKE ULL 156W Netzteil 12V 13A für ITX Pico PSU, Mini PC:




Deine Intel i3 14100 CPU mit 110 Watt Verbrauch beim Boost Takt, sollte mit dem 156 Watt Netzteil zurechtkommen.
Der Stecker am LEICKE Netzteil ist abgewinkelt, nicht gerade, Bild unten.

LEICKE ULL 156W Netzteil 12V 13A für ITX .jpgNetzteil.jpg
 
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