[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Alleine schon, damit sowohl die hochschwangere Frau, als auch das frisch geborene Kind, nicht direkt alle Krankhauskeime und Krankheiten kriegt :d
Genau. Und im Anschluss direkt die ersten 5 Impfungen, 8 Untersuchungen, Stillen gar nicht probieren sondern direkt Flasche rein, Anmeldung für erste KiTa wo die 6 Monate alten Säuglinge dann ab 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr verweilen.
Alles nur, um 25 Jahre später hier im Thread zu schreiben, dass sie Topverdiener sind :hail: obwohl sie nicht merken, Sklaven der Wirtschaft zu sein
 
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Kann mich dem aufgrund eigener Erfahrungen nur anschließen. Gesunde Frauen mit einer natürlichen Geburt haben in einem KRANKenhaus imho nichts verloren. Ne vernünftige Hebamme macht das besser. Aber dass in unserer Gesellschaft allein das Wort Geburtshaus oder Hausgeburt schon mit zwiespältigen Blicken aufgenommen wird, zeigt wie sehr sich das Ansehen gewandelt hat.

Das passt in unsere Leistungsgesellschaft wunderbar hinein. Ich weiß gar nicht wie oft sich meine Frau hat rechtfertigen müssen, freiwillig nach der Geburt über Jahre zuhause zu bleiben bei den Kindern. Sowas geht ja heute üüübbberhaupt nicht, wo ist der Drang nach Karriere. Lieber KiTas voller Kinder <1 Jahr..... egal Thema verfehlt. Bin schon still.

Na ja , das kann man so und so sehen. Ich würde immer eine Klinikgeburt vorziehen. Ihr wisst gar nicht was da alles passieren kann unter der Geburt.
Wie viel Geburten hast du selbst erlebt, wie viel Kinder hast du?
 
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Alle meine Freunde und Bekannten, die ich lange kenne und die im Krankenhaus arbeiten - egal als was - ich sehe sie nur noch selten. Es ist einfach kaputt was da mit den Leuten abgezogen wird, von daher sind 6.4 netto auch nur Schmerzensgeld eigentlich.
Und vor allem ist es sowas von ekelhaft patriarchaisch. Da kannst nicht mal den Mund aufmachen und meckern, biste gleich für immer gebrandmarkt als Frau. Aber das führt jetzt auch zu weit.
 
Na ja , das kann man so und so sehen. Ich würde immer eine Klinikgeburt vorziehen. Ihr wisst gar nicht was da alles passieren kann unter der Geburt.
Lass uns die Diskussion nicht hier führen. Du hast eine andere Sichtweise auf die Dinge, ist logisch. Meine Sichtweise hinterfragt wie es die Menschheit bis hierher geschafft hat, wenn es früher keine Krankenhäuser gab. Und "früher" ist auf vielen Teilen der Erde heute noch immer so. Keine Klinikgeburt der Welt kann ein so entspanntes Umfeld bieten, wie das eigene Zuhause. Wenn medizinische Umstände das unvermeidlich machen, kein Thema. Aber imho ist das weitaus weniger notwendig, als es gehandhabt wird. Das ist ein gesellschaftliches Problem und kein medizinisches.
Meine Sichtweise z.B. hinterfragt auch, weshalb Grundschulen morgens um 08:00 Uhr den Unterricht beginnen, wo 6 jährige Kinder sitzen. Das ist nicht normal! Nur wird es akzeptiert, weil wir selbst auch durch diese Mühlen gedreht wurden.
 
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Kreißsaal ist ja nicht direkt Krankenhaus-Keim Gebiet. ;-)

Wir hatten schon Glück. Wir waren in einem sehr kleinen Krankenhaus und die Geburt war alles andere als einfach. Bei ner Hausgeburt, vielleicht auch bei einem Geburtshaus, wäre meine Freundin sehr warscheinlich Hops gegangen.
Die gesamte Schwangerschaft war einwandfrei, alle Werte waren Top. Aber als die Wehen einsetzten hat es bis zur Geburt dann doch 30 Stunden gedauert. Inkl. nachträglicher PDA und Bereitschaft zum Not-Kaiserschnitt weil das Kind einfach noch keinen Bock hatte^^
nachträglich hatte sie dann noch einen extrem hohen Blutverlust. Da ist man dann schon froh alle Ärzte/Möglichkeit an der Hand zu haben.

@Draco: KiTa ist auch so ein Paradoxon... Es sollen beide arbeiten gehen, weil man als Alleinverdiener die Familie nicht ernährt bekommt und als Dank darf man dann nochmal fast 200-300 Euro im Monat KiTa-Gebphren abdrücken. Nur Experten da oben in der Politik.


Meine Sichtweise hinterfragt wie es die Menschheit bis hierher geschafft hat, wenn es früher keine Krankenhäuser gab. Und "früher" ist auf vielen Teilen der Erde heute noch immer so.
Ja, verständlich. Aber "Früher" gab es auch viel mehr Fehlgeburten, Totgeburten oder Schwangerschaftsabbrüche durch Fehlverhalten.
 
Ja, verständlich. Aber "Früher" gab es auch viel mehr Fehlgeburten, Totgeburten oder Schwangerschaftsabbrüche durch Fehlverhalten.
Und trotzdem hat sich der Mensch vermehrt wie die Hasen und tut es auf diversne Kontinenten noch immer.
Wie gesagt, es ist mMn ein gesellschaftliches Problem. Eine erfahrene Hebamme hat den mit Abstand größten Wissensblock für die Geburt. Und eine erfahrene Hebamme wird auch frühzeitig von einem Geburtshaus abraten oder weit im Vorfeld den Arzt hinzurufen. Die meißten jungen werdenden Mütter glauben halt einfach "das muss so sein mit Krankenhaus".

edit:
Ne Hebamme im Geburtshaus ist für 1 Schwangere allein zuständig, während die Hebamme im Krankenhaus 4-6 Schwangere via Monitoren überwacht. Allein solche Dinge sollten uns zu Denken geben. Es geht NICHT darum nen Krankenhaus schlecht zu machen, aber man kann einfach mal seine GEdanken über den gewohnten Horizont schweifen lassen und überlegen, ob eingeschliffene Denkmuster wirklich richtig sind.
 
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Siehe oben. Komplikationen können immer passieren. Wie bei uns. Oder wie bei einer Bekannten. Ersten Wehen setzen ein und auf Toilette kommt das Kind einfach raus.
Kreißsaal = grundsätzlich Böse ist leider die falsche Denkweise.
 
Siehe oben. Komplikationen können immer passieren. Wie bei uns. Oder wie bei einer Bekannten. Ersten Wehen setzen ein und auf Toilette kommt das Kind einfach raus.
Kreißsaal = grundsätzlich Böse ist leider die falsche Denkweise.
Du hast nichts von meinen Äusserungen wirklich verstanden. Macht nichts. Tut die Mehrheit nicht.

Kreißsaal = grundsätzlich Böse ist leider die falsche Denkweise.
Habe ich explizit geschrieben, dass dies NICHT so gemeint ist.

Fazit: gehört hier nicht rein. Hebamme = wichtig. Punkt, Themenwechsel zu Gehaltsabrechnungen. Meine kommt erst nächsten Montag, es sei denn ich gebe meiner Sekretärin frei :fresse2:
 
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Waren letzte Woche bei eine Kreißsaalbesichtigung.
Dort erzählte der Oberarzt auch das Hebammen Mangelware sind in DE. Die holen sich zur Zeit Arbeitslose Hebammen aus Italien,weil die scheinbar ganz anders Ausgebildet sind (besser) als die Deutschen.

Zum Thema Kita. Für uns stellt sich gar nicht erst die Frage unseren Sohn (Der im Februar kommt) schon nach 6 Woche abzugeben.
Meine Frau bleibt 2 Jahre zuhause. Auch wenn es Finanziell natürlich ein kleiner Kraftakt wird.
Aber die frage kam bei uns erst gar nicht auf. Das ist für uns selbstverständlich, das die Frau die Erziehung macht die ersten 2 Jahre, und nicht irgendeine Tagesmutter.
 
klassisches Rollenbild.
Warum geht die Frau nicht arbeiten und der Mann bleibt zwei Jahre zuhause und macht die Erziehung? (Stillzeit mal ausgenommen)
 
Alle meine Freunde und Bekannten, die ich lange kenne und die im Krankenhaus arbeiten - egal als was - ich sehe sie nur noch selten.

Kann ich bei meiner Freundin bestätigen ...

Es ist einfach kaputt was da mit den Leuten abgezogen wird, von daher sind 6.4 netto auch nur Schmerzensgeld eigentlich.
Und vor allem ist es sowas von ekelhaft patriarchaisch. Da kannst nicht mal den Mund aufmachen und meckern, biste gleich für immer gebrandmarkt als Frau. Aber das führt jetzt auch zu weit.

Auch das kann ich absolut bestätigen. Macht man den Mund auf, bekommt man sofort Feuer von oben. "Früher war das auch so etc pp"

Da bin ich froh das ich in der IT bin und (mittlerweile) einen fairen Arbeitgeber habe. Das was meine Freundin als Ärtzin bekommt ist zwar eine ganze Ecke mehr, das ist aber nichts wenn man bedenkt, was sie dafür körplich und psychisch in dem Laden lässt. Wenn man sowas überhaupt mit Geld aufwiegen kann.

Wenn man zum Teil sieht wie es anderen in ihren Berufen geht, nimmt man gern das geringere Gehalt und zusätzliche Freizeit.
 
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Während der Stillzeit halte ich es für Blödsinn aufgrund von "Rollenbildern" die Frau loszuschicken. Klar, kann man auch alles mit Flasche und co. regeln - Gehen tut alles und wer das so handhaben möchte soll es gerne tun.
Aber so doof es klingt: Die Natur hat sich schon was dabei gedacht.

Danach ist es doch nur eine Frage der Finanzen und v.a. wer mehr Bock drauf hat. Ich hätte kein Problem Hausmann zu sein, vielleicht ne kleine Teilzeitstelle noch. Aber ist finanziell nicht drin.

Aber mir ist der ganze Gleichstellungs und Sexismus kram sowieso völlig bums. Wir leben in 2018, da kann doch jeder so Leben wie er will. ¯\_(ツ)_/¯
 
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So sieht es aus. Da ich den Löwenanteil nach Hause bringe, würde das Finanziell gar nicht klappen das ich zuhause bleibe.
Ganz einfach.
 
bei dem guten Hardwarekäufer ist es bestimmt so das er jetzt daheim ist und das "klassiche" Rollenbild aufgebrochen hat ;)

Der Mann verdient nunmal meistens besser als die Frau....ist halt mal so
 
Darum geht es nicht. Eher darum, dass von der Frau die Aufgabe der Karriere oder Tätigkeit verlangt wird. Wenn die Frau Bock hat arbeiten zu gehen und ihren Teil beizutragen?
 
Habe für nächste Woche ein Vorstellungsgespräch in einer größeren Anwaltskanzlei.

Sollte ich bereits hier schon mit Anzug auflaufen? Müsste ich mir nämlich noch kaufen... Ist halt blöd wenn's nix wird. Geld zum Fenster raus...

Im IT Bereich

Gesendet von meinem Galaxy S8 mit Tapatalk
ja natürlich, was ist das für eine frage :-[

entweder du meinst es ernst mit dem job und bereitest dich auf alle fragen und die stellenbeschreibung zu 100% vor oder du lässt es lieber gleich sausen
 
die frage hat schon sinn denn was hat das denn mit meiner vorbereitung zu tun?

ich schaue eben drauf nicht unnötig geld ausm fenster zu werfen für dinge, bei denen ich nicht zu 100% weiß, dass ich sie öfter als 1 mal für 30 minuten brauche.

ich hab eben keinen Anzug oder teile dazu (bis auf hemden) daheim. das wird also neu gekauft werden müssen
 
die frage hat schon sinn denn was hat das denn mit meiner vorbereitung zu tun?

ich schaue eben drauf nicht unnötig geld ausm fenster zu werfen für dinge, bei denen ich nicht zu 100% weiß, dass ich sie öfter als 1 mal für 30 minuten brauche.

ich hab eben keinen Anzug oder teile dazu (bis auf hemden) daheim. das wird also neu gekauft werden müssen

Kannst du dir keinen ausleihen? In einer Kanzlei würde ich auf jeden Fall einen Anzug tragen. Selbst in meinen 1-2 Gesprächen damals in der Klinik hatte Ich einen Anzug an.
 
es geht ja nicht um eine Anwaltsstelle sondern in der IT ^^

ich werd am samstag eh gucken
 
Kauf dir nen simplen Anzug bei C&A, biste nen Hunni los und gut ist.
Irgendwann brauchste sowas eh mal, sei es ne Hochzeit, Beerdingung oder was in der Richtung oder weil du beruflich zu wer weiswem musst und da ein Anzug erwartet wird.

Wie verdient man mit 25 bereits knapp 9K€ im Monat?
Sohn vom Chef oder wie ;-)
Es gibt Mädels, die das schon mit 20 schaffen. ;)
Allerdings dann mit 30 nicht mehr.

klassisches Rollenbild.
Warum geht die Frau nicht arbeiten und der Mann bleibt zwei Jahre zuhause und macht die Erziehung? (Stillzeit mal ausgenommen)

Weil die Frau in der Regel ne logisch betrachtet schlechtere (weil schlechter bezahlte) Berufswahl getroffen hat und deshalb weniger Kohle verdient.
Weil die Frau im Schnitt jünger ist und deshalb weniger Kohle verdient.
Weil Frauen eh ein paar Prozent weniger Kohle verdienen (afair 3% bereinigt).
Weil die meisten Frauen mit wachsendem Bauch immer mehr von "Ich geh nen Tag nach der Entbindung wieder arbeiten, ich werd da gebraucht" zu "Scheiß auf die Arbeite, ich werde mit dem Baby den ganzen Tag zuhause kuscheln bis es 27 Jahr alt ist" tendieren.

Das hat oft gar nichts mit klassischem Rollenbild zu tun, das ist sehr oft einfach logisch sinnvolles Verhalten (zumindest der finanzielle Aspekt).
 
Hätte ich auch gesagt. Dunkelblaue Jeans oder Chino, schönere Schuhe (also eher keine Turnschuhe/Sneaker), dezentes Hemd oder Polo und Pullover oder Sakko drüber - damit macht man eigentlich nie was falsch.
In einer Anwaltskanzlei arbeiten wahrscheinlich 75% mit Anzug, wenn du aber ein gepflegtes Auftreten hast und durch deine Kompetenz Punkten kannst, wirst du aber sicher auch ohne Anzug genommen ;)

Edit: Bevor du einen billigen Anzug kaufst - leg lieber ein bisschen was drauf und schau zum Beispiel bei Suitsupply - da bekommt man schon ganz brauchbare Anzüge um ca. 250€. Die billigen Plastik-Anzüge kann man komplett vergessen, damit wirst du keine Freude haben.
 
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ich muss eh anprobieren gehen. wenn ich schon geld ausgebe muss es einigermaßen sitzen. vor allem schuhe. das ist leidiges thema bei mir. dann ist es auch gut investiertes geld.

hab in Darmstadt das Loop5. Da sollte sich was finden lassen.

die stellenbeschreibung passt so ziemlich zu 95% und deckt sich auch mit meiner aktuellen tätigkeit. Somit ist es jetzt keine Administrator Stelle aber ich denke das könnte sich dennoch auszahlen in der Branche arbeiten zu können.

- - - Updated - - -

es geht darum wie sehr du den job willst und ob du es ernst meinst. anzug ist nun mal standard, alles andere gibt von anfang an minuspunkte

versteh ich schon ;) erster eindruck zählt. bin ich bei dir.



sollte es klappen und der dresscode ist eben deutlich höher als aktuell., kann ich dies nicht von der steuer absetzen? ich mein, mit einem outfit kommt man nicht wirklich durch die woche :fresse:
 
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Nachdem ich in letzter Zeit nichts mehr von meiner 35 Stunden Woche hatte (dreistellige Überstunden) und man mich zeitlich durch einen unnormalen Rahmen von Projekten und menschliches Dilletantentum nur noch verheizt hat, habe ich die Reißleine gezogen und zum Jahresende gekündigt.

IT ist ein Haifischbecken geworden. Irrationale Vorstellungen inhaltlicher und zeitlicher Natur, nur noch Bullshit.

Regenerationsphasen waren quasi nicht mehr existent, die Gesundheit hat gelitten. Arschlecken, das ist nicht mehr meine Welt, dafür habe ich genug gesehen.

Ich begebe mich in die Haus IT eines größeren Verbandes und widme mich dort neuen Herausforderungen. Scheinbar ein sehr nettes Team, viele Projekte und technische Herausforderungen, ich freue mich schon.

39 Stunden, ich versuche in diesem Zeitrahmen zu bleiben. Schauen wir mal, was das gibt. Ich bin guter Dinge.

Ich will mir durch die sehr schlechten Erfahrungen der letzten Zeit nicht meinen Spaß an der IT kaputt machen lassen.


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