[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Die gleichen Bedingungen findest du auch bei deinen "Markenklamotten".
Aber es ist müßig sich darüber jetzt zu unterhalten.

Daher BTT!
 
Das sieht man doch an Apple. Kosten Drölfhundert Euro mehr, werden aber genauso unter beschissenen Bedingungen in China produziert, wie alle anderen Geräte, die nur die Hälfte kosten. Soviel zu Markenprodukten und deren "faire" Herstellung.

Wen es juckt, wie Dinge produziert werden muss drei Dinge tun: Sein Essen und Trinken beim hiesigen Bio-Bauern kaufen, seine Klamotten selbst häkeln und auf sämtlichen Konsum aller Güter, die nicht Überlebenswichtig sind, verzichten. Alles andere zu glauben, ist fehlgeleitetes Gutmenschentum.

Wer garantiert mir denn, dass die Drölf € mehr für einen Markenpulli wirklich zu besseren Produktionsbedingungen führen, bzw. bei der indischen Näherin auch wirklich ankommen?
 
Die gleichen Bedingungen findest du auch bei deinen "Markenklamotten".
Aber es ist müßig sich darüber jetzt zu unterhalten.

Daher BTT!

So ist es.

@T

Ich habe einige Leute im Bekanntenkreis, mit denen so mancher mal tauschen sollte der meint, er lebe nicht angemessen ausbezahlt. Wenn man mal die Storys hört, von zwei Nebenjobs, Kindererziehung und chronischem Schlafmangel, realisiert man mal, wie gut es einem geht.

Und wenn ich mal wieder jenseits der 60 Stunden die Woche gemacht habe und mich müde selbst bemitleide, besinne ich mich darauf. Hilft ungemein und man ist dankbar über das, was man hat.
 
Die gleichen Bedingungen findest du auch bei deinen "Markenklamotten".
Aber es ist müßig sich darüber jetzt zu unterhalten.

Daher BTT!

Danke, dass du mir was in den Mund legst was ich gar nicht meine.
Es gibt genug Firmen die lassen unter menschlichen Bedingungen produzieren...
 
Na das mit den Kindern würde ich anders sehen^^
Ich möchte mal, dass meine Kinder mindestens den selben Lebensstandard haben wie ich als Kind.

Was verstehst du unter "Lebensstandard"?

Ich hab dein Posting in der Mittagspause gelesen und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. So wie du denken verdammt viele, aber das ist nicht der Kern. Kinder wollen Eltern, Familie und Aufmerksamkeit. Ja, grundsätzlich ist das Spielzeug von anderen immer interessanter als das eigene, aber Haben und Nichthhaben ist immer relativ. Wenn man immer alles hat (als Extrembeispiel), lernt man nie mit Einschränkungen oder Mangel umzugehen. Das ist aber ein essenzieller Teil, der zum erwachsen und selbstständig werden dazu gehört. Prioritäten setzen.

Für mich war das - aufgrund meiner Erziehung - immer wichtig, dass ich weiß wie meine Einnahmen sind, was meine minimalen festen Ausgaben sind, plus Puffer als "Luxuszuschlag", wo meine mittel- und langfristigen Sparziele liegen. Ich weiß, dass die Differenz daraus mir derzeit einen sehr großen Spielraum lässt, und ich nutze das auch aus. Im Wissen, dass sich meine Lebensumstände irgendwann auch ändern werden und die Grenzen wieder enger liegen. Das können einige aus meinem Bekanntenkreis nicht. Da ist dann mitunter der permanente Wunsch nach neuem Auto da, die finanziellen Mittel theoretisch auch, nur komplett ohne Einteilung ist am Monatsende das Konto leer, die Sparbücher auch. Ohne merkliche Investition in Dinge die einem bleiben.

Vielleicht keine Markenkleidung aber sollen die Kinder in billigsten Kik T Shirts etc rum laufen?

Das ist manchmal garnicht so abwegig; Wenn man nen Garten hat und als Kind drin spielt wird das Zeug zwangsläufig dreckig, reißt oder sonstige Späße. Bevor man Kinder wegsperrt weil einem die Klamottenkosten über den Kopf wachsen, kann man durchaus auch mal "billigkleidung" kaufen. Solange es passt und steht - das ist halt die Hauptsache.
 
Das ist manchmal garnicht so abwegig; Wenn man nen Garten hat und als Kind drin spielt wird das Zeug zwangsläufig dreckig, reißt oder sonstige Späße. Bevor man Kinder wegsperrt weil einem die Klamottenkosten über den Kopf wachsen, kann man durchaus auch mal "billigkleidung" kaufen. Solange es passt und steht - das ist halt die Hauptsache.

oder man sagt den Kids einfach was Sie anziehen sollen wenn Sie draußen spielen gehen. Dann hat man davon 2 oder 3 Garnituren die abwechselnd gewaschen werden und gut
 
Ich hab ca. 1100€ Netto im Monat, fixkosten:
40€ Handy incl. Spotify
10€ Netflix
100-150€ für Speis und Trank in der Uni und Arbeit
35€/Monat fürs Semesterticket
30-50€ Benzin, je nachdem wie oft ich welches Auto bekomm.

Bleiben gut 800€ pro Monat übrig, leider nicht genug um daheim auszuziehen, aber es lässt sich aushalten :d
 
Für eine 2 Zimmer Wohnung oder wg reichen 800 ja wohl locker.
 
Gut, mit 800€ hab ich die Miete gedeckt, womit fülle ich den Kühlschrank? Und kein Geld am ende des Monats übrig zu haben ist nicht gerade erstrebenswert...
Und in ne WG zieh ich sicher nicht, da bin ich Daheim besser dran :fresse:
 
Klar... Da ist auch muddi und macht alles :fresse2:
 
Frag mich was manche gegen WG haben. Beste Leben mit den richtigen Leuten. :d 1000x besser als bei Mutti.
 
1100€ netto reichen ja wohl dicke, um alleine auszukommen..
Weiß zwar nicht wo du wohnst, aber City ist dann eben nicht drin
 
Ich wohn in München, und da bekommt mich so schnell keiner raus, Kleinstadt/Landleben is nix für mich :d
Ausserdem wenn ich weiter raus zieh spar ich an der Miete aber muss mir n Auto zulegen, gleicht sich dann irgendwie auch wieder aus...
 
Ausserdem wenn ich weiter raus zieh spar ich an der Miete aber muss mir n Auto zulegen, gleicht sich dann irgendwie auch wieder aus...
Jo, finanziell gesehen ist es in der Situation das beste fürs Studium noch bei den Eltern zu bleiben. Imho bricht einem da auch kein Zacken aus der Krone, gewisse User tun hier ja immer so als wäre es ein Verbrechen nicht schnellstmöglich auszuziehen...


Frag mich was manche gegen WG haben. Beste Leben mit den richtigen Leuten. :d
Die muss man aber auch erstmal finden und das kann in Terror enden. Eine Kommilitonin musste schon so oft umziehen, das ist bei uns schon ein running gag geworden :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar, dass ist nicht so einfach. Hab auch schon einige Geschichten gehört... :fresse:
 
Dann besser nie heiraten und Kinder ;)
Ich bin 20, meinst du ich hab vor in unmittelbarer Zukunft zu heiraten oder gar Kinder zu bekommen?
Und um Kinder zu haben muss man viel zu viele Kompromisse eingehen, erzähl mir von Elternliebe was du willst aber imho ists das nicht wert.
Jo, finanziell gesehen ist es in der Situation das beste fürs Studium noch bei den Eltern zu bleiben. Imho bricht einem da auch kein Zacken aus der Krone, gewisse User tun hier ja immer so als wäre es ein Verbrechen nicht schnellstmöglich auszuziehen...
Manche meinen halt man kann nicht selbstständig sein wenn man daheim wohnt, aber was solls, während die ausm letzten Loch pfeiffen geh ich mit nem schönen finanziellen Polster ausm Studium :d
 
Und um Kinder zu haben muss man viel zu viele Kompromisse eingehen, erzähl mir von Elternliebe was du willst aber imho ists das nicht wert.

Mit 20 reden so viele, also warte einfach mal ab. Und mit seinen Mitmenschen egal in welcher Situation muss man immer Kompromisse eingehen mehr oder weniger. Aber der eine ist halt mehr sozial und der andere weniger. Jeder wie er will :)
 
Lass ihn erstmal ausziehen, im Moment ist er selbst noch "Kind" (sorry, aber das ist deine "Rolle" wenn du zuhause wohnst, unabhängig von deiner reife) und was dann kommt ist jedem selbst überlassen.
 
Ich bezweifle das ich mehr oder weniger Kind bin wenn ich alleine wohne.
Reif bin ich nicht, aber Selbstständig und einigermaßen Diszipliniert, das reicht mir auch schon :fresse:
 
Das kann man so oder so sehen. Aber so aus meinem Umfeld ist die Wahrnehmung und Behandlung der Elterngeneration gegenüber der "Kindergeneration" immer noch so als wären es eben Kinder, das ist das jahrzehntelang geübte gemeinsame Rollenverständnis :) In manchen Fällen ändert sich das erst wenn die Enkel da sind ;)
Reife erlangt man nur durch Erfahrungen, und alleine Wohnen (oder auch in einer WG) ist eine Erfahrung die man erstmal machen muss und nunmal sehr prägend ist.
 
Ich bin auch erst mit 24 ausgezogen, dann aber direkt mit meiner Freundin zusammen. Geschadet hat es mir nicht, im Gegenteil. Ich habe mir so viel Geld gespart, obwohl ich während meiner Ausbildung einen nicht unbeträchtlichen Teil an meine Mutter abgedrückt habe.

Im Nachhinein würde ich es wieder so machen. Und übrigens, man kann auch Zuhause wohnen und seine Wäsche, Putzen etc. selbst erledigen, das muss nicht immer Muttern tun. Nun bin ich 26, hab knappe 60k € Einkommen/Jahr und bin zufrieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn an alleine Wohnen so prägend?
Der einzige Unterschied für mich wäre das ich mehr zahle und weniger einkaufe.

Gut, für verzogene/verwöhnte Kinder die nie im Haushalt geholfen haben ist es vielleicht eine krasse umgewöhnung, aber das ist ja wohl die Minderheit.
 
Es ist halt schwierig. Ich bin mit 18 ausgezogen, noch während ich Schüler war. Hatte einen 400€job. Und würde es nicht anders machen. Könnte mir null vorstellen, mit 20 noch bei den Eltern zu leben... Es sei denn ich hätte eine eigene Wohnung im Haus zb.
Und nein, das Verhältnis zwischen meinen Eltern und mir ist gut.
Bin vielleicht noch etwas alte Schule aber ich wollte meine Eltern "leben" lassen.
Und mir schon klar, dass jetzt die "Mama Söhnchen" sagen, dass die Eltern sich erfreuen über diejenigen :)
Genauso wie solche Sachen wie putzen, kochen etc... Klar, macht jeder Zuhause. Auch bezahlt jeder "Miete" bei Hotel Mama.
Ist halt so ;)
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh