[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

ich habe damals in meiner FiSi-Ausbildung direkt nach dem ersten Lehrjahr in FFM (da mussten alle in den Support zum "einarbeiten") direkt in die Technikabteilung gewechselt, einfach, weil ich 0 Bock auf das First Level Gedöhns hatte 🙈

hatte dann im IT Bereich eigentlich auch immer Freude und habe dank diverser Spezialisierungen als Senior Consultant (Citrix und alles im Windows/Storage/Virtualisierungs/VDI Bereich) relativ gut verdient (~4k Netto - ich beglückwünsche hier jeden, der ein hohes Gehalt angestrebt hat und dieses Ziel erreichen konnte), Nachteil war halt.... über Jahre 60-80 Stunden Wochen (ohne Ausgleich, Überstunden? lol.) und diverse Wochenend/Reise/Bereitschaftstätigkeiten...

Jetzt mache ich IT ein wenig "nebenbei" bei Bekannten/Freunden/in der Firma, habe mein Nettogehalt halbiert, dafür habe ich zwei bedeutende Dinge gewonnen... ich habe Zeit. Ich kann arbeiten wann ich will, wo ich will, wie lange ich will (offiziell 20 Stunden pro Woche, manchmal sind es nur 4, manchmal 30 - da ich der Chef bin juckt das auch keinen) und genieße das Leben. Die restlichen Lebensumstände sind (auch dank Erbe, dass sollte erwähnt sein) geklärt, keine Miete, keine Ausgaben für das Auto...

ich habe lange mit mir gehadert, ob ich den Schritt gehe oder wie oder was und mir oft Zukunfts/Geldsorgen gemacht... mittlerweile mache ich das nicht mehr - ich lebe den Umständen entsprechend gut, ich "brauche" nicht mehr. Und wenn ich einfach mal unter der Woche, wenn gerade die Sonne scheint, ein wenig im Garten wuseln kann ohne 40 Stunden +An/Abfahrt in irgendeiner Großstadt im Büro zu versauern oder für ein paar Runden ins Freibad (Fußläufig erreichbar) gehe, weiss ich rückblickend: viel Glück gehabt, viel Leid/Verlust erlebt, aber irgendwie sollte das alles wohl so sein, ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden.
 
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ob ein arbeitgeber wechsel das nochmal umdrehen kann? keine ahnung. sicher bin cih aber, dass gerade der punkt weiterenwicklung bzw weiterbildung/spezialisierung für mich irgendwie total uninteressant ist. Mir macht die IT im privaten Umfeld Spaß, im business bereich eher weniger.
Das wirst du dann feststellen. AKtuell scheint bei dir alles zusammenzukommen. Warte den nächsten AG ab und wenn dort alles an Rahmenbedingungen passt und du weiterhin so empfindest, dann schau ob du dich im neuen Unternehmen weiter-/umentwickeln kannst oder ob du privat Zertifizierungen/Fernstudium/... machen kannst, was dich weiterbringt/glücklicher werden lässt ;)

Du hast heutzutage so viele Möglichkeiten, die es vor einigen Jahren noch nicht gegeben hat. Da muss es nicht zwingend eine weitere/neue Ausbildung sein um bei 0 anzufangen. Hauptsache du kannst das aus einem gesicherten Arbeitsverhältnis entscheiden, bei dem du dich nicht psychisch oder physisch kaputt machst. Nur dann kannst du eine gute Entscheidung treffen.
Aus der aktuellen Situation ist es schwer rational bzw. mit ausreichend Ruhe eine entsprechende Entscheidung zu treffen.
 
Die andere Frage ist, welche Richtung wäre die Alternative? Also welcher Berufszweig?
Wenn man das, was man sonst gerne in der Freizeit macht, als Beruf machen muss, verliert man eventuell auch schnell die Freude dran. Ich hab mir auch einmal überlegt im Bereich Fotografie was beruflich zu machen, in der Freizeit macht es mir ja hin und wieder viel Spaß. Wenn ich das aber tagtäglich machen muss um damit mein Geld zu verdienen und ich auch "Scheißjobs" machen muss, also zum Beispiel Porträtfotos für eine ganze Firma usw., dann lässt die Freude sicher auch schnell nach.
 
Warte den nächsten AG ab und wenn dort alles an Rahmenbedingungen passt und du weiterhin so empfindest, dann schau ob du dich im neuen Unternehmen weiter-/umentwickeln kannst oder ob du privat Zertifizierungen/Fernstudium/... machen kannst, was dich weiterbringt/glücklicher werden lässt

So würde ich das glaube ich auch machen. Kollegen/Chef, der AG an sich, sind, glaube ich einer der größten Faktoren ob man Bock hat oder eben nicht.

Weiterer Blickwinkel: Ich kenne im Bekanntenkreis einige bei denen Arbeit ausschließlich dazu dient am Ende des Monats Betrag X auf dem Konto zu haben. Die Sinnhaftigkeit spielt da überhaupt keine Rolle. Es wird 8 Stunden gearbeitet, so wie verlangt und das auch gut, aber keine Sekunde länger. Der Fokus liegt voll auf dem Privatleben - Sport, Reisen, Freunde, Familie etc. Kann man so machen, meins ist es auch nicht.
 
Ich fühle mich ähnlich wie Scrush. War jetzt jahrelang in der Entwicklung tätig und habe auch schon die ein oder andere Firma hinter mir, aber es hat gedauert bis das ich dahinter gekommen bin, das es nicht die Firmen sind, die das Problem oder die Unzufriedenheit hervorgerufen haben, sondern die Tätigkeit. Nach meinem wechsel in die Administration fühlte ich mich dann schon wohler mit den Tätigkeiten und mit meinem Tagesablauf.

Und dabei wollte ich auch schon die IT an den Nagel hängen :-)
 
Weiterer Blickwinkel: Ich kenne im Bekanntenkreis einige bei denen Arbeit ausschließlich dazu dient am Ende des Monats Betrag X auf dem Konto zu haben. Die Sinnhaftigkeit spielt da überhaupt keine Rolle. Es wird 8 Stunden gearbeitet, so wie verlangt und das auch gut, aber keine Sekunde länger. Der Fokus liegt voll auf dem Privatleben - Sport, Reisen, Freunde, Familie etc. Kann man so machen, meins ist es auch nicht.

So war das bei mir auch. Klar hätte ich als Beamter weiter machen können. Die Tätigkeit hat mich aber einfach nicht erfüllt. Was nützt mir ein sicherer Job und gutes Geld wenn ich mich dafür 40 Stunden in der Woche und vor allen Dingen jeden Tag 8 Stunden am Stück selbst quälen muss?
 
hab die ersten beiden oktober wochen urlaub. die nehmen und direkt kündigen + AU holen? Zeugnis brauch ich von denen nicht in betracht ziehen, dass würde sowieso schlecht ausfallen weil der laden bzw die vorgesetzten absolute arschgeigen sind
Denk dran was das Arbeitsgericht Erfurt kürzlich beschieden hat. Kündigen und dann direkt AU einreichen, um die restliche Zeit nicht zur Arbeit zu müssen, kann berechtigt angezweifelt werden vom Arbeitgeber.
 
So war das bei mir auch. Klar hätte ich als Beamter weiter machen können. Die Tätigkeit hat mich aber einfach nicht erfüllt. Was nützt mir ein sicherer Job und gutes Geld wenn ich mich dafür 40 Stunden in der Woche und vor allen Dingen jeden Tag 8 Stunden am Stück selbst quälen muss?

Eben, das ist es. Bei mir war es eigentlich die gesundheitliche Qual wenn die Arbeitszeit jede Woche zwischen 40 bis 60h variiert und man nie weiß ob man um 16h raus kommt oder erst um 23h. Auch wenn Kunden und Kollegen toll waren, irgendwann hat man davon die Schnauze voll.
 
"2018 habe ich dann aufgrund der Ausrichtung meines Arbeitgebers zu einer anderen Consulting Firma gewechselt für 100k plus Bonus."

"Geld ist schön aber nicht alles"

lul :d

denke du weist wies gemeint ist ;)
Meine vorherige Firma hatte mich eingestellt für ihre neue Cloud Consulting Sparte, sollten als 2er Gespann an Spezialisten starten. Mein "Kollege" hat sich als Fehlinvestition rausgestellt und als Einzelkämpfer war ich dann zum Consulting Body Leasing verdammt :poop:

In den 2 Jahren ist die Branche explodiert und dadurch die Löhne. Hatte das Glück, dass ich über andere Consultants in Projekten einen besseren Arbeitgeber gefunden :)

Zu Geld sage ich natürlich nicht nein ;)
 
Wenn dein Profilbild zufällig deinen AG widerspiegelt brauchen wir aber nicht über WorkLifeBalanance reden ;P
 
Es gibt ja Leute, die sich unentwegt knechten lassen, nur des Geldes wegen. Aus dem Alter bin ich zum Glück raus.

Wenn kein Privatleben mehr vorhanden ist, brauchst du auch nicht das Geld. Kann man eh nicht ausgeben, weil es keine Gelegenheit gibt.

Hab ich selbst alles durch.
 
Es gibt ja Leute, die sich unentwegt knechten lassen, nur des Geldes wegen. Aus dem Alter bin ich zum Glück raus.
Es soll aber auch Leute geben denen ist das egal und die haben da richtig Bock drauf...
Habe da jemanden im Bekanntenkreis. Der ist halt brutaler workaholic und steht zu.
 
Ich spreche das auch niemandem ab.

Nur sollte man bedenken, dass man nur dieses eine Leben hat.

Dies vernünftig und ausgleichend zu füllen, das stellt die eigentliche Kunst dar.
 
Was haltet ihr von dem Job App-Entwickler? Ich schaue mich ja nach alternativen um die man durchaus als Quereinsteiger machen kann...natürlich schaue ich nach etwas mit Zukunft.

Mein Gedankengang hier, wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und IT sowie Software wird uns noch einige Jahrzehnte begleiten...daher meine Idee, quasi weg von den klassischen Berufsfeldern hin zu was modernem neuen, frage ist halt nur, hat man ne Chance ohne IT Studium?!
 
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Was haltet ihr von dem Job App-Entwickler? Ich schaue mich ja nach alternativen um die man durchaus als Quereinsteiger machen kann...natürlich schaue ich nach etwas mit Zukunft.
Ist sicher nichts was man ‚kurz‘ als Quereinsteiger abvespert. Ist halt normale Softwareentwicklung. Zukunftssicher? denke schon.
 
Man muss da halt aufpassen was man genau macht. SW Entwicklung ist auf der einen Seite sehr begehrt und auf der anderen Seite etwas was durch dutzende Freelancer und Offshore sehr günstig angeboten und abgefrühstückt wird. Es kommt also zum einen stark auf die Technologie an die man wählt und zum anderen natürlich massiv auf Erfahrungen. Als Quereinsteiger wird das sicher nicht einfach mMn
 
sehe ich etwas anders - rein als Softwareentwickler (unabhängig jetzt von "Apps", eher generell bezogen) hast du denke ich immer bessere Chancen als Quereinsteiger.
Ich habe schon häufiger Entwicklerstellen ausgeschrieben auf die nur wenige klassische Bewerber kamen, habe da allein schon dadurch Bewerbern Chancen gegeben, die ich sonst nicht eingeladen hätte.
Wichtig war mir dabei, dass die Bewerber in der Lage sind zu programmieren, unabhängig vom erworbenen Titel/klassischen Qualifikationen, und das auch zeigen können, z.B. über eigene Git Repositories. Da kann man sehr viel bei erfragen und herausfinden ob ein Bewerber das wirklich selbst programmiert hat oder eher nicht (kam erschreckend häufig vor). Habe bei mir 2 Quereinsteiger (die im Übrigen ihren Job wirklich sehr gut machen) auch eingestellt.
Ist vielleicht anders in Ballungsgebieten wo dann ggf. die Auswahl größer ist, mag sein, aber generell würde ich sagen ist es eher leicht(er) in der Softwareentwicklung als Quereinsteiger hereinzukommen.
 
heute zusage für eine andere stelle 5-10 miunuten fussweg von mir entfernt bekommen. tochterunternehmen einer Bank.

gehalt gleich wie aktuell, keine fahrerei innerhalb der rufbereitschaft. rufbereitschaft ist only für haustechnik also wenn die klima ausfällt oder es einbrüche geben sollte.

arbeitskleidung (hemden) werden gestellt. arbeitszeiten sind gleich der bank also mittwoch und freitag früher schluss (15:45 uhr) gefällt

gespräch verlief letzte woche äußerst positiv. habe direkt sehr positives feedback erhalten und eigentlich wollte man mir erst donnerstag bescheid geben. habe die rückmeldung aber schon heute bekommen.

zuerst einmal bin ich froh aus dem kackladen weg zu sein. alles andere, ob die IT für mich das richtige ist die nächste zeit, darum kümmere ich mich in ruhe.

freue mich schon auf das gesicht :fresse:
 
Geht ja schneller wie Schlüpper wechseln bei dir 😅
 
headhunter halt. ich hoffe dass es diesmal kein reinfall ist. das gespräch war aber schon um faktor 10 besser als das wo ich aktuell bin. zudem kein blöder AON intelligenztest :fresse:
 
nein. das gespräch mit der trainingsjacke war so dass man mich wohl auch wollte, es jedoch urplötzlich einen einstellungsstopp gab. der andere bewerber, der von der gleichen personalvermittlerin wie meine kam hat ist ebenfalls betroffen:fresse:

nein keine ausrede wegen der jacke. kollege von mir arbeitet da, der hats bestätigt :)

kommunikation in dem betrieb scheint nicht zu 100% zu klappen :fresse:

dört hätte ich aber pendeln müssen irgendwann und ich hätte mich mit linux anfreunden müssen. als jemand der vll mit der IT beruflich aufhören will, vll nicht ganz das passende^^
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@Scrush das Bewerbungsgespräch mit der Trainingsjacke? :d

Glückwunsch :-)
ne bei der Bank war ich mit anzug :)
 
arbeitskleidung (hemden) werden gestellt. arbeitszeiten sind gleich der bank also mittwoch und freitag früher schluss (15:45 uhr) gefällt
Wenn ich in einem Job ein Hemd/Anzug tragen müsste, wäre ich weg.^^
Nicht mal für 200.000.- würde ich mir das antun. :fresse:
ne bei der Bank war ich mit anzug :)
Wäre bei meinen Ex-Arbeitgebern sogar ein No-Go (=Absage) gewesen, aber ich such mir die Firmen auch aus, die zu meiner Mentalität passen.^^
 
die it soll nur die hemden tragen die man bekommmt. jeans und normale schuhe sind völlig ok. solange ich das gestellt bekomme hab ich damit so kein großes problem

bei anzug wäre ich selbst auch raus
 
daher meine Idee, quasi weg von den klassischen Berufsfeldern hin zu was modernem neuen, frage ist halt nur, hat man ne Chance ohne IT Studium?!
Was isn an Softwareentwicklung modern? Ich kenne Leute, die haben Softwareentwickler gelernt und sind schon lange regulär in Rente gegangen.
Sprich, die haben 40 Jahre und mehr programmiert. Sprich, Softwareentwicklung ist alt wie die Kohle und keines Wegs "modern".
Und "Apps" sind nun auch nichts andere außer ne Applikation mit etwas weniger Codezeilen.

Grundsätzlich ist auch nen Bäcker, der 20 Jahre Brötchen gebacken hat, ein Quereinsteiger. Das Ding ist, einfache Quereinsteiger braucht niemand. Was es braucht, sind Leute, die das Handwerk verstehen bzw. richtig Bock haben. Und dabei ist es egal ob das Kalle Klempnermeister oder Günther Dr. med. ist. (das bezieht sich im Grunde nicht mal auf die Quereinsteiger als solches)
Er muss das können, was man von ihm verlangt. Und mal so gesagt. niemand braucht den 1000. Quereinsteiger, wo am Ende nur Müllcode bei rumkommt, davon laufen genug rum. Denn genau dieser Müllcode ist der Grund allen Übels in der sogenannten "Digitalisierung".
Von daher ist Programmieren nicht gleich Programmieren. Es gibt da mittlerweile weit mehr als nur ein paar Zielen C# zusammenzudübeln.
Vor allem das Thema Security, MGMT of User/Access usw., Microservices, Zentralisierung, Dezentralisierung, Schnittstellen, Protokollen, Interprozess/-thread/-appl Kommunikation, UX usw.
Sowas muss/sollte ein Quereinsteiger schon mitbringen. Weiter geht es dann mit den Basistechnologien, je nach Zielfeld, wie Cloud, Onprem, combined, Dataingest, Datenmodellierung, Containerisierung (+die Sachen die bei einem Cluster und HA noch dazukommen) und vieles mehr.

Wer also meint, mit ein paar VBA-Automatisierungen des Mittagsmenüs jetzt als App-Entwickler so richtig durchzustarten, wird wohl eher ne Bruchlandung hinlegen. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Wer sich aber schon seit längerem wirklich intensiv und auf einem gewissen Niveau mit Softwareentwicklung beschäftigt und ein Meister seines (was er da gemacht hat) Faches ist, der kann viel Geld verdienen, egal ob Angestellter oder Alleinunterhalten.
Wichtig ist, dass man sowas quasi vorbereitet. Also schon das ein oder andere gemacht hat, sich ggf. z.B. mit Docker oder anderen Technologien beschäftigt hat. Zusätzlich kann man sich das ein oder andere in der Theorie aneignen.

Quereinsteiger sind perse erstmal nichts schlechtes. Der ein oder andere Quereinsteiger ist um Welten besser als einer, der das mal gelernt hat, den Job aber macht, weil das auf seinem Gesellenbrief/Studiumszettel steht.
Aber, man sollte nicht auf die Idee kommen, dass man als völlig unbedarfter jetzt groß durchstartet, weil alle Welt "jetzt" digitalisiert.
Ansonsten gibt es auch da sicherlich die Möglichkeit, sowas von der Pike auf zu lernen. Es gibt da relativ spannenden Ansätze wie die Ecole 42 z.B.

EDIT: Ich kenne so einige Programmierer, die mal was völlig anderes gelernt haben und wirklich gut sind. Aber, da ist viel, sehr viel Eigeninitiative dabei.
 
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gut als programmierer musst du das halt auch wirklich wollen und mehr oder weniger können.

einfach mal quereinsteigen ohne jegliche Kenntnisse halte ich da für fast unmöglich. :fresse:
 
Was man auch nie vergessen sollte, dass sich die Welt weiterdreht und das mitunter sehr schnell.
Also so "ich habe mal vor 20 Jahren Basic gelernt," wird heute nicht mehr weit kommen.
Die Grundsätze und Ansätze bleiben, es kommt aber jeden Tag was dazu mit unter auch mehr als einem lieb ist.
 
Meine Meinung: In keinem Job gehört man mit einer "nine to five" Mentalität zu den richtig Guten. Entweder man hat das Privileg, für den Einsatz wirklich bezahlt zu werden (entweder über die normale Vergütung mit "Schmerzensgeldanteil" oder eben ggf. bezahlte Überstunden) - oder man reisst das in der Freizeit ab. Aber am Ende ist man nur wirklich exzellent, wenn man halt auch exorbitant Zeit und Herzblut reinsteckt.

Ja, vielleicht Phrasendrescherei / business-Bingo-Bullshit, aber die Erfahrung bestätigt das. Elan und Engagement zählen meist ein Vielfaches mehr als vorhandenes Wissen / Know How. Letzteres ist einfach zu schnell von gestern.

Für den richtigen Job (heisst: richtige Aufgaben, cooles Team) wär mir übrigens auch schnurz, was ich anziehen muss. Anzug ist scheiße, aber davon lass ich mir doch nicht die Laune verderben. :d

Nachtrag: bin NICHT im IT-Umfeld tätig. ;)
 
headhunter halt. ich hoffe dass es diesmal kein reinfall ist. das gespräch war aber schon um faktor 10 besser als das wo ich aktuell bin. zudem kein blöder AON intelligenztest :fresse:
Schön das es auch mal gute Erfahrungen mit der Berufsgruppe Headhunter gibt. Mich nerven diese Menschen mittlerweile nur noch:

- Nehmen Aufträge von Firmen an, die die abstrusesten Vorstellungen haben (Tätigkeitsbereich und vor allem Gehaltstechnisch)
- Da es häufig Studenten oder gerade fertig gewordene Studenten sind, können teilweise die einfachsten Fragen zur Stelle oder zum Unternehmen nicht beantwortet werden
- Penetrantes Auftreten (teilweise kommt sich schon mehr als gestalkt vor)
- Unachtsames studieren des eigenen Lebenslaufs (ich habe mich beruflich verändert und mir werden permanent Stellen zu meinem alten Beruf angeboten, obwohl bei Auseinandersetzen mit ihren eigenen Vakanzen und deren Inhalten klar sein müsste, dass dieses keine Option ist).

Das sind nur einige Erfahrungen mit solchen Leuten. Von daher schön zu hören, dass sie anscheinend auch Menschen helfen können. Bisher war das für mich DER unnütze Berufszweig überhaupt, da er einfach miserabel gelebt wird.
 
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