[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

arbeitsrechtlich habe ich kein loch im lebenslauf. arbeitszeugnis technisch aber schon, da das arbeitszeugnis bereits vor der kündigung ausgestellt worden ist (es wurde rückdatiert
Ein Arbeitszeugnis ist aber nicht an das Ende eines Vertrags gekoppelt und ein Arbeitzeugnis ist auch kein Lebenslauf. Man kann sich jederzeit von seinem AG ein Arbeitszeugnis ausstellen lassen.
Da du die letzten zwei Monate nicht mehr gearbeitet hast, welchen Sinn sollte es dann haben, dass das Arbeitszeugnis erst zum Ende des Vertrags datiert sein sollte? Ein Arbeitszeugnis trägt das Datum der Bewertung, also wenn du ab 1.8 schon nicht mehr gearbeitet hast, sehe ich nichtmal warum das Arbeitszeugnis nur auf 13.8 datiert ist und nicht sogar eben auf den 1.8.
Und wenn ein zukünftiger Arbeitgeber nach der "Lücke" fragen sollte, sagst du halt wie es war. Die Firma ging insolvent und du warst 2 Monate bis zu deinem Vertragsende freigestellt.

Wie das mit der Insolvenzmasse und ggf. dir noch zustehendem Gehalt genau funktioniert, weiß ich allerdings auch nicht. Klingt aber logisch, wenn kein Geld mehr da ist, können sie dir auch nichts mehr bezahlen.
 
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ein arbeitszeugnis zeigt den zeitraum, in den ich angestellter der firma war. und ich war angestellter bis zum 30.09.2018 und nicht dem 31.07.2018, zumal selbst die kündigung erst später kam. ob ich in der zeit gearbeitet habe oder nicht spielt doch keine rolle. denn gearbeitet haben wir vorher schon einige monate nicht mehr...

Warum machst du dir Sorgen im eine imaginäre Lücke im Lebenslauf? Problematisch wären tatsächliche Lücken die du nicht erklären kannst.
Ein Monat oder zwei die aufgrund eines Jobwechsels, einer Insolvenz des vorigen Arbeitgebers oder anderen nicht-selbst-verschuldeten Gründe entstehen, interessieren echt keine Sau.

im prinzip hast du recht. allerdings gehts hier ums prinzip, zumal die lücke ja nicht wirklich vorhanden ist sondern laut arbeitsverträgen lückenlos ist. wirkt auf jeden fall besser als wenn ich 2monate suchen musste + die eh vorhandene insolvenzzeit.
 
ein arbeitszeugnis zeigt den zeitraum, in den ich angestellter der firma war.
NEIN, eben genau DAS NICHT!
Das Datum eines Arbeitszeugnisses ist das Datum an dem du mit diesem Arbeitszeugnis bewertet wurdest und hat NICHTS mit dem Zeitraum deiner Anstellung zu tun.
 
Zumal sicherlich Aussagen im Arbeitszeugnis, die Dauer der Anstellung betreffend, nicht den Wert haben wie die entsprechenden VERTRÄGE die es dazu gibt und die du ja vorweisen kannst. Du hast einen Arbeitsvertrag, wo ein verbindliches Startdatum drin steht, du hast eine Kündigung, wo ebenfalls ein verbindliches Datum drin steht. Das sind die beiden Dokumente, wo sowas geregelt wird, nicht das Zeugnis.
 
Auf jedenfall zum Bewerbungsgespräch gehen und dann erstmal abwarten. Zwischen den Stühlen sitzt du nie. Wenn das Bewerbungsgespräch gut läuft und du den Job kriegen würdest und du da 500€ mehr kriegen solltest, aber von deinem Chef immernoch keine Zahl weißt, musst du dich halt entscheiden, ob du pokern willst, ob du im alten Job vielleicht noch mehr kriegen könntest, oder lieber das "Mehr" vom neuen Job sicher annehmen.
Gibt auch Leute die gehen zu ihrem Chef und sagen "ich hab da eine Stelle angeboten, da kriege ich 500€ mehr. Wenn ich hier 700€ mehr kriege, bleibe ich".

Wobei man sich darueber im klaren sein sollte dass man ein gutes Verhaeltnis beim aktuellen Arbeitgeber dadurch gefaehrdet.
Manche Chefs fuehlen sich durch solch eine Aktion erpresst...

Bei uns ist das leider üblich...anders gibt es leider nicht wirklich mehr Geld, obwohl es berechtigt wäre..
 
Die Seite ist einfach frauenfeindlich und niveaulos. Klar gibt es viele Scheidungen, was aber eher an unserer Wegwerfgesellschaft liegt. Da wird vielfach einfach "probiert" ob es passt, obwohl es vorher schon abzusehen ist, dass da Differenzen sind. Und anstatt dann daran zu arbeiten geht es ab zum nächsten Partner. Wer die Koszen scheut sollte halt mit Gütertrennung arbeiten. Aber das ist vielen ja zu viel Aufwand.

Geht aber sowieso etwas weit ab vom Thema.
So weit geht es ja nicht ab vom Thema, nach einer Scheidung bleibt nämlich meistens "etwas" weniger vom Gehalt über. :fresse:

Die Ehe ist einfach ein überholtes Relikt aus alten Zeiten in denen Frauen nur sehr eingeschränkt alleine leben konnten.

Mir ist es nicht vorstellbar wieviele Leute total hormongesteuert sämtliche Risiken ausblenden die eine Ehe bei nüchterner Betrachtung mit sich bringt. Sie ist nämlich eine Wette auf die Zukunft und daher muss man auch vom Ende her daran denken. Die Scheidungsstatistik lügt nicht und 40% Scheidungen sind nicht gerade wenig.

Anders gesagt: Die Ehe ist ein knallharter Vertrag mit vom Gesetzgeber vorgegebenen Regeln, dessen Bedingungen man nicht genau kennt und nur durch einen Richter aufgelöst werden kann. Analog einem Finanzprodukt welches kaum Rendite abwirft, mit 40% Wahrscheinlichkeit zum Verlust bzw. Totalausfall geht und man womöglich noch über Jahre Geld nachspritzen muss. Würde man sowas einem Vermögensberater vorlegen wird jeder der nur halbwegs seriös arbeitet die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Gleichzeitig wird der Kauf von einem Elektrorasierer so wissenschaftlich behandelt als würde man hitzebeständiges Material für einen Flug zur Venus suchen. :d

Viele Verheiratete wissen gar nicht dass sie den Galgen schon nach der Unterschrift um den Hals haben. Nur die Falltür ist noch zu.
 
Also meine Frau verdient mehr als ich, wo ist da jetzt der Galgen und die Falltür?
Im Grunde hast du recht, dass ein hohes Risiko da ist, aber von einem Komplettverlust oder Totalausfall, kann hier nicht die Rede sein.

Du kommst ziemlich verbittert rüber, dass man durch die Ehe keinen Gewinn macht, sollte klar sein, es handelt sich hier auch nicht um ein Finanzprodukt.
Wenn man dann Kinder genauso betrachtet, dann darf man ja nie Kinder kriegen, denn da ist von vorne herein klar, dass sich das "Produkt" finanziell nie lohnen wird, man steckt ja nur Geld rein.

Und wie immer, der wichtigste Satz zum Schluss:
Geld ist nicht alles und eine glückliche Ehe, auch wenn sie mal geschieden wird und Kinder sind wohl das tollste was es auch der Welt gibt (habe bisher keine Kinder).
Wenn man alles nur finanziell sieht, hat man wohl am Ende des Lebens ganz viel Geld und nie was tolles erlebt.
Auch geschiedene Ehen können rückblickend eine verdammt schöne Zeit gewesen sein, es geht um das gefühlte und erlebte und nicht um Geld.

Ganz traurige Ansicht, mMn..
 
Also meine Frau verdient mehr als ich, wo ist da jetzt der Galgen und die Falltür?
Es gibt ja auch die 60% Ehen welche funktionieren. ;) Aber gleichzeitig kommt es auch nicht sehr oft vor dass Frauen Partner unter ihnen daten. Da müssten wir jetzt einige hundert bis Tausend Jahre in der Geschichte zurückgehen um zu erforschen warum Frauen einen Partner mit höherem Status suchen als sie selbst.

Im Grunde hast du recht, dass ein hohes Risiko da ist, aber von einem Komplettverlust oder Totalausfall, kann hier nicht die Rede sein.
Es ist nicht selten dass man sein Haus/andere wertvolle Besitztümer im Rahmen einer Scheidung verliert, für mich ist das schon ein Totalausfall. In anderen Kulturkreisen gibt es deswegen übrigens auch die Verwandtenheirat unter Cousinen/Cousins. Scheidungen sind da eher selten zu finden.

Auch geschiedene Ehen können rückblickend eine verdammt schöne Zeit gewesen sein, es geht um das gefühlte und erlebte und nicht um Geld.
Den Satz werd ich mir merken und ein paar Leuten aus meinem Bekanntenkreis weitersagen die heute noch jeden Monat Geld ohne Ende für die schöne Zeit bezahlen, sich aber meistens gar nicht so gerne zurückerinnern. :fresse:

Ich bin keineswegs verbittert, schließlich gibts ja auch Frauen die keine Feminazis sind und von Kindern/Ehe so wenig halten wie ich es tue. Findet doch jeder Topf seinen Deckel, dennoch verstehe ich nicht wie viele Männer blindlings ins Verderben laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Inso: den letzten Absatz hab ich bis zu meiner Scheidung genauso gesehen (bzw bis zur Trennung... Sind noch bis Dezember verheiratet).
Es lässt sich aus einer (funktionierenden) Ehe bzw Beziehung immer leicht reden. Kenne ich ja selbst von mir 😂
 
Klar und er hatte bis dato natürlich nur funktionierende Beziehungen

Gesendet von meinem Redmi 5 Plus mit Tapatalk
 
Es gibt ja auch die 60% Ehen welche funktionieren. ;) Aber gleichzeitig kommt es auch nicht sehr oft vor dass Frauen Partner unter ihnen daten. Da müssten wir jetzt einige hundert bis Tausend Jahre in der Geschichte zurückgehen um zu erforschen warum Frauen einen Partner mit höherem Status suchen als sie selbst.


Es ist nicht selten dass man sein Haus/andere wertvolle Besitztümer im Rahmen einer Scheidung verliert, für mich ist das schon ein Totalausfall. In anderen Kulturkreisen gibt es deswegen übrigens auch die Verwandtenheirat unter Cousinen/Cousins. Scheidungen sind da eher selten zu finden.
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zum 1. Absatz:
Kommt darauf an wie man sich kennenlernt. Als ich keine Freundin und zukünftige Frau kennengelernt habe war sie Schülerin und ich in der Ausbildung. Jetzt ist sie Führungskraft und ich Angestellter.

Zum 2. Absatz:

solche Ehen sind in den von dir genannten kreisen aber idr arrangiert und nicht unbedingt freiwillig. Das ist nicht mit der Heirat aus Liebe zu vergleichen. Wenn dort die Scheidungsrate geringer ausfällt, dann durch familiären Druck.

Bei der normalen Ehe ist nach der Scheidung die Familie des ex-Partners irrelevant. Bei Ehe innerhalb der Verwandtschaft entsteht ein zusätzlicher Druck, da man sich so oder so nicht aus dem Weg gehen kann. Wer da die Ehe aufs Spiel setzt muss mit Ausgrenzung oder Rache rechnen.
 
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naja ein jeder kann sich heute darüber doch informieren und selber überlegen, wie er auf die eventuell drohende situation umgehen möchte. es gibt diverse möglichkeiten, das man im falle des falles nicht völlig pleite dasteht. fast alle setzen allerdings weit vor der eskalation an
 
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solche Ehen sind in den von dir genannten kreisen aber idr arrangiert und nicht unbedingt freiwillig. Das ist nicht mit der Heirat aus Liebe zu vergleichen.
Meiner Erfahrung nach ist die Scheidungsrate bei "Ehen nicht aus Liebe" eher höher. Ich weiß aber auch nicht wie man das in Indien so handhabt, ich bin aber auch davon ausgegangen, dass die 40%-Scheidungsquote eher eine deutsche Zahl ist. Arrangierte Ehen dürften in Deutschland doch mittlerweile recht selten sein.
Ich kenne aber einige, die (das zwar nie zugeben werden, aber ich mir ziemlich sicher bin) nicht aus Liebe geheiratet haben, sondern eher aus Torschlusspanik. Also quasi das was man gerade hat halt lieber mal festhalten, statt das Risiko einzugehen doch irgendwann wieder alleine dazusitzen.

Bei Ehe innerhalb der Verwandtschaft entsteht ein zusätzlicher Druck
Die haben noch ein ganz anderes Problem, als die Scheidungsrate *SCNR*
 
zum 1. Absatz:
Kommt darauf an wie man sich kennenlernt. Als ich keine Freundin und zukünftige Frau kennengelernt habe war sie Schülerin und ich in der Ausbildung. Jetzt ist sie Führungskraft und ich Angestellter.

Zum 2. Absatz:

solche Ehen sind in den von dir genannten kreisen aber idr arrangiert und nicht unbedingt freiwillig. Das ist nicht mit der Heirat aus Liebe zu vergleichen. Wenn dort die Scheidungsrate geringer ausfällt, dann durch familiären Druck.

Bei der normalen Ehe ist nach der Scheidung die Familie des ex-Partners irrelevant. Bei Ehe innerhalb der Verwandtschaft entsteht ein zusätzlicher Druck, da man sich so oder so nicht aus dem Weg gehen kann. Wer da die Ehe aufs Spiel setzt muss mit Ausgrenzung oder Rache rechnen.
Na dann hoffe ich mal die Jugendliebe hält lange an, gerade bei Beziehungen die so früh beginnen ist das Risiko des auseinanderlebens sehr groß. Aber viel Glück. :)

Was die Verwandtenheirat betrifft habe ich nie behauptet da wäre alles schön und gut. Ich wollte damit nur ausdrücken dass man in anderen Kulturen viel weiter geht um sich abzusichern und es sich um kein rein deutsches/europäisches Problem handelt.
 
das Eigentum im Familienverband beisammenzuhalten
den üblichen Brautpreis des Ehemannes an den Vater der Cousine einzusparen oder gering zu halten
die „Reinheit“ der väterseitigen Abstammungslinie zu bewahren, ein Selbstanspruch vor allem der Völker im Nahen Osten
das familiäre Zusammenleben zu harmonisieren, im Unterschied zu einer „fremden Frau“ im Haus
möglichen Streitigkeiten zwischen den beiden Familiengruppen vorzubeugen, weil alle eng miteinander verwandt sind
die Bindung zu stärken zwischen den beiden Brüdern (Onkeln), deren Kinder einander heiraten
die Bindung zwischen dem Ehemann und seinen Cousins zu stärken, denn zu den Brüdern seiner Ehefrau (Söhne seines Onkels) entstehen Allianzbeziehungen, welche die Solidargemeinschaft der Großfamilie noch verstärken
Sagt Wikipedia dazu. War vor nicht allzu langer Zeit auch in Europa im Adel und Bürgertum zu finden.
 
Es ist nicht selten dass man sein Haus/andere wertvolle Besitztümer im Rahmen einer Scheidung verliert, für mich ist das schon ein Totalausfall. In anderen Kulturkreisen gibt es deswegen übrigens auch die Verwandtenheirat unter Cousinen/Cousins. Scheidungen sind da eher selten zu finden.

Den Satz werd ich mir merken und ein paar Leuten aus meinem Bekanntenkreis weitersagen die heute noch jeden Monat Geld ohne Ende für die schöne Zeit bezahlen, sich aber meistens gar nicht so gerne zurückerinnern. :fresse:

Also ich hätte mir unser Haus alleine sicher nicht gekauft und auch nicht so gut leisten können, wie mit meiner Frau.
Also hätte ich ohne meine Frau gar kein Haus ;)
Zum Thema Verwandtenheirat sage ich nichts mehr, das sagt mir alles über deine Einstellung :d
Und zu deinem Bekanntenkreis: Wieso waren sie dann Jahre lang verheiratet, wenn die Zeit nie schön war? Wieso haben sie sich vorher nicht informiert und Gütertrennung und Ehevertrag gemacht? Naiv rein gerannt?
Tut mir leid für dich, dass du nur Negativbeispiele in deinem Bekanntenkreis hast.

Geld ist halt einfach nicht alles, aber man wird ja nicht gezwungen zu heiraten, also alles gut.
Kann ja jeder der will, Gütertrennung und Ehevertrag aufsetzen, genau dafür gibts das.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Emyr

Da mach dir mal keine Sorgen. Wir kennen uns noch deutlich länger als wir zusammen sind ;)


zum Zitat aus Wikipedia: Das ist mittelalterlich. Die Länder in denen es noch so gehandhabt wird sind sich heute nicht weit vom Mittelalter entfernt. Fortschritt ist ein no-go
 
@Emyr

Da mach dir mal keine Sorgen. Wir kennen uns noch deutlich länger als wir zusammen sind ;)


zum Zitat aus Wikipedia: Das ist mittelalterlich. Die Länder in denen es noch so gehandhabt wird sind sich heute nicht weit vom Mittelalter entfernt. Fortschritt ist ein no-go
Das hat mit Ländern recht wenig zu tun, das ist eine kulturelle Angelegenheit. Die Verwandtenheirat ist auch in den europäischen Ländern legal und Europa wird mehr und mehr zu einem Schmelztiegel der Kulturen. :) Wie gesagt, so lange ist es nicht her als man es in der europäischen Kultur auch so gehandhabt hat.
 
@ Inso: den letzten Absatz hab ich bis zu meiner Scheidung genauso gesehen (bzw bis zur Trennung... Sind noch bis Dezember verheiratet).
Es lässt sich aus einer (funktionierenden) Ehe bzw Beziehung immer leicht reden. Kenne ich ja selbst von mir 😂

Und in ein paar Jahren sieht die Sache vielleicht schon wieder ganz anders aus. MMn vergisst man im Trennungsfall oft was man zusammen gehabt hat. Das kommt aber wieder und man weiß es dann zu schätzen bzw. zu respektieren.
 
hier geht es ja echt rund aktuell.
Die Ehe als "finanzielles Produkt" anzusehen.......krass

Also ich hätte mir unser Haus alleine sicher nicht gekauft und auch nicht so gut leisten können, wie mit meiner Frau.
Also hätte ich ohne meine Frau gar kein Haus ;)
Zum Thema Verwandtenheirat sage ich nichts mehr, das sagt mir alles über deine Einstellung :d
Und zu deinem Bekanntenkreis: Wieso waren sie dann Jahre lang verheiratet, wenn die Zeit nie schön war? Wieso haben sie sich vorher nicht informiert und Gütertrennung und Ehevertrag gemacht? Naiv rein gerannt?
Tut mir leid für dich, dass du nur Negativbeispiele in deinem Bekanntenkreis hast.

Geld ist halt einfach nicht alles, aber man wird ja nicht gezwungen zu heiraten, also alles gut.
Kann ja jeder der will, Gütertrennung und Ehevertrag aufsetzen, genau dafür gibts das.

Sehe ich ähnlich.

Als Junggeselle wäre mir nie in den Kopf gekommen an ein Haus auch nur zu denken.
Da war ich mit meiner Wohnung höchst zufrieden.

Aktuell informieren wir uns ob wir in den kommenden 2-3 Jahren ein Haus finanziell stemmen könnten und welche Möglichkeiten wir haben.

Zu sagen, bricht die Ehe auseinander gibts nen totalausfall........naja.......man verliert Privilegien, die man sich alleine vielleicht gar nicht hätte leisten können.
Seinen Job hat man immer noch und hat man keine Kinder, muss auch nix gezahlt werden.
 
Also den einzigen Vorteil, den ich sehe bei einer Ehe ist der gemeinsame Name. Zumindest wenn man ein Kind hat.
Steuervorteile gibts ja auch nicht so wirklich, letztendlich landet es bei beiden Partnern zusammen wieder bei +- 0. Scheidung wird teuer, v.a. wenn man nicht sich vom Anwalt n Ehevertrag aufsetzen lässt.

und ganz ehrlich: Wenn ich mich ohne Ring am Finger nicht mit meinem Partner verbunden fühle, mach ich doch sowieso was falsch.
Ich kann Menschen verstehen, denen eine Ehe wichtig ist. Ich finde es auch schön für die Paare, die denen das wichtig ist und das als was besonderes betrachten und sich "verbundener" fühlen als vorher. Ich gönn denen das wirklich vom Herzen.

Aber entweder bin ich zu pragmatisch oder besitze die Emotionalität eines Steins :fresse:
 
Spätestens wenn Kinder da sind, ist es auf jeden Fall praktischer, wenn man verheiratet ist.
Ansonsten hast du recht, "bringt" es kaum was, außer fürs Gefühl.
 
Und das finde ich auch völlig legitim sich so zu entscheiden.
Es ist ja auch einfach heutzutage mehr die emotionale Bindung, die Verbundenheit mit dem Ring, des Trauspruchs, das anschließende Fest, die Freunde die einen Beglückwünschen etc...
Standesamt ist "ja schnell erledigt" sozusagen. Ich kenn aber diverse Paare, die kirchlich sich das noch gegönnt haben, aber eigentlich da gar nicht hinter stehen oder eben einder Partner schon längst aus der Kirche ausgetreten ist. (Meist war es die Frau, die unbedingt drauf bestand damit sie dann ein tolles Hochzeitskleid kaufen konnte und nicht nur Standesamt-festlich :fresse: )

und um dann mal langsam wieder zum Topic zu schwenken: Probezeit bestanden, jetzt gibts 300 Brutto mehr. Die letzten Monate haben echt Spuren hinterlassen. Neuanschaffung Auto weil Wegfall Firmenwagen und etliche ToDos im/am Haus bei weniger Gehalt hat sich schon krass bemerkbar gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, nur deswegen darf ich als Niedersachse in Hessen leben :fresse:
 
Das hat mit Ländern recht wenig zu tun, das ist eine kulturelle Angelegenheit. Die Verwandtenheirat ist auch in den europäischen Ländern legal und Europa wird mehr und mehr zu einem Schmelztiegel der Kulturen. :) Wie gesagt, so lange ist es nicht her als man es in der europäischen Kultur auch so gehandhabt hat.
Toller Tiegel, wenn man immer nur das gleiche reinkippt :fresse:
 
Kinder sind billige Arbeitskräfte, da kann man beim Hausbau noch mehr sparen. Da kann ja jemand die Zementsäcke tragen.

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Ist doch egal, nach der Trennung hat man eh einen Totalausfall und steht, egal wie es vorher finanziell aussah, dann ohne Geld da :fresse:
 
Kinder sind billige Arbeitskräfte, da kann man beim Hausbau noch mehr sparen. Da kann ja jemand die Zementsäcke tragen.

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Kinderarbeit ist wichtig für die Allgemeinheit. #Frostpunk


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