[Sammelthread] Was ist Liebe?

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Aber wenn ich andere Menschen brauche, damit ich mich definieren kann, hieße das im Umkehrschluss, dass ich ohne Kontakt mit anderen Menschen nie wüsste, wer ich bin?
Ja, genau so ist es --> Wolfskind

Was ist, wenn ich mir meinen Lebensraum NUR mit denen Teile, die gleich/ähnlich denken?
Auch dazu gibt es etwas interessantes --> https://home.cc.umanitoba.ca/~altemey/

Niemand ist wirklich zufrieden, jeder will das Maximal für sich mögliche erreichen, denn niemand will "stillstand" ;)
Da stellt sich aber die Frage, ob dieses Verlangen, das Maximum zu erreichen, nicht irgendwie von außen (=Gesellschaft) vorgegeben wird.
 
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Wolfskind ist dem nicht gleich zu setzen, ich spreche davon, sich im Erwachsenenalter in die Abgeschiedenheit zu begeben.

Natürlich ist es von außen vorgegeben, denn was sollte für mich, das maximal mögliche sein, ohne Anhaltspunkte?

Ich habe auch kein Verlangen, mich an jemand zu messen, meine Entwicklung beruht dann auf meinen Entscheidungen und wie schnell, oder wieviel ich lerne, liegt an mir selbst.
 
Wolfskind ist dem nicht gleich zu setzen, ich spreche davon, sich im Erwachsenenalter in die Abgeschiedenheit zu begeben.
Gerade bei Mönchen zeigt sich, dass das Eingebettet-sein in eine feste Gemeinschaft, dabei hilft Altersprobleme abzumildern. Umgekehrt ist ja genau das Auf- und Ablösen von Verpflichtungen gegenüber Anderen bei älteren Menschen ein fast sicherer Weg, geistigen und körperlichen Verfall zu beschleunigen.

Der Mensch braucht von Geburt bis zum Tode Kontakt mit anderen seiner Art ... aber wie viel Kontakt sein muss, ist natürlich sehr individuell.
 
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Wenn mich geistiger und körperlicher Verfall nicht stören, weil ich keinen Leistungsdruck habe, brauche ich auch nichts, dass diesen Effekt mildert, oder?

Abgesehen davon, älter als 60 muss ich eh nicht werden. :)
 
Wenn mich geistiger und körperlicher Verfall nicht stören, weil ich keinen Leistungsdruck habe, brauche ich auch nichts, dass diesen Effekt mildert, oder?
tree- hat schon recht, wenn er vom Kalibrieren spricht --> das passiert unbewusst, wann immer du auf Andere triffst. Mensch die zu lange allein sind, werden nicht ohne Grund "seltsam" ;)
 
Wenn mich geistiger und körperlicher Verfall nicht stören, weil ich keinen Leistungsdruck habe, brauche ich auch nichts, dass diesen Effekt mildert, oder?

Abgesehen davon, älter als 60 muss ich eh nicht werden. :)

Was genau ist denn Dein Ziel bei der Auflistung dieser ganzen Fragen?
 
Ich pick mir hier mal was aus der letzten Seite...

Aber wenn ich andere Menschen brauche, damit ich mich definieren kann, hieße das im Umkehrschluss, dass ich ohne Kontakt mit anderen Menschen nie wüsste, wer ich bin? Das erscheint mir unglaubwürdig, ich stehe dem eher so gegenüber, dass ich der Meinung bin, wenn mich niemand frägt, wer ich denn eigentlich bin, welche Leistungen ich erbracht habe, oder was ich alles erreicht habe, brauche ich für mich selbst auch keine Definition von mir Selbst. Da ich alles bin, was bisher geschah und noch geschehen wird.

Es wird mir ja in der Gesellschaft geradzu abverlangt, durch Leistungszwang, durch Status, Aufgrund von Besitz uvm.

Um auf das Beispiel mit den Sternen und der Schifffahrt zurück zu kommen. Wenn es gar nicht relevant ist, wo ich bin, brauche ich auch keine Sterne um mich zurecht zu finden.

Wenn es für dich nicht relevant wäre wo du bist oder wohin du dich bewegst, hättest du dich nie auf das Schiff begeben...
Ja, wenn du keine Menschen um dich herumhast musst du dich nicht >innerhalb der Gesellschaft< einordnen. Du >musst< nicht als Teil der Gesellschaft agieren, natürlich weißt du dann nicht >wer du bist< - dir sind die Konzepte von Identität, Namen, Worten etc. komplett egal. Du kanntest es NIE. Du hast vielleicht ein Bewusstsein dass du ein Individuum bist, aber das war's schon. Sobald du auf den ersten Artgenossen triffst ist es aber vorbei.
Das ist ein gesellschaftliches Phänomen, sobald mehrere Artgleiche Wesen aufeinander treffen, entsteht eine Ordnung, egal ob man eine "gleichwertige" Herde oder eine hierarchisches Rudel/Gruppe bildet. Sogar Hühner, die jetzt nicht gerade im Verdacht stehen bald eine Zivilisation zu gründen, fechten ihre Hackordnung aus und ordnen so die Gruppe. Sogar wenn wir die Bäume wieder hochklettern würden, ist es eine Illusion dass man hier keinen Zwängen unterliegen würde. Im Gegenteil - die Möglichkeiten sich frei zu entfalten sind gerade in unserer Gesellschaft gewaltig. Hier wir da setzt unsere Biologie, vererbte Informationen, Reflexe und Talente uns die Grenzen.

Du springst aber direkt an die Spitze der "Bedürfnispyramide". Du findest Leistungszwang doof? Dann lass es. Zwang hat immer auch was mit einer Drohung zu tun. Du findest Statussymbole doof? Dann kauf dir keine. Besitz? Das selbe. Ob du das >brauchst< oder nicht, ist rein dir und deiner Vorstellung von einem schönen/idealen Leben überlassen.
Niemand zwingt dich, Statussymbole anzuhäufen. Und den viel beschworenen Leistungsdruck? Der exisitiert. Nur der Stress entsteht im Kopf. Genauso wie der Druck. In den seltensten Fällen wird der Chef mit der Pistole hinter einem stehen. Meist ist es so, dass Leute mit Arbeit überhäuft werden bis sie sagen, dass es ihnen reicht. Gedanken lesen geht immer noch nicht, von daher muss man kommunizieren. Nur um zum Chef zu gehen und zu sagen, dass man jetzt zu 50% überlastet ist, das ist eine Sache die man erstmal mit dem eigenen Ego ausmachen muss.

Um den Twist zurück zum Thema zu bekommen: Viele sammeln Statussymbole (Auto, Schmuck, Titel...), Geld usw. um andere zu beeindrucken. Oder konkret: Um Frauen zu beeindrucken. Um jetzt Inhalte wiederzugeben: Die wenigsten werden sich von einer teuren Armbanduhr "angesprochen" fühlen, oder von der Technik fasziniert sein. Es geht eher drum zu zeigen: Der Träger hat Geld. Geld kommt durch eine höhere Position, und die Position bekommt derjenige dadurch, dass er mit Geld und mit Menschen umgehen kann. ;) Oder was zu kompensieren versucht :fresse:
Letzteres erkennt man ziemlich schnell an der Übertriebenheit...und daran, dass so ein Symbol für sich allein keinen Wert hat.
Letztlich kann man sich eben besser profilieren, in dem man anderen Menschen zeigt, dass man sie akzeptiert, respektiert und ggf. für sie einsetzt.
 
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@tree
ist sowieso schon zu weit vom Thema entfernt...ich lass das jetzt lieber, sonst kommt nurso wieder und sagst, ich sei ein literarischer Krüppel :bigok:
 
Und außerdem: Status muss nicht unbedingt immer etwas mit Leistungsdruck / Geld zu tun haben.

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ich lass das jetzt lieber, sonst kommt nurso wieder und sagst, ich sei ein literarischer Krüppel :bigok:
Schreibe schlicht, komm auf den Punkt, verwende anschauliche Beispiele … einfach, oder? ;)
 
Natürlich nicht, wird in der heutigen Gesellschaft aber meist damit assoziiert. Was hast du erreicht, wieviel hast du angehäuft, was fährst du, wo wohnst du, wo kaufst du ein usw.(das alles beinhaltet auch Geld, sollte wohl klar sein)
Ich fokussiere gar keinen Bereich, es ist ein Teil, den ich hier anspreche, bzw. als Beispiel anführe.

Ich schreibe so, wie es mir in den Sinn kommt, die Meisten haben kein Problem damit, wenn sich dann mal einer aufhängt, weil er Anderen gern sagt, wie sie etwas zu machen haben, kann ich damit leben.
Ich lerne täglich dazu, ich entwickle mich, aus freiem willen, nicht weil jemand meint, ich sei in etwas nicht gut genug. Vor allem, wenn jemand mich auch gar nicht kennt.

Ich habe auch gar keinen Bock, vor dem Posten alles zehmal neu zu formulieren, darüber nachzudenken, ob das was ich schreibe, auch alle in Ordnung finden usw.
Ich sag dir ja auch nicht, wie du schreiben sollst, oder?^^
 
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Natürlich nicht, wird in der heutigen Gesellschaft aber meist damit assoziiert. Was hast du erreicht, wieviel hast du angehäuft, was fährst du, wo wohnst du, wo kaufst du ein usw.
Dann fokussierst du aber eindeutig den 'falschen' Teil der Gesellschaft. Es gibt genug Bereiche, wo Status != Geld bzw. Geld-ausgeben ist.
 
Ich bekomme immer mehr ein ungutes Gefühl @e.

Wenn Du “die Gesellschaft“ so schrecklich findest such Dir die Leute die Dir taugen.
Es gibt auch Andere und diese sind auch “die Gesellschaft“

Dann das mit den 60 Jahren?
Kann es sein das Du eigentlich Dir selbst was vor machst und eigentlich ziemlich unglücklich bist?

Dann das eigentliche produktive Ziel Deiner ganzen Fragen erschließt sich mir nicht. So richtig nach Liebe zum Leben schaut das für mich nicht aus. Eher nach Flucht und dann mit 60 diese ganze unliebsame Welt verlassen.

Gesendet von meinem HUAWEI Y330-U01 mit der Hardwareluxx App
 
Ich bin überhaupt nicht unglücklich, allerdings nur teilweise zufrieden, ich weiß einfach, wo ich hin möchte. Ich nehme auch an der Gesellschaft wenig Teil(den Part, der mir nicht zusagt) und umgebe mich hautpsächlich mit Leuten, die mich verstehen, die auf der gleichen Wellenlänge sind.

Ich versuche auch genauso, Dinge zu verbessern, im Kleinen (Firma, Privat) als auch Entscheidungen des Großen und Ganzen zu hinterfragen.

Dort wo ich nichts ändern kann, wende ich mich ab.

Du hast natürlich vollkommen Recht, das meiste was ich bisher geschrieben habe, klingt vielleicht eher "negativ", sollte aber eher ein aufzeigen dessen sein, was für mich nicht optimal läuft, in dieser Welt.

Heute erst wieder einen Artikel gelesen, dass ein drittel der Lebensmittel, die Weltweit produziert werden, im Müll landen. EIN DRITTEL! Kaputte Welt.
 
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Du wirst noch mehr finden, viel mehr.
Wenn Du was tun willst beteilige dich an der "Gesellschaft" und jammere nicht.
Kauf Lebensmittel regional oder bau dir paar an in deinem Garten wenn Du einen hast z.B.
 
Alles schon im Gange, ich beteilige mich, aber nicht so, wie Andere es sich vorstellen, ich geh meinen eigenen Weg.

Ich jammere auch nicht, sondern zeige auf, was für mich nicht in Ordnung ist.
 
Heute erst wieder einen Artikel gelesen, dass ein drittel der Lebensmittel, die Weltweit produziert werden, im Müll landen. EIN DRITTEL! Kaputte Welt.
Mir kommt es so vor, als ob du deine Schablone über die Welt stülpst, und dich dann darüber aufregst, was DU siehst. Anstatt eine Sache in ihrer Gesamtheit begreifen zu wollen, entreißt du Vorgänge ihrem Kontext, und vereinfachst sie somit --> die Boulevard-Medien machen auch nichts anderes.

Warum landet ein Drittel der Lebensmittel im Müll? Kann es daran liegen, das Lebensmittel verderblich sind und ihre Produktion meist lokal erfolgt? Und kann es auch daran liegen, dass dort, wo Lebensmittel produziert werden, es eine technisch-bedingte Überproduktion gibt? Und was sollen wir mit der Überproduktion machen? Herschenken und damit lokale Märkte zerstören? Usw.

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Ich jammere auch nicht, sondern zeige auf, was für mich nicht in Ordnung ist.
Aber WAS zeigst du auf? Vereinfachte, durch DICH gefilterte "Probleme", die, wenn man die Sachlage in ihrer Gesamtheit betrachtet, keine Probleme sind?
 
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Ich hab jetzt natürlich nicht den gesamten Artikel zitiert, sondern nur einen Teil, aber es lässt sich auch alles abmildern. Die Tatsache ist trotzdem da. 1 Drittel wird weggeschmissen, warum das so ist, tut für mich nichts zur Sache. Ich finde es nicht Ok. Ich!

Wenn dir das egal ist, passt das ja, mache dir deine Meinung ja nicht streitig. Ich stülpe keine Schablone über die Welt, ich hab nunmal schon ein paar Jährchen am Buckel und schon einiges gesehen und gehört, ich interessiere mich für viele Dinge und finde eben auch vieles nicht ok, wenn ich etwas beitragen kann, tu ich das auch.

Wenn du alle Vorgänge in dieser Welt in ihrer Gesamtheit begreifst...alle Achtung, ich gehe nicht davon aus, dass dem so ist.

Wenn für dich manches kein Problem ist, weil du es einfach akzeptierst, soll es so sein, ich empfinde für MICH manches als Problem, darüber rede ich, mehr nicht.
 
Die Tatsache ist trotzdem da. 1 Drittel wird weggeschmissen, warum das so ist, tut für mich nichts zur Sache. Ich finde es nicht Ok. Ich!
Eine Tatsache, die nur existiert, wenn man sich den komplexen Sachverhalt "zurecht-schneidet" … und ohne mehr über das Thema zu wissen, findest du EINEN (!) Aspekt nicht in Ordnung.

Wenn du alle Vorgänge in dieser Welt in ihrer Gesamtheit begreifst...alle Achtung, ich gehe nicht davon aus, dass dem so ist.
Nein, man muss nicht alle begreifen, das ist unmöglich. Man kann aber einsehen, dass auch hinter einer Zwei-Zeilen Meldung in den Nachrichten eine weitaus komplexere Geschichte steckt. Das Leben ist niemals nur schwarz und weiß.
 
Wie ich schon schrieb, es waren 3 Seiten, ich habe quasi nur den Fakt, dass ein drittel weggeschmissen wird, in mein Posting aufgenommen, nicht, weil ich das aus dem Kontext reissen wollte, sondern weil es für mich unglaublich ist, was wir mit den Lebensmitteln machen.

Und nochmals, es geht nicht darum WARUM das so ist, es wird weggeschmissen, Fertig. Da brauch ich nicht darüber diskutieren, das ist Mist. Wenn du das anders siehst, mag das so sein.
 
Alles schon im Gange, ich beteilige mich, aber nicht so, wie Andere es sich vorstellen, ich geh meinen eigenen Weg.

Ich jammere auch nicht, sondern zeige auf, was für mich nicht in Ordnung ist.

Wenn Du was positiv bewegen willst und hier weiter geben willst achte auf das Verhältnis.
Du kannst z.B. schreiben was Du nicht gut findest und dann was Du persönlich dagegen tust.
Dann gehst Du in eine positive Richtung und ehrst auch das Thema des Therads bzw. findest den Bogen wieder zu.

Aber das mit den 60 Jahren finde ich schon grell. Wie kaputt muss man jetzt sein das man da nicht mehr leben will?
Entweder man hat furchtbare Schmerzen, eine Krankheit die das Leben sehr unliebsam macht oder einen grauenvollen Job und der
Tod die Erlösung dann endlich scheint wenn man die typischen Alterserscheinungen bekommt.
Ich finde das Du das Leben da verachtest denn sonst würdest Du nicht einfordern immer topfit zu sein und mit 60 dann zu sterben.
Das hat mich ziemlich stutzig gemacht.

Der Mensch gibt ab und bekommt wieder. Älter werden muss nicht immer leidvoll werden. Auch gewisse Gebrechen gehören dazu.
Meine Freundin ist 43. Wenn Sie so ticken würde wie Du hätte sie nun noch 17 Jahre :fresse2:

Du hast nicht nur eine negative Haltung "zur Gesellschaft" von der Du dich irgendwie meinst abspalten zu können sondern auch noch einen relativ schwachen Lebenswillen!
Was Du brauchst wäre wirklich eine Erfahrung die Dir zeigt das es so viel Glück gibt das Du gerne älter werden willst als 60 und auch dich gerne unter anders denkende Leute mischen willst :)
 
Ich hab keinen schwachen Lebenswillen....lach, wenn du mich kennen würdest, aber das geht zu sehr ins persönliche.

Wenn ich sage, dass es mir reicht, 60 Jahre in diesem Leben zu sein, finde ich das nicht grauenvoll, ich mache dann Platz für jemand Anderen, mein nächstes Leben wartet schon auf mich :)

Ich finds aber süss, wie sehr du dir Sorgen machst, ist aber wirklich nicht notwendig, würdest du mich persönlich kennen, wüsstest du, dass dazu keine Notwendigkeit besteht.

Auch ist eine Krankheit, auch wenn sie "tödlich" ist, kein Grund, den Lebenswillen zu verlieren, eher das Gegenteil.
 
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Ich habe schon sehr viel nachgedacht, für mich ist jedes Leben eine Prüfung, in diesem Leben kann ich alles erreichen, was ich möchte, bis ich 60 bin, werde ich älter, soll es so sein, wenn nicht, weine ich nicht. Memento Mori!

Aber wir entfernen uns trotzdem immer weiter vom Topic finde ich.

Lasst uns doch wieder von Jogginghosen und verschwitzten Körpern sprechen, von guten Mahlzeiten, da Liebe durch den Magen geht und von Gefühlen, die uns immer wieder überraschen können!
 
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Das Du meinst das wir uns vom Topic entfernen bedeutet das Du anders darüber denkst als ich.
Mir geht´s da um Selbstliebe, um Liebe zum Leben, eine positive bejahende Haltung zur Gesellschaft von der ich mich als Teil fühle.

Du kannst das sehen wie Du möchtest aber alleine Jetzt schon meinen zu wissen das Du genau bis 60 alles erreichen kannst was Du willst?

:stupid:

Was ist bloß los mit Dir?
Kein Mensch kann genau absehen was 30 Jahre später kommt.
Vielleicht erreichst Du etwas mit 70...meine Güte :haha:
 
Wenn ich sage, dass es mir reicht, 60 Jahre in diesem Leben zu sein, finde ich das nicht grauenvoll, ich mache dann Platz für jemand Anderen, mein nächstes Leben wartet schon auf mich :)
mein vater meinte auch immer er will nicht alt werden, aber naja, seitdem er 55 ist sagt er das nicht mehr.
 
Moment, ich habe nicht geschrieben, dass ich nicht alt werden möchte, ich habe geschrieben, es ist nicht notwendig.

Ich kann mich selbst auch zehn Jahre lieben, oder hundert, oder das Leben lieben, aber trotzdem keine 100 Jahre werden wollen, ich sehe darin kein Problem :)
 
ich bin so glücklich!
endlich noch jemand, dessen Worte auch nicht verstanden und ins Extreme gezogen werden.
Hach, is das schön :d

@elchupacabre: das wird schwierig mit den Jungs hier übers Leben zu philosophieren.
Du versuchst die Dinge zu hinterfragen, für Dich einzuordnen und bist willig darüber zu diskutieren.
viele hier verstehen Dich aber einerseits gar nicht
oder zu extrem,
aber eher kaum jemand so wie Du es meinst.

ein Drittel der Lebensmittel wird weggeschmissen.
findeste nicht ok. is auch sinnfrei, meiner Meinung nach.
2 Drittel der Welt hungern, 1 Drittel hat so ziemlich alles und dann schmeissen wir noch 1 Drittel Lebensmittel weg.
das mag Gründe haben, sicher. ändert aber nichts dran.
wieviel Kohle wird in Rüstung investiert?
is natürlich auch begründet. dennoch sinnfrei und vor allem dumm und krank, meiner Meinung nach.
warum schmeißt die Menschheit nicht das Hirn an und guckt, wo es was zu verbessern gibt, wie man Hunger vermeiden kann, wie Kriege, etc. ...
oder auch im Kleinen, wie sinnvoll sind i-phones?
bringen die uns weiter, global, für alle?
ich denke nicht.
für mich ist sowas ein Symptom von etwas, das besser gehen könnte und sollte.

da gibts zum einen die,
die meinen: passt schon. hat alles seine Richtigkeit.
und die,
die meinen: Alten, was geht denn? Muss das so sein? Warum?

aber Dinge zu hinterfragen ist nicht angesagt, nicht akzeptiert, man macht sich damit (wenn mans öffentlich macht) zur Zielscheibe.
Die meisten sind schon wirklich gut konditioniert dem mainstream hinterherzueifern.
Alle Gründe akzeptieren, 1 Drittel der Lebensmittel wird weggeschmissen, hat ja seine Gründe.
schnell stellt man hinterfragende Leute als ... Einsiedler, komische Käutze ab.
is das Selbstschutz? oder Gedanken-Gestapo? oder beides?

Warum wird auch hier so wenig hinterfragt, wenn jemand schreibt, dass er nicht über 60 Jahre alt werden muss?
Warum wird so schnell so viel gestempelt?
vielleicht hat er auch seine Gründe?
welche, die wir nicht kennen, weil wir ihn kaum kennen?
müssen seine Gründe zwangsläufig ohne zu hinterfragen zu verurteilen sein?
gehts noch?!?
Taktgefühl? Einfühlungsvermögen? Toleranz? Verständnisfragen? Gehirn?

ne Arbeitskollegin will sich bei Rentenbeginn ins Auto setzen und die Abgase ins Innere leiten.
sie hat keine Familie, keine Kinder, ihre Freunde und Bekannten sind aufgrund des längeren lebens entweder schon tot oder weggezogen oder oder ...
muss sie deswegen verurteilt werden?
trägt sie damit den Sticker des Depressiven?
wozu soll sie miterleben wie sie einsam immer weniger kann, bis stirbt?
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
dann sollte Mensch auch mit Würde abtreten dürfen.
Sterbehilfe?
ist das nicht auch Liebe? jemandem zu helfen in Würde und Vollbesitz der noch vorhandenen Kräfte gehen zu können?
warum maßen sich so viele Leute an, darüber entscheiden zu können? für andere auch noch.
sorry, find ich psychopathisch DeLuxe!
 
Alle Gründe akzeptieren, 1 Drittel der Lebensmittel wird weggeschmissen, hat ja seine Gründe.

Ich denke, da machst du den gleichen Fehler, den du allen gerade vorwirfst.
nurso hatte das meinem Verständnis nach so ausgedrückt, dass es hinter solcher Problematik immer viele zusammenarbeitende Ursachen stecken und wollte damit dem "die Hintergründe sind mir egal, ich finde es nicht okay" entgegenwirken, denn wenn man dort hinterfragt, dann kann man die Problematik eher "sortieren" und manches wirkt dann auch nicht mehr derartig schwerwiegend, wie es erstmal bei so einer einschlagenden Meldung klingt.

Das erinnert mich als Beispiel stark an die Erschießung zweier Hunde vor einem Lokal vor einer Weile. Prompt wurden die Massen mobilisiert und die Polizisten, die die Hunde erschossen hatten, bedroht bzw. protestiert. Die Polizisten gaben an, dass sie die Hunde nicht unter Kontrolle bekamen und teils angegriffen wurden. Jemand hat ein Video gemacht, dort war aber einzig der Moment zu sehen, als die Hunde erschossen wurden, das reichte aber für viele Außenstehnde, die überhaupt nicht zum "Tatzeitpunkt" anwesend waren, sich eine Meinung zu bilden und zu protestieren. Daran sieht man gut, dass einschlagende Meldungen bzw. einseitig beäugte Dinge (Bilder/Videos/Texte) sehr krass wirken können, ohne dass sie es vielleicht auch wirklich sind und nachvollziehbare Gründe aufweisen können.
 
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