[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Machen Sie doch im Normalfall nicht. Außer eben im Falle man studiert und wohnt zuhause. Wobei es da eben auch weniger Regelleistung gibt.

Ansonsten gibts entweder Ausbildungsvergütung und/oder BAföG/BAB. :)

@Lord, ich glaube es ging Ihn eher darum, dass sich eben zB von den Eltern die Wohnung finanziert wird und quasi als selbstverständlich gesehen wird, dass die Eltern alles finanzieren. Und das finde ich ebenfalls den falschen Weg.
Wie du bereits sagst, warum muss denn heutzutage jeder Student/Azubi direkt eine eigene Wohnung/Auto haben? Ich habe in meiner Ausbildung auch zuhause gewohnt und habe da kein Problem drin gesehen. Im Gegenteil, es hatte viele Vorteile.
 
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btw habe ich in der Ausbildung tatsächlich 325€ im ersten Lehrjahr bekommen.. ist halt das Pech wenn es keinen Tarifvertrag gibt. (Zahntechnik)
Da sich aber die Ausbildung auch am Gehalt orientiert, kann der Mindestlohn hier ein bisschen was "machen".

Man fällt mit dem AUsbildungsgehalt übrigens nicht unter die 450€-Grenze sondern zahlt bereits ab 350€ Abgaben, so dass ich ab dem zweiten Lehrjahr leider netto weniger hatte als im ersten.

Da habe ich auch zuhause gewohnt und hatte das Auto was ich zum Studium auch genutzt habe.
Für die ausbildung haben wir es angeschafft.
 
@ lord helmchen: sobald man fähig ist, für seinen unterhalt selbst sorrgen zu können, dann sollte man das auch tun. meine eltern haben mich auch nicht rausgeschmissen, ich hatte immer ein sehr gutes verhältnis zu denen (war auch sehr verwöhnt... mit 9 [1995!!!] hatte ich meinen ersten eigenen rechner [p1 133mhz rakete!], mit 15 nen mofa, mit 16 nen roller,...). aber genau das ist der grund, warum ich denen nicht länger als nötig auf der tasche liegen wollte. mit 18 (als ich auszog) war ich noch auf der schule, mit 19 erst mein abi gemacht...

ich sehe einfach, wie gut es meine eltern finanziell nach meinem auszug haben. alle 3 jahre haben sie nen neuwagen, neuen TV, neue soundanlage und so weiter... und ich gönne denen endlich das leben, schließlich war ich 18 jahre lang ne finanzielle last...

und dein verschönerndes gelaber... von wegen die eltern sind dafür da, das machste nur um dein gewissen zu befriedigen oder?
das ist für mich eine strunzdämliche einstellung bis aufs äußerste...

sobald man kann, sollte man aufhören den eltern zur last zu fallen PUNKT
meine freundin hat gott sei dank die selbe einstellung, sie ist auch mit 18 ausgezogen (trotz 450€ ausbildungsvergütung)

wie auch immer, ich hatte mich ja lange aus dem thema herausgehalten, aber als ich gelesen hab, wie gewisse user hier gegen H4 empfänger buhlen, selbst aber bei den eltern wohnen, ist mir der kragen geplatzt. für mich sind sie gleich. meine meinung, vielleicht auch sehr speziell, aber so finde ich es richtig.
 
Öhm ja. Elterliche Fürsorge ist eine Sache... und wenn das Elternhaus auch entsprechend die finanziellen Möglichkeiten hat, unterstütze ich mein Kind natürlich. Aber genau da ist der Haken, der Großteil hat eben nicht diese finanziellen Mittel.

Was mich etwas annervt... und das meine ich nicht, weil ich selbst eben z.B. aus einer Familie mit wenig Geld stamme und es immer um Sparsam sein ging, immer ums Knausern usw. - aber ich bin sehr früh aus dem elternlichen Haus um auf eigenen Beinen zu stehen. Ich hatte Schulfreunde die später Studieren konnten, da habe ich schon wie blöd geschuftet - was kein Vorwurf ist, ich habe mich ja dafür entschieden. Aber ich war stolz drauf mich abzunabeln, dazu gehört aber auch keine finanzielle Abhängigkeit ... und ich entlaste damit meine Eltern, denn was Viele hier nicht sehen - nicht alle Eltern können es sich leisten, ihren Kindern das Studieren zu ermöglich was die Geldmittel angeht... ganz im Gegenteil.

Finde die Diskussion auch müßig. Da muss man dann lesen, dass es ja wohl die elterliche Pflicht ist usw. - auch hier wird wieder total eingleisig gefahren.

Was ich total schade finde, manche sind sowas von festgefahren mit ihren Ansichten - und das in den jungen Jahren ... im Grunde hat man gar keine Lust darauf weiter einzugehen, da es sowieso sinnlos ist.
 
und dein verschönerndes gelaber... von wegen die eltern sind dafür da, das machste nur um dein gewissen zu befriedigen oder?
das ist für mich eine strunzdämliche einstellung bis aufs äußerste...
Wie gesagt, ich habe kein schlechtes Gewissen das befriedigt werden muss. Kannst ja mal meine Eltern fragen, die hätten mich eher noch länger da behalten wollen :)

Und ich sehe kein "verschönernde Gelaber", ich sehe da nur Fakten und Gesetze. Und da gibt es halt auch nicht wirklich Diskussionsspielraum. Du kannst gerne eine andere Meinung haben, ändert nur nichts daran, dass diese a) nicht dem geltenden Recht entspricht, b) allein auf weiter Flur steht und c) aus meiner Sicht weiterhin völlig unlogischer Käse ist :)

Btw, kannst ja mal fragen, wer hier schon vor dem Schulabschluss ausgezogen ist... auf den Prozentanteil bin ich mal gespannt :rolleyes:


Öhm ja. Elterliche Fürsorge ist eine Sache... und wenn das Elternhaus auch entsprechend die finanziellen Möglichkeiten hat, unterstütze ich mein Kind natürlich. Aber genau da ist der Haken, der Großteil hat eben nicht diese finanziellen Mittel.
Alles was bezüglich der Ausbildungsunterstützung gesagt wurde gilt selbstverständlich nur, solange die Eltern das finanziell stemmen können. Das sollte doch klar sein, muss das jetzt extra erwähnt werden? Wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sind, fallen die Ansprüche des Kindes flach und der Staat greift ein (Bafög/BAB).
 
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Naja, in München z.B. haste mit 2000€ nicht viel Spaß, wenn du nicht gerade in der letzten Absteige wohnen willst.
So viel Spaß kann ein Job gar nicht machen das so ein Gehalt gerechtfertigt ist :fresse:

Interessant wäre jetzt was du studierest, in welchem Semester und wie viele Stunden du pro Woche/Monat arbeitest.
 
mit recht brauchste da garnicht kommen. oder würdest du deine eltern auf unterhalt verklagen, wenn du auswärts studieren gehst und kein bafög bekommst?
alleine stehe ich damit nicht da, meine freundin hat die selbe einstellung wie ich schon sagte ;)
und zum dritten punkt: aus meiner sicht is deine einstellung käse
 
Ich kann nur unterschreiben, was ihr hier schreibt.
Bin selber Banker und echt abgeschreckt von der Lebensweise mancher Leute.

Da bin ich schon echt sehr sparsam. Manchmal muss ich zugeben vielleicht auch ein wenig ZU geizig. :fresse:

Aber kann ja nicht schaden!
Da kann ich bei vielen auch nur mit dem Kopf schütteln.
Bei einem Kollegen zum Beispiel. Da gibt es zwei Einkommen in der Familie (die Frau verdient mehr als er) und trotzdem kommen die nie mit dem Geld aus. Ok, er hat zwei Söhne (17 und 19) aber die haben im Monat zu viert gut Kohle und keine Miete zu zahlen (Haus seiner Oma). Kinder sind zwar teuer aber man muss denen nicht alles in den Arsch schieben. Bei ihm gehen im Monat auch 4 Kisten Bier drauf und halt noch Kippen ohne Ende. Gestern hat er mich noch angehauen, ob ich ihm 100€ leihen könnte, da hab ich verneint, da ich gestern noch zwei Handy geholt habe und der Rest vom Geld aufs Sparbuch geht, wenn mein Lohn da ist. Ich habe zwar keine Kinder aber meine Frau findet als Geburtshelferin nichts und sich da Selbstständig zu machen kostet mehr, als sie einnehmen würde.
 
mit recht brauchste da garnicht kommen. oder würdest du deine eltern auf unterhalt verklagen, wenn du auswärts studieren gehst und kein bafög bekommst?
Nee, stimmt, das Recht ist ja auch völlig irrelevant. Es geht nicht darum ob ich meine Eltern verklagen würde (nein würde ich btw nicht, meine Eltern sind aber auch keine Arschlöcher), es geht um das Prinzip, das du partout nicht auf die Kette bekommen willst. Du hast keine einzige logische Argumentation für deine Einstellung gebracht, nur immer wieder deinen Standpunkt wiederholt ("Ich finde das ist richtig, weil ist eben so, alles andere ist mir egal"). Insofern habe ich keine Lust mit dir zu diskutieren, klinke mich hier aus, habe noch anderes zu tun. Gute Nacht.
 
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Nee, stimmt, das Recht ist ja auch völlig irrelevant. Es geht nicht darum ob ich meine Eltern verklagen würde (nein würde ich btw nicht, meine Eltern sind aber auch keine Arschlöcher), es geht um das Prinzip, das du partout nicht auf die Kette bekommen willst. Du hast keine einzige logische Argumentation für deine Einstellung gebracht, nur immer wieder deinen Standpunkt wiederholt ("Ich finde das ist richtig, weil ist eben so, alles andere ist mir egal"). Insofern habe ich keine Lust mit dir zu diskutieren, klinke mich hier aus, habe noch anderes zu tun. Gute Nacht.

doch, ich habe argumente gebracht, die DU aber nicht sehen willst. das haben andere user hier doch auch schon gesagt ;)
 
Außerdem ist H4 weit mehr als nur ca. 400€ mtl. (die 350€ sind so alt, kein Journalist macht sich die Mühe mal die aktuellen Sätze anzuschauen). Rein vom Geld reicht es, um zu leben, denn genau dafür ist es nämlich gedacht, d.h. dass man nicht hungrig unter der Brücke schlafen muss. Finanziell kann also der Staat sozial sein und so helfen. Problematisch am H4 ist jedoch nicht die finanzielle Seite, sondern die psychische Seite. Viele H4 Bezieher stürzen nicht nur finanziell ab, sondern vor allem auch seelisch. Mit H4 ist man nämlich "offiziell" ganz unten angekommen und damit kommt nicht jeder klar, so dass es durchaus zu Depressionen führt, oder auch Konsum, den man sich eigentlich nicht leisten kann, weil man der Realität entfliehen möchte.

Ein weiteres Problem sind Arbeitgeber. Natürlich würde es jeder leugnen, aber mal ganz rational, wer stellt schon H4 Empfänger ein und gibt ihnen eine Chance? Jeder AG würde erst mal fragen, wie es zu H4 gekommen ist und insgesamt skeptisch sein. So entsteht ein Teufelskreis, aus dem ein H4 Empfänger nur schwerlich rauskommen kann. Umschulungen nutzen da gar nichts, denn im Lebenslauf steht "H4" und das ist nun mal ein Brandmal in der heutigen Arbeitswelt. Alternative bleibt da nur Niedriglohn+Aufstockung und da kann ich jeden verstehen, wenn er dann lieber zu Hause bleibt. Respekt habe ich da aber auch vor denen, die das dann tatsächlich machen.

Und bevor einer meint, dass es Bullshit ist, weil ja jeder die gleiche Chance hat, sage ich nur, dass Personaler auch nur Menschen sind. Und ein subjektiver Gedanke reicht, um eine Entscheidung zu treffen. Kein Mensch ist objektiv, kann es auch nicht sein, denn dazu lassen wir uns zu leicht beeinflussen. Manchmal merken wir gar nicht, wie groß unsere Vorurteile sind. Ich erschrecke auch manchmal in Diskussionen, wenn eigentlich herzensgute Menschen unterschwellig rassistisch sind :(.
Da stimme ich dir zu, ich habe 2 Jahre ALG2 bekommen.
Was dazu noch zu erwähnen ist, ist das das ALG2 im Vorraus gezahlt wird und wenn du einen Job zum 1.5. antrittst, hast du die Kohle, die du für den Monat 5 vom Amt bekommst, zurück zu zahlen. Das beste dabei ist, du bist aus deren Sicht daran schuld, das Geld unberechtigt erhalten zu haben. Flexibilität kennen die auch nicht und wollen das Geld auf einem Schlag zurück. Ich habe damals die Schreiben vom Jobcenter, wegen dem Geld absichtlich ignoriert, da ich mich vorher schlau gemacht habe und wusste, das das Hauptzollamt für die das Inkasso macht. Also gewartet bis sich das Zollamt meldet und mit denen eine Ratenzahlung ausgemacht (aus deren Sicht, ist diese Lösung mit dem ALG2 absoluter Schwachsinn).
Sprich hast du das Glück, einen Job zu bekommen und weißt bereits zum 1.4. das du zum 1.5. einen Job bekommst und meldest dies dem Jobcenter, hast du im Monat 5 keinen Cent zum Leben.
 
Da stimme ich dir zu, ich habe 2 Jahre ALG2 bekommen.
Was dazu noch zu erwähnen ist, ist das das ALG2 im Vorraus gezahlt wird und wenn du einen Job zum 1.5. antrittst, hast du die Kohle, die du für den Monat 5 vom Amt bekommst, zurück zu zahlen. Das beste dabei ist, du bist aus deren Sicht daran schuld, das Geld unberechtigt erhalten zu haben. Flexibilität kennen die auch nicht und wollen das Geld auf einem Schlag zurück. Ich habe damals die Schreiben vom Jobcenter, wegen dem Geld absichtlich ignoriert, da ich mich vorher schlau gemacht habe und wusste, das das Hauptzollamt für die das Inkasso macht. Also gewartet bis sich das Zollamt meldet und mit denen eine Ratenzahlung ausgemacht (aus deren Sicht, ist diese Lösung mit dem ALG2 absoluter Schwachsinn).
Sprich hast du das Glück, einen Job zu bekommen und weißt bereits zum 1.4. das du zum 1.5. einen Job bekommst und meldest dies dem Jobcenter, hast du im Monat 5 keinen Cent zum Leben.

Das ist schlicht und ergreifend falsch... Erstens geht es nach dem Zuflussmonat (und der ist nunmal 05) und durch die Zahlung im Voraus nunmal überzahlt, zweitens geht sehr wohl eine Ratenzahlung, die musst du nur eben bekunden und drittens kann man ein Darlehen bei Arbeitsaufnahme beantragen ;)

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Vom Jobcenter gab es auf anfrage, keine Chance auf Ratenzahlung (Kann natürlich sein, daß dies von Bunbdesland zu Bundesland verschieden ist) und das ALG2 vorrausgezahlt wird, wurde mir sowohl vom Jobcenter als auch vom Zollamt bestätigt. Somit werden einem bei Arbeitsaufnahme, steine in den Weg gelegt, die einige mit sicherheit davon abschrecken, einen Job anzunehmen. Ich jedenfalls bin froh, überhaupt nichts mehr mit dem Laden zu tun zu haben und hoffe, das es mindestens die nächsten 30 Jahre so bleibt.
 
mit recht brauchste da garnicht kommen. oder würdest du deine eltern auf unterhalt verklagen, wenn du auswärts studieren gehst und kein bafög bekommst?
Wenn das laut dem (deutschen) Gesetzt einem zusteht und die Eltern nicht zahlen wollen, muss man sein Recht irgendwie durchsetzen.
Und da wenn sie wohl zahlen könnten, aber nicht wollen wird das Verhältnis eh im Argen liegt wird das sich darauf eh kaum auswirken.
 
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Vom Jobcenter gab es auf anfrage, keine Chance auf Ratenzahlung (Kann natürlich sein, daß dies von Bunbdesland zu Bundesland verschieden ist) und das ALG2 vorrausgezahlt wird, wurde mir sowohl vom Jobcenter als auch vom Zollamt bestätigt. Somit werden einem bei Arbeitsaufnahme, steine in den Weg gelegt, die einige mit sicherheit davon abschrecken, einen Job anzunehmen. Ich jedenfalls bin froh, überhaupt nichts mehr mit dem Laden zu tun zu haben und hoffe, das es mindestens die nächsten 30 Jahre so bleibt.

Dann ist das Jobcenter reichlich unflexibel bzw hat die Eintreibung vermutlich an die Regionaldirektion abgegeben.
Mit Steine im Weg hat das wenig zu tun. Es ist halt immer eine monatsweise Betrachtung. Und in dem Monat hast du nunmal Einkommen (ja, es ist doof, dass dieses erst am Schluss zufließt). Insofern kann nichts (außer einem Darlehen) gezahlt werden. Würde ALG2 im nachhinein gezahlt werden, gäbe es das Problem nicht so oft...

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Doch es ist, Steine in den Weg legen.
ALG2 im Vorraus zu zahlen ist hirnrissig. Kein Arbeitgeber zahlt den Lohn im Vorraus und damit ist ein ALG2 Empfänger, bei dem ein Darlehen abgelehnt wird (es gibt solche Fälle, sei es aus Fehlern seitens des ALG2 Empfängers oder Fehler vom Jobcenter) und was dann? Der Mensch hat dann keinen Cent zum Leben, das Sozialamt würde dann sagen, das man einen Job hat und keinen anspruch hat, man solle zum Jobcenter gehen.
Die Jobcenter machen mehr als genug Fehler. Z.B. habe ich wärend meiner Umschulung, eine 100%ige Sperre meines Übergangsgeldes bekommen, da ich zu einem Termin beim Jobcenter in Paderborn, nicht erschienen bin. Erstens habe ich nie eine Einladung bekommen, zweitens war ich in der Umschulung, die ich vom Jobcenter bekommen habe und drittens, war diese Umschulung in Oberhausen. Es hat mich drei Anrufe beim Arbeitsamt in Paderborn gekostet und meine Kursleiterin nochmal zwei. Die waren so davon überzeugt, keine Fehler zu machen, das es die garnicht interessiert hat, das die mich in die Umschulung gesteckt haben.
Dann hatten wir noch die Sache, das meine Frau eine Sperre bekommen sollte, für einen Termin, für den sie die Einladung drei Wochen nach dem Termin bekommen hatte. Gut, das ich da schon den Job hatte und wir keinerlei ansprüche mehr hatten. Damit haben wir das Schreiben, müde lächelnd in die Ablage P abgelegt.
 
Wie gesagt, dem Jobcenter würde es auch sehr helfen, wenn es im nachhinein gezahlt werden würde. Aber laut Gesetz ist das nicht möglich. Und somit kommt es unweigerlich oft zu Überzahlungen. Zwecks den Sanktionen ist das natürlich mehr als doof/peinlich...

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Der Dumme ist allerdings wie immer, der Empfänger. Der hat dann kein Geld und die Rennerei.
Mir hat das Arbeitsamt (2003 war das, kurz vor meiner Umschulung) einmal kein Geld gezahlt, weil die einfach meine Akte verschlampt haben, als ich umgezogen bin (ging vom Arbeitsamt Düsseldorf zum Arbeitsamt Paderborn). Den Umzug haben wir, wegen den Mietkosten gemacht, da wir in Paderborn über 50% weniger an Miete hatten. Meine Akte lag da 6 Wochen im Archiv, bis die die gefunden haben, wodurch ich nichtmals Geld hatte um zur Beerdigung meiner Schwester zu fahren. :grrr:
(So lange haben wir bei meiner Schwägerin gegessen und mit dem Vermieter abgeklärt, das wir die Miete nachzahlen, sobald wir das Geld haben. Der war auch mit mir zusammen einmal beim Amt).
 
Richtig,die Beamten bekommen im vorraus ihre Besoldung und die fetten Pensionen zaht der Steuerahler...

Welche fette Pension?
Auch mal daran gedacht, dass die Besoldung im Vergleich zu den Gehältern in der freien Wirtschaft mickrig ausfällt?
Auch mal daran gedacht, welche Nachteile eine private Krankenversicherung etc. mit sich bringt?
Etc. pp.

Immer schön die dummen Stammtischparolen auspacken...
 
Kommt halt auf den Beamten an. Lehrer am Gymnasium verdienen nicht allzu mickrig, und 70% vom letzten Gehalt sind halt "etwas" mehr als knapp die Hälfte von Einkommen über alle Erwerbsjahre gemittelt.

Natürlich gibt es dann auch wieder den einfachen Polizisten, der nicht so viel verdient. Andererseits ist Unkündbarkeit auch ein netter Vorteil.

Insgesamt sind die Pensionen aber recht "fett" verglichen mit dem, was man in der freien Wirtschaft bei ähnlichem Gehalt rausbekommt.
 
Auch mal daran gedacht, dass die Besoldung im Vergleich zu den Gehältern in der freien Wirtschaft mickrig ausfällt?

Sozialversicherung die ein Beamter nicht zahlen muss.

Auch mal daran gedacht, welche Nachteile eine private Krankenversicherung etc. mit sich bringt?.

Beihilfe (Beamtenrecht)


Beispielrechnung:

A14, Stufe 1 in BW sind Brutto 3.841.57€/Monat (46.098,84€).

Davon bleiben einem Beamten Unverheiratet/Stkl. 1/Keine Kinder ohne sonstige Zuschläge:

2.953,18€/Monat. (35.438,07€/Jahr)

Arbeitnehmer der normal Sozialversicherung bezahlen muss:

2.321,15€/Monat (27.853,75 €/Jahr)

Um am Ende des Monats ebenfalls ~2,950€ Netto übrig zu haben müsste der Angestellte Brutto 5.150,00€/Monat (+1.300€ PRO MONAT!!) verdienen.

Dazu kommen noch nette Dinge wie Unkündbarkeit und PENSIONEN - Also bitte nicht dauernd weinen das es den armen Beamten so schlecht geht. Das System gehört ersatzlos abgeschafft, Pensionen in Beitragsjahren entsprechende Renten überführt und die Gerechtigkeit wieder hergestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du vergisst in deiner schönrechnung aber leider, dass nicht jeder Beamte eine A14 hat und vor allem, dass der Dienstherr dich jeder Zeit versetzen kann. Sprich auch bundesweit oder in eine total andere Behörde. Des Weiteren haben Beamte teilweise eine höhere wöchentliche Arbeitszeit. Es hat immer 2 Seiten...

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Du vergisst in deiner schönrechnung aber leider, dass nicht jeder Beamte eine A14 hat.

Deswegen hab ich mit dem Brutto Betrag gearbeitet. Je höher du gehst desto größer wird der Unterschied.

der Dienstherr dich jeder Zeit versetzen kann.

Kann dir in einem Unternehmen auch gut passieren. Und das der Staat hingeht und sagt "ZACK, ab nächsten Dienstag bist du unten in Bayern", kannst du deiner Oma erzählen. Wie viel Vorlauf? 1 Jahr?

Des Weiteren haben Beamte teilweise eine höhere wöchentliche Arbeitszeit.

Das hat eigentlich so ziemlich jeder Arbeitnehmer. Ich persönlich habe aber noch nie einen Beamten getroffen der jahrelang unbezahlte Überstunden oder weiß der Geier was geschoben hat - Warum auch? Job sicher, Pension sicher, Cheffe kann mir eh nix.

Aber wie man es dreht und wendet: Wo ist das Problem das System abzuschaffen? Die Nachteile verschwinden dann doch ebenso für die Beamten?! ;)
 
@GreogryH
Du musst mir sicherlich nichts erklären :lol:

Alleine deine nette A14 Beispielrechnung ist dermaßen lächerlich.
Du weißt schon, dass nur ca. 25% A13 oder höher eingestuft sind?

PS: Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
Ich bin froh kein Beamter zu sein.
 
Deswegen hab ich mit dem Brutto Betrag gearbeitet. Je höher du gehst desto größer wird der Unterschied.



Kann dir in einem Unternehmen auch gut passieren. Und das der Staat hingeht und sagt "ZACK, ab nächsten Dienstag bist du unten in Bayern", kannst du deiner Oma erzählen. Wie viel Vorlauf? 1 Jahr?



Das hat eigentlich so ziemlich jeder Arbeitnehmer. Ich persönlich habe aber noch nie einen Beamten getroffen der jahrelang unbezahlte Überstunden oder weiß der Geier was geschoben hat - Warum auch? Job sicher, Pension sicher, Cheffe kann mir eh nix.

Aber wie man es dreht und wendet: Wo ist das Problem das System abzuschaffen? Die Nachteile verschwinden dann doch ebenso für die Beamten?! ;)

Lies nochmal richtig. A14 haben eben nicht alle, sondern weniger....!!! Und glaub mir, das geht beim Staat schneller als du denkst... Und zwecks Überstunden, dann musst du schon gleich vergleichen. Sprich Angestellter und Beamter. Dann siehst du die Unterschiede... Ich glaube es gibt einfach verdammt viele Vorurteile obwohl es viele überhaupt nicht wissen.... Und vor allem, dass es im öD lange nicht mehr so ist wie scheinbar einige denken...

P.s. ich bin auch froh keiner zu sein...

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Sozialversicherung die ein Beamter nicht zahlen muss.



Beihilfe (Beamtenrecht)


Beispielrechnung:

A14, Stufe 1 in BW sind Brutto 3.841.57€/Monat (46.098,84€).

Davon bleiben einem Beamten Unverheiratet/Stkl. 1/Keine Kinder ohne sonstige Zuschläge:

2.953,18€/Monat. (35.438,07€/Jahr)

Arbeitnehmer der normal Sozialversicherung bezahlen muss:

2.321,15€/Monat (27.853,75 €/Jahr)

Um am Ende des Monats ebenfalls ~2,950€ Netto übrig zu haben müsste der Angestellte Brutto 5.150,00€/Monat (+1.300€ PRO MONAT!!) verdienen.

Dazu kommen noch nette Dinge wie Unkündbarkeit und PENSIONEN - Also bitte nicht dauernd weinen das es den armen Beamten so schlecht geht. Das System gehört ersatzlos abgeschafft, Pensionen in Beitragsjahren entsprechende Renten überführt und die Gerechtigkeit wieder hergestellt.

die PKV fehlt in der Rechnung ;)
 
Beispielrechnung:

A14, Stufe 1 in BW sind Brutto 3.841.57€/Monat (46.098,84€).

Davon bleiben einem Beamten Unverheiratet/Stkl. 1/Keine Kinder ohne sonstige Zuschläge:

2.953,18€/Monat. (35.438,07€/Jahr)

Arbeitnehmer der normal Sozialversicherung bezahlen muss:

2.321,15€/Monat (27.853,75 €/Jahr)
Nette Rechnung, aber leider nicht ganz durchgerechnet... ;) (Außerdem gibt es Stufe 1 in A14 in BW nicht [geht bei Stufe 5 los], somit wären es brutto sogar 3.943,08 € bzw. netto 3.014,25 €... Und in Rheinland-Pfalz z.B. hätte man in A14 in der Eingangstufe [hier die 3] sogar "nur" 2732,62 € netto)

Erstmal muss man die A14 bekommen. Die meisten Lehrer, um bei deinem Beispiel zu bleiben, haben meines Wissens nach die A13 (und eine noch größere Anzahl an Beamten, dürfte bis zur Pension weder die A13 geschweige denn die A14 erhalten... Da ist eher die A10/A11, vielleicht noch die A12 das Ende der Fahnenstange.)

Von Deinen errechneten 2.953,18 Euro netto geht noch der Beitrag in die PKV ab (die Beihilfe zahlt später nur einen Teil der Behandlungskosten und mit Pech nicht mal das -> Stichwort: "Kostendämpfungspauschale" z.B in BW 180,- Euro für die A14, in Rheinland-Pfalz 300,- Euro). Und der ist, je nach Alter und Erkrankungen/Ausschlüssen gar nicht zu verachten. Und dieser Beitrag muss auch dann noch bezahlt werden, wenn man "nur" noch die Pension erhält.

Und dann bliebe noch der Vergleich zwischen der A14 und dem Alter des normalen Arbeitnehmers. A14 bekommt man eventuell einige Jahre, bevor man in Pension geht... Und was verdient ein Dipl. Ing. nach 10, 15 Jahren?

Eine Besoldung nach A13 mag vielleicht direkt nach dem Studium üppig wirken, ich vermute aber, dass das - in etlichen Fällen - nach einigen Berufsjahren eher anders aussieht... Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich jedenfalls keinen, der ein Diplom hat und nicht mindestens in dieser Gehaltsliga spielt.

Ganz schön kompliziert das mit den Beamten... ;) Und doch muss ich sagen: Einige, die einen Beamtenstatus haben, tun wirklich alles, um Klischees zu erfüllen und ich frage mich, ob auch alle die Beamtestellen haben, Beamte sein müssten...
 
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Jetzt vergleich mal einen Beamten (ohne Studium), der in einer hohen Gehaltsstufe ist, mit einem Arbeitnehmer der einen vergleichbaren Beruf macht und nicht Verbeamtet ist. Da hat der Beamte ein deutlich besseres Einkommen, ausserdem zwingt niemand einen Beamten in die PKV zu gehen. Der erste Mann meiner Schwester war Beamter (damals noch Deutsche Post- Telekom) und in der gesetzl. KV.
 
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