[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Das meinte ich... niemand kann in baxern/Köln/bonn davon "gut" leben, wenn die Priorität gesundheit und sozialer Mittelstand ist.

Gesendet von meinem XT890 mit der Hardwareluxx App

Wie gesagt, eine Frage der Definition....

P.S: Stifftung Warentest hatte mal unterschiedlichste Mineralwasser getestet. U.a. ware dieses Black Forest dabei und Ergebnis war: bleiben Sie bei Leitungswasser (u.a. hatte es, also dieses Black Forest, sehr wenig Minealstoffe)...

Ist ja schön wenn man sich gesund ernährt, aber alles was nicht direkt vom Feld kommt als ungesund zu bezeichnen, halte ich für sehr grenzwertig... Man kann sich auch ohne dies gesund ernähren... ;)
 
Wenn man den Thread hier mal eine Weile verfolgt, kommt es einem leider so vor als wenn hier ein paar Leute denken das man mit 1500 Netto nur noch Brot und Wasser zur Ernährung hat und sich jeden Tag in den Schlaf weint weil man "so wenig" verdient und nichts übrig bleibt.

Es kommt auf den Lebensstil an. Ich persönlich könnte mit 1500€ im Monat nicht auskommen. Allein die Miete für meine Wohnung liegt bei 1100€. Es ist zwar ein Haufen Geld, aber meine Wohnung ist mir das Wert. Dann Sprit für das Auto, essen gehen, meine Spielzeuge (Elektronikzeug), ...

Wtf für 50-60 € essen gehen o_O mit vorspeise nachtisch 5 bier und 10 euro trinkgeld oder wie ?

Naja, ich stopfe nicht alles Mögliche in mich rein. Mit Vorspeise, Nachtisch, schönes Glas Wein, 5 bis 10% Trinkgeld, passt es dann schon.

Naja, er ist auch nicht wirklich Durchschnitt. Er hat ja auch Zitat:"ein dickes Auto" etc ...das haben wir alle nicht, ein Wunder dass wir es überhaupt schaffen zu überleben :coffee:

Wo ist das Problem? Ich gehe für mein Geld arbeiten und gebe es lieber für Wohnung, Auto, Hobby und etc. aus als für's Saufen, Disco, ... Jeder hat da andere Prioritäten.

Sorry, deine Definition von sozialem Leben ist eindeutig ein wenig "anders" ;)

Und mit dem essen ist ja löblich, aber man kanns auch einfach mal übertreiben. Ich will jetzt nicht zu sehr in Detail gehen, aber wenn du 100% gesund leben willst, musst du selbst anbauen/schlachten...

Das man mit 1200 Euro nicht dort wohnt wo jeder alleine 80qm hat und 2 Autos fährt, aber das ist eben auch kein normales "soziales" Leben... Das zählt eben unter Luxus und nicht als "unteres Maß".

Er hat aber Recht, sorry. Ich kann dem nicht zu 100% zustimmen, aber es geht in so etwa meine Richtung. Fleisch, Eier und etc. kaufe ich beim befreundeten Metzger, wo ich auch weiß, dass es den Viecher gut geht/ging. Und da ist man für ein gutes Stück schnell sehr viel Geld los, völlig problemlos. Das lässt sich dann auch weiter ausdehnen.

Er geht halt von seinen Ansprüchen aus. Wenn man natürlich einen Standard wie Turbo hat, dann ists klar, dass er mit dem Geld nicht auskommen würde.

Bingo. Du hast es verstanden. Mir ist meine Ernährung, Alltag, ... es wert dass ich dafür auch Geld in die Hand nehme. Mich juckt es auch nicht, ob der Liter Sprit nun 1,45€ oder 1,60€ kostet, ist der Wagen leer, wird er getankt. Noch kann ich es mir leisten, also leiste ich es mir. Wenn ich morgen andere Prioritäten habe, dann wird es eben geändert.

Was hier abgeht.
Man bekommt beim lesen schnell das Gefühl das 1.5k Netto ein Hauch von nichts ist und man nur noch existiert und nicht mehr leben kann.

Je nach dem, was man für Ansprüche und Vorstellungen hat.

Wie ist das eigentlich mit gehaltserhöhungen, kann man da pauschal von nem bestimmten Prozentsatz ausgehen oder ist das sehr unterschiedlich? Wie ist das denn bei euch so üblich und wann macht man das am besten, also ich mein zbsp Anfang des Jahres oder in etwa nach nem Jahr bei dem Arbeitgeber?

Das hängt sehr vom AG ab, wie er das handhabt. Mein aktueller AG hat die Gehaltserhöhung quasi mit dem MAG zusammen, also einmal jährlich. Da kriegt man so ca. 3%, das ist "normal", wie gesagt, bei meinem AG. Jegliche Verhandlungen kann man sich sparen, an dieser Zahl ändert sich nichts.

Wie gesagt, eine Frage der Definition....

P.S: Stifftung Warentest hatte mal unterschiedlichste Mineralwasser getestet. U.a. ware dieses Black Forest dabei und Ergebnis war: bleiben Sie bei Leitungswasser (u.a. hatte es, also dieses Black Forest, sehr wenig Minealstoffe)...

Ist ja schön wenn man sich gesund ernährt, aber alles was nicht direkt vom Feld kommt als ungesund zu bezeichnen, halte ich für sehr grenzwertig... Man kann sich auch ohne dies gesund ernähren... ;)

Genau, Black Forest ist ziemlich mager, was die Mineralstoffe angeht. Wenn man auf Mineralstoffe aus ist, ist man (glaube ich, ohne Anspruch auf Richtigkeit) bei Ensinger Sport richtig.

Achja, ich trinke kein Wasser aus PET-Flaschen, nur Glas.
 
Nicht in ausreichender Menge ....

In ausreichender Menge nimmt man Mineralien auch nicht über das Wasser auf sondern über Nahrungsmittel..

@Darkwonder
Es gibt zuviele Leute die glauben, Leitungswasser sei schädlich oder ungesund. Da sorgen schon die Mineralwasserkonzerne für, weil die sonst nichts mehr verkaufen.
Bodenseewasser hat aber etwas andere Werte, weil das Wasser direkt aus dem Bodensee entnommen wird. Üblich ist hierzulande eigentlich nur die Entnahme über Brunnen oder Filtrat (also Wasser was einmal mindestens durch ne Bodenpassage gegangen ist)

Ich sehe so oft Nachbarn die sich einen Abschleppen auf dem Rad oder Studenten zu fuß mit 6x1,5l-Trägern Wasser aus dem Aldi... das haben wir früher auch gemacht. Jetzt wirds Leitungswasser einfach ein bisschen mit Kohlensäure versetzt und wir leben damit ebenso gut =)
Trinken wir übrigens auch beim Sport... ich kann keinen Nachteil ausmachen.
 
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Es kommt auf den Lebensstil an. Ich persönlich könnte mit 1500€ im Monat nicht auskommen. Allein die Miete für meine Wohnung liegt bei 1100€. Es ist zwar ein Haufen Geld, aber meine Wohnung ist mir das Wert. Dann Sprit für das Auto, essen gehen, meine Spielzeuge (Elektronikzeug), ...



Naja, ich stopfe nicht alles Mögliche in mich rein. Mit Vorspeise, Nachtisch, schönes Glas Wein, 5 bis 10% Trinkgeld, passt es dann schon.



Wo ist das Problem? Ich gehe für mein Geld arbeiten und gebe es lieber für Wohnung, Auto, Hobby und etc. aus als für's Saufen, Disco, ... Jeder hat da andere Prioritäten.



Er hat aber Recht, sorry. Ich kann dem nicht zu 100% zustimmen, aber es geht in so etwa meine Richtung. Fleisch, Eier und etc. kaufe ich beim befreundeten Metzger, wo ich auch weiß, dass es den Viecher gut geht/ging. Und da ist man für ein gutes Stück schnell sehr viel Geld los, völlig problemlos. Das lässt sich dann auch weiter ausdehnen.



Bingo. Du hast es verstanden. Mir ist meine Ernährung, Alltag, ... es wert dass ich dafür auch Geld in die Hand nehme. Mich juckt es auch nicht, ob der Liter Sprit nun 1,45€ oder 1,60€ kostet, ist der Wagen leer, wird er getankt. Noch kann ich es mir leisten, also leiste ich es mir. Wenn ich morgen andere Prioritäten habe, dann wird es eben geändert.



Je nach dem, was man für Ansprüche und Vorstellungen hat.



Das hängt sehr vom AG ab, wie er das handhabt. Mein aktueller AG hat die Gehaltserhöhung quasi mit dem MAG zusammen, also einmal jährlich. Da kriegt man so ca. 3%, das ist "normal", wie gesagt, bei meinem AG. Jegliche Verhandlungen kann man sich sparen, an dieser Zahl ändert sich nichts.



Genau, Black Forest ist ziemlich mager, was die Mineralstoffe angeht. Wenn man auf Mineralstoffe aus ist, ist man (glaube ich, ohne Anspruch auf Richtigkeit) bei Ensinger Sport richtig.

Achja, ich trinke kein Wasser aus PET-Flaschen, nur Glas.

Na ja, mir ging es primär darum, dass nicht automatisch alles, was Qualität oder sonst was suggeriert, automatisch besser ist. Sprich, nur weil ich nur 200 Euro für essen ausgebe (als Beispiel) muss es nicht zwangsläufig ungesund sein. Auch im Supermarkt gibt es gesunde Säfte und wie das Beispiel mit dem Wasser zeigt, ein 0,25 Euro Wasser schlägt das 1-2 Euro Wasser.

Wie schonmal gesagt, es ist alles eine Frage des eigenen Anspruchs, nur finde ich es eben falsch zu behaupten man kann generell von 1500 Euro gerade so sozial Leben. Denn dann wäre im Umkehrschluss sehr sehr viele Leute assozial.... :)
 
Wie schonmal gesagt, es ist alles eine Frage des eigenen Anspruchs, nur finde ich es eben falsch zu behaupten man kann generell von 1500 Euro gerade so sozial Leben. Denn dann wäre im Umkehrschluss sehr sehr viele Leute assozial.... :)

Ich habe ja nicht gesagt, dass es nicht geht, bzw. dass es assozial ist. Ich habe lediglich gefragt, wie das funktioniert, mit dem Haus, was bedient werden will, Tier, ausgehen, Auto, etc. und pp. Ich kann es mir nicht vorstellen.
 
Was hier abgeht.
Man bekommt beim lesen schnell das Gefühl das 1.5k Netto ein Hauch von nichts ist
Geht mir genau so. Was hier manche verdienen -sogar als Berufseinsteiger ist schon wahnsinn.

Ich habe das Glück, dass ich einen Firmenwagen, Firmenhandy, Firmenwohnung habe. Das sind ja genau die Dinge die normalerweise ca. 70% des Gehaltes auffressen. Mir bleiben also so ca. 1.700€ Netto über, die ich wirklich ausgeben kann. Der Vollständigkeit halber will ich nur kurz erwähnen dass ich alleine lebe, die Wohnung mit Bad+Küche! ca. 30m² hat und ich einen VW Passat BJ 2000 fahre. Beruf: Bauingenieur und zufrieden damit.
Trage fast jeden Cent zur Bank und wollte 2015/2016 eigentlich bauen.
 
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Oder einfach kein Fleisch essen.
Fällt das als Kostenpunkt weg. :d
Man kann das drehen und wenden wie man möchte. Irgendwie lernt jeder mit seinem Geld umzugehen.
 
Also mit 2.300 Brutto Haus, Auto, Moped, Hund etc. finde ich vollkommen wahnsinnig wenn das Haus nicht zufällig geerbt wurde sprich selber gekauft/finanziert wird.
Da bleibt doch absolut nichts über um Rücklagen für Reparaturen oder Ähnliches zu bilden.

Zum Thema niedriges Gehalt: Mein Großmutter ging letztes Jahr in Rente. Davor hat sie 45 Jahre lang als Fachkraft in der Elektronikbranche gearbeitet (Herstellung von Leiterplatten, Sensortechnik etc.)
Die letzten Jahre war sie bei ca 950€ Netto! Mit der Rente vom Opa waren sie zusammen irgendwo bei 1.700€ und haben trotzdem nicht schlecht gelebt. Jedes Jahr 1-2 mal Karibik, Dominikanische für 2 Wochen etc..

Mir bleiben bei meinem Gehalt als dualer Student auch 200-300€ im Monat über bei 1.180€ Netto (inkl.Kindergeld)
 
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Einige der hier verfassten Beiträge amüsieren mich köstlich.
In Deutschland kann man auch mit 1.500€ und weniger sehr gut leben, ich würde dem ein oder anderen mal empfehlen, seinen Horizont zu erweitern, dann würde sich wohl so manche Einstellung ändern.
Auch das viel gesagte: "In machen Regionen ist es ja ach so teuer..." halte ich für so nicht richtig.
Es gibt immer und überall günstige Alternativen, wobei günstig nicht gleich Sozialbau ist.

In München selbst ist es sehr teuer, zieh ich ein paar Kilometer weiter, bekomme ich super Wohnraum, für einen Bruchteil dessen, was es in MUC direkt kostet, und bin dank hervorragender Öffentlicher Verkehrsmittel in 20 - 25 Minuten in der Münchner Stadtmitte.
Und was das Essen vom Discounter VS. Bauer angeht - Da musste ich echt mal herzlich lachen.
Die Discounter unterliegen strengeren Regeln als der Bauer nebenan, und was der ins Futter mischt, das weiß man auch nicht.

Ich kann mich an einen "Skandal" in den frühen 90er Jahren erinnern.
In der nähe von Rödermark bei Hessen, gab es eine "Bäuerin", die verkaufte die beste Landbutter weit und breit, wenn man diese Samstags aufgesucht hat, gab es Warteschlangen, das war unglaublich.
Letzten Endes hat sie mal jemand aus dem Aldi kommen sehen, mit einem Einkaufswagen voll Butter, den Rest kann man sich denken.

Für diejenigen unter euch die mit weniger Fantasie beschenkt sind: Die "Bäuerin" hat die Aldi Butter von ihrer Umverpackung befreit, in eine eigene gepackt, und für das vielfache des eigentlichen Preises verkauft.
 
Kauf mal anständiges wasser, was nicht quer durch Europa/der Welt kutschiert wurde, da bist du bei nem Liter locker bei 1€-1,5€(bsp: blackforest).
Bei Köln wohnen und Wasser aus dem Schwarzwald saufen ist natürlich der Inbegriff von Regionalität. Aber es wird schon taugen, ist ja immerhin teuer.
 
Türlich ist es nicht so günstig wie im Sozialbau 100km von jeder Art von Stadt,
dennoch seh ich das wie Ruiz. Mann muss sich nur umschauen und mal einen Kompromiss eingehen.
Das seh ich bei vielen Freunden die sich, nicht nur bei Immobilien, verschätzen und verlaufen und lange suchen, nur um DAS PERFEKTE zu haben.
Kommt immer drauf an was man draus macht und was man noch macht...

Da können sich echt viele mal umsehen was die sparen und dabei noch gewinnen würden, wenn die einen Kompromiss eingehen.


€:
Ich bin Student und bekomme von meinen Eltern + Oma insgesamt 400€ für alles. Bafög/KfW bekomm und möchte ich nicht.
Studiere in Oldenburg, nicht die teuerste aber auch nicht die billigste Stadt.

und 400 sind als Student echt wenig aber ich komm damit aus, auch wenn nicht viel für einen selber über bleibt.
Trotzdem hab ich ne tolle WG in Uninähe, mir reicht das fürs erste.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das bezweifle ich doch sehr. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es außerhalb nicht wirklich billiger wird. Zusätzlich dazu hat man noch die sehr hohen Kosten für den MVV und zuverlässig ist der auch nicht gerade.

Das sind wieder so völlig unqualifizierte Aussagen.
Ich wohne im "schönen Westen" Münchens, und zahle für 60qm mittlerweile 960€ Warm.
Bekannte von mir wohnen in Fürstenfeldbruck, und zahlen für die gleiche Größe 500€ Warm.
Ich selbst plane seit ca. einem Jahr meinen Umzug, und kann dir deshalb die Preise der Region beinahe Auswendig sagen, von daher darfst du mir ruhig glauben.

Was die Unzuverlässigkeit des MVV angeht:
Ich bin beinahe 3 Jahre täglich mit dem MVV zur Arbeit gefahren, durch ganz München, dank wechselnder Baustellen, und in der ganzen Zeit bin ich ein einziges mal zu spät gekommen, weil die Bahn Verspätung hatte.
Wann immer ich aber mal mit dem Auto gefahren bin, oder fahren musste, wollte ich kotzen, so lange hat das gedauert.
Von München Bogenhausen, nach München Lochhausen, im Berufsverkehr mit dem PKW = min. 90 Minuten!
Mit der Bahn: um die 30 Minuten.
Und was die Preise anbelangt: Die Monatskarte kommt dich in München billiger als Selbstfahren, jeder der was anderes sagt hat keine Ahnung.
 
Stammstrecke, täglich, von Gröbenzell nach ganz München, und Abends wieder zurück.
Ich habe zb. sehr lange in der Uni gearbeitet, wenn ich da mit dem Auto fahren musste - Katastrophe!
Mit der Bahn: Gröbenzell -> Marienplatz, von da noch 2 Stationen U4, keine 25 Minuten.
Und was die Kosten anbelangt: Eine Monatskarte ist doch gar nicht so teuer.

Ach so, und wegen Wohnung: Die 1- Zimmer Wohnungen sind zumeist sehr viel teurer als 2-Zimmer...
 
Und was man auch nicht vergessen darf: In München ist es sehr angenehm die Öffentlichen zu benutzen.
Ich wurde bis heute noch nicht einmal belästigt, da wo ich herkomme, war das leider nicht so.
Trotz Sicherheitspersonal, welches ab 20 Uhr in den Bahnen mitfuhr, konnte man sich nie sicher sein, ob man Gesund nach Hause kommen würde :fresse:
Wenn du da mal Abends wo standest und warten musstest, war das echt Assi, hier ist es doch echt Entspannt.
 
Das sind wieder so völlig unqualifizierte Aussagen.
Ich wohne im "schönen Westen" Münchens, und zahle für 60qm mittlerweile 960€ Warm.
Bekannte von mir wohnen in Fürstenfeldbruck, und zahlen für die gleiche Größe 500€ Warm.
Ich selbst plane seit ca. einem Jahr meinen Umzug, und kann dir deshalb die Preise der Region beinahe Auswendig sagen, von daher darfst du mir ruhig glauben.

Für MUC mag es vielleicht stimmen. Die Wohnungen in und um Stuttgart rum, sind schweineteuer, das kannst Du mir glauben.

Und wenn man bestimmte Vorstellungen und Wünsche hat, was die Wohnung angeht, sucht man länger und zahlt ggf. auch mehr. Ich habe Hausmeisterservice, zwei TG-Stellplätze (auf einem steht das Auto, auf dem anderen liegen seine Reifen), Aufzug, FBH, Balkon, ... Die Wohnung ist es mir wert, also zahle ich es und geniesse ein schönes Zuhause.

Was die Unzuverlässigkeit des MVV angeht:
Ich bin beinahe 3 Jahre täglich mit dem MVV zur Arbeit gefahren, durch ganz München, dank wechselnder Baustellen, und in der ganzen Zeit bin ich ein einziges mal zu spät gekommen, weil die Bahn Verspätung hatte.
Wann immer ich aber mal mit dem Auto gefahren bin, oder fahren musste, wollte ich kotzen, so lange hat das gedauert.
Von München Bogenhausen, nach München Lochhausen, im Berufsverkehr mit dem PKW = min. 90 Minuten!
Mit der Bahn: um die 30 Minuten.
Und was die Preise anbelangt: Die Monatskarte kommt dich in München billiger als Selbstfahren, jeder der was anderes sagt hat keine Ahnung.

Okay, ein Gegenbeispiel: von meinem Zuhause bis ins Geschäft sind es 25km Autobahn. Ich brauche mit dem Auto maximal eine halbe Stunde von Tür zur Tür, mit den Öffis sind es 1,5 Stunden.
 
Und was man auch nicht vergessen darf: In München ist es sehr angenehm die Öffentlichen zu benutzen.
ja voll :rolleyes:
besonders wenn die stammstrecke gesperrt ist, personen auf dem gleis sind, die lock verreckt, polizeieinsatz, unfall bei straßenbahn...ahja und fallen 5 cm schnee geht gar nix mehr
 
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Das bezweifle ich doch sehr. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es außerhalb nicht wirklich billiger wird. Zusätzlich dazu hat man noch die sehr hohen Kosten für den MVV und zuverlässig ist der auch nicht gerade.

Ein Kollege von mir hat das auch mal in seiner Bachelorarbeit untersucht.
Ergebnis:

Maxvorstadt: über 15 € pro m²
Nymphenburg/Bogenhausen/Schwabing-West: bis 15 € pro m²
Pasing/Aubing: bis 12 € pro m²

So ca. 3 € pro Quadratmeter ist also die Spanne. Umso größer die Wohnung, desto eher rentiert es sich also.
Klar, wenn bei 50 m² nur eine Ersparnis von 150 € rumkommt, die wiederum zu 2/3 vom MVV aufgefressen wird und man im Endeffekt 50 € im Monat spart und dafür jeden Tag doppelt so lang unterwegs ist, ist das natürlich schwachsinnig.
 
Es ging um heimiche/inländische Wirtschaft. Richtig lesen, in zusammenhängen, würde vieles vereinfachen. Und teuer idt bestimmt nicht imner gut, im gegenteil...

Gesendet von meinem XT890 mit der Hardwareluxx App

Dann solltest du dir mal die Quellorte/Abfüllorte viele Wasser vom Discouter und Co ansehen. Die wenigsten werden quer durch Europa transportiert. Mein Wasser (0,25 Euro pro Flasche hat gute Werte und kommt aus einer Quelle/Abfüllort aus der Nähe.... wie man also sieht, kann man auch für 1/4 bzw 1/8 deines angegebenen Preises gesund (ist jetzt nur ein Beispiel) leben ;)

Man darf hat sozial Leben nicht mit Luxus/Wohlstand verwechseln
 
Wobei Luxus ja auch von jedem anders definiert wird.
Ich habe lieber Zeit und Ruhe als ein 3xx PS auto oder ne Sauna neben dem pool stehen :d
 
Hach ja... extra teure Lebensmittel kaufen, die keine *vielleicht gesundheitsschädlichen Zusätze haben (und, OK, regionale Anbieter fördern) - und auf der anderen Seite *nochmal mehr Geld extra* ausgeben, um garantiert gesundheitsschädliche und lebensverkürzende Kippen zu kaufen.
YMMD, da habe ich gestern schon ausführlich drüber gelacht :)


Der nächste Burner war ja das "Salz" im Wasser. Wenn wir von zu viel konsumierten Salz sprechen geht es nicht um Magnesiumchlorid oder den anderen Mineralien, die im Mineralwasser sind, sondern um das vom Körper verwendbare Natriumchlorid (Kochsalz). Und das ist im Mineralwasser ja mal fast gar nicht drin. Aber ist ja gut, wenn du dich fitter fühlst, wenn dein Wasser ausm Schwarzwald kommt ^^
 
Nein, Fim. Er hat schon geschrieben, dass er Nichtraucher ist. Er wollte nur die Zigaretten mit in die Rechnung bringen...
 
Ein Kollege von mir hat das auch mal in seiner Bachelorarbeit untersucht.
Ergebnis:

Maxvorstadt: über 15 € pro m²
Nymphenburg/Bogenhausen/Schwabing-West: bis 15 € pro m²
Pasing/Aubing: bis 12 € pro m²

So ca. 3 € pro Quadratmeter ist also die Spanne. Umso größer die Wohnung, desto eher rentiert es sich also.
Klar, wenn bei 50 m² nur eine Ersparnis von 150 € rumkommt, die wiederum zu 2/3 vom MVV aufgefressen wird und man im Endeffekt 50 € im Monat spart und dafür jeden Tag doppelt so lang unterwegs ist, ist das natürlich schwachsinnig.

Und jetzt gehst du mal von München weg, zum Beispiel nach Fürstenfeldbruck, da hast du dann nur noch 10€ pro Quadratmeter, aber eben dennoch nur einen sehr kurzen Anfahrtsweg.
Gehen wir mal von einer 70m² Wohnung aus, dann wären das am Beispiel Maxvorstadt mindestens 1050€, und in FFB demnach 700€, eher weniger.
Fahrkosten hast du mit der Bahn ganz knapp 100€, womit immer noch eine Ersparnis von 250€ im Monat bleibt.
Nimmst du ein Jahreskarten Abo, hast du sogar zwei Freimonate, das heißt du hast noch mal zusätzlich 200€ pro Jahr mehr.
Aber selbst wenn man mit dem Auto fährt, hat man immer noch genügend Ersparnis.

Da kommt dann aber wieder das Anspruchsdenken ins Spiel.
Verdiene ich fiel und fahre eine dicke Karre, dann habe ich auch viel Spritkosten, verdiene ich aber weniger, und fahre dementsprechend ein sparsameres Auto, dann spare ich wiederum mehr.
Nun liegt es an jedem selbst, ob für ihn das Leben weniger Lebenswert ist, wenn er keinen dicken Hobel fährt, somit sind wir wieder bei dem Punkt, das man mit 1.500€ Netto sehr gut leben kann.



Für MUC mag es vielleicht stimmen. Die Wohnungen in und um Stuttgart rum, sind schweineteuer, das kannst Du mir glauben.

Und wenn man bestimmte Vorstellungen und Wünsche hat, was die Wohnung angeht, sucht man länger und zahlt ggf. auch mehr. Ich habe Hausmeisterservice, zwei TG-Stellplätze (auf einem steht das Auto, auf dem anderen liegen seine Reifen), Aufzug, FBH, Balkon, ... Die Wohnung ist es mir wert, also zahle ich es und geniesse ein schönes Zuhause.

Ja, das ist ja auch in Ordnung, denn du kannst es dir leisten.
Die von dir genannten Dinge sind aber mehr oder weniger Luxus, und nicht maßgebend für einen Angenehmen Lebensstil.
Würdest du nen 1000er weniger Verdienen, dann wären es eben nur 1 TG Stellplatz, und die Wohnung wäre eine Ecke kleiner, schlecht würde es dir dadurch aber immer noch nicht gehen.

Okay, ein Gegenbeispiel: von meinem Zuhause bis ins Geschäft sind es 25km Autobahn. Ich brauche mit dem Auto maximal eine halbe Stunde von Tür zur Tür, mit den Öffis sind es 1,5 Stunden.

Ist doch ganz klar, dass ich dann mit dem Auto fahre, dann kommt es aber eben auf meine Gehaltsklasse an, welches Auto ich mir aussuche.
In deinem Fall ist es irgend ein großer Hobel mit viel verbrauch, das könnte aber auch der Kleinwagen sein, mit dem du sicherlich 150€ oder mehr weniger Ausgaben im Monat hättest.
Musst du aber nicht, denn du kannst es dir leisten, würdest du aber weniger verdienen und mit dem kleinen Twingo fahren, würde es dir immer noch sehr gut gehen, und das ist der Kernpunkt meiner Aussage.

Wie es um die kosten in Stuttgart steht ist mir geläufig, in den Jahren 2006 bis 2010 war ich regelmäßig Beruflich in Stuttgart (Fellbach) unterwegs, und alle Arbeiter mit denen ich mehr Kontakt hatte, haben für die gleiche Arbeit die ich geleistet habe, sehr viel mehr Geld bekommen, also gleicht es sich da wieder aus :)

Ich kann es immer wieder nur Betonen:
In Deutschland geht es uns richtig, richtig gut, und es ist lediglich ein Problem unserer Gesellschaft, das junge Burschen meine, 1.500€ sind "nix" - und nein, damit meine ich jetzt nicht dich.
 
Und jetzt gehst du mal von München weg, zum Beispiel nach Fürstenfeldbruck, da hast du dann nur noch 10€ pro Quadratmeter, aber eben dennoch nur einen sehr kurzen Anfahrtsweg.
Gehen wir mal von einer 70m² Wohnung aus, dann wären das am Beispiel Maxvorstadt mindestens 1050€, und in FFB demnach 700€, eher weniger.
Fahrkosten hast du mit der Bahn ganz knapp 100€, womit immer noch eine Ersparnis von 250€ im Monat bleibt.
Nimmst du ein Jahreskarten Abo, hast du sogar zwei Freimonate, das heißt du hast noch mal zusätzlich 200€ pro Jahr mehr.
Aber selbst wenn man mit dem Auto fährt, hat man immer noch genügend Ersparnis.

Da kommt dann aber wieder das Anspruchsdenken ins Spiel.
Verdiene ich fiel und fahre eine dicke Karre, dann habe ich auch viel Spritkosten, verdiene ich aber weniger, und fahre dementsprechend ein sparsameres Auto, dann spare ich wiederum mehr.
Nun liegt es an jedem selbst, ob für ihn das Leben weniger Lebenswert ist, wenn er keinen dicken Hobel fährt, somit sind wir wieder bei dem Punkt, das man mit 1.500€ Netto sehr gut leben kann.




Ja, das ist ja auch in Ordnung, denn du kannst es dir leisten.
Die von dir genannten Dinge sind aber mehr oder weniger Luxus, und nicht maßgebend für einen Angenehmen Lebensstil.
Würdest du nen 1000er weniger Verdienen, dann wären es eben nur 1 TG Stellplatz, und die Wohnung wäre eine Ecke kleiner, schlecht würde es dir dadurch aber immer noch nicht gehen.



Ist doch ganz klar, dass ich dann mit dem Auto fahre, dann kommt es aber eben auf meine Gehaltsklasse an, welches Auto ich mir aussuche.
In deinem Fall ist es irgend ein großer Hobel mit viel verbrauch, das könnte aber auch der Kleinwagen sein, mit dem du sicherlich 150€ oder mehr weniger Ausgaben im Monat hättest.
Musst du aber nicht, denn du kannst es dir leisten, würdest du aber weniger verdienen und mit dem kleinen Twingo fahren, würde es dir immer noch sehr gut gehen, und das ist der Kernpunkt meiner Aussage.

Wie es um die kosten in Stuttgart steht ist mir geläufig, in den Jahren 2006 bis 2010 war ich regelmäßig Beruflich in Stuttgart (Fellbach) unterwegs, und alle Arbeiter mit denen ich mehr Kontakt hatte, haben für die gleiche Arbeit die ich geleistet habe, sehr viel mehr Geld bekommen, also gleicht es sich da wieder aus :)

Ich kann es immer wieder nur Betonen:
In Deutschland geht es uns richtig, richtig gut, und es ist lediglich ein Problem unserer Gesellschaft, das junge Burschen meine, 1.500€ sind "nix" - und nein, damit meine ich jetzt nicht dich.


Sehe ich genauso. Wer weniger hat muss halt schauen wo er spart und tut das auch. Wer viel hat, der kann meinetwegen auch ein 6er BMW fahren, sollte sich dann aber nicht über zu wenig Geld am Ende des Monats beschweren.

Bei meinen 1.700 Netto brauche ich auch nicht jammern. Aber bei 800€ Warmmiete + Auto + Feiern/Events/Ausflüge bleibt meist so um die 150€ übrig, welche ich spare für unvorhergesehene Kosten (Auto).
Mein alter Opel-Astra ist kein super-Schlitten, aber mein Luxus-Objekt, da ich ohne Auto nicht mehr auskommen mag. Also muss ich auch dafür zahlen. Un bin froh drüber dass er nur 4,5 L durchschnittlich verbraucht. (Ein BMW mit 200 PS, 4 L Verbrauch und unter 25k€ wäre mir natürlich auch lieb :d gibt es aber nicht!)

Und wenn ich bedenke, dass meine Eltern mit einem Gesamtnetto von ~ 3000€ ein schönes Haus bauen konnten, 2 Kinder haben UND trotzdem zwei Autos + jährliche Urlaube hatten. Dann denke ich, kommt man mit 1.700€ Netto allein gut aus in Deutschland
 
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