[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich scheine echt was falsch zu machen :)

Komme nur auf 40.200 Brutto, allerdings in nur 10 Monaten :) und mit Probezeit und etwas weniger während der Probezeit...

Naja, mal sehen wie es weitergeht.
 
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So, mal wieder ein paar Zahlen. Habe meine letzte Abrechnung für 2016 bekommen und insgesamt in dem Jahr 68k brutto (39 auf dem Konto plus Steuerrückerstattung minus LÄK-Beitrag) bekommen. In diesem Monat noch rückwirkend die Nachzahlung der Tariferhöhung für das letzte Quartal bekommen und 3,8k auf's Konto übewiesen bekommen. Bald kommt die 4, das wäre der nächster (rein zahlenmäßiger) Meilenstein. Allerdings fast total irrelevant, da ich aktuell mehr als 1,5 im Monat nicht brauche.
Möchten die anderen mit den variablen Bonuszahlungen etc. auch erzählen, was sie letzten Endes das letzte Jahr bekommen haben? Ich fand die ganze Aufzählerei immer so theoritisch.

Welches Weiterbildungsjahr bist du jetzt?
Hast du eine BU ?

free
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab gerade nachgerechnet, 44,6k Brutto bzw. 33k Netto (mit einer Überstundenpauschale von 20 Stunden pro Monat und 1-2 Wochen Bereitschaft pro Monat; Bonus und Lohnsteuerausgleich ist da auch schon dabei).
Dieses Jahr soll aber endlich mehr werden, 10% Gehaltserhöhung wurden von meinem Chef beantragt, mehr geht bei uns pro Jahr leider nicht, sonst hätte er auch gerne mehr gegeben.
Der dicke Bonus für meine Zusatzleistungen im vorigen Jahr sollte auch nächstes Monat kommen (zumindest für meine Verhältnisse ein großer Bonus, wird zwischen 3000 und 5000€ liegen).

Ich bin erst 20 Jahre alt und meine Fixkosten halten sich in Grenzen, da ich noch daheim wohne (Fixkosten sind ~370€/Monat). Es bleibt also eigentlich genug Geld für Spielzeug übrig :)

Edit: Ohne Überstunden, Bereitschaft und Bonus würde das ganze natürlich ganz anders ausschauen, dann bin ich bei 30k Brutto.
Hm komisch. Bei 42 festgehalt bleiben mir nur etwa 25 netto. Wie kann da So ein krasser Unterschied sein? Du bist doch sicher auch SK1?

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Ich hab gerade nachgerechnet, 44,6k Brutto bzw. 33k Netto (mit einer Überstundenpauschale von 20 Stunden pro Monat und 1-2 Wochen Bereitschaft pro Monat; Bonus und Lohnsteuerausgleich ist da auch schon dabei).

Ui, das sind Netto ja gute 70% vom Brutto. Ich geh mal davon aus du hast Stkl. 1. Da bleiben bei mir selbst mit guter Rückzahlung vom Amt eher so 60% am Ende vom Jahr.
Sind die Überstunden irgendwie steuerfrei? Kenn mich da nicht aus. Oder einfach sehr viel zum Absetzen?
Zum Vergleich: Ich hatte letztes Jahr ~75000€ Brutto und Netto sinds ca. 44500€. Wenn noch 1500€ Rückzahlung vom Amt kommt ist's viel (eher nicht).
 
Ich bin aus Österreich, wir haben ein anderes Lohnsteuersystem. Ich weiß nicht, wie man das ganze vergleichen kann.
Bei uns ist die Lohnsteuer gestaffelt. Für die ersten 11k€ zahlt man keine Lohnsteuer, für 11k-18k 25%, 18k-31k 35%, 31k-60k 42% usw.

Ich hab ja auch Überstunden dabei, die sind teilweise auch anders versteuert. Und ich hab Urlaubs- und Weihnachtsgeld, das auch noch anders versteuert ist.

Die Rückzahlung hab ich da schon dazugerechnet, das waren ca. 2k (Pendlerpauschale, Werbungskosten usw.)
 
Das erklärt die Sache natürlich ;)
Vergleichbar ist es natürlich nur sehr schwer bis gar nicht. Auch wenn ich immer dachte das ihr Österreicher es in der Hinsicht auch nicht viel besser habt wie wir Deutschen :fresse:

Gesendet von meinem Nexus 5 mit Tapatalk
 
Danke für eure Meinungen. Bin im Einzelhandel tätig.

Freut mich dass ihr meine Meinung teilt.

Hi,

Bin selbst ML bei einer großen Handelskette.
Ich kann und will auch keinen an seinem freien Tag zwingen auf die Arbeit zu kommen. Erst versuche ich die Schichten zu tauschen aber auch nur mit Nachfrage ob der jenige das auch kann.

Ihr seid dann definitiv unterbesetzt. Sollte bei mir sowas vorkommen, wo paar Leute im Urlaub sind und dann sich noch welche krank melden, dann streichen erstmal die Marktleiter ihren freien Tag.

Und nochmal, ich kann keinen dazu zwingen, wenn die Person mir sagt, sie hat was vor oder ist weg dann muss ich das akzeptieren und andere Wege suchen.


Gesendet von iPad mit Tapatalk
 
Zuletzt bearbeitet:
Leute ich bräuchte mal eure Meinung zu folgendem Sachverhalt.

Bin aktuell mit einem befristeten Einjahresvertrag als Einzelhandelskaufmann angestellt 40 Stunden 6 Tage Woche.

In meinem Unternehmen wird erwartet dass man auch an seinem freien Tag erreichbar ist, für den Fall das jemand seine Schicht nicht antreten kann.

Dies führt zu folgenden Situationen.

An meinem freien Tag muss ich erreichbar sein, ab 6 Uhr morgens, kann ja sein dass ich angerufen werde und man mich fragt ob ich arbeiten kann bzw. man mir sogar sagt dass ich arbeiten muss weil niemand anderes kann.

Wenn ich Spätschicht habe muss ich ebenfalls um 6 Uhr erreichbar sein, d.h. Handy die ganze Nacht an oder Wecker auf 6 Uhr stellen.

Habe ich an einem Samstag frei kann ich nicht mal eben am Freitag 260 km zu meiner Familie in die Heimat fahren, kann ja sein das sich arbeiten muss, sind immerhin 260km einfache Strecke (das kam bei einem Kollegen schon vor)



Diese Notwendigkeit der ständigen Erreichbarkeit war im Bewerbungsgespräch so nie Thema und ist im Arbeitsvertrag auch nur sehr schwammig formuliert.

"Bereitschaft und Flexibilität in Krankheits- und Stresszeiten einzspringen bzw. Schichten zu tauschen.

Aussage meines Chef´s, du hast zwar frei aber du hast eine 6 Tage Woche. Also hast du nicht richtig frei. Richtig frei hast du nur wenn du Urlaub hast.

Kurzum ich fühle mich in meiner Lebensqualität deutlich eingeschränkt und das möchte ich nun mal zur Sprache bringen.

Da mir der Job echt Spaß macht und ich mich auch echt gut eingearbeitet habe wäre ich bereit gegen finanziellen Ausgleich für diese Einschränkungen meinen Vertrag zu verlängern.

Aktuell verdiene ich 1.350€ netto. Fändet ihr es unverschämt jetzt 1.500€ netto zu fordern?

Danke euch.

Puh...
Würde ich mir so nicht bieten lassen.
Grundsätzlich natürlich deine Entscheidung, wenn es dir Spaß macht, warum nicht.

Ich komme auf etwa 1500€ / Netto.
Habe eine 5 Tage Woche (Samstag & Sonntag frei)
Montag - Freitag 9:00 - 17:30 Uhr

Ich lege da großen Wert auf ein freies Wochenende.
Samstag und Sonntag frei ist einfach wesentlich entspannter.
Und Feierabend ist Feierabend, nach 17:30 Uhr will ich nichts mehr hören!
 
Was arbeitest Du ? Sa ist bei uns halt schwer frei zu haben.

Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
 
Sechs Tage pro Woche grundsätzlich? Würde mal gucken ob das im Arbeitsrecht überhaupt geht.
Es gibt ja eine Obergrenze für Stunden. Alles darüber sind überstunden die meines Wissens zumindest nicht dauerhaft anfallen dürfen. Nur mit Begründung und über gewisse Zeiträume.
 
Ist mir klar.
Habe 2 Jahre im Saturn gearbeitet ;)
Samstag frei konntest du vergessen (vielleicht wenn du dir beide Beine brichst).
Allgemein wird man dort behandelt wie ein Stück Fleisch. Zumindest meine Erfahrung.
So hab ich nach 2 Jahren auch "Adieu" gesagt.

Jetzt arbeite ich als IT System Kaufmann.
 
Welches Weiterbildungsjahr bist du jetzt?
Hast du eine BU ?

free

Ende 2., nächsten Monat gibts wieder die Hochstufung. BU habe ich keine, könnte aber auch mit Hartz IV und daddeln den ganzen Tag glücklich werden. Bin aber auch zu faul (und irgendwo auch traurig), mich damit zu beschäftigen. Gäbe es keine Grundsicherung, würde ich eine abschließen. Aber so......

@ Meister: So viel bringt Klasse 3 ja gar nicht......:(
 
Wenn du Mal Familie / Haus / Kinder haben solltest, geht das mit H4 halt nicht mehr so gut. Und je später man abschließt, desto teurer wird es.,
 
Büro ist glaube auf Platz 1 bei den BUs, oder?
 
Es kommt ja auch immer auf die Begleitumstände an. Hat man ein Hobby mit hohem Risikofaktor (ich fahre z.B. schon ewig Motorrad, mit einem heftigem Zwischenfall), so kann vom einen auf den anderen Moment alles im Sack sein. Wie jede Versicherung (Haftpflicht mal ausgenommen) muss jeder den Sinn für sich selbst aufwiegen. Ich habe BU und Unfallversicherung und kann halbwegs ruhig schlafen.
 
Lohnt sich eine BU für einen reinen Bürojob überhaupt?

Rücken/Museklerkrankungen und psychische Erkrankungen sind letztes Jahr Platz 1 und 2 gewesen bei den Ursachen für krankheitsbedingte Ausfälle. Beides Sachen, die man auch oder gerade in einem Bürojob bekommen kann..
 
Rücken/Museklerkrankungen und psychische Erkrankungen sind letztes Jahr Platz 1 und 2 gewesen bei den Ursachen für krankheitsbedingte Ausfälle. Beides Sachen, die man auch oder gerade in einem Bürojob bekommen kann..

Ich muss mich da generell noch richtig einlesen.
Mein Denken war: wenn ich einen Bürojob gar nicht mehr ausüben kann, bin ich in einem Zustand, wo mir eh alles egal ist.

An Sachen wie Rücken usw. habe ich da noch nicht gedacht. Nur sind die Fälle, damit auf Dauer seinen Job nicht ausüben zu können, wohl eher selten.
Ich habe gerade mal den Check24 Vergleich angeworfen und grob geschaut. Das sind mindestens 55€ im Monat. Also keine Summe, wo man mal eben so drüber hinweg sehen könnte.
 
Büro ist glaube auf Platz 1 bei den BUs, oder?
Selbst ich muss bei einem reinen Bürojob regelmäßig Termine wahrnehmen, Akten zusammenstellen (habe Anlagen da gehören pro Vorgang 7-8 Aktenordner dazu) , Anträge wälzen, archive durchschauen, ständig was anderes nachschlagen etc.

Wenn ich da Bewegungseinschränkt wäre, würd es sehr schwierig.

Büro heißt ja nicht automatisch, nur weil man nicht ständig unterwegs ist, dass man alles mit Rollstuhl und teilweiser Bewegungseinschränkung machen kann.

Habe einen Kollegen der hat einen 5kg schein. Selbst das schränkt schon ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum zitierest du mich? Genau das meine ich doch.
 
Büro ist glaube auf Platz 1 bei den BUs, oder?

Wenn, dann wahrscheinlich, da nur Büroleute die BU überhaupt bezahlen können. Aussagekräftig ist das nicht unbedingt.

Ich muss mir das mal gut überlegen. Im Moment halte ich es für übervorsichtig, sowas abzuschließen. Wenn ich nicht mal mehr in Ordnern was nachschlagen kann, muss ja schon bisschen mehr passieren.
Aber vielleicht denke ich im Moment auch noch etwas zu naiv.
 
Ende 2., nächsten Monat gibts wieder die Hochstufung. BU habe ich keine, könnte aber auch mit Hartz IV und daddeln den ganzen Tag glücklich werden. Bin aber auch zu faul (und irgendwo auch traurig), mich damit zu beschäftigen. Gäbe es keine Grundsicherung, würde ich eine abschließen. Aber so......

@ Meister: So viel bringt Klasse 3 ja gar nicht......:(

Welche Fachrichtung machst du jetzt? Was für ein Dienstsystem habt ihr?
 
Dann will ich mich hier auch mal einreihen...
Seit fast einem Jahr endlich mal "richtig" arbeiten. :d

Es bleiben über: 2300 € netto, wobei vom brutto dabei schon 200 € bAV abgezogen sind.
Miete mit allem, was dazugehört (Internet, Strom etc.): 460 €
Sprit (48 km ein Weg zur Arbeit): 130 €
Versicherung Auto und Steuern: ~60 €
Haftplicht, Hausrat, GEZ: ~25 €
Essen und Haushalts-Zeug: <200 €

Kann man sehr gut von leben, wenn man mit seiner Freundin in einer 70 m² 2-Zimmer Wohnung leben kann. Wir kommen so bisher sehr gut klar.
Hätte auch mit ~30-40% mehr bei größeren Unternehmen einsteigen können, was dann automatisch zu einem deutlich stressigeren und reinen Schreibtisch-Job geführt hätte. Jetzt bin ich in einem 5 MA-Betrieb und kann auch noch praktisch arbeiten, wie im Studium.

Zum Thema BU... bekomme ich wohl nicht. Hab' vor 2 Jahren mal einen kleinen Abstecher in Psychotherapie gemacht. Da brauche ich sicher nicht anzufragen. Ausserdem Umgang mit giftigen, krebserregenden, mutagenen und sonstwas für Stoffen. Das kostet gut extra. :fresse:
 
Also Büroarbeit bzw Schreibtischjob bedeutet heute doch eher, mit der Maus irgendwo rum zu klicken. Von dieser Argumentation würde ich auch bei den Versicherern ausgehen. Und um nicht mehr mit der Maus auf dem Bildschirm klicken zu können (evtl ja auch Spracheingabe) muss man schon wirklich wirklich schwer geschädigt sein.

Andererseits kenne ich auch niemanden, der seine BU in Anspruch nehmen musste. Zutrauen würde ich den Versicherern aber eine solche Logik und Argumentation.
 
So, mal wieder ein paar Zahlen. Habe meine letzte Abrechnung für 2016 bekommen und insgesamt in dem Jahr 68k brutto (39 auf dem Konto plus Steuerrückerstattung minus LÄK-Beitrag) bekommen. In diesem Monat noch rückwirkend die Nachzahlung der Tariferhöhung für das letzte Quartal bekommen und 3,8k auf's Konto übewiesen bekommen. Bald kommt die 4, das wäre der nächster (rein zahlenmäßiger) Meilenstein. Allerdings fast total irrelevant, da ich aktuell mehr als 1,5 im Monat nicht brauche.
Möchten die anderen mit den variablen Bonuszahlungen etc. auch erzählen, was sie letzten Endes das letzte Jahr bekommen haben? Ich fand die ganze Aufzählerei immer so theoritisch.

Pff, ich komme im ersten Jahr auf ~53k brutto. Bekommen Überstunden aber auch nicht ausbezahlt.
Diesen Monat gab es auch bei mir aufgrund der rückwirkenden Erhöhung eine 3 vorne...wird aber nur bei diesem Monat bleiben für eine ganze Weile noch :/
 
Pff, ich komme im ersten Jahr auf ~53k brutto. Bekommen Überstunden aber auch nicht ausbezahlt.
Diesen Monat gab es auch bei mir aufgrund der rückwirkenden Erhöhung eine 3 vorne...wird aber nur bei diesem Monat bleiben für eine ganze Weile noch :/

Auch Mediziner?
Im 1. Jahr hatte ich glaube 35k, ist aber auch schon 9 Jahre her.
 
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