Achja hier bezüglich @citsejam noch mal ein konkreter Nachweis wie ungenau die abgeblich genauen Cali-Temp doch sind:
Hier die Bilder vom Umbau auf die G 3/8" Eiszapfen Schnellkupplungen. Auf dem ersten Bild wird der Größenunterschied schon recht deutlich. Für den Umbau habe ich vier 50cm Schlauchstücke vorbereitet. Auch wenn bei der Verwendung nur eines externen Radiators prinzipiell ein direkter Kurzschluss...
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Cali Temp hochpräzise Messtechnik mit angeblich -+ 0,2 K, einfach nur amüsant.
Was wir aber nicht wissen, hat AC die Genauigkeit des Calitemp am Aquaero ermittelt oder an anderer (Custom?) Messelektronik?
Der Sensor-Chip braucht keine Messelektronik, der liefert über I²C direkt den Messwert. Und nur der Sensor-Chip für sich hat die angegebene Genauigkeit. Steht ja auch so dort: "
Spezifizierte absolute Genauigkeit des für Calitemp verwendeten Sensor-Chips". Das sieht dann z.B. (muss nicht dieser Chip im Calitemp sein) so aus:
https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/25095A.pdf, Seite 7). Ob man diese Genauigkeit dann auch erreichen kann, hängt von vielen Faktoren ab. Da der Sensor nicht direkt im Wasser hängt, sondern indirekt über den Metallring und ein Wärmeleitpad ans Wasser angekoppelt ist, wird man in der Praxis immer eine schlechtere Genauigkeit haben, weil:
- der Metallring die gleiche Temperatur des Wassers erreichen müsste und dann ist noch ein Wärmeleitpad dazwischen.
- durch Drehen des Rings der Sensor vom Wärmeleitpad weggedreht wird (sieht dann so aus) -> schlechter Wärmeübergang.
- der Metallring nicht die gleiche Temperatur wie das Wasser hat:
- Ist nicht zur Umgebungsluft isoliert, AC empfiehlt hier Armaflex.
- Irgendwo ist er ja reingeschraubt, d.h. da erfolgt auch ein Wärmeausgleich. Im schlechtesten Fall ist das etwas aus Metall mit guter Wärmeleitung, dass dann kühler (z.B. Gehäuse) oder wärmer (Kühlblock) ist. D.h. wenn ich den in den Metall-CPU-Block geschraubten Calitemp bei Zimmertemperatur kalibriere, ist das bei Belastung der CPU gar nichts mehr wert. Auch Acetal oder POM wird sich mit der Zeit aufheizen, es dauert halt länger.
Es ist also naiv, zu denken, man schraubt den Sensor einfach irgendwo rein und der muss dann die angegebenen +/- 0,2°C erreichen.
Man sollte dann schon mindestens den Sensor so verbauen, dass er nicht in ein Metallteil eingeschraubt ist, von Wärmequellen wie CPU/GPU entfernt ist (z.B. in die Mitte eines Schlauches) und das ganze dann noch isolieren.
Hat mal jmd probiert eine Non-PWM-Pumpe mit PWM-Spannung zu versorgen?
Also wenn die gepulste Spannung zb 8V hat und geglättet ist, müsste man doch auch Non-PWM-Pumpen damit ansteuern können
Das sind zwei verschiedene Sachen. Ein PWM-Lüfter bekommt nur ein PWM-Steuersignal. Das kann man nicht für den Betrieb eines Lüfters benutzen, das sind auch gar nicht 12V sondern max. 5,25V.
Man kann aber auch die Betriebsspannung mit PWM versehen und damit eine normale Pumpe oder Nicht-PWM-Lüfter steuern. Dann muss aber auch ein entsprechnder Strom geliefert werden können. Die Aquaero haben die Anschlüsse PWM 1/2 (die zwei-poligen!), die aber nur 1 A Belastbarkeit haben, also eher was für 12V LED-Streifen. AFAIK nutzt das der Aquaero 6 auch für Nicht-PWM-Lüfter, der Aquaero 5 hat lineare Spannungsregler.