[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn du in der Firma eh nix zu verlieren hast, dann versuche es doch mit dem Gespräch bezüglich Gehalt, Boni usw.

Maximal sagt man dir nein und nimmt dir die Entscheidung damit ab.
 
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Wie du schon gesagt hast: jeder sollte sich selbst am nächsten sein.

Die berechtigte Sorge, dass es in einem neuen Job nicht klappen könnte, hat jeder. Ob jetzt der Abiturient, Student oder jemand, der sich woanders umschaut. In gewisser weise ist es natürlich ein Risiko, aber du musst für dich wissen: möchtest du den Job aktuell unter diesen Umständen machen?

Und warum hast du ein schlechtes Gewissen, wenn die "komplett an stehen"? Es ist ja nicht deine Firma, es geht um dich persönlich. Ein bisschen Egoismus darf es da schon sein.

Der Vorschlag von Hardwarekäufer ist gut: Vereinbare ein Gespräch und schau dir an, was es für Möglichkeiten gibt. Zu verlieren hast du in dem Sinne nichts, da du ja was in der Hinterhand hast.


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Nur als Anmerkung:
Ich habe ende 2014 genau so einen schritt aus einer sicheren anstellung in ein neues Wagnis gemacht, und dank der VW Kriese voll auf die Nase gefallen. Trotzdem hab ich dann mit etwas "Freizeit" wieder etwas gefunden und bin durchaus gut damit gefahren.
 
Ich hab da mal eine Frage zum Thema Riester Rente.

Ich hab vor ein paar Jahren einen Vertrag abgeschlossen in den ich jeden Monat 50€ einzahle. Ob sich das jetzt lohnt oder nicht sei mal dahin gestellt.
Meine Freundin hat auch einen und zahlt nur einmal im Jahr 80€ ein. Das hängt wohl damit zusammen das bei ihr unsere Kinder mit eingerechnet werden.
Kann man das bei mir auch machen das z.B. bei jedem von uns ein Kind angerechnet wird?

Gruß

Ob du monatlich oder jährlich zahlst ist einfach ne Vereinbarung mit deiner Versicherung/Bank. Solltest du ändern können.
Die Höhe die du einzahlen musst, damit du die volle Förderung vom Staat bekommst, hängt davon ab, wieviel du verdienst (ist nach unten und oben begrenzt).

Du kannst das eine Kind bei dir anrechnen lassen, ändert aber an deiner Zahlweise und Höhe nichts. Du bekommst allerdings mehr Zulagen vom Staat (eben die für das bei dir angerechnete Kind). Das macht aber nur Sinn, wenn du auch die volle Zulage erhälst.
 
Lesen bitte. "Ich ... würde deuten" steht dort. Wenn man Angebote anderer Firmen erwähnt, setzt das den Gegenüber unter Druck, bzw. soll ihn unter Druck setzen. Das ist in der Position unfair. Unfair deswegen, weil man die andere Stelle wohl nicht zu 100% haben möchte, sondern vielmehr den jetzigen Arbeitgeber dazu bringen soll, für das simple "Dableiben" mehr Gehalt zu zahlen. Das sollte normalerweise nicht so gehandhabt werden. Das ist meine persönliche Einstellung. "Was bieten Sie mir" ist auch, meiner Meinung nach, die falsche Herangehensweise. Was biete ICH der Firma und was möchte ICH als Unterstützung erhalten ... so würde ich das machen.

Warum sollte das unfair sein? Geschenkt kriegt man nichts und wenn du mehr möchtest, musst das auch einfordern und wenn ich andere Angebote habe, die bereit wären mehr zu zahlen, dann gibt mein "Marktwert" das auch her, so aufzutreten.

Und selbstverständlich würde ich immer nach dem Motto "Was bieten sie mir" auftreten. Jeder ist sich selbst der nächste.
 
Experiment für die nächsten Monate: Meinen Sparanteil massiv hochschrauben um meine "sinnlosen" Ausgaben zu reduzieren...
 
Kennt sich einer mit Arbeitsrecht bzw. ALG-Regularien aus?

- Mitarbeiter ist befristet bis 30.6., es steht fest dass er nicht verlängert oder entfristet wird.
- Er bekommt schon am 30.9. eine Aufhebung mit kleiner Abfindung zum 30.3. angeboten und nimmt an.
(man möchte bspw. zum neuen GJ weniger FTE präsentieren, etc)

Im Falle einer Arbeitslosigkeit: Bekommt er nun eine Sperrzeit bis 30.6.?

Was ich erfahren habe, bekommt er diese, wenn er freiwillig in AL geraten ist. Da die AL hier aber absehbar ist, ist das nur vorgezogen - für diesen Sonderfall habe ich nichts gefunden.

Und steht die kleine Abfindung in Konflikt mit evtl. ALG1-Zahlungen? Soweit ich recherchiert habe nein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abfindung hat normal mit alg Zahlung keinen Konflikt soweit ich weiß. Mit der Aufhebung könnte es aber Probleme geben, da er bei dieser ja mitgewirkt hat. Kündigung ist einseitig, Aufhebung ned. Ansonsten einfach bei seinem zuständigen Arbeitsamt nachfragen.
 
Wie du schon sagst, ein Aufhebungsvertrag ist mit beidseitigem Einverständnis zustande gekommen. Also bekommt er eine Sperre. Wenn die Arbeitslosigkeit absehbar ist, muss man sich auch entsprechend beim Amt melden. Angerechnet an das ALG I wird die Abfindung allerdings nicht. Vermögen wird erst ab ALG II ein Thema.
 
Abfindung hat üblicherweise mit ALG keinen Konflikt, wenn der AN sich angemessen darum bemüht das BV weiterzuführen. Also widersprechen, Gütetermin, 3,50 nachverhandeln, annehmen, alles gut. Ob das aber in der Konstellation von Darth gleich ne 3-monatige Sperre gibt wage ich zu bezweiflen, im Zweifelsfall kann sowas aber ein Arbeitsrechtler beantworten.
 
Abfindung hat üblicherweise mit ALG keinen Konflikt, wenn der AN sich angemessen darum bemüht das BV weiterzuführen. Also widersprechen, Gütetermin, 3,50 nachverhandeln, annehmen, alles gut. Ob das aber in der Konstellation von Darth gleich ne 3-monatige Sperre gibt wage ich zu bezweiflen, im Zweifelsfall kann sowas aber ein Arbeitsrechtler beantworten.

Wie ist das gemeint?

Die Abfindung entspricht übrigens drei Monatsgehältern. Quasi genau den drei Gehältern, die April bis Juni noch angefallen wären.

@paine: Arbeitssuchend-Meldung wurde schon erledigt.
 
Die Agentur erwartet vom AN dass er sich um den Behalt seiner Stelle bemüht, eine ohne Gegenwehr akzeptierte Kündigung kann zu einer Sperre führen. Geht man aber dagegen vor und einigt sich im Gütetermin, ist man üblicherweise auf der sicheren Seite. Aber wie gesagt, am besten mit einem Rechtsverdreher besprechen, sich damit auszukennen ist deren Job.
 

Liest sich für mich so, dass folgende zwei Gründe in dem von mir beschriebenen Fall eine Sperre verhindern könnten:

- Der befristete AN wäre sowieso arbeitslos geworden.
- Der AG plant zum bis zum neuen GJ ohnehin betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Der AN hat hier also mit der Abfindung noch das beste aus der Situation machen können.

Bin mal gespannt, werde dann ggf. berichten.
 
Bin promovierter Chemiker. Einstiegsgehalt bei der BASF, Merck o. Ä. wären 69-72 k€.
Aber die Stellen sind nur schwer zu bekommen, wenn man nicht mind. einen Post-Doc im Ausland gemacht hat. Und darauf hatte ich nach fast 9 Jahren Studium (incl. Promotion) dann irgendwie keine Luste mehr.

Ich kenn auch promovierte Chemiker mit PostDoc im Ausland. Hat sich knapp 2 Jahre bei allen interessanten Stellen beworben (u.A. auch Schweiz) und jetzt eine Stelle als Teamleiter gefunden.

Jahresgehalt ~50k€ Brutto... Medizinsektor (Forschung etc)
 
Dann hab' ich ja alles richtig gemacht. ;)
Eine Mit-Doktorandin hat 1 Jahre auf ein Stipendium gewartet, obwohl sie schon die post-Doc Stelle sicher hatte. Ein Jahr bei Rewe an der Kasse verschwendet... als ich das so live mitbekommen habe, habe ich mich von der akademischen Laufbahn verabschiedet. Auch wenn das eigentlich mal das Ziel war. Die 50 k€ schaffe ich hier mit Weihnachtsgeld dieses Jahr aber auch, denke ich. Kommt immer darauf an, wie das Jahr so lief im Unternehmen.
 
Ist aktuell noch Anfangsgehalt. Hat aber auch 1.5 Jahre so andere Tätigkeiten mit wenig Lohn gemacht. Hat sich in der Zeit halt dann viel beworben.
 
@eseltreiber

Akademische Ausbildung oder der Dr heißt ja nicht unbedingt, dass man mit Spitzengehalt einsteigt.
Wenn es irgendwann aber mal im Beförderungen geht gibt es schnell mal Grenzen für nicht-Akademiker. Ist leider so
 
Experiment für die nächsten Monate: Meinen Sparanteil massiv hochschrauben um meine "sinnlosen" Ausgaben zu reduzieren...

dito, aber nur für die nächsten 2 Monate.

Edit: Bin jetzt dran mich auf neue Stellen zu bewerben, hoffe dabei kommt was positives heraus (auch finanziell).
Denke das es jetzt an der Zeit ist nach 8 Jahren ohne merkliche Gehaltserhöhung auch die entsprechende Mehrentlohnung vergütet zu bekommen. Jemand aus der Schweiz hier?
 
Zuletzt bearbeitet:
@eseltreiber

Akademische Ausbildung oder der Dr heißt ja nicht unbedingt, dass man mit Spitzengehalt einsteigt.
Wenn es irgendwann aber mal im Beförderungen geht gibt es schnell mal Grenzen für nicht-Akademiker. Ist leider so

Das stimmt natürlich. Wobei selbst die Post-Doc Stellen bei Merck mit 69k bezahlt werden. Aber nachdem, was ich jetzt auf der Arbeit von den "großen" Firmen mitbekomme.... :kotz: Da bin ich froh, woanders zu sein.
 
Klar, die BASF-Laborleiter-Stellen sind immer ausgeschrieben, auch wenn es garkeinen Posten zu besetzen gibt. Das ist nur Kandidaten angucken und schauen, ob was außergewöhnliches dabei ist. Ich finde diese Praxis fragwürdig, aber wir schweifen ab... :)
 
Bei uns sind beispielsweise auch immer Bauleiter Stellen in verschiedenen Abteilungen ganzjährig ausgeschrieben, getreu dem Motto einen guten Mitarbeite kann man immer brauchen, gibt natürlich gerade im Bereich Bauleiter auch eine gute Fluktuation da ist es immer gut Leute im petto zu haben.
 
Es gibt ganz viele Recruiter die nicht Zeitarbeit machen sondern suchen permanent angeblich für ein renommiertes Unternehmen der Branche xy Fachkräfte. Die Bewerbung wird dann lediglich gespeichert um die Datenbank zu vergrößern.
 
Schließt ein Aufhebungsvertrag aus, dass man trotzdem innerhalb der Firma eine neue Stelle unterschreiben kann sofern es sich ergibt? Rein aus rechtlicher Sicht, unabhängig von irgendwelchen mündlichen Absprachen.
 
Das bezieht sich ja nur auf eben diesen Vertrag und nicht auf einen anderen bzw. alle folgenden. Von daher sollte das kein Problem sein, wenn du mich frägst.
 
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