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Ich verstehe nur die Erwartungshaltung nicht ganz. Die Karte wurde 2 Jahre benutzt, das wird dann mit 0€ angesetzt und man will 100% vom Kaufpreis?
Eventuell solltest du das nochmal nachlesen. Das wollte der Kunde nie. Er wollte einfach ne funktionierende Karte als Ersatz falls die eingeschickte wirklich irreparabel ist und wäre nach eigener Aussage mit ner 3070 zufrieden gewesen.
 
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Ich verstehe nur die Erwartungshaltung nicht ganz. Die Karte wurde 2 Jahre benutzt, das wird dann mit 0€ angesetzt und man will 100% vom Kaufpreis?
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ja das ist natürlich nicht in Ordnung.
Ich habs so verstanden, dass er eine gleichwertige karte erwartet hat...
 
ich hab einen 750 € monitor von asus 1,5 jahre nach kauf reklamiert. hatte 3 ersatgeräte hier und habe weil alle 3 ebenfalls nicht in ordnung waren den kompletten kaufpreis erstattet bekommen durch rücktritt vom kaufvertrag.

das müsste in dem fall doch eigentlich auch gelten oder nicht?
 
Sind wir jetzt eigentlich erbost, weil er generell nicht den Neupreis für eine 2 Jahre gebrauchte Karte bekommt oder weil die Preise aktuell Banane sind? Klar ist die Situation ärgerlich und es tut mich auch leid für Twin1975, aber das Ding wurde auch 2 Jahre lang benutzt, unter normalen Umständen wäre die Karte aktuell keine 400€ mehr wert.
Ob die Karte schon zwei Jahre lief oder nicht, spielt hier ja keine Rolle. Wenn man aktiv mit einer Herstellergarantie von drei Jahren wirbt (https://www.hardwareluxx.de/community/threads/die-inno3d-faq.1269508/), dann kann der Kunde erwarten, dass er für drei Jahre eine funktionierende GPU mit entsprechendem Leistungsniveau hat. Eine Erstattung von 700 € wird dem nicht gerecht, von der Tatsache, dass die Abwicklung zwei Monate gedauert hat und Twin laut eigener Aussage auch noch kein Geld gesehen hat mal ganz zu Schweigen.
 
Eventuell solltest du das nochmal nachlesen. Das wollte der Kunde nie. Er wollte einfach ne funktionierende Karte als Ersatz falls die eingeschickte wirklich irreparabel ist und wäre nach eigener Aussage mit ner 3070 zufrieden gewesen.
Habe das nur am Rande so mitbekommen und es kam für mich so rüber.
 
Man merkt es ja ziemlich offensichtlich: Früher war es doch so, dass Hersteller/Anbieter immer immer die Sachauszahlung (also gleichwertigen Ersatz) der Barauszahlung vorgezogen haben, weil eine Karte für 700€ Ladenpreis für Alternate nicht mit dem gleichen Gegenwert zu verbuchen ist wie 700€ in bar. Betriebswirtschaftlich absolut logisch.

Jetzt wo auf einmal die Karte mehr wert ist als der Listen-Gegenwert wollen sie das Geld zurückerstatten. Das ist wie als würde man bei einem Gewinnspiel nen Goldbarren im Wert von 500€ gewinnen mit dem üblichen Satz "Barauszahlung ausgeschlossen" und Gold schnellt auf einmal in die Höhe so dass der Barren 1000€ wert ist. Der Anbieter sagt dann "ey wir haben den Barren verloren aber kulanterweise bieten wir Ihnen eine Barauszahlung des Gewinns an".

Genauso wie es normalerweise selbstverständlich ist bei einem Restaurant ein neues Gericht zu bekommen wenn das erste beanstandet wird, anstatt den Kaufpreis erstattet zu bekommen. Der Cheeseburger kostet ja McDonalds keine 1.50€.
 
Anderer Gedanke: Was wenn der von Inno3D an Alternate gezahlte Betrag genau der Einkaufspreis einer Inno 3070 ist und die das so gemacht haben, weil kein direkter Vetrieb besteht in DE und somit an Alternate quasi eine 3070 für Lau gegeben wurde um die dann an den Kunden zu leiten? Aber Alternate sich weigert weil sie so mehr Gewinn machen? Dann wäre für mich Inno aus dem Schneider und der ganze Blame sollte Alternate treffen oder nicht?
 
inno ist nicht aus dem schneider. wenn inno mit alternate klärt hier sind 700 euro. gebt dem kunden eine 3070 und alternate sich dazu entschließt die 3070 lieber zu verscalpen und dem kunden die 700 weiterleitet dann hat inno zwar versucht aber nicht geliefert. inno steht aus sicht das käufers defintiv weiter in der schuld. alternate, sollte das so gelaufen sein, ist dann ein gieriger schmierverein. da wird solange rumgemacht bis der brief vom anwalt da ist.
 
Ob die Karte schon zwei Jahre lief oder nicht, spielt hier ja keine Rolle. Wenn man aktiv mit einer Herstellergarantie von drei Jahren wirbt (https://www.hardwareluxx.de/community/threads/die-inno3d-faq.1269508/), dann kann der Kunde erwarten, dass er für drei Jahre eine funktionierende GPU mit entsprechendem Leistungsniveau hat. Eine Erstattung von 700 € wird dem nicht gerecht, von der Tatsache, dass die Abwicklung zwei Monate gedauert hat und Twin laut eigener Aussage auch noch kein Geld gesehen hat mal ganz zu Schweigen.
Und genau hier liegt bei Garantien oft das Problem. Man liest die Bestimmungen nicht, aber dann wird viel erwartet und ich will da jetzt keine Firma in Schutz nehmen...
 
Was doch am interessantesten an der Story ist: Durch die Credits mit einem Wert von ca. 700€ und die laut Inno3D einer 3070 zum EK Preis von Alternate entsprechen, sieht man wie gierig Alternate (und auch andere Shops) am scalpen sind. Alternate sieht aus raffgier aber nur die Opportunitätskosten und sagt, leck mich am Arsch Kunde...bitte übliches Scalpermoney drauf zahlen wenn du eine 3070 willst.

Mal davon ab das Inno3d hier unberechtigterweise und ohne Rückfrage fremdes Eigentum zerstört hat, ist Alternate in dem Fall der für mich viel größere Assi. Aber irgendwie ist auch das nichts neues.
 
Ich verstehe nur die Erwartungshaltung nicht ganz. Die Karte wurde 2 Jahre benutzt, das wird dann mit 0€ angesetzt und man will 100% vom Kaufpreis?
Alternate könnte ja im Prinzip auch eine gebrauchte, generalüberholte gleichwertige Karte zur Verfügung stellen. Gerade bei Grafikkarten finde ich den Zeitwert jetzt auch weniger relevant, die Karte wird ja nicht wirklich abgenutzt.
 
dann zeig uns bitte mal die Garantie Bedingungen^^

Es gibt nämlich stand jetzt keine
Hab auch keine gefunden. ^^ ob man dann dort eine Karte kaufen muss, bleibt jedem selbst überlassen.
 
hast du in de nicht eh 2 jahre gesetzliche gewährleistung und der hersteller darf 3 mal an das produkt ran und wenn nicht geht dann muss dem käufer angeboten werden vom vertrasg zurückzutreten?
 
Und genau hier liegt bei Garantien oft das Problem. Man liest die Bestimmungen nicht, aber dann wird viel erwartet und ich will da jetzt keine Firma in Schutz nehmen...
Ich habe für 25€ eine Garantierweiterung von EVGA für meine 3080 erworben. Und mir als Kunden ist es ziemlich egal ob das nun über den Hersteller oder über Alternate läuft. Wenn ich in den 5 Jahren Probleme habe, hat der Support dafür zu sorgen, dass das Problem gelöst wird. Genauso wirbt ja auch Inno3D mit 3 Jahren Garantie. Entweder also die Kommunikation zwischen Inno und Alternate war ziemlich schlecht oder es besteht garnicht der Wille hier ein Problem zu lösen.
Eventuell könnte man eine News draus machen und auf der Luxx Startseite veröffentlichen? Es gab ja auch Beiträge als Handschuhe in einer FE Karte gefunden wurde usw.
 
Und genau hier liegt bei Garantien oft das Problem. Man liest die Bestimmungen nicht, aber dann wird viel erwartet und ich will da jetzt keine Firma in Schutz nehmen...
Ich zitiere einfach mal das Bundesministerium der Justiz:

"Gewährleistung und Garantie sind nicht dasselbe: Häufig garantiert der Hersteller eines Produkts freiwillig für eine bestimmte Beschaffenheit seines Produkts oder für die Haltbarkeit über einen bestimmten Zeitraum. Der Hersteller haftet dann dafür, dass die Ware die zugesagten Eigenschaften auch wirklich hat oder für den angegebenen Zeitraum funktionstüchtig bleibt. [...]." (https://www.bmj.de/DE/Verbraucherpo...aehrleistung/MaengelGewaehrleistung_node.html)

Denke also bei "3 Jahre Herstellergarantie" gibt es nicht viel Interpretationsspielraum.

Inno3D haftet dafür, dass Twin für drei Jahre eine funktionierende Karte hat. Mit einer Crediterstattung an Alternate sind sie somit also nicht aus dem Schneider.
 
Zitat von @Twin1975
... nach 2 Monaten, habe ich doch tatsächlich von Alternate die Antwort bekommen, dass der Artikel laut Hersteller weder repariert noch ersetzt (!) werden kann und ich stattdessen nun, abzüglich eines "Gebrauchsvorteiles", noch 700€ bekommen könnt...

Wenn das wirklich so war ging das Problem von Inno3D aus. Alternate hat sich nur zusätzlich von einer ganz tollen Seite gezeigt indem sie keine Ersatzkarte zum EK gezogen und an den Kunden weitergegeben haben.
 
Was doch am interessantesten an der Story ist: Durch die Credits mit einem Wert von ca. 700€ und die laut Inno3D einer 3070 zum EK Preis von Alternate entsprechen, sieht man wie gierig Alternate (und auch andere Shops) am scalpen sind. Alternate sieht aus raffgier aber nur die Opportunitätskosten und sagt, leck mich am Arsch Kunde...bitte übliches Scalpermoney drauf zahlen wenn du eine 3070 willst.

Mal davon ab das Inno3d hier unberechtigterweise und ohne Rückfrage fremdes Eigentum zerstört hat, ist Alternate in dem Fall der für mich viel größere Assi. Aber irgendwie ist auch das nichts neues.
Jetzt müsste man nur wissen welcher Zeitstempel am EK von Alternate dran ist bzw. am kolportierten Verrechnungswert von 700€.

Der vom Tag der Rechnung und des ursprünglichen VK oder der von 2022.

Es gibt Quellen die die HK, Herstellkosten incl. Shipping zum Einzelhändler, für einige Grafikkarten aufgedöselt haben. Auch wenn das nur Näherungswerte sind ist klar, dass mit gestiegenen Kosten für Elektronikbauteil Pfennigsartikel (SMDs aller Art!) Und gestiegenem internationalen Versand die Einkaufspreise der Einzelhändler massiv gestiegen sind.

Das wiederum deckt sich mit den Berichten über Großhandelspreise die einzeln immer wieder hier und in anderen Foren rumgeistern.
 
Das mit dem Restwert ist doch eine gängige Formel. PC Hardware wird auf 4 Jahre abgeschrieben und nach 2 Jahren bekommt man dann halt noch 50% vom ehemaligen Kaufpreis zurückerstattet. Dass Grafikkarten nach 2 Jahren noch mehr als 50% wert sind, ist ausnahmslos der aktuellen Situation geschuldet.
Absolut doof was da passiert ist, aber normalerweise würde sich jeder einfach die 50% -> 700€ krallen, dafür eine 3080 kaufen und die Mehrleistung für Lau genießen - Vermutlich sogar noch im Bekanntenkreis erzählen, was für einen top Deal er gemacht hat.
In meinen Augen sind das alles recht normale Vorgehensweisen bei so einem Defekt. Lediglich der Grafikkartenmarkt macht die Situation so prekär,
 
Ich zitiere einfach mal das Bundesministerium der Justiz:

"Gewährleistung und Garantie sind nicht dasselbe: Häufig garantiert der Hersteller eines Produkts freiwillig für eine bestimmte Beschaffenheit seines Produkts oder für die Haltbarkeit über einen bestimmten Zeitraum. Der Hersteller haftet dann dafür, dass die Ware die zugesagten Eigenschaften auch wirklich hat oder für den angegebenen Zeitraum funktionstüchtig bleibt. [...]." (https://www.bmj.de/DE/Verbraucherpo...aehrleistung/MaengelGewaehrleistung_node.html)

Denke also bei "3 Jahre Herstellergarantie" gibt es nicht viel Interpretationsspielraum.

Inno3D haftet dafür, dass Twin für drei Jahre eine funktionierende Karte hat. Mit einer Crediterstattung an Alternate sind sie somit also nicht aus dem Schneider.
Ja doch, weil er die Garantie gestalten kann wie er will. Auf meinem Kühlschrank steht auch fett 10 Jahre Garantie und dann unten ganz klein auf welches Bauteil. 😉
 
Jetzt müsste man nur wissen welcher Zeitstempel am EK von Alternate dran ist bzw. am kolportierten Verrechnungswert von 700€.

Der vom Tag der Rechnung und des ursprünglichen VK oder der von 2022.

Es gibt Quellen die die HK, Herstellkosten incl. Shipping zum Einzelhändler, für einige Grafikkarten aufgedöselt haben. Auch wenn das nur Näherungswerte sind ist klar, dass mit gestiegenen Kosten für Elektronikbauteil Pfennigsartikel (SMDs aller Art!) Und gestiegenem internationalen Versand die Einkaufspreise der Einzelhändler massiv gestiegen sind.

Das wiederum deckt sich mit den Berichten über Großhandelspreise die einzeln immer wieder hier und in anderen Foren rumgeistern.
Das ist ja eigentlich irrelevant, da soweit ich mich erinnere gelesen zu haben die Aussage von Inno3D war, dass man Alternate genug Credits für eine vergleichbare Ersatzkarte zur Verfügung gestellt hatte. Die einzige Frage wäre dann, was Inno3D für eine vergleichbare Ersatzkarte hält.
 
Das wiederum deckt sich mit den Berichten über Großhandelspreise die einzeln immer wieder hier und in anderen Foren rumgeistern.

Das stimmt mutmaßlich sogar, aber wirkt dann bei EOL-Artikeln wie Turing-Karten doch ein bisschen wie Abzocke, weil Alternate ja vermutlich keine 2080ti irgendwo mit "gestiegenem Produktionspreis" einkaufen muss. Wenn man mal als mutmaßlich positives Beispiel einen Shop wie equippr ranzieht: Die Jungs haben auch nichts zu verschenken und die VIP-Preise die dort in kleinerem Maßstab gemacht werden sind sicher auch keine Geschenke, sondern einfach nach "knappem, normalen Maßstab" kalkulierte Preise. Equippr spielt hier auch nicht Robin Hood, sondern verzichtet vermutlich einfach nur auf die aktuell übliche Scalp-Marge mit dem Vorteil der Kundenakquise. Lies mal einen Tag den Discord dort quer, wie viele Leute Sachen schreiben wie "Ich kauf nur noch bei euch weil ich endlich eine XYZ bekommen hab".

Eine EVGA FTW3 3080 hat vllt. eine UVP von 930€.
Mit der aktuellen Krisensituation kann man vllt. die gleiche Marge mit einem Ladenpreis von 1300€ erzielen, was dem VIP-Preis entspricht.
Die Karte ist "auf Halde" aktuell nicht für unter 1600€ zu haben, teilweise werden 2k aufgerufen, und dieser Unterschied zwischen VIP-Preis und Ladenpreis ist doch das was die einschlägigen Shops aktuell "scalpen".
 
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