Stunrise
Enthusiast
- Mitglied seit
- 26.07.2017
- Beiträge
- 1.018
- Details zu meinem Desktop
- Prozessor
- AMD Ryzen 9800X3D PBO+200 / CO-20
- Mainboard
- MSI X870 Tomahawk WiFi
- Kühler
- Noctua NH-D15 G2 Chromax
- Speicher
- 64GB DDR5-6200 30-38-38-38 IF:2066
- Grafikprozessor
- Nvidia RTX 5070 Ti Core+405 / Mem+2000
- Display
- Samsung Odyssey Neo G7 32" 4K 165Hz HDR
- SSD
- WD SN8100 2TB PCIe 5.0
- Gehäuse
- Montech King 95 Pro
- Netzteil
- BQ Dark Power 13 850w
- Sonstiges
- 2.5GbE LAN / FTTH
- Internet
- ▼300 Mbit ▲150 Mbit
@2k5lexi
Die EZB hat Einfluss auf die Nachfrage und wenn es einen Nachfrageüberhang gibt, kann man diesen entweder durch erhöhtes Angebot (EZB machtlos) oder durch niedrigere Nachfrage (höhere Zinsen) steuern. Obendrein kann die EZB die Währungsstärke beeinflussen und eine stärkere Währung sorgt für günstigere Importe und weil Energie fast komplett importiert ist auch niedrigere Preise in der Eigenwährung. Die Aussage "Angebotsproblem, keine Aufgabe der EZB" macht es sich zu leicht, die EZB hat den Ärger mit einer stimmulierenden, also Nachfragefördernden, Politik noch Öl ins Feuer gegossen.
@Speeddeamon
Ich habe z.B. eine 10 Jahre Finanzierung, die 12/2025 ausläuft mit einer Restschuld von 90t€. Eine höhere Zinsbindung kostet immer einen Aufpreis, der überhalb der Zinserwartung liegt und wenn die Restschuld leicht verkraftbar ist, würde ich auch heute so wenig Zinsbindung wie möglich. Es kann ja auch nach unten gehen mit den Zinsen und die größte Zinsbelastung hat man sowieso in den ersten Jahren, weil da die Schuldenlast am höchsten ist. Ich kann mir beim besten Willen langfristig keine hohen Zinsen im Euroraum vorstellen, solange die EZB Staatenfinanzierung betreiben muss. Da kommt jetzt ein Feigenblatt und wenn sich die Inflation bei 5% einpendelt wird es heißen "lieber 5% Inflation, als 5% Arbeitlose". (Zitat Helmut Schmitt)
Die EZB hat Einfluss auf die Nachfrage und wenn es einen Nachfrageüberhang gibt, kann man diesen entweder durch erhöhtes Angebot (EZB machtlos) oder durch niedrigere Nachfrage (höhere Zinsen) steuern. Obendrein kann die EZB die Währungsstärke beeinflussen und eine stärkere Währung sorgt für günstigere Importe und weil Energie fast komplett importiert ist auch niedrigere Preise in der Eigenwährung. Die Aussage "Angebotsproblem, keine Aufgabe der EZB" macht es sich zu leicht, die EZB hat den Ärger mit einer stimmulierenden, also Nachfragefördernden, Politik noch Öl ins Feuer gegossen.
@Speeddeamon
Ich habe z.B. eine 10 Jahre Finanzierung, die 12/2025 ausläuft mit einer Restschuld von 90t€. Eine höhere Zinsbindung kostet immer einen Aufpreis, der überhalb der Zinserwartung liegt und wenn die Restschuld leicht verkraftbar ist, würde ich auch heute so wenig Zinsbindung wie möglich. Es kann ja auch nach unten gehen mit den Zinsen und die größte Zinsbelastung hat man sowieso in den ersten Jahren, weil da die Schuldenlast am höchsten ist. Ich kann mir beim besten Willen langfristig keine hohen Zinsen im Euroraum vorstellen, solange die EZB Staatenfinanzierung betreiben muss. Da kommt jetzt ein Feigenblatt und wenn sich die Inflation bei 5% einpendelt wird es heißen "lieber 5% Inflation, als 5% Arbeitlose". (Zitat Helmut Schmitt)
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krass, wie unterschiedlich menschen gesehenes verstehen und bewerten.



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