[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wir sehen uns eigentlich auch nicht unbedingt als "reich" oder besonders wohlhabend, aber laut Statistik sind wir mit einem 4-Personenhaushalt, davon 3x Vollzeit und 1x Teilzeit, auf 12 Monate runtergerechnet jenseits der 10K Haushaltseinkommen, auch recht weit vorne dabei.
Aber vor 10 Jahren hätte es auch noch ganz anders ausgeschaut, da wäre es 1x Vollzeit und der Rest ohne Job gewesen (Mama Hausfrau, Kinder natürlich ohne Einkommen). Ich frag mich noch immer, wie das ging, dass das Haus mit nur einem durchschnittlichen Einkommen so schnell abbezahlt wurde. Aber vor ca. 25 Jahren war bauen noch nicht ganz so unbezahlbar und im Urlaub weit wegfahren oder sogar fliegen hat es bei uns nie gegeben.
 
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Ich hab von 2020 auf 2021 einen Sprung von 500€ Brutto gemacht (bzw. der All In Vertrag wurde mir halt so verkauft :P ), seit dem denk ich mir eigentlich, hättet ihr die 500€ mal stecken gelassen und mich dafür auf 30h gesetzt, Arbeitspensum wäre auch für 50 oder 60 Stunden genug da, aber ich hab eigentlich gar keine Lust, mein "ganzes Leben" nur in die Arbeit zu stecken.
 
Ich liebe das wenn man Nettogehaelter vergleicht.
Spannend wirds vor allem wenn man Beamte gegen Angstellte vergleicht.
 
Verdient man als MschBau Ing wirklich so wenig?
Das ist ja weniger als mein A9E2 BBes
A9E2 BBes - ist das das neue Kind von Elon Musk?

Je nachdem wie frisch man im Job ist und wo man wohnt, ist das ein normales Anfangsgehalt. Klar in der Autoindustrie in Bayern verdient man auch am Anfang deutlich mehr, aber es ist auch einfach etwas mehr Luft nach oben da.
Ich habe als Ing. Fahrzeugtechnik mit 43000 brutto jährlich angefangen.
 
Du vergisst scheinbar, dass du keine Abzüge für die Krankenversicherung, Rentenkasse usw. hast als Zeit/Berufssoldat. Bei dir bleibt automatisch mehr übrig. Brutto dürfte ich über dir liegen, aber die Abzüge ziehen halt runter.
Und wie gesagt: Für einen Ing. Maschbau ist das eher unteres Ende.
 
Jedes mal erfreulich in den Lohnzettel zu schauen..

Lohnsteuer > 1k
Rentenversicherung > 500

Bin langsam stark dafuer, dass den Kram jeder blechen muss.
 
Jedes mal erfreulich in den Lohnzettel zu schauen..

Lohnsteuer > 1k
Rentenversicherung > 500

Bin langsam stark dafuer, dass den Kram jeder blechen muss.

Ich bin eher dafür das keiner mehr gezwungen wird in die Rente einzuzahlen und man das in die eigene Hand nehmen kann :d
 
Ich bin eher dafür das keiner mehr gezwungen wird in die Rente einzuzahlen und man das in die eigene Hand nehmen kann :d
Bitte nicht.... klar, die wissen was sie tun legen es vermutlich besser an, aber ich würde behaupten der Großteil gibt es einfach nur aus (sieht man bei Selbstständigen gern Mal) anstatt es fürs Alter anzulegen. Würde bei der Altersarmut einen guten Sprung nach oben bedeuten...

Edit: aber das konsequent jeder einzahlt, würde ich auch begrüßen.
 
Find ich schon merkwüdig, da müssen viele Haushalte mit drin sein, wo einer der Partner gar nicht oder nur geringfügig beschäftigt ist. Sonst kann ich mir nicht erklären, warum meine Frau und ich mit eher durchschnittlichen Einkommen schon zu den oberen 20% gehören sollen..
Man darf auch nicht vergessen, dass der Anteil an Singlehaushalten steigt bzw. auch mittlerweile sehr groß ist.
Und das führt dazu, dass das Haushaltseinkommen sinkt, weil die Anzahl der Verdiener in Haushalt auch sinkt. Und das sieht dann am Ende so aus, als wenn nur einer von zwei was verdient, weil auch 1 von 1 genauso viel einbringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin eher dafür das keiner mehr gezwungen wird in die Rente einzuzahlen und man das in die eigene Hand nehmen kann :d
Und das jegliches Einkommen einkommensteuerpflichtig wird...
Kann ja nicht sein dass die, die Papas Erbe verjubeln, von der Dividende des vererbten Aktienpakets und/oder der Mieteinnahmen der vererbten Hütte Leben weniger Einkommensteuer zahlen, als die die auf'm Bau oder im Krankenhaus Buckeln.
 
Du vergisst scheinbar, dass du keine Abzüge für die Krankenversicherung, Rentenkasse usw. hast als Zeit/Berufssoldat. Bei dir bleibt automatisch mehr übrig.
Das vergesse ich wohlweißlich nicht, allerdings ist A9E2 das was ich im Studium bekomme. Als frischer Berufseinsteiger, fertig studiert, bekommt man ein gutes Stück mehr Geld als A9E2.
Sowohl als Soldat als auch als Zivilist. Bei letzteren gibt es sogar eine Technikerzulage die nicht unerheblich ist und selbst die sagen, dass man das nicht fürs Geld selbst macht.
Und wie gesagt: Für einen Ing. Maschbau ist das eher unteres Ende.
Ja, mich hat nur gewundert, dass das unter 2500€ Netto liegt.
 
Öffentlicher Dienst halt. Die Sicherheit gibt es halt nicht "umsonst". Auf Kommunal-Ebene und nicht verbeamtet landet man halt in der Region.
 
Aber es wundert mich trotzdem irgendwie, als ich im Studienpraktikum im ÖD einer Kommune war hatten
die Informatiker auch ohne Studium ähnlich viel wie du.

Das ist jetzt kein Gehate gegen dein Gehalt, wenn es mit den Wohnpreisen passt sind ja auch 2250€ echt kein Grund zu meckern
und mMn. auch kein Grund den Arbeitgeber zu wechseln. Es gibt wichtigeres als Geld.
 
Ich habe als Ing. Fahrzeugtechnik mit 43000 brutto jährlich angefangen.
Als Bachelor oder Master? Sorry falls die Frage etwas doof ist. Ich weiß beispielsweise nicht ob man sich bereits als Bachelor Ing. dort nennen darf oder ob es für den Ing. Titel den Master benötigt. Mich interessiert es nur um das Gehalt besser im Bezug zum Studienabschluss zu setzen.
 
Die Urkunde, dass du dich Ing. nennen darfst nach deutschem Recht, bekommst du mit dem Bachelor-Zeugnis.
 
@Daunti
Warum muss man denn zwingend als Ing mi 5k Brutto nach Hause gehen?
Wie kommt man denn auf die Vorstellung?
Es gibt da keine Kausalität.

Man bekommt als Ing. das, was die Firma bereit ist zu bezahlen bzw. sie Leute findet, die das zu dem Preis machen.
Und wenn jemand, auch man selber, den Job für für 3k macht, dann ist das so. Und wenn ein anderer Job mit 5k dotiert ist, dann ist das auch so.

Es steht nirgends geschrieben, dass ein Ing. >5k verdienen muss und ein Facharbeiter bei 3k gekappt wird.
Das gibt es evtl. in einer Planwirtschaft aber nicht auf dem freien Markt, wo der Markt den Preis bestimmt.

Und wenn Polarcat in seiner Situation eben mit weniger nach Hause geht als die Starfriseurin um die Ecke, dann ist das so. Und wenn es beide nicht unbedingt stört, so what.
Und da ist auch wenig verwunderlich dran.
 
Aber die stehen nicht deutschlandweit in Konkurrenz.

Es interessiert ne Firma Güstrow nen Feuchten, was ne Firma Innenstadt Stuttgart zahlt.
Und daher sind die Gehälter auch nicht gekoppelt.

Ne Firma in Güstrow interessiert die Preise allenfalls in Rostock und in Schwerin.
Erst wenn der regionale Markt die Leute zu dem Preis nicht mehr hergibt, dann schaut man größer und da auch nicht direkt in München oder Stuttgart und genauso wenig im Silicon Valley.
 
Ich bin halt Sachsen-Anhalt. Industrie ist hier nicht so wirklich, paar Mittelständler, aber das wars dann eigentlich auch. Die meisten Ings in der Region hast du im Dienstleistungssektor.

Für mich waren die Aspekte Jobsicherheit und "Hier-Bleiben" wichtiger als der letzte Euro beim Verdienst. Ich habe einen geregelten Arbeitstag und vor Allem planbare Arbeit (war vorher als Prüf-Ing. im Außendienst, Private Termin planen? Vergiss es). Jeder hat seine Prioritäten, für mich ist es definitiv die Work-Life-Balance.
 
Jeder hat seine Prioritäten, für mich ist es definitiv die Work-Life-Balance.
Und das ist genau der Punkt. Es gibt Leute die kungeln von HH nach B nach M nach S nach F und dann wieder rückwärts.
Das kann monetäre aber auch andere Gründe haben. Und genauso gibt es eben Sachverhalte, die genau dagegen sprechen.
 
Wie ich bereits sagte:
Es gibt wichtigeres als Geld und wenn der Arbeitsmarkt so aussieht werden sicherlich auch keine hohen Wohnkosten fällig?
 
Nicht vergleichbar mit den Ballungsgebieten, aber steigt die letzten Jahre auch deutlich, weil wir gerade noch im Einzugsbereich von Leipzig mit seiner Autoindustrie liegen. Fahrzeit Auto/Zug ist jeweils knapp eine Stunde. Bedingt dadurch, dass die Preise in Leipzig komplett abgedreht sind, scheint das für Viele inzwischen eine hinnehmbare Distanz zu sein. Bauland/Häuser bekommst du hier nur noch mit viel Glück/unter der Hand.
 
Das kann man so nicht sagen.
Die Mieten sind bei Polarcat sicherlich andere als in Innenstadt München.

Nur weil du in der "Pampa" wohnst, kostet die 100m² Bude ja nicht plötzlich 100EUR.
Die Preise (Unterhalt, Einkommen) sind ja nicht 1:1 gekoppelt.

Und klar, kostet nen Grundstück für nen Haus weniger. Aber nen Haus kostet eigentlich deutschlandweit immer ~ gleich.
 
Klar ist das nicht 1 zu 1 gekoppelt, aber wenn ich alleine Stadtrand Düsseldorf und Stadtrand München vergleiche (jeweils 20 Minuten S Bahn bis Zentrum) hat man auch da schon erhebliche Unterschiede
und um Düsseldorf herum ist es definitiv nicht ländlich :d
 
Aber nach Düsseldorf will niemand. Und in München wollen sie alle hin und da hocken auch nen Haufen Konzerne und ähnliches. (mal übertrieben gesagt)

Fakt ist eins, Deutschland ist nicht die Wüste in Nevada, wo sie froh sind, wenn sie 3 Hektar mit 3 Büschen drauf für 5 Taler verkauft bekommen.
Du kannst in .de garnicht so weit am Arsch der Welt wohnen, dass man das irgendwie merkt.

Wohnen kostet überall in .de gut Geld und in manchen Regionen eben noch mehr.

Fakt ist aber, dass man mit 2,3k Netto in München eben nicht so hoch springen kann wie da, wo Polarcat eben jetzt unterwegs ist.
 
Aber nach Düsseldorf will niemand. Und in München wollen sie alle hin und da hocken auch nen Haufen Konzerne und ähnliches. (mal übertrieben gesagt)
Das dahin will niemand würde ich nicht unterschreiben, aber das mit der Hightech Industrie ist wahr. Ich komme wenn ich um meine Uni herum gehe an Intel, Infineon etc vorbei.
 
Wobei man dass dann halt auch wieder in Relation setzen muss:
In München würde für 2,3k Netto kein Ing. auch nur das Haus verlassen..
 
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