[Sammelthread] Fragen, die die Welt nicht braucht

Ja, das ist die Frage. Ist das wirklich für Unterwegs gedacht, oder eher für den Notfall zuhause, wenn man 4 Tage lang der Strom ausfällt?
Beides, wenn die Powerbank(s) leer sind, der Strom immer noch nicht da ist und das Handy und eine kleine LED Lampe zumindest verfügbar bleiben müssen.

Kombi aus Faltpanel mit USB und Powerbank(s) wäre da das Sinnvollste?
 
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Kombi aus Faltpanel mit USB und Powerbank(s) wäre da das Sinnvollste?
Obs das sinnvollste ist, weiß ich nicht, aber das wäre wohl die günstigste Variante die nicht komplett sinnfrei ist. :d
Für ein Handy, ein Radio und eine Taschenlampe sollts auch bei nicht strahlendem Sonnenschein ausreichen.

Und mindestens 2 Powerbanks... damit eine immer am Panel laden kann während die andere verwendet wird. Weil die meisten Powerbanks können oder wollen nachwievor nicht gleichzeitig laden und versorgen.

Die andere Frage die mir gerade noch kam ist, wieviel ein Handy bei einem Stromausfall überhaupt bringt... weil wenn das Stromnetz tot ist, sind doch auch die Sendemasten ausser Betrieb? Oder haben die Notstrom?
Also wie neulich in Berlin, läuft das Mobilfunknetz denn dort überhaupt noch?
Festnetz war ja früher mal separat versorgt. Aber das dürfte seit der Digitalisierung auch nichtmehr gehen.
 
Die andere Frage die mir gerade noch kam ist, wieviel ein Handy bei einem Stromausfall überhaupt bringt... weil wenn das Stromnetz tot ist, sind doch auch die Sendemasten ausser Betrieb? Oder haben die Notstrom?
Das wäre die nächste Frage, falls ja und wielange das Handynetz bei einem Stromausfall weiterlebt?
 
@Liesel Weppen
Faltpanel sind immer schieße, weil es ein Kompromiss für die "Tragbarkeit" ist.
Wenn man das nicht braucht, dann lieber nen Rahmenmodul.
Auch Flexpanel sind kacke, weil hier Augenmerk auf Gewicht liegt.

Ja, Mittlere Panel sind teurer, in Relation. In der Leistungsklasse gibt es aber auch welche für nen fuffi.

Wegen der Powerstation, es ist, wie gesagt, ne Frage des Usecases.
Man kann damit schon kleinere Verbraucher versorgen. Selbst nen Kühlschrank geht für ne gewisse Zeit, je nach Anlaufleistung. (nen mannshoher Kühlschrank braucht bestimmt schon ne 1kW Powerstation)
Mit 230V Kleinstverbraucher betreiben ist Unsinn, weil der interne WR nen relativ hohen Grundverbrauch hat.
Also ne Nachttischlampe ist unsinnig.
Ich habe daher für sowas alles auf USB-C umgestellt. Das geht auch an Powerstations (hier dann alles DC, kein AC) und eben auch Powerbanks.

Ansonsten haben Sendemasten ein paar wenige Stunden Notstrom und dann wird geschaut, dass man in einem groben Raster Notstromaggregate danebenstellt.
Und ja, in Berlin lief das Netz zumindest in einem Notbetrieb. (also primär nonDatendienste, weil wenig Leistung (auch Rechenleistung) benötigt wird, die Funkzellen werden dann riesengroß und damit sinkt die Dicke der Leitung)
Aber auch hier ist noch viel Optimierungspotential im Krisenfall. (ist halt alles Neuland)

@superdoodle
Wie gesagt, Rahmenmodule sind bezogen auf die Leistung das Beste, was geht.
Es braucht die passende Infrastruktur.
Diese ECOflow Powerbank zusammen mit nem Rahmenmodul ist relativ optimal. (Fokus Leistung)
Wenn man das Zeug im Keller hat und wenn es losgeht, dann holt man den Kram ausm Keller und stellt das vor die Türe.
Dafür braucht man kein Faltpanel.
Faltpanel wenn man zu Fuß unterwegs ist und ein Rahmenmodul nicht mitnehmen kann.
Nen Rahmenmodul kannste dir auch ins Auto werfen und dann wo hinfahren.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und mindestens 2 Powerbanks... damit eine immer am Panel laden kann während die andere verwendet wird. Weil die meisten Powerbanks können oder wollen nachwievor nicht gleichzeitig laden und versorgen.
Wichtig Hinweis, meine Ugreens können genau das. ~60W bidirektional gleichzeitig sogar
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Festnetz war ja früher mal separat versorgt. Aber das dürfte seit der Digitalisierung auch nichtmehr gehen.
Das ist leider schon lange nicht mehr so.
Das war noch zu Zeiten der Amtsspeisung, wo die Netzknoten noch in Gebäuden standen.
Bei den 1. DSLs ging das noch, als am Anfang der Digitalisierung.
Mit dem Einzug der verteilten Netzknoten (Outdoor DSLAMs) hatte sich das erledigt.
Die gehen bei Stromausfall gar nicht mehr, Notstrom nicht vorhanden.
Daher gäbe es auch hier bei einer Amtsspeisung auch kein Strom mehr für ein Analogtelefon. (nonVoIP)
Das mit dem Festnetz hat sich also komplett erledigt bei Stromausfall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch Flexpanel sind kacke, weil hier Augenmerk auf Gewicht liegt.
Faltpanels hab ich nicht, aber mehrere Flexpanels. Ja, natürlich ist deren Hauptmerkmal geringes Gewicht, aber Nachteile konnte ich deswegen nicht feststellen. Die liefern die versprochene Leistung genauso wie Glaspanels.
Ich finde die aber auch im lokalen "Notfallgebrauch" praktisch, weil die einfach weniger Lagerplatz brauchen und eben wegen des geringeren Gewichts einfacher und flexibler mal schnell irgendwo aufgestellt werden können. Die kannste auch mal schnell an irgendwas dranhängen, da die so leicht sind, kannst die sogar an ihren eigenen Kabeln aufhängen oder an irgendwas einfaches anlehnen, da reicht sogar ein leerer Pappkarton, der bei einem Glaspanel wegen Gewicht schon wieder einknicken oder wegrutschen würde.
Allerdings sind die Flexpanels im Verhältnis nochmal ein bisschen teurer als Glaspanels.


Und ja, in Berlin lief das Netz zumindest in einem Notbetrieb. (also primär nonDatendienste, weil wenig Leistung (auch Rechenleistung) benötigt wird, die Funkzellen werden dann riesengroß und damit sinkt die Dicke der Leitung)
(y)

Also ich habe eher historisch gewachsen als gezielt für Notfälle angeschafft, mehrere kleine 12V-Panels (20, 40, 50W), einen Laderegler für Blei/AMG/LFP-Akkus (einen vernünftigen, nicht diese Chinaböller die bei diesen 20W Starter-Sets dabei sind), einen 1,3kWh LFP-Akku (quasi eine große Autobatterie) und einen 300W-Offgrid Wechselrichter... und selbstverständlich diverse 12V-USB-Konverter, da brauchts ja quasi nur so ein KFZ-Zigarettenanzünder-Ding.
Damit kann ich mir quasi je nach Bedarf alles zusammenstecken, was ich gerade brauche. An den Laderegler und den Akku könnte ich sogar eines meiner BKW-Panels ranhängen.
Der Kühlschrank läuft damit trotzdem nicht. Da misst sogar der Shelly ~1,2kW Anlaufstrom. Und ich habs trotzdem ausprobiert... und dabei bemerkt, das der 300W Offgridwechselrichter trotz angeblicher 600W-Peakleistung wohl gar keine 600W liefern können kann, weil da eine 30A Sicherung drinsteckt und 30Ax~13V nur 390W ergeben :d
Und um z.B. nur eine Powerbank zu laden, kann ich auch einfach einen dieser 12V-USB-Adapter direkt an eins z.B. der 50W-Panels hängen. Ist natürlich nicht optimal, aber die Powerbank lädt. ;)

(Und meine Eltern haben einen Holzofen, da ist notfalls also für Heizung gesorgt)
 
Der Kunststoff bei den Flexpanel ist das Problem. Die halten keine 20 Jahre, besonders nicht, wenn man die ständig in der Sonne hat.
Verbaut man die dann auch noch irgendwo flach drauf, werden die wegen der fehlenden Hinterlüftung halt sehr warm und verlieren drastisch an Leistung.
Aber ja, die wiegen ja kaum mehr als Milchpackung.

Ich habe so ziemlich alles da, Falt, Flex, Rahmen klein, Rahmen groß, geht tut alles irgendwie. Man muss halt sehen was man will. Und auch auf der Akkuseite sieht es ähnlich aus. Am Strom und auch an der Bereitstellung von AC/DC scheitert es nicht.
 
(Und meine Eltern haben einen Holzofen, da ist notfalls also für Heizung gesorgt)
Wenns kalt wird, mache ich das Michelin-Männchen.
@Körperklaus
Ich sage mal so, bei 5°C in der Bude wäre "ER" in etwas so groß:
1767972220187.png

Ich glaube also nicht, dass es besonders viele Septemberkinder gibt.
 
Der Kunststoff bei den Flexpanel ist das Problem. Die halten keine 20 Jahre, besonders nicht, wenn man die ständig in der Sonne hat.
Wir reden hier von Notfallversorgung. Da sollten "nur" 20 Jahre Haltbarkeit ausreichen, weil man die Dinger ja für diesen Einsatzzweck sowieso nicht irgendwo permanent montiert lässt.

BTW: hab ich die Flexpanels damals einfach aus dem Fenster einer Wohnung rausgehangen. Mit Glaspanels wäre das schwierig geworden. Also gerade für Leute die in einer Wohnung wohnen und vielleicht sogar nichtmal einen Balkon haben... doch sehr praktisch. Und ggf. sogar praktischer als Faltpanels.
 
Keine Frage, es ist eben alles ne Frage wie man das nutzt. Beim "Rausräumen" bin ich bei dir.
Da kannste aber auch nen kleines Rahmenmodul rausräumen, die wiegen ja auch nur 6kg oder so, das geht also schon, auch mit 75.
In dem Fall bin ich bei Rahmenmodul, klein genug, Leistung ok, Preis gut und kannste auch einfach schräg flach/steil an ne Wand anlehnen, ohne dass es sich durchbiegt. (also keine Unterkostruktion)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

BTW: hab ich die Flexpanels damals einfach aus dem Fenster einer Wohnung rausgehangen.
Hab meine so ausgewählt, dass ich die sogar hinter die Autoscheiben hängen (Saugnäpfe) kann, wenn man mobil sein muss, bzw. halt zur Sonne ausrichten (Frage der Lage der Wohnungsfenster z.B.), da können sie dann auch bleiben.
 
Hier hat doch nur jemand nach einer Powerbank gefragt, oder?
 
Danke schonmal für eure Tipps, ich schaue mich mal nach einem faltbaren/flexiblen Panel um. Einige gibt es mit eingebauter Powerbank und direktem USB Anschluss, aber es geht auch jedes 12V Panel mit Adapter auf USB wenn ich mich nicht irre?
 
Einige gibt es mit eingebauter Powerbank und direktem USB Anschluss, aber es geht auch jedes 12V Panel mit Adapter auf USB wenn ich mich nicht irre?
Panels mit "eingebautem" Akku würde ich eher vermeiden, da haste ja dann wieder das Problem das der Akku direkt am Panel klebt, welches aber in der Sonne warm bis heiß werden kann. Ausserdem würde ich mich nicht drauf verlassen, das das Panel noch nutzbar ist, falls der integrierte Akku doch die Grätsche macht (zumindest nicht ohne das Ding unter Lötkolbeneinsatz zu zerlegen).

12V-Panels werden Panels genannt die für 12V-Systeme geeignet sind, wobei sich die 12V aber eher auf den in so einem System verwendeten Akku beziehen, was dann eben Akkus mit einer Nennspannung von etwa 12-14V sind. Diese Panels liefern aber idR eher so 17-20V. Also mehr als so ein Akku hat. Wie oben schon geschrieben, kann man da schon so einen Adapter direkt dran hängen und wahrscheinlich wird es laufen, aber womöglich knallt man mehr Spannung drauf als der Adapter eigentlich kann.
Ausserdem kann es dazu kommen, das der Adapter das Pulsen anfängt, also ständig ein- und ausschaltet, was das ganze Ineffizient macht oder ggf. mit manchen Powerbanks auch nicht mehr richtig funktioniert. Diese Adapter sind halt eigentlich auf eine konstante Stromversorgung ausgelegt, die ein PV-Panel aber z.B. bei nur indirektem Licht nicht unbedingt ausreichend liefert.

Also nimm am besten ein Panel, das direkt einen USB-Anschluss hat, bevorzugt keinen Chinaböller, weil der hat dann wahrscheinlich trotzdem nur so einen Adapter drangefriemelt... und wenn du flexibler sein willst, ggf. auch noch andere Anschlüsse hat, wie z.B. (geregelte) 12V und Anschlüsse an denen man direkt die Panelleistung abgreifen kann, falls man so ein Panel doch mal an eine Powerstation oder einen Laderegler anschließen will.

Bedenke auch, das die Panelleistung definitiv höher sein sollte als das was du zum Laden brauchst. Mit einem 30W Panel wirst du an bedekten Tagen kaum ein Handy geladen kriegen. Da kann man dann schon eher so 50-100W Peakleistung haben, das bei nicht direkter Sonneneinstrahlung wenigstens noch so 5-10W rauskommen.
 
Ausserdem kann es dazu kommen, das der Adapter das Pulsen anfängt, also ständig ein- und ausschaltet, was das ganze Ineffizient macht oder ggf. mit manchen Powerbanks auch nicht mehr richtig funktioniert. Diese Adapter sind halt eigentlich auf eine konstante Stromversorgung ausgelegt, die ein PV-Panel aber z.B. bei nur indirektem Licht nicht unbedingt ausreichend liefert.
Das kann btw. auch dazu führen, dass die angeschlossene Elektronik dadurch beschädigt wird.
Das können dann schonmal ein paar Tausend Ein/Aus in der Stunde sein und das lässt die Geräte schnell altern.
 
Speziell zu dem kann ich wenig sagen. Wahrscheinlich aber auch ok, hatte vor 15 Jahren mal den runden roten Vorgänger von der Firma. In der Preislage wird aber sehr oft der Luigi empfohlen:

Frag doch ansonsten mal im Pizza-Fred ...
Ich wusste gar nicht das es ein Pizza-Fred gibt, danke für den Tip, Unold mag ich nicht so, hatte mehrere Elektro-Grills von denen, die immer schnell kaputt gingen, aber gut kann sein das der Ofen von denen besser ist.
 

Hab den alten UM2 also mit nur 2 Ports (der alte hat halt Micro USB)
 

Hab den alten UM2 also mit nur 2 Ports (der alte hat halt Micro USB)
Damit lassen sich aber keine Zn-MnO2 (Alkaline) Batterien laden, oder?
 
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