[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Leider bleibt nicht viel übrig vom Gehalt mit 3 Frauen daheim....
Zudem ist Mitte März im Homeoffice, da ißt man komischer weise mehr aber man arbeitet auch mehr, habe schon wieder über 200 Überstunden...
Wenn die wieder ausbezahlt werden bleiben von dem Überstundengehalt nur 45-48% übrig :cry:
 
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Überstunden hart abfeiern statt auszahlen lassen.
Wenn du von dir aus mehr arbeitest und daher Überstunden sammelt, musst du einfach an deiner Disziplin arbeiten - im umgekehrten Sinne :fresse:
 
Ich weiß nicht ob wir da nicht wieder zum Thema von letztens zurück kommen.
Wenn sie dir wirklich vertraglich für bestimmte Tage Home-Office garantieren gelten andere Regeln (mehr Aufwand für Arbeitgeber) als wenn einfach nur "Mobiles Arbeiten" ermöglicht wird. Darauf hat man ja dann keinen festen Anspruch.
Wobei es mir nun weniger um Begrifflichkeiten geht. Ich brauchs auch nicht im Vertrag stehen haben, ich will einfach 3x die Woche von zu Hause aus arbeiten können. Wenn mir das Wort gegeben wird, vertraue ich darauf.
Das Equipment dazu hab ich selbst, solange mir ein Notebook gestellt wird vom AG.

Bei mir ist es eher die Frage: "kann ich das nun echt machen? Mich in das Bewerbungsgespräch begeben, denen sagen, dass sie mir eigentlich zu weit weg sind und ich mich unter der Prämisse beworben habe, 3x die Woche HO machen zu können?".
Ich persönlich seh da ja überhaupt kein Problem. Aber so richtig durchgesetzt hat sich das mobile Arbeiten / HO in vielen Köpfen der Unternehmensverantwortlichen glaube ich noch nicht :d
Deswegen hab ich die Sorge, dass die mich im Gespräch schief angucken, wenn ich die Forderung stelle.

Wobei ich auch nichts zu verlieren habe. Bleibe im Zweifel halt wo ich aktuell bin. Muss auch erst zum Gespräch eingeladen werden. Meine Gehaltsvorstellung hab ich auch schon ziemlich sportlich weit oben angegeben.
 
Wozu überhaupt mit offenen Karten spielen? Frag doch einfach nach wie es mit Homeoffice aussieht und wenn Dir die Antwort nicht passt zwingt Dich doch niemand die Stelle anzunehmen.
 
Die erste Frage würde so lauten. Aber direkt danach muss ich mit offenen Karten spielen, wenn die Antwort auf die erste Frage nicht schon total negativ ist. Ich will ja quasi vor Unterschrift wissen, dass 3 Tage HO kein Problem sind.
Geben die mir hinterher einen Tag, wäre das zu viel Fahrerei.
 
Bei mir ist es eher die Frage: "kann ich das nun echt machen? Mich in das Bewerbungsgespräch begeben, denen sagen, dass sie mir eigentlich zu weit weg sind und ich mich unter der Prämisse beworben habe, 3x die Woche HO machen zu können?".
Ich persönlich seh da ja überhaupt kein Problem. Aber so richtig durchgesetzt hat sich das mobile Arbeiten / HO in vielen Köpfen der Unternehmensverantwortlichen glaube ich noch nicht :d
Deswegen hab ich die Sorge, dass die mich im Gespräch schief angucken, wenn ich die Forderung stelle.

wo ist hier eigentlich das problem ? mehr als reinschreiben und nein sagen können sie doch nicht. du hast nen job, du hast keine zeit für 100 bewerbungsgespräche (brauchst ja fast zwangsweise nen tag urlaub pro gespräch) und packst deshalb gleich das rein, was für dich klar gesetzt ist.

verkauf die home office argumentation vernünftig, erkläre vernünftig warum du trotzdem der richtige bist und das wird klappen.

solange du ein job hast, bist du da klar an der besseren seite des tisches.
 
solange du ein job hast, bist du da klar an der besseren seite des tisches.
So ist es eigentlich und so werd ich an die Sache rangehen.

Da viele Bewerbungen ja mittlerweile ohne Anschreiben laufen, ist es nur schwer, den HO Wunsch vorher zu kommunizieren. Das kommt dann erst beim Gespräch auf den Tisch. Aber so ist das dann halt.
 
Haha, schön wärs.
doch ist so. der passus "überstunden sind abgegolten" ist gekippt, weil nicht klar ist, wieviel wieviel da mit drin ist.

Da viele Bewerbungen ja mittlerweile ohne Anschreiben laufen

ist das so? wäre mir zumindestens neu, außer man kennt sich. dann bringt man eh nur die zeugnisse mit zum gespräch, damit die akte inhalt bekommt ^^
 
ist das so? wäre mir zumindestens neu, außer man kennt sich. dann bringt man eh nur die zeugnisse mit zum gespräch, damit die akte inhalt bekommt ^^
Meine letzte war auch nur Lebenslauf, letztes Arbeitszeugnis, höchste Uni Urkunde.
 
Einfach so bei wildfremden Firmen ? Oder auf "Einladung" ?

Meine letzten 2 Jobs war aber auch ohne Anschreiben, bzw bewerbung. 1x angerufen "hey du chef, ich bin zu haben" - "ja komm morgen mal rum". und beim anderen mal wurde ich vom chef angerufen "willste für mich arbeiten, komm mal rum." aber da kannte man sich jeweils auch schon.
 
Einfach so bei wildfremden Firmen ? Oder auf "Einladung" ?
Onlinebewerbung über die HP eines Unternehmens mit ca. 6000 Angestellten.
Anschreiben war optional.
Kündigungsfrist und Gehaltsvorstellung wurden als Textfeld abgefragt.
 
Ich kann aus der Ecke Hannover sprechen und da machen das die größeren Firmen häufig.
Es geht denen nur noch um eine Einschätzung nach Skill´s, ob derjenige dann ins Unternehmen passt klären die sechs Monate Probezeit.
 
Klingt nicht schlecht. Das Anschreiben ist eh nur bla bla
 
Bei großen/modernen Unternehmen ist das mittlerweile fast schon Standard geworden (genauso wie Bewerbung ohne Foto) und ich begrüße das sehr. Anschreiben sind imho eine sinnfreie Fingerübung und Leute wegen eines Fotos aussortieren ist auch hochproblematisch. Ausnahmsweise mal eine gute Entwicklung, die aus den USA rüberschwappt.
 
Bei großen/modernen Unternehmen ist das mittlerweile fast schon Standard geworden (genauso wie Bewerbung ohne Foto) und ich begrüße das sehr. Anschreiben sind imho eine sinnfreie Fingerübung und Leute wegen eines Fotos aussortieren ist auch hochproblematisch. Ausnahmsweise mal eine gute Entwicklung, die aus den USA rüberschwappt.
Sehe ich auch so! Foto´s müssen echt nicht mehr sein, bei kleineren Unternehmen würde ich über ein Anschreiben auch nicht streiten wollen, aber die Foto´s gehören weg!
 
btw, bei mir gibts noch nix neues. Bewerbungsschluss war am 27.09. Scheinbar mahlen die Mühlen aufgrund Corona wohl etwas langsamer. So langsam werde ich aber etwas ungeduldig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei großen/modernen Unternehmen ist das mittlerweile fast schon Standard geworden (genauso wie Bewerbung ohne Foto) und ich begrüße das sehr. Anschreiben sind imho eine sinnfreie Fingerübung und Leute wegen eines Fotos aussortieren ist auch hochproblematisch. Ausnahmsweise mal eine gute Entwicklung, die aus den USA rüberschwappt.
Bringt das wirklich was? Ich meine, letztendlich spielt das Aussehen immer eine Rolle, und wenn es für den ersten Eindruck ist.
Aus meiner Sicht erhöht die Bewerbung ohne Foto die Möglichkeit, dass man jemanden einlädt der optisch absolut unter aller Sau ist - gelinde gesagt. Für Jobs mit Kundenkontakt schon ggf. essentiell ob die Stirn komplett mit Titten getintet ist oder der Bewerber selbst die Zahl der Piercings im Gesicht nicht mehr so genau weiß :fresse:
 
Vielleicht liegt es daran, dass es vermehrt zu Klagen gekommen ist, weil man "wegen seines Aussehens abgelehnt" worden ist und derjenige dann mimimi macht :fresse:
 
Dann ist das aber ziemlich dumm von der Personalabteilung zuzugeben dass man "wegen des Aussehens" abgelehnt wurde.
Profis denken sich was anderes aus :fresse2:
 
Wie läuft in der Theorie sowas dann ab ?
Der Bewerber verklagt den AG, weil dieser glaubt der AG hätte ihn aufgrund seines Aussehens abgelehnt.
Dann muss ja der Bewerber beweisen dass das so ist. Der AG muss ja nicht (zwingend) beweisen dass es nicht so ist.
Als rational denkender Mensch/Bewerber, macht sowas doch von Anfang an keinen Sinn :stupid:
 
Naja behaupten kann er es ja mal und wenn das Arbeitsgericht dann meint, da wäre irgendwas dran..
Aber ja: Sinn ergibt das ganze natürlich nicht.

@t: Die Zahlen steigen, Kunden kommen so gut wie keine mehr, da droht Cheffe direkt wieder mit Kurzarbeit. Sieht nach noch mehr "Urlaub" aus.
 
Bringt das wirklich was? Ich meine, letztendlich spielt das Aussehen immer eine Rolle, und wenn es für den ersten Eindruck ist.
Aus meiner Sicht erhöht die Bewerbung ohne Foto die Möglichkeit, dass man jemanden einlädt der optisch absolut unter aller Sau ist - gelinde gesagt. Für Jobs mit Kundenkontakt schon ggf. essentiell ob die Stirn komplett mit Titten getintet ist oder der Bewerber selbst die Zahl der Piercings im Gesicht nicht mehr so genau weiß :fresse:
Ich finde beides ist die richtige Entwicklung. Weder das Foto, noch das Anschreiben sagen etwas über die Skills und über die Person aus. Und ob jemand sympathisch ist oder nicht, lässt sich in einem Gespräch wesentlich besser beurteilen. Und wenn jemand qualifiziert ist und im Gespräch überzeugt, warum sollte man das Unternehmen dann schwächen, wenn derjenige ein Piercing in der Nase oder Ohr hat?
 
Das Anschreiben mag in 90% der Fälle leeres Geschwafel sein, aber gerade Bewerber, die sich fachfremd auf eine Stelle bewerben, haben so auch keine Möglichkeit, sich zu präsentieren. Ich lade auch mal Leute ein, die ich rein vom Lebenslauf eigentlich ausschließen würde, weil ich nicht weiß, was sie hier wollen. Geht aber nur um Praktikanten, da ist das "Risiko" nicht allzu groß.
 
Wie läuft in der Theorie sowas dann ab ?
Der Bewerber verklagt den AG, weil dieser glaubt der AG hätte ihn aufgrund seines Aussehens abgelehnt.
Dann muss ja der Bewerber beweisen dass das so ist. Der AG muss ja nicht (zwingend) beweisen dass es nicht so ist.
Als rational denkender Mensch/Bewerber, macht sowas doch von Anfang an keinen Sinn :stupid:
Vor allem gibst du mit der Klage ja zu, dass du nicht unbedingt vorzeigbar bist ;)
 
Das meine ich nicht in dem Sinne.
Aber es gibt auch Positionen wo nicht nur der reine Skill zählt sondern auch das Gesamterscheinungsbild.

Andersherum suchen auch die Personen die passenden Bewerbungen aus, die anschließend die Gespräche führen (im besten Fall). Wer optisch entscheidet der holt hier die Bewertung nach die aufgrund des Fotos nicht möglich war.

Eine Absage ist grundsätzlich neutral zu halten - heute ist fast alles angreifbar.
Ebenso ist es aber legitim, wenn ein Bewerber nach Aussehen ausgewählt wird.
Der Chef einer Firma kann entscheiden, ob ihm eine Visage einfach nicht gefällt - das wäre sogar kaum angreifbar und auch nicht diskriminierend.
 
Wie läuft in der Theorie sowas dann ab ?
Der Bewerber verklagt den AG, weil dieser glaubt der AG hätte ihn aufgrund seines Aussehens abgelehnt.
Man ließt immer mal von Fällen, bei denen es Absagen in Form von z.B. "Ihre Hautfarbe passt nicht in unser Unternehmen" gibt... das ist dann halt wie ein 6er im Lotto.
Genauso gibt es Leute die Bewerbungen schreiben, nur mit dem Ziel eine Absage in solcher oder ähnlicher Form zu bekommen. Das sichert dann immer ca. 6-12 Monate Lebensunterhalt.
 
Offenbar hab' ich eine gute Erziehung genossen um nicht mal im Ansatz an solche Machenschaften (Bewerben mit der Absicht eine angreifbare Ablehnung zu bekommen) denken zu können :fresse2:
 
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