Wäre der Artikel Mist würden nicht so viele Leute zustimmen.
Wie gesagt. Es ist bequem.
Würde es keine Medien geben würden nämlich alle rumheulen.
Wie sag ich das, ohne dass es persönlich wird...An einem Punkt sollte man merken, dass die Mehrheit nicht unbedingt immer richtig liegt. Jeder Journalist, und jeder der was mit Medien zu tun hat sollte - in meinen Augen - die eigene Meinung hinterfragen und hinten anstellen. Er will informieren. Das können nicht alle. In Kommentaren darf persönliche Meinung hervorschimmern. Das würde ich für professionell halten. Leider sind Journalisten und Medienschaffende oft so von der Wichtigkeit ihres Berufsstands überzeugt, dass es eigentlich nicht genug von ihnen könnte. Das führt zu drei krassen Strömungen, die charakteristisch für den Medienbetrieb der letzten Jahre sind. Zum einen "unprofessionelle" Medienschaffende, die sich nicht als solche begreifen, und im Internet residieren und bewusst oder unbewusst ein Massenpublikum ansprechen - oder eben nicht. Die zweite sind etablierte Medien, die ihre eigene Wichtigkeit und Qualität immer mehr betonen, gleichzeitig aber qualitativ massiv abbauen da die Budgets zurückgefahren werden, da weniger Publikum angesprochen wird ... das bleibt weg weil es sich falsch informiert fühlt...etc. Und die dritte Strömung ist die, dass VIELE, sogar SEHR VIELE in die Medien-Studiengänge strömen, um im Journalismus zu landen und dann ernüchternd feststellen, dass da seit 10 Jahren Jobabbau herrscht. Aber es werden immer mehr...Obwohl Gruppe 2 sie brauchen könnte...
Ich weiß noch, dass wir Mitte/Ende der 90er von der Schule aus bei der lokalen Zeitung waren. Ein Riesenbetrieb und mitten im Wachstum. Zig Printstraßen, nonstop am Laufen. Noch zu diesen goldenen Zeiten wurde uns als Unterstufe-Schülern schon berichtet, welches die Einstiegshürden für Journalismus sind. Und die waren damals schon ziemlich unmenschlich. Zwei Jahre Minimum Arbeiten für Lau...
Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gezogen, und ich meine dass mit solchen Berichten niemand mehr einen Blumentopf gewinnt. Die Branche und die Arbeitsbedingungen sind bekannt. Mehr als bekannt. Wer sich drauf einlässt, weiß genau, worauf er sich einlässt.
Wer weiß wo er hin will, macht seinen Weg. Ich muss sagen, ich hab in der Hinsicht einen Lebenslauf der wirklich straight-forward ist. Ohne irgendwelche Karriere-Coaches, Berufsberatung und Schielen auf Beamtenposten. Das hat mir weder von der Spaßfraktion noch von der Streberfraktion Sympathien eingebracht, nur ist die erste mit shice-Jobs auf der Suche nach einem Ziel die zweite plagt sich mit halben und viertelten Forschungsstellen an der Uni ab um am Ende vor dem abrupten Karriereende zu stehen.