[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Ob ich GF bin oder nicht, ob ich nur Zettel ausfülle oder nicht. Im Endeffekt will jeder nur Geld verdienen.
Je Mehr desto Besser. So einfach ist das.

Bringt dir aber nix, wenn du viel Geld hast und ne schicke Wohnung/neueste Technik/etc., aber nur zum schlafen zuhause bist, weil du 15h+ mit deinem Job aktiv oder passiv beschäftigt bist. Ich arbeite zwar noch nicht (nach Abi Ausbildung und dann wahrscheinlich Studium), aber ich würde persönlich auch lieber 8h für 3500€ arbeiten, als 12h für 5000€.
 
achja ;-)? Ich denke mal deine Einstellung wird sich noch ändern. So an die Sache ranzugehen ist noch recht naiv (was nicht böse oder abwertend gemeint ist).
 
Meine Aussage bezog sich da drauf:

"Man weiß ja meistens vorher was einen erwartet. "

Und gerade frisch aus dem Studium gefallen, weiß man eben nicht was einen erwartet. Tendenziell vielleicht, aber wie es wirklich ist, sieht man dann wenn man mal 2,3 Wochen gearbeitet hat.
 
Ist es eigentlich rechtens oder normal dass man erst am 5. Geld bekommt?
 
Bei der Aussage "Man weiß ja meistens vorher was einen erwartet. " von einem Schüler musste ich auch leicht schmunzeln, aber ich denke so haben wir früher alle (oder wenigstens die Meisten) gedacht und wurden dann halt eines besseren belehrt.
Aber der allg. Aussage "dass er lieber eine anständige work-life-balance haben will, als viel zu verdienen" stimme ich zu. Keiner hat was von seinem vielen Geld, wenn er dafür nie seine Familie sieht oder Zeit hat das Geld auch auszugeben.
 
Bei der Aussage "Man weiß ja meistens vorher was einen erwartet. " von einem Schüler musste ich auch leicht schmunzeln, aber ich denke so haben wir früher alle (oder wenigstens die Meisten) gedacht und wurden dann halt eines besseren belehrt.

Ich meinte das auch eher so, dass wenn man studiert, meistens weiß, welche Berufe man später ausüben kann. Natürlich ist das von vielen Dingen abhängig (wie z.B. das Ergebnis von der Abschlussarbeit wie dem Examen oder der Masterarbeit), aber wenn man z.B. Medizin studiert (und wahrscheinlich Arzt wird) weiß man vorher was man verdienen wird (in etwa jedenfalls, da Bundesland und Klink abhängig). Wenn man eine Ausbildung zum Erzieher macht, weiß man auch was einen erwartet. Mir ging es nicht darum, dass man weiß ob man 3200 oder 3300€ verdient, aber wenn man sich mit den Berufen die man ausüben kann beschäftigt kennt man ja wohl die Richtung, also ob 5000€ oder 2000€ (außer man studiert Philosophie oder sowas ähnliches). Aber ich bin ja eh noch Schüler und habe keine Ahnung vom Arbeitsleben. Stimmt ja auch, aber trotzdem habe ich meine Meinung.
 
Du hast jetzt zwei Berufsfelder genannt in denen man es recht Eindeutig sagen kann was einen später erwartet bzw. zumindest vermuten kann. Studierst du jetzt aber BWL, was in Richtung IT, Technik, etc.. ist das nicht mehr so einfach. Ich brauche nur bei meinen ehemaligen Kommilitonen zu schauen und mit mir zu vergleichen. Wir haben alle das gleiche studiert (Wirtschaftsinformatik) und die Jobs klaffen in allen Aspekten (z.B. Gehalt, Arbeitszeit, Zufriedenheit, ...) extrem weit auseinander.

Sprich du kannst wirklich in keinem Fall vom Studienfach direkt darauf schließen was du mal verdienen wirst oder Ähnliches. Selbst ein Arzt kann als Arzt in eigener Praxis oder als Facharzt vlt. ein entspanntes Leben führen während der Assistenzarzt im KH Überstunden ohne Ende schiebt für ein Gehalt was bei der Verantwortung ein Witz ist. Aber ich verstehe den SAtz "Man weiß ja meistens vorher was einen erwartet." so bin ich auch aus dem Abi ins Studium gestartet (vor nun mehr fast 4 Jahren) aber im Arbeitsleben jetzt sieht es doch schon etwas anders aus ;)
 
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Bei mir ist es genau anders. Ich werde wohl nach dem Abi Chemie studieren, aber da das Gebiet so groß ist, habe ich keine Ahnung was ich danach machen werde. Ich möchte in die Richtung Umwelt, aber ob das klappt, weiß man ja nie. :/
Vom Gehalt weiß ich auch nicht, wie viel ich verdienen werde.
 
Bei mir ist es genau anders. Ich werde wohl nach dem Abi Chemie studieren, aber da das Gebiet so groß ist, habe ich keine Ahnung was ich danach machen werde. Ich möchte in die Richtung Umwelt, aber ob das klappt, weiß man ja nie. :/
Vom Gehalt weiß ich auch nicht, wie viel ich verdienen werde.

Wenn du strikt im Bereich Chemie bleibst, wirst du promovieren müssen um auf dem Markt gute Chancen zu haben.
Chemie und Biologie haben nicht umsonst imho die höchsten Promotionsraten.
 
Wenn du strikt im Bereich Chemie bleibst, wirst du promovieren müssen um auf dem Markt gute Chancen zu haben.
Chemie und Biologie haben nicht umsonst imho die höchsten Promotionsraten.

Es geht auch ohne Promotion, v.a. wenn man an einer FH studiert und viel Industriebezug hat. Aber grundsätzlich hast du Recht, für die Forschung brauchst du einen Doktor.
 
Also Zokker007 ich hoffe du träumst von den Gehältern Brutto und nicht Netto, sonst wird deine erste Bewerbung ein Schlag ins Gesicht...
 
Bringt dir aber nix, wenn du viel Geld hast und ne schicke Wohnung/neueste Technik/etc., aber nur zum schlafen zuhause bist, weil du 15h+ mit deinem Job aktiv oder passiv beschäftigt bist. Ich arbeite zwar noch nicht (nach Abi Ausbildung und dann wahrscheinlich Studium), aber ich würde persönlich auch lieber 8h für 3500€ arbeiten, als 12h für 5000€.

Es kommt doch auch immer auf die privaten Umstände an. Hast ne super Schnitte oder Kinder zuhause ist Dir die Familie wichtiger. Sitzt zuhause Peggy Bundy wärst froh Du könntest auf der Arbeit übernachten.

Ich für meinen Teil würde - wenn es denn ginge - sofort für ne 50h Woche und dementsprechend 25% mehr Gehalt unterschreiben. Und den Samstag kann man bei entsprechend mehr Schotter auch noch dazupacken.....
 
Wenn du strikt im Bereich Chemie bleibst, wirst du promovieren müssen um auf dem Markt gute Chancen zu haben.
Chemie und Biologie haben nicht umsonst imho die höchsten Promotionsraten.


Es geht auch ohne Promotion, v.a. wenn man an einer FH studiert und viel Industriebezug hat. Aber grundsätzlich hast du Recht, für die Forschung brauchst du einen Doktor.


Von beidem habe ich schon gehört, jedoch brauch man wohl, auch wenn man an der FH studiert, neben dem Master auch noch einen sehr guten, oder Beziehungen, ansonsten kann es gut mal sein, dass man ein Jahr arbeitslos ist.
Ob Uni oder FH ist bei mir gerade die große Frage, die es innerhalb der nächsten 1-2 Monate zu klären gilt.
 
Also Zokker007 ich hoffe du träumst von den Gehältern Brutto und nicht Netto, sonst wird deine erste Bewerbung ein Schlag ins Gesicht...

klar Brutto. Ich träume aber von gar keinen Gehältern. Ich weiß welche Ausbildung ich höchstwahrscheinlich machen will und weiß was ich bekommen würde wenn ich diesen Job nach Abschluss der Ausbildung ausüben würde.
Da ich aber danach noch studieren will träum ich sowieso von keinem Gehalt.

Edit: Netto ist ja sowieso abhängig von Steuerklasse und die weiß man ja vorher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok alles klar dann hast du ja schon eine relativ fixe Vorstellung von den nächsten Jahren :) Darfst gespannt sein ob es so bleibt :d
 
Warum studierst du nicht gleich nach dem Abi?

1. Ausbildungsgehalt (müssen meine Eltern nicht soviel blechen und ich kann es mir im Studium etwas besser gehen lassen wie z.B. Auto o.ä.)
2. Einblick ins Berufsleben
3. da es eine Ausbildung ist, die zum Studium passt, kann ich schonmal sehen, ob das überhaupt was für mich ist
4. bessere Chancen auf Studienplatz
5. falls man das Studium nicht schafft oder es aus anderen Gründen abbricht, hat man ein Beruf auf den man zurückgreifen kann und steht nicht mit leeren Händen da.

Der 5. Punkt ist für mich der wichtigste, weil ich vor sowas echt Angst hab.
 
So würde ich es grundsätzlich auch empfehlen, gibt natürlich Ausnahmen, aber auch meine Schwester hat das so gemacht.

Nur hatte sie erst mittlere Reife, machte dann eine Ausbildung als Bauzeichnerin, holte das Abi dann auf der BOS nach und ist jetzt kurz vorm Master in Architektur.
Meine Eltern unterstützen sie wo es geht, aber das reicht nicht aus. Sie arbeitet dafür in den Ferien als Bauzeichnerin und durch den Bachelor den sie bereits hat, verdient
sie da oft schon gutes Geld. Auch anfangs als sie den noch nicht hatte, hat sie immer einen guten Nebenjob gefunden.

Sie meinte auch, das man den Erfahrungsunterschied im Studium deutlich merkt.


Dieser Weg scheint mir einfach sehr viel sinnvoller, gerade bei Leuten die nicht komplett von den Eltern finanziert werden können.
 
1. Ausbildungsgehalt (müssen meine Eltern nicht soviel blechen und ich kann es mir im Studium etwas besser gehen lassen wie z.B. Auto o.ä.)
2. Einblick ins Berufsleben
3. da es eine Ausbildung ist, die zum Studium passt, kann ich schonmal sehen, ob das überhaupt was für mich ist
4. bessere Chancen auf Studienplatz
5. falls man das Studium nicht schafft oder es aus anderen Gründen abbricht, hat man ein Beruf auf den man zurückgreifen kann und steht nicht mit leeren Händen da.

Der 5. Punkt ist für mich der wichtigste, weil ich vor sowas echt Angst hab.

Kann ich nur so teilen, habe auch nach dem Abi eine Ausbildung gemacht und stehe jetzt echt vor der Frage ob ich noch studieren soll, da ich mit "nur" einer guten Ausbildung und einem Jahr Berufserfahrung bereits 55k/Jahr verdiene und Aufstiegschancen bis ca. 75k habe. Dazu macht mir der Job richtig viel Spaß.
 
Schätze Chemie-, Auto- oder Energiebranche, dazu wahrscheinlich Schichtdienst. Das wäre dann jedenfalls möglich, bin gespannt ;) :bigok:
 
Da ich das Gehalt eines ITlers (Absolvent Bachelor) bei der Deutschen Bank kenne passt das nicht ganz ;)
Die Frage dabei ist aber auch Wochenstunden, Schichtdienst?, inkl. Bonus? 13/14. Gehalt?, ... . Ohne solche Angaben ist das erstmal ein Wert den man nicht Einschätzen kann
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir fällt gar keine Berufsgruppe ein in der man ohne Studium 55k bekommt daher ist alles offen ;)
 
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